In Annaberg(NÖ) war der ehemalige Reidl3 echt eine Herausforderung für ungeübte Wintersportler. Wenn man da im Steilstück stürzte, konnte man froh sein, wenn man sich an den Bäumen gleich neben der Trasse irgendwie fangen konnte und nicht die Trasse hinunterrutschte. Der Lift hatte den Reidl2 als parallele Anlage und somit waren Reidl2+3 ein Doppelschlepper, Reidl2 hörte halt schon auf, ehe bei Reidl3 die Trasse steil wurde.
Der Nachfolger der beiden Lifte ist die 4SB Hennesteck.
Im folgenden Bild die Waldschneise zu erkennen, der linke Lift war der lange steile Reidl3(siehe Waldschneise), der Reidl2 war direkt rechts neben ihm und bis zum Waldbeginn hatten sie gemeinsame Stützen. Am unteren Waldrand ist auch noch eine Ausbuchtung der Bergstation vom Reidl2 zu erkennen.
Urspürnglich waren das Kurzbügler, ich kannte sie jedoch nur mehr als Langbügler, in meinem Sommerbericht von letztem September seht ihr Fotos von chr, wo die 2 Lifte als Kurzbügler zu sehen sind. Der Wald um das Steilstück vom Reidl3 wurde damals vermutlich erst angelegt, als ich den dann als Langbügler gefahren bin, sah es dort waldmäßig schon ein wenig anders aus. Nun wächst die ehemalige Trasse leider immer mehr zu, eine schöne Kindheitserinnerung, auch wenn ich teilweise im Steilstück vom Reidl3 das Gefühl hatte, dass ich in der Luft schwebe.
Reidl3 gign nicht bis zum Grat hinauf, sondern endete am Forstweg kur unterhalb vom Grat. Diesen Forstweg passiert man heute noch, wenn man von Hennesteck richtung Talstation der 4SB oder richtung Pfarrboden wechseln will. Nach 2 Kehren fährt man dann unter der Sesselbahn durch, wo auch die schwarze Abfahrt beginngt. Wenn man sich am Weg weiterbewegt, kommt man bald zum Beginn der roten Abfahrt, die es auch schon zu Zeiten von Reidl2+3 gab und gleich danach quert man im Wald die ehemalige Ausstiegsstelle vom Reidl3. Hinter dieser kommt dann die äußerste(glaube, das ist auch eine schwarze) Piste, die man von der B20 schon deutlich erkennen kann.
Die Waldtrasse vom Reidl3 war im Wald in der unteren Hälfte sehr steil, danach ging es dann recht moderat bis zum Ausstieg.