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Flüchtlingskrise

Das ist nicht nur eine tendenzielle Manipulation, sondern eine knallharte!

Alle Bilder, die die Totale zeigen, entsprechen der Realität. Weit, weit überwiegend Männer, vor allem junge Männer.

Bilder im Detail zeigen fast immer Kinder mit liebevollen Müttern und Vätern. Natürlich und zum Glück ( für die Kinder ) gibt es diese unter den Zuwanderern, der Anteil liegt aber m. E. bei 15%.

Die Medien ( ich arbeite seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen mit unterschiedlichen Medien, insbesondere der Presse, zusammen ) haben sich beim Thema Zuwanderer zu reinen Manipulationsmaschinen entwickelt.
 
Frage: Warum???

- Warum macht es sich der deutsche Staat (und viele andere) nicht einfach und verhält sich mal egoistisch. Sprich schließt die Grenzen, schiebt konsequent ab, streicht Sozialleistungen, unterbindet illegale Zuwanderung. Warum nicht?
- Warum liefern die Medien ein falsches Bild? Für wen? Warum? Um die Wut zu steigern wenns raus kommt? Um Mama Merkel in ihrem Mantra zu stützen statt die Realität abzubilden? Wer PROFITIERT davon? Ein Handeln hat immer einen Grund, irgendwer muss doch davon profitieren. Aber wer?
- Warum kümmert sich eine riesen Maschinerie um illegale Ankömmlinge (das sie de facto sind) anstatt sich um die Probleme im eigenen Volk zu kümmern? Die Polizei und viele Ämter können ihre Hausaufgaben nicht mehr erledien. Warum?

Denn: Die Ankömmlinge sind a) freiwillig aus sicheren Ländern weiter gezogen und somit b) illegal auf EU Boden. Sie haben somit eigentlich keine Rechte, sondern erstmal ein Strafverfahren verdient. Wer ist dieser riesige virtuelle Anwalt der Medien und Volksvertreter zu einem Handeln bewegt, sich weniger mit dem eigenen Volk als mit illegalen Einwanderern zu beschaffen? Warum soll das BaMF oder LaGeSo Überstunden machen für Leute, die keinen wirklichen rechtlichen Anspruch haben?

Genau das schürt rechten Hass, genau das führt zur sozialdemographischen Spaltung, Radikalisierung, etc...
Eine große Mehrheit will diese Zuwanderung nicht. Nirgends in der EU. Unsere Nachbarländer schimpfen über D, die große Hilfsbereitschaft will keiner wahrnehmen geschweige den honorieren. IM GEGENTEIL! Für wen, was und warum tut die Regierung das???? Es wäre so einfach einen radikal egoistischen Kurs zu fahren, der obendrein rechtsgültig wäre. Ungarn hält sich an Dublin und Schengen! Wir nicht! Wir handeln illegal - warum???? Für wen?????

Mich treiben diese Fragen schon nachts um. Und jetzt bitte nicht diese verlogene humanitäre Argumentation, die war uns Jahrzehntelang egal und wird es auch weiter bleiben. Weil müssen tun wir nämlich gar nichts. Den Krieg da unten führen andere. Wir (auch ich) möchten gerne (!) helfen wo Not ist.
 
Das Ganze geht ja noch weiter:

Zunehmend wird jeder ( teilweise auch hier im Thread ), der sich sachbezogen, aber kritisch mit der Zuwandererproblematik ( ja, ich bezeichne die zu uns drängenden Menschenmassen als Zuwanderer, darunter befinden sich natürlich auch Flüchtlinge i. S. der Genfer Flüchtlingskonvention ) auseinandersetzt, von den Medien in die Rechte Ecke gedrängt.

Dies lasse ich mir, gemeinsam mit vielen Menschen aus meinem engeren und weiteren Freundes- und Bekanntenkreis, nicht gefallen.

So weit ist es gekommen, dass Menschen, die sich nicht " Politisch korrekt " äußern oder verhalten, abgestempelt werden.
 
der riesige virtuelle Anwalt heisst: Moral! gewissermassen auch gesellschaftliche und soziale Verantwortung eines reichen Landes mit einer sehr bewegten Vergangenheit!

Es ist in den letzten 200 Jahren schon öfters vorgekommen, dass auch in dem momentan präferierten Zuzugsland Not und Elend herrschten (und Tyrannei), damals wurde auch von Aussen geholfen (Stichwort: Marschallplan um nur eins zu nennen). Und nun, wo wir mal gefordert sind, heisst es auf einmal: schaffen wir nicht...

Ja, es sind viele. Sehr viele. Auch meiner Meinung nach zu viele. Aber alle, die vor unseren Grenzen stehen, müssen aufgenommen und versorgt werden.
Aber: wer braucht schon Hot Spots oder Quoten innerhalb der EU. Ich habe gelernt, Übel muss man an der Wurzel packen. Wo sind die Befriedungsversuche in Syrien? Warum marschiert die EU nicht mit dem Militär dort ein und anschliessend übernimmt eine UN Blauhelmtruppe dort? Warum haben die Milliarden an Entwicklungshilfe in Afrika nix gebracht? Oder nur so wenig? Warum kommt eine Nation, die die letzten 20 Jahre die Demokratie und ihren Way of Life auf der ganzen Welt verteilen wollte, ungeschoren davon? Wo ist die Solidarität zwischen den islamischen Glaubensrichtungen?
 
Da liegst du natürlich richtig, aber ein Recht auf Moral gibt es nicht, wenngleich ich froh bin über diese Werte.

Es gibt sicher Leute die sich mit den Konflikten da unten besser auskennen, daher ist mein Wissen nur sehr klein. Ich wage aber die Prognose dass da unten niemals Frieden herrschen wird. Nicht so lange keiner der USA Einhalt gebietet (was nicht passieren wird), eher eskaliert die Situation weil Russland auf Großmacht pocht. Ist das eine Terrorregime besiegt folgt das nächste. Und das nächste und das nächste.

Somit bleibt aus meiner Sicht Europa nur übrig die Symptome möglichst effizient zu bekämpfen, weil die Ursache weder kurz- noch mittelfristig gelöst werden kann. Sicher mag das moralisch falsch sein, aber in der Realität das einzig mögliche. Oder denk ich hier falsch? Darf man so denken?
 
Fab schrieb:
(...) Es ist nicht Aufgabe von staatlichen Medien Meinung zu manipulieren, selbst wenn es gut gemeint ist.
Volle Zustimmung :respekt: . Leider gibt es sehr viele die es anders sehen. Z. B. hat gestern in deiner Disskussionsrunde im staatlichen Frensehen eine slowenische Abgeordnete (S&D) im Europaparlament die Medien aufgefordert, ihren Beitrag zur Solidarität, Humanismus etc. zu leisten und dabei eine 'aktivere Rolle' in der Berichterstattung einzunehmen. Und kritisierte dass es dabei leider 'in den letzten Tagen zu sensazionalistischen Meldungen' gekommen sei. Wie kann man diese Aussagen anders verstehen als Aufruf zu (noch mehr) Manipulation und (Selbst)zensur?

kaldini schrieb:
(...) Wo ist die Solidarität zwischen den islamischen Glaubensrichtungen?
Sehr berechtigte Frage. Von den superreichen Golfstaaten bis zu geographisch riesigen und wirtschaftlich aufstrebenden Ländern wie Aserbaidschan und Kasachstan (Stichwort: Kandidatur für olympische Winterspiele!) schauen alle fleissig weg. Aber zu diesem Thema möchte ich was anderes sagen. Vor wenigen Tagen habe ich mal im TV (weiss jetzt nicht mehr ob im slowenischen oder einem deutschsprachigen Kanal) ein Gespräch mit einer Gruppe Migranten (alles junge Männer die ein wenig englisch sprachen) gesehen. Ein Journalist hat sich sogar erlaubt sie zu fragen, ob sie wenigstens versucht haben in einem moslemischen Staat in der Region, z. B. Saudiarabien, Schutz zu finden. Die Antwort war eindeutig: No!!! No Saudi Arabia. No good there. You make somthing wrong, they cut arm away. Was ich sagen wollte: die wollen ja nicht dorthin, auch wenn sich z. B. Saudiarabien ausnahmsweise mal solidarisch zeigen würde und die Bereitschaft zeigen würde mehr Migranten aufzunehmen, wäre das Interesse wohl sehr gering.

Eine der wenigen Politiker/innen die mich in den letzten Tagen positiv überrascht hat, war die österreichische Innenministerin: Wir müssen an einer Festung Europa bauen. Mutige Aussage :zustimm: , in vielen Kriesen ist 'Festung Europa' immer noch ein Schimpfwort. Und selbst der notorisch unentschlossene slowenische Ministerpräsident (linksliberal) hat in einer Nachtkonferenz vorsichtig angekündigt, dass sich Slowenien den Bau eines Grenzzauns überlegt, falls beim Gipfeltreffen der EU am Sonntag keine schnellen und konkreten Massnahmen getroffen werden. Klar ist es eine politische Aussage um Druck vor dem Treffen zu machen, aber immerhin, noch vor 3 Wochen war 'Grenzzaun' ein absolutes no-go für alle Politiker ausser der ausserparlamentarischen rechtsextremen. Zitat und übersetzung:
Ampak sem vas torej prav razumel, da razmišljate tudi o ograji?

Razmišljamo, a v tem hipu še ne, da bi to naredili. Najprej iščemo evropsko rešitev, če pa izgubimo upanje na evropski ravni, če ga v nedeljo ne dobimo dovolj, če ni volje, da EU sodeluje, obstane, potem bodo na voljo vse opcije, kajti potem bomo prepuščeni sami sebi.
Frage: aber habe ich sie richtig verstanden, dass sie auch über einen Grenzzaun nachdenken?
Antwort: ja, wir denken nach, aber in diesem Augenblick noch nicht über den konkreten Bau. Zuerst suchen wir eine gesamteuropäische Lösung, aber wenn wir die Hoffnung auf europiäscher Ebene verlieren, wenn wir am Sonntag nicht genug Hoffnung erhalten, wenn es keinen Willen gibt dass die EU zusammenarbeitet und bestehenbleibt, dann sind alle Optionen offen, weil dann sind wir auf sich selbst gestellt.

Also wenn ein ausgesprochen proeuropäischer Politiker so nachdenken muss, ist es sehr sehr traurig, aber auch verständlich :( .
 
kaldini schrieb:
der riesige virtuelle Anwalt heisst: Moral! gewissermassen auch gesellschaftliche und soziale Verantwortung eines reichen Landes mit einer sehr bewegten Vergangenheit!

Es ist in den letzten 200 Jahren schon öfters vorgekommen, dass auch in dem momentan präferierten Zuzugsland Not und Elend herrschten (und Tyrannei), damals wurde auch von Aussen geholfen (Stichwort: Marschallplan um nur eins zu nennen). Und nun, wo wir mal gefordert sind, heisst es auf einmal: schaffen wir nicht...

Ja, es sind viele. Sehr viele. Auch meiner Meinung nach zu viele. Aber alle, die vor unseren Grenzen stehen, müssen aufgenommen und versorgt werden.
Aber: wer braucht schon Hot Spots oder Quoten innerhalb der EU. Ich habe gelernt, Übel muss man an der Wurzel packen. Wo sind die Befriedungsversuche in Syrien? Warum marschiert die EU nicht mit dem Militär dort ein und anschliessend übernimmt eine UN Blauhelmtruppe dort? Warum haben die Milliarden an Entwicklungshilfe in Afrika nix gebracht? Oder nur so wenig? Warum kommt eine Nation, die die letzten 20 Jahre die Demokratie und ihren Way of Life auf der ganzen Welt verteilen wollte, ungeschoren davon? Wo ist die Solidarität zwischen den islamischen Glaubensrichtungen?

Moral?

Definiere Moral!

Ist es die " gute " Deutsche Moral, die jeden, aber auch jeden völlig unkontrolliert ins Land lässt, der internationale Vereinbarungen wie z. B. Dublin 3 anscheinend egal ist? Die dazu führt, dass fast alle , die sich auf den Weg gemacht haben, nur ein Ziel kennen, das gelobte Deutschland?

Ist es die " gute " Moral von Merkel, die Entscheidungen trifft, die zwischenzeitlich ca. 70% der eigenen Bürger nicht meht verstehen?

Ist es die " schlechte " Moral anderer EU-Staaten, die offensichtlich eher an die Belange der eigenen Bevölkerung denken?

Ist es die " gute " ( oder doch eher schlechte ) Moral der Islamischen Staaten, die ihren Glaubensbrüdern und -schwestern entgegen den Regeln des Koran die Tür verschließen?

Oder ist es die Moral der vielen Hundertausend Zuwanderern, die keinerlei Fluchthintergründe i. S. der Genfer Flüchtlingskonvention haben, ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen zuwandern wollen, teils mit gefälschten Pässen oder mehr als unklaren Identitäten?

Oder ist es die Moral aller, die durch mehrere absolut sichere Länder ziehen und nur ein Ziel kennen, das sie zunehmend auch mit Gewalt erreichen wollen, nämlich Deutschland?

Oder ist es die Moral derjenigen, die in Ungarn bei der versuchten Grenzstürmung ihre Kinder nach vorne gehalten haben?

Wir könnten jetzt mit Sicherheit trefflich über " Moral " diskutieren, aber man kann Moral nicht nur von einer Seite sehen.
 
Festung .. Mauer .. Zaun ... Waren im Mittelalter Burgen etwa das Maß aller Sicherheit?! Wie lang hielt die DDR-Mauer?

Je verschlossener sich die wohlhabenenden Ländern machen, desto mehr wird man Neid bei den ärmeren Ländern schüren. Ähnliches Thema Wasser-/Ressourcenknappheit, das vielleicht in ein paar Jahrzehnten eskaliert. Abschottung einiger weniger = Krieg. Also: Lieber ein bisschen was abgeben, so dass man zwar weniger, aber noch gut und genug hat oder Krieg und kompletten Verlust riskieren?

Und überhaupt - wieso soll einer, der zwar in Deutschland geboren ist, aber "auf der faulen Haut liegt" und sich vom Sozialsystem durchfüttern lässt, auch nur irgend ein Quantum mehr Rechte haben als ein Wirtschaftsflüchtling? Will man letztere ausweisen, sollte man auch gleich erste mit ausweisen.
 
Übrigens.

Es ist schon auffällig, das - politisch korrekt !!!! - seit 3 Wochen keine Zuwanderungszahlen mehr veröffentlicht werden. Der gemeine Bürger weiss also nicht mehr, wie sich die Zahl in den letzten Wochen entwickelt hat. Geht ihn ja schließlich auch nichts an!

Wenn man allerdings die " Stauzahlen " und die Zahl der täglich z. B. nach Slowenien kommenden Zuwanderer liest ( nicht alle Medien halten sich an den wohl von oben verordneten Maulkorb ), könnte man schon annehmen, dass in Kürze ein Tsunami von Menschen über Deutschland hereinbricht.

Denn schließlich wollen praktisch alle nach Deutschland.

Wie hat vor kurzem ein Dolmetscher in Passau gesagt: ihr seit jetzt in Deutschland, ihr seit jetzt in Sicherheit.

Dann hat man ja wohl erfolgreich die Kriegsgebiete Türkei, Griechenland, Kroatien, Ungarn, Slowenien und vor allem Österreich durchquert, wenn man erst in Deutschland in Sicherheit ist............
 
starli schrieb:
............Und überhaupt - wieso soll einer, der zwar in Deutschland geboren ist, aber "auf der faulen Haut liegt" und sich vom Sozialsystem durchfüttern lässt, auch nur irgend ein Quantum mehr Rechte haben als ein Wirtschaftsflüchtling? Will man letztere ausweisen, sollte man auch gleich erste mit ausweisen.

Oh, Oh - hier fallen alle Schranken!
Du hast aber schon von Staatsbürgerschaft gehört - und dass nach dt. Grundgesetz niemand staatenlos gemacht werden darf?


*

@Hildener

Glaub aktuell hat in D keiner exakte Zahlen die veröffentlicht werden können. Wir bewegen uns alle im Schätzbereich 800.000 + X
 
Fab schrieb:
@Hildener

Glaub aktuell hat in D keiner exakte Zahlen die veröffentlicht werden können. Wir bewegen uns alle im Schätzbereich 800.000 + X


Bis vor ca. 2 Wochen wurden aber die ungefähren Zugangszahlen für z. B. ein Wochenende oder eine Woche veröffentlicht. Jetzt - nix mehr!

Das man zwischenzeitlich schon nicht mehr weiss, wieviel und vor allem wer an Zuwanderern in Deutschland ist, zeigt die Problematik der Situation. Wir werden schlicht und einfach überrannt, illegale Einreise und illegaler Aufenthalt sind offensichtlich zur Normalität geworden.

Es gibt seriöse Schätzungen, dass sich bis zu 300.000 Menschen illegal in Deutschland aufhalten, von denen man so gut wie nichts weiss.

Und immer dran denken: das ist erst der Anfang! Nächstes Jahr beginnt der Familiennachzug, dann bequem mit dem Flugzeug. Man geht davon aus, dass jeder anerkannte Flüchtling 3-4 Familienangehörige nachholen wird.

Und die Entwicklung in Syrien, Afghanistan und anderen ach so friedlichen Islamisch geprägten Ländern kann ggf. alles das, was wir bisher kennen, in den Schatten stellen.
 
wie hier gegen flüchtlinge gehetzt wird, ist unglaublich.
die probleme lassen sich nicht in einem kapitalistischen system lösen, in dem es nur um nationalstaatliche interessen geht.
 
@schimon

Hier wird keine Hetze gegen Flüchtlinge vollzogen!
Der nicht gerade für konservatives Gedankengut stehende "Spiegel" hat zum Thema Flüchtlingszahlen gestern diesen Artikel veröffentlicht:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-worauf-sich-deutschland-einstellen-muss-a-1058881.html
Auch die "Zeit" berichtet darüber: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/fluechtlingszahlen-fluechtlinge-bundeslaender-migration-bundesinnenministerium
Die FAZ mit einigen interessanten Grafiken: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/deutschlands-fluechtlinge-in-grafiken-13867210.html

Da dürfen wir uns doch wohl die Frage stellen "Schaffen wir das" ? 8O
 
schimon schrieb:
wie hier gegen flüchtlinge gehetzt wird, ist unglaublich.
die probleme lassen sich nicht in einem kapitalistischen system lösen, in dem es nur um nationalstaatliche interessen geht.


Wer hetzt denn hier?????????????

Was mich immer fansziniert, sind solche Post´s, egal, wo.

Die kritische, argumentativ geführte Auseinandersetzung mit dem Thema wird in einem Pawlowschen Reflex insbesondere von der Linken Seite, die sonst immer uneingeschränkt auf Meinungsfreiheit besteht, als Hetze bezeichnet.

Schimon, wir schreiben von Tatsachen. Wenn Tatsachen in Deinen Augen Hetze ist, ist dies alleine Dein Problem.

Ansonsten: ein sozialistisches System, egal ob Nationalstaatlich oder als " Internationale ", hat noch nie ein Problem gelöst, sondern nur massive, teils unmenschliche Probleme geschaffen.
 
@Hildener: Moral im Sinne von, vor 70 Jahren wurde "uns" geholfen, nun sind "wir" halt mal dran. Nach dem Krieg hätte man auch sagen können, die Deutschen waren alle Nazis, haben schlimmste Greueltaten gemacht, lasst sie doch versauern (gab ja sogar schon Pläne, alles in einen Agrarstaat umzuwandeln).
Hat man aber nicht gemacht (klar, da war auch eine gehörige Portion Selbstinteresse dabei). Aber warum sollen wir es nicht genauso machen? Den Leuten jetzt hier helfen, aber wenn Syrien (möglichst bald!) wieder Frieden und Sicher ist, sollten sie auch wieder zurück gebracht werden. In 5 oder 10 Jahren werden sich die Flüchtlinge aber schon eingelebt haben, da kann ichs dann schon verstehen, dass dann keiner mehr zurück will.
 
Es ist ja nicht so dass ich die Bedenken u. Sorgen einiger Vorposter (Stäntn, Miki, Hildener, Starli) nicht grundsätzlich teile.
Ja der Zustrom ist unkontrolliert und auch ein wenig unheimlich. Trotzdem muss man auch nicht gleich den Kopf verlieren.

Wenn man mal genauer überlegt sind die schnellen Lösungen "deutsche Grenze dicht machen" nicht praktikabel. Man muss sich die Folgen einer Schließung konkret vor Augen führen. Die Schließung würde die kleinen Staaten südlich der dt. Grenze in ein Tollhaus verwandeln - die Flüchtlinge würden versuchen die dt. Grenzabsperrung zu durchbrechen.

Will wirklich jemand hier dass auf die Flüchtlinge geschossen wird? Ein Massaker anrichten?

Klar kann man die Veräumnisse der Vergangenheit beklagen. Einen Grenzschließung wäre vor ein paar Monaten praktikabel gewesen - zu spät.

Bin auch der Meinung dass D ein deutliches Signal aussenden müsste um den Zustrom zu verlangsamen u. zum Stehen zu bringen.
Wie das aussehen soll weiß ich auch nicht.
 
Fab schrieb:
Will wirklich jemand hier dass auf die Flüchtlinge geschossen wird? Ein Massaker anrichten?

Das will mit Sicherheit niemand ( bis auf ein paar bekloppte Rechte ).

Ich frage mich aber, was passiert eigentlich, wenn Deutschland tatsächlich sagen würde, dass es Niemanden mehr reinlässt?

Werden dann, ähnlich wie teilweise in unseren Südöstlichen Nachbarländern, die Grenzen überrannt?

Ich hoffe, dass es nie zu einer solchen Situation kommt. Damit appelliere ich aber auch an die Zuwanderer, es nicht eskalieren zu lassen.

Beide Seiten müssen Vernunft walten lassen!
 
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