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Fix oder Kuppelbar - merkt man den Unterschied?

Einmal im Jahr mit den ehemaligen Teamkameraden vom Fussballverein unterwegs, da sind welche dabei die nur einmal im Jahr 2-3 Tage skifahren.
Da gab es auch schon Diskussionen warum wir schon wieder mit dem "langsamen" Lift fahren und wieso man den nicht schneller laufen lässt.
Hab das dann erklärt wie das so ist mit fix/kuppelbar und das so ein kuppelbarer Lift viel mehr kostet als ein fixer. Nach anfänglichem Zweifel wurde mir dann doch glauben geschenkt. Wohl eher weniger aufgrund meiner Erklärung der technischen Vorgänge, vielmehr weil ich ja dauernd auf so Sesseln herumsitze und das daher wohl wissen muss.
Dann kam aber die Frage, wie das denn dann sei, wenn so eine Klemme genau auf die Stelle kommt wo das Seil zusammengeschweißt ist... (ich gebs zu, vor dem Alpinforum hab ich mir diese Frage auch gestellt)
Hab dann versucht den Vorgang des Seilspleißens halbwegs zu erklären ("des gibts ned, das hält doch ned, irgendwas werden die schon zusammenschweißen").
Und dann gings los... Wieso gibts eigentlich ein paar so große Gondeln, ist doch umständlich. Wie bringen die das Seil eigentlich von unten nach oben. Wieso bauen die, diese kleinen Gondeln und nicht nur Sessellifte. Wieso baut man keine größeren Sessellifte. Fahren die Lifte mit Diesel oder Benzin... was passiert bei Stromausfall. Wann geht der Liftwart eigentlich aufs Klo.... :?: :?: :?:

Bin auch der Meinung, dass es dem Gelegenheitsskifahrer komplett wurscht ist, wie der Lift technisch funktioniert. Hauptsache man sitzt bequem und ist schnell oben.
 
Werna76 schrieb:
Bin auch der Meinung, dass es dem Gelegenheitsskifahrer komplett wurscht ist, wie der Lift technisch funktioniert. Hauptsache man sitzt bequem und ist schnell oben.
Sehe ich auch so.
Obwohl ich im Vergleich zu vielen hier wirklich nur sehr begrenztes Wissen habe, bin ich immer wieder verblüft, wie viel ich mehr weiß, wie der "Normal-Skifahrer".


Gruß!
der Joe
 
Wenn ich mit dem Snowboard unterwegs bin, achte ich schon darauf, welche Lifte ich nehme. Bei den nicht kuppelbaren muss es ja am Ausstieg meistens eine Rampe oder so etwas runtergehen und manchmal ist das schon ziemlich eng und steil. Wenn ich die Wahl habe nehme ich lieber einen kuppelbaren, da ist das Aussteigen dann einfach entspannter. Außerdem hasse ich es, wenn mir beim Schifahren ein viel zu niedrig ankommender fester Sessel beim Einsteigen volle Kanne in die Wade haut...
 
Früher hat man den Unterschied auch noch gehört. Eine 3KSB hatte nun mal klappernde Förderbänder in den Stationen. Und die Stationen waren größer, es gab eine riesige Halle, und meist sind dort auch Sessel gelagert, desweiteren gab es Weichen - also alles eindeutig zu unterscheiden gewesen von fixgeklemmten. Spätestens der Pistenplan hatte einen dann aufgeklärt. Alles noch weit vor Alpinforum.

Im Sprachgebrauch hatten wir früher fixgeklemmte als "Sessellift" und kuppelbare als "Sesselbahn" bezeichnet. (aufgrund: Skilift vs. Gondelbahn). Korblifte mit geschlossenen Kabinen bezeichne ich daher in meinen Berichten weiterhin als Gondellift, um es auch sprachlich von (kuppelbaren) Gondelbahnen zu unterscheiden.
 
Amarra64 schrieb:
Die Sendung mit der Maus - Skilift :idea: ;D Spitzenvideo!
Ist ja eigentlich eher eine Frage fürs Rateforum: Wer weiss an welchem Lift das gedreht wurde?
 
Lech Kriegerhorn 6er.

Es überrascht mich momentan, wie wenig manche User hier im Forum über die Technik wissen. Dachte immer als User im Alpinforum kennt man sich schon aus...

kann mich noch gut an meine erste 3KSB in Wagrain erinnern, 1x wäre ich fast wieder runter gefahren, da ich versuchte zu verstehen wie das in der Bergstation nun funktioniert... :-)
 
thun schrieb:
Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?
 
kaldini schrieb:
Lech Kriegerhorn 6er.

Es überrascht mich momentan, wie wenig manche User hier im Forum über die Technik wissen. Dachte immer als User im Alpinforum kennt man sich schon aus...

kann mich noch gut an meine erste 3KSB in Wagrain erinnern, 1x wäre ich fast wieder runter gefahren, da ich versuchte zu verstehen wie das in der Bergstation nun funktioniert... :-)
Naja, viele kommen ja nicht hauptsächlich ins AF, weil sie bei der Technik bescheidwissen wollen.

@j-d-s
Also, sagen wir, die Gondeln sind im Abstand von 5 Metern auf dem Seil. Sie werden in der Station um das 5-Fache verzögert, haben also den Abstand von einem Meter. Danach werden sie wieder um das 5-Fache auf Seilgeschwindigkeit beschleunigt, haben also auch wieder den alten Abstand von 5 Metern.

Bei mir war es jedenfalls so, ich schaue mir schon seit ich in Skifahre in Scheffau bei der 8EUB Brandstadl die Technik an. Das mit den Stationsförderern hab ich relativ schnell verstanden, nur was immer mein großes Problem war, zu verstehen, wie die Klemme hält.
Das und viele andere Sachen, von denen ich noch nie gehört hatte (Bruchstabschalter, genaue Funktionsweise der Reifenförderer etc.) hat sich dann 2010 bei einer Technikführung in Serfaus gelegt.

Seit ich hier im AF bin, kann ich mit (fast) allen Begriffen der Seilbahntechnik etwas anfangen.

Grüße
margau
 
kaldini schrieb:
Es überrascht mich momentan, wie wenig manche User hier im Forum über die Technik wissen. Dachte immer als User im Alpinforum kennt man sich schon aus...

Ich interessiere mich auch herzlich wenig für die Technik. Wintersport geht auch ohne Technikschein.
 
j-d-s schrieb:
thun schrieb:
Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?
Ist doch auch simpel!
Das ist so getimed, dass wenn die stelle, an der ein FBM ausgekuppelt wurde, wieder eins eingekuppelt wird. Die Stellen, wo FBMs drauf sind ändern sich während der Betriebszeit nicht.
 
Naturschneeliftler schrieb:
j-d-s schrieb:
thun schrieb:
Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?
Ist doch auch simpel!
Das ist so getimed, dass wenn die stelle, an der ein FBM ausgekuppelt wurde, wieder eins eingekuppelt wird. Die Stellen, wo FBMs drauf sind ändern sich während der Betriebszeit nicht.

Glaube ich nicht. Wenn die FBMs gleichzeitig eingekuppelt werden würden und die FBMs wieder an den selben Stellen am Seil klemmen, müsste die Stecke von Kuppelstelle zu Umlenkscheibe, um diese herum und wieder zur Kuppelstelle genau einen Fahrbetriebsmittelabstand betragen, und da die Umlenkscheibe in der Spannstation fahrbar ist, geht das gar nicht. ;) Außerdem würde das zu einem erhöhten Seilverschleiß an ebendiesen Stellen führen (die Sessel von CLFs und die Gehänge von SLs werden deswegen periodisch versetzt!).

Außerdem erfolgen die Ein- und Auskuppelvorgänge teils stark verzögert zueinander.

Es ist einfach so, dass sich der zeitliche Abstand von den FBMs nicht verändert, und sollte dies aufgrund Reibung, Wind, etc. passieren, korrigiert es die Regulierstrecke bzw. die Von Roll'sche Doppelkette. Lediglich die Geschwindigkeit der einzelnen Fahrbetriebsmittel ändert sich.

j-d-s schrieb:
thun schrieb:
Die Lösung ist einfach: die nachfolgende Gondel wird auch ausgekuppelt. :wink: Da die Durchlaufzeit in der Station für alle Gondeln gleich ist, bleibeen auch die Abstände gleich.
Aber das Seil läuft doch trotzdem schneller durch die Station als die Gondeln, also müsste doch der Abstand größer werden? Gut, er wird zwischen allen Gondeln im gleichen Maße größer, aber größer müsste er doch werden, oder nicht?

Noch was dazu: Stellt man eine Gleichung auf:

s = k * a * v

= m
[a] = s
[v] = m/s

s...Streckenlänge der Anlage
k...Kabinenanzahl
a...Abstand in Sekunden
v...Fahrgeschwindigkeit der Bahn

Daraus ergibt sich:
k = s / a / v

Wenn also die Geschwindigkeit oder der Abstand größer wird, muss die Kabinenanzahl geringer werden. Deine Aussage lässt sich ganz eindeutig als falsch erklären, weil die Anzahl der Kabinen im Betrieb konstant ist. ;)

EDIT: Anmerkung: Wird die Bahn in L1 geschaltet, ändert sich nicht nur die Geschwindigkeit, sondern indirekt proportional dazu der Abstand, da dieser in Sekunden und nicht in Meter angegeben ist. Deswegen ändert sich die Kabinenanzahl dabei nicht. :lol:
 
j-d-s schrieb:
Dann stell ich hier mal die Frage, die mich schon länger beschäftigt: Wie wird das eigentlich bei ner kuppelbaren Bahn gemacht, da müsste doch das Seil eigentlich die Sessel/Gondeln quasi überholen (da es ja schneller läuft, wenn die in der Station ausgekuppelt sind), sodass die Abstände zwischen den Sessel/Gondeln immer größer werden müssten und so im Endeffekt die Kapazität sinkt. Läuft das wirklich so, oder gibt es dafür eine Lösung?

Klar wäre die Kapazität höher, wenn die Gondeln/Sessel weiterhin mit 5-6m/s auch durch die Station laufen. Das ist aber einfach viel zu schnell.
Bei der Kapazitätsberechnung wird doch aber genau das berücksichtigt, dass das FBM innerhalb der Station langsamer ist. Man muss eben wissen, wie lange es dauert, bis ein FBM eine komplette Umrundung gemacht hat. Und diese Zeit bleibt immer gleich, wenn die Bahn nicht angehalten werden muss.
Hoffe das war halbwegs verständlich ;)

Dass das die Klemme des FBM immer an der gleichen Stelle ins Seil geht, ist natürlich Unfug.

Im Allgemeinen: Ich glaube so gut wie jeder merkt den Unterschied zwischen fix und kuppelbar, weiß aber eben nicht, wie das technisch realisiert wird. Wobei selbst meine Schwester und meine Freundin das begriffen haben, ohne mich und ohne dass sie in ieiner Weise großartig technisch versiert sind,...
 
Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
 
sunset schrieb:
Glaube ich nicht. Wenn die FBMs gleichzeitig eingekuppelt werden würden und die FBMs wieder an den selben Stellen am Seil klemmen, müsste die Stecke von Kuppelstelle zu Umlenkscheibe, um diese herum und wieder zur Kuppelstelle genau einen Fahrbetriebsmittelabstand betragen, und da die Umlenkscheibe in der Spannstation fahrbar ist, geht das gar nicht. ;) Außerdem würde das zu einem erhöhten Seilverschleiß an ebendiesen Stellen führen (die Sessel von CLFs und die Gehänge von SLs werden deswegen periodisch versetzt!).
Das habe ich nicht ganz so gemeint. mit getimed meinte ich u.a. das bei älteren Gondelbahnen. Beschuleunigt wird bei Grün/ Gewisse bahnspezifische Zeit nach dem auskuppeln von einer Kabine. d.e. sie kommt fast an der Stelle wieder dran, wo die vorherige war. (FAST) das entspräche dann (FAST), als wenn man die Gondel mitumlenken willst. z.B. in Kössen steht die Gondel fast eine Sekunde, damit das so hinhaut!
 
Volker_Racho schrieb:
Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Mal anders angeschaut: Hättest Du auf dieser Anlage nur eine einzige Gondel, dann würde die bei gleicher Seilgeschwindigkeit ohne Auszukuppeln in gleicher Zeit mehr Fahrten machen als die, die in der Station langsam fährt und Zeit verliert, ergo hat sie mehr Kapazität. Dann nimmst Du zwei, vier etc.. Bei höherer Stationsumlaufgeschwindigkeit kannst Du mehr Gondeln einsetzen, sprich kürzere Abstände machen und somit mehr Leute befördern. Oder mach ich da nen Denkfehler?
 
Volker_Racho schrieb:
Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Du darfst dich aber nicht an eine x-beliebige Stütze stellen, sondern musst die Anzahl an FBMs anschauen. Darauf zielte die Frage ja ab,..

Theoretisch müsstest du, bei deiner Herangehensweise den durchschnittlichen Gesamtabstand berechnen, sprich inklusive Station, um auf die richtigen Ergebnisse zu kommen,..
 
Volker_Racho schrieb:
Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...

Das ist selbstverständlich korrekt. 10 Leute pro 5 Sekunden entsprechen 120 Leute pro Minute entsprechen 7200 Leute pro Stunde. Von den Zahlen her ist das Beispiel natürlich unrealistisch, aber es zeigt, dass man aus dieser Gondelfolgezeit einfach mit Dreisatz auf die Kapazität in Personen pro Stunde schließen kann. Ob eine Bahn kuppelbar oder nicht ist, ist dabei völlig wurscht.

Prinzipiell ist die maximale Kapazität bei einer kuppelbaren Vierersesselbahn auch nicht größer als bei einer fixen Vierersesselbahn. Die fixe Bahn hat halt kürzere Sesselabstände.
 
Ah, jetzt versteh ichs. Da wird einfach beim Beschleunigen vorm Wiedereinkuppeln der Verlust durch die Phase in der Station reingeholt, richtig?
 
Was soll denn da aufgeholt werden?
Die FBMS sind doch gleich lange in der Station, richtig? Somit ist die Zeitspanne zwischen ein- und auskuppeln zweier aufeinanderfolgender FBMs ja auch gleich. In dieser Zeit fährt das Seil auch mit der gleichen Geschwindigkeit. Somit bleibt eben auch immer der gleiche Abstand zwischen den FBMS.
 
Che schrieb:
Volker_Racho schrieb:
Hmm, stimmt des? Wenn die Gondeln mit 6m/s durch die Station sausen würden is die Kapazität doch trotzdem die gleiche, wie wenn sie langsam durchfahren? Oder bin ich jetzt ganz daneben? Der Abstand ist ja in der Station geringer. Woher soll die höhere Kapazität kommen? Ich stell' mir jetzt ganz doof ne Stütze vor, da kommt alle 5 Sek eine Gondel mit 10 Leutz vorbei... Da isses doch völlig Wurscht, wie schnell die 10 Leutz in der Station fahren!? Mehr Leute kommen an der Stütze dann auch net vorbei...
Du darfst dich aber nicht an eine x-beliebige Stütze stellen, sondern musst die Anzahl an FBMs anschauen. Darauf zielte die Frage ja ab,..

Theoretisch müsstest du, bei deiner Herangehensweise den durchschnittlichen Gesamtabstand berechnen, sprich inklusive Station, um auf die richtigen Ergebnisse zu kommen,..

Wozu? Wir haben bereits besprochen, dass der Abstand in Sekunden bei gleicher Fahrgeschwindigkeit konstant bleibt. Und wenn eine Gondel für z.B: 5,8 s um -1 m/s^2 verzögert wird, und die zweite Gondel z.B. 10 s danach, dann ist der Abstand nach wie vor 10 s. Folglich trifft alle 10 s ein FBM ein, egal ob in der Garage, im Umlauf oder auf dem Seil. Die Förderleistung ist 3600 * p / a (A=Abstand, p=Personen pro Kabine)

Kann man ganz einfach erklären: 3600 / a = x (Anzahl der Kabinen pro Stunde)
und dann mal die Anzahl der Personen pro Kabine und wir haben die Förderleistung.

Darauf basierend, dass der Abstand in s gleich bleibt, ist und muss die Förderleistung überall auf der Bahn konstant sein. (Außer man ändert die Geschwindigkeit ALLER Segmente (Förderer, Seil, ...) - also z.B. L1 - dann haben wir aber bereits besprochen, dass der Abstand in s indirekt proportional ist. Folglich ändert sich hier die Förderleistung schon.)
 
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