Die Niederlande sind bekanntlich ein sehr liberales und weltoffenes Land.
Doch mittlerweile schütteln auch immer mehr Niederländer über Deutschland den Kopf.
Die Zeitung de Telegraaf schreibt:
"Bislang war es opferbereiten Naivlingen – beziehungsweise nützlichen Idioten der Flüchtlingsindustrie – gelungen, diejenigen, die aus wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Erwägungen den Flüchtlingsstrom hinterfragen, in eine unliebsame politische Ecke zu stellen, wo sie nicht hingehören. Dabei konnten sie sich der Unterstützung links angehauchter politisch-korrekter Medien sicher sein, die nicht davor zurückschrecken, ihren Beitrag zur Manipulierung zu leisten: Untaten gegen Asylsuchende werden aufgebauscht, Untaten durch Asylsuchende werden bagatellisiert – auch durch verschiedene Behörden. Dass überproportional viele Migranten junge Männer sind, deren Ansichten zum Verhältnis von Mann und Frau mittelalterlich sind, um nicht zu sagen archaisch, wird heruntergespielt... Die Geschehnisse am Hauptbahnhof in Köln und ähnlich in Hamburg und Stuttgart sind eine Folge davon. Diejenigen, die Europas Tore weit geöffnet haben, dürfen sich nun schuldig fühlen."
Damit trifft die niederländische Redaktion meiner Meinung nach den Nagel zu 100% auf den Kopf.
Quelle:
http://www.welt.de/vermischtes/article150677643/Verdammt-Leute-Wo-ist-die-Wut.html
Es ist keinesfalls so, dass, wie manche meinen, in Europa Ungarn isoliert ist.
Vielmehr ist es so, dass Deutschland isoliert ist:
Dänemark macht die Grenze dicht, Schweden macht die Grenze dicht, Ungarn macht die Grenze dicht, Polen will keine Flüchtlinge aufnehmen, die Slowakei will gegen die Flüchtlingsquote klagen, Großbritannien macht seine Grenze dicht, Frankreich will keine Flüchtlinge, Spanien bezahlt an Marokko Geld, damit keine Afrikaner nach Spanien kommen usw.
Die PIS in Polen konnte u.a. auch deshalb im Sejm die absolute Mehrheit gewinnen, weil man im Wahlkampf den Wählern versprochen hatte, sich dem deutschen Diktat nach einer Umverteilungsquote für Flüchtlinge auf Europa ganz energisch zu widersetzen. Auch andere Staaten haben klargemacht, dass, wenn Merkel die Einwanderer nach Deutschland einlädt, auch gefälligst Deutschland mit den daraus resultierenden Problemen klarkommen muss und Deutschland auch alleine dafür bezahlen muss.
Die Argumentation des europäischen Auslandes ist logisch absolut nachvollziehbar. Wenn ein Wohnungseigentümer Gäste zu einer Party einlädt und irgendwann wächst ihm alles über den Kopf, dann kann er auch nicht von den Nachbarn verlangen, dass sie einen gewissen Anteil seiner Gäste übernehmen sollen. Er hat die Einladung ausgesprochen, also muss er auch dafür gerade stehen. Das nennt man Eigenverantwortung.
Wenn Merkel Deutschland an die Wand fährt, dann muss man sagen, dass sie vom Volk dafür gewählt worden ist. Merkel hat aber nicht das Recht, das europäische Ausland einem deutschen Diktat zu unterwerfen. Das ist völlig logisch, dass sich die Menschen im Ausland das nicht gefallen lassen.
Deutschland ist mit seiner Flüchtlingspolitik mittlerweile in Europa völlig isoliert.