Wie versprochen ein paar persönliche Anmerkungen zur Flüchtlingskrise.
Werter "Wiede", du sprichst von militärischem Eingreifen - zweifellos als letztes Mittel.
Wit Ausnahme des Vereinigten Königreichs u. Frankreichs ist bis heute kein Land Europas gedanklich u. psychologisch in der Lage seine Männer in den Krieg zu schicken - und das wäre es. Ein kriegerisches Eingreifen in einen Bürgerkrieg.
Für uns (organisierte) Europäer wäre dafür ein völlig neuer Blick auf uns selbst u. auf die Welt vonnöten - und die Bereitschaft sich die Hände schmutzig zu machen. Das durften bislang die USA machen und wir konnten so schön "igitigitt" schimpfen.
Wobei ich mit diesem Satz nicht die unglaublichen Fehler der USA im Mittleren Osten gutheißen will.
Dieses hab ich mit "pilosopohisch" gemeint.
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Jetzt kommt ein wenig Science Fiction
Praktischerweise müssten die Militärausgaben EU-weit angehoben werden, damit die jeweiligen Streitkräfte handlungsfähig und glaubwürdig wären. Das ist gar nicht so dramatisch wie es klingt - der im NATO-Rat vereinbarte %-Satz des BIP würde schon reichen.
Wäre jedenfalls nicht teurer für uns als 1 Mio Flüchtlinge kosten - und man müsste sich einig sein.
Ich darf mal kurz den EU-Ratsvorsitzenden der
einigen EU spielen?
(habe einigermaßen Knowhow betr. der Levante u. Kontakte nach PolBerlin)
kurz- u. mittelfristige Vorschläge:
Ziel - schnellstmöglich einheitliches EU-Asylrecht u. Standards für Kriegsflüchtlinge. Da muss auch D einige Tabus über Bord werfen.
Sicherung der EU-Aussengrenzen
Massive - und ich meine massive und schnelle - finanzielle Hilfe in den Flüchtlingslagern des Libanon, Jordaniens u. vor allem der Türkei.
Einhergehend mit der
glasklaren Erklärung, zusammen mit den USA u. Russland den Bürgerkrieg in Syrien
unter allen Umständen zu beenden.
Schnelle Errichtung von Sicherheitszonen in Syrien für Flüchtlinge.
An Russland kommt man nicht (mehr) vorbei. R. unterhält eine Marinebasis in Tartus/Syr., die grad mächtig (Flugfelder, Unterkünfte, Bunker, Waffenlager, Fahrzeugpark etc)ausgebaut wird.
Will sagen - Syrien als Staat wird es nicht mehr geben. Evtl. als juristische Hülle, aber das Machtgefüge wird filetiert werden.
Assad wird wohl gehen müssen. Der vertritt ja die Minderheit der Alewiten. Bei einem Sieg des IS bliebe denen nur Flucht o. Ausrottung. Wohin die dann fliehen wollen? na 3 x.....
So wird die Region um Latakia u. Tartus ein alev. Teilstaat unter russischem Schutz.
Der Süden um Damaskus; das weiß noch niemand. Mit welchen Kräften man sich einigen kann oder welche sich letztlich durchsetzen oder ob gar Kräfte der jetzigen Regierung dort die Oberhand behalten ist unklar. Wenn es sich vermeiden lässt - warum sollte ganz Syrien besetzt werden?
Die Türken werden im Norden einen unabhängigen PKK-Kurdenstaat nicht akzeptieren.
Bleiben die Wüstengebiete mit den schmalen Siedlungsstreifen an den wenigen Flüssen -
IS-Land.
Den sunnitischen Stammesführern, gilt auch für die des sunn. Iraks muss ein Angebot gemacht werden, das sie nicht ablehnen können. Bestehend aus fin. Zuwendungen, polit. Mitbestimmung u. andernfalls mit der Drohung direkten milit. Eingreifens in dieser Region mit Unterstützung schiitischer irakischer Milizen.
These: der IS wird verschwinden als hätte es ihn nie gegeben. Ein Teil wird massakriert werden, die Anderen untertauchen.
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Ein einiges Europa sollte schnellstmöglich in Lybien intervenieren um eine Ordnung herzustellen. Mit Bodentruppen!
Ist Europas Gegenküste unter Kontrolle ist es mit dem unkontrollierten Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen vorbei. Der unablässige Flüchtlingsstrom aus der Subsahara ist mit 500 frz. Fremdenlegionären leicht zu stoppen indem die lyb. Oasenstädte besetzt werden.
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Bekanntermaßen kommen auch viele Flüchtlinge wg. der extremen diktatorischen Verhältnisse aus Eritrea.
"Diplomatisch" würde ich in Asmara um Abstellung der Fluchtgründe "bitten".
Ebenso würde ich Quatar u. Saudi-Arabien "bitten" die Unterstützung von Terrororganisationen u. radikalmuslimischen Organisationen in Europa einzustellen.
Frankreich unterhält militärische Stützpunkte in Djibouti am Roten Meer. Die würde ich massiv aufstocken und die Modernisierung mit einer schönen Marine u. Flugshow feiern. Jeder in der Region sollte davon wissen.
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So - das klingt ja jetzt mal so richtig ungewohnt militaristisch. Der Fab - ein Vertreter von Kanonenbootpolitik :lol:
Aber ich bin ein Optimist. Wenn der römische Senat seine Legionen.......äh der europ. Rat seine Truppen aktiviert wird sich vieles wie von selbst auflösen. Die Herren Profiteure wollen partout nicht besetzt werden und selber Ordnung schaffen.
Europa muss "nur"
wollen!
So - muss für heute reichen.