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Gefährliche Schlepplifte

ich glaub der Hirschbichllift diente v.a auch als zubringer zum Hintersten Lift ( Name vergessen) Hat der eigentlich eine Kurve, oder is da ein zweiter Lift, (GE) da schaut des scho a bissal Komisch aus
 
2010 war ich mal am Einstieg des alten Längenfelder 1 unterwegs - die Trasse muss wirklich mega-steil gewesen sein. Leider kommt es bei Fotos immer nicht so gut rüber:

36l.jpg
 
Hi, ja das Original Bild vom W.Pause Buch wenn ich abfotografier und komprimier, dann erkennt man die Lifte nicht gscheid, deswegen hab ich s nachgezeichnet. Der hinterste Lift is der Bernadeinlift, den erreicht man nur von der Bergstation Alpspitz oder früher - Osterfelderbahn ( Hochalmbahn selbe Station ) ; Naa, der Hirschbichllift hat überhaupt keine Funktion, das war ein Einzelhügel, da stand angeblich schon ein Lift bevor die Hochalmbahn gebaut wurde, so als Hüttenlift ( lt einem anderen Buch war da sogar ein Sessellift als Vorgänger ) ; im Prinzip genauso wie der Maxlraineralmlift am Spitzing , oder auch der Idealhanglift am Brauneck, die standen bevor man sie erreichen konnt per Liften -- nur für Schiaufsteiger erreichbar ; ja das is a bisserl ungünstig, wenn man an der Bernadeinabfahrt vorbeifuhr, dann kann man nur per PB wieder zum Bernadein zurückfahrn, aber vermute mal, so isses am günstigsten für die Landschaft ; die Hochalmbahn fällt net groß auf, und ein Sessellift von der Hochalm zum Bernadein hoch wär ein zu großer Eingriff in diese einmalige Felslandschaft, -- des is scho guat so, soviel Leut sind da in meinen letzten jahren als ich da fuhr nie gewesen . Hochalmbahn - lange Wartezeiten waren selten ;
@ Vovo, doch daß s steil is sieht man schon, aber am Besten kommt s rüber, wenn ma am Hang steht und von der Seite die gradstehenden Bäum bzw. Pflanzen etc sehn kann. da sieht man wie steil s wirklich is, am krassesten hat ma den Ausblick am Penken auf die Harikari ... das sieht auf den Bildern brutal aus . Ich habs am Längenfelder versäumt, ein Bild zu machen beim 1. DSB Jahr, da stand der alte Lift noch ; der wurde dann später abgetragen ;
 
ach so ein Lift war des, ja dann wunderts mich ned, dass der nimma geht, is für den kürzeren Längenfelder eigentlich ersatz geplant, oder nimmt man nur den Skiweg? ( falls da einer is... ich kenn mich ned aus)
 
Ich war in den 90'er Jahren Lifthelfer an den Längefelderliften. Der Einstieg am Längenfelderlift I war nur 2m waagrecht und danach extrem steil. Man musste jedem Skifahrer den Bügel zwischen die Füße geben. Snowboards waren verboten. Nach jedem Schneefall musste man die Trasse mit den Skiern durchtreten und danach noch Fanglöcher ausschaufeln. Es war anscheinend geplant, von der Talstation des Längenfelderlifts II eine DSB zur ehemaligen Bergstation des Längenfelderlifts I zu bauen. Ich habe es leider versäumt von diesen Liften Bilder zu machen. Vielleicht hat noch jemand welche? Das wäre eine tolle Erinnerung an meine Jugendzeit. Übrigens gehörte der Kreuzeckzubringer auch zum Längenfelderlift I dazu. Wenn dort ein Notstopp ausgelöst wurde, ertönte an der Talstation des Längenfelserlifts I eine Hupe und der dritte Mann musste rüberfahren bzw. schieben und den Zubringer wieder zum Laufen bringen.
 
hm die Einstiegssituation gabs am Hochfelln auch...
und was genau sind Fanglöcher?
 
Naturschneeliftler schrieb:
hm die Einstiegssituation gabs am Hochfelln auch...
Stimmt, der Südhanglift geht ja auch gut weg - leider nie gefahren, sondern nur die Ruine besichtigt.
 
Geht mir genauso, und am wehsten gehts mir wenn oben absolutes Traumwetter war, der Hang top im Zustand und die TS vom Südhanglifs 10m über der Nebelgrenze war. aber wer halt zu spät kommt...
aber ich hab in nem Skiatlas von 1980 am Penken einen Schlepplift entdeckt, nannte sich Horberglift und ging von der Ts am Ende der Harakiri hoch zur Bergstation der Lärchwald genau neben der Piste vier. zwei fragen:
1. bis wann war der offen
2. wie steil und v.a. eisig war der bitte???
 
In Annaberg(NÖ) war der ehemalige Reidl3 echt eine Herausforderung für ungeübte Wintersportler. Wenn man da im Steilstück stürzte, konnte man froh sein, wenn man sich an den Bäumen gleich neben der Trasse irgendwie fangen konnte und nicht die Trasse hinunterrutschte. Der Lift hatte den Reidl2 als parallele Anlage und somit waren Reidl2+3 ein Doppelschlepper, Reidl2 hörte halt schon auf, ehe bei Reidl3 die Trasse steil wurde.
Der Nachfolger der beiden Lifte ist die 4SB Hennesteck.
Im folgenden Bild die Waldschneise zu erkennen, der linke Lift war der lange steile Reidl3(siehe Waldschneise), der Reidl2 war direkt rechts neben ihm und bis zum Waldbeginn hatten sie gemeinsame Stützen. Am unteren Waldrand ist auch noch eine Ausbuchtung der Bergstation vom Reidl2 zu erkennen.
Urspürnglich waren das Kurzbügler, ich kannte sie jedoch nur mehr als Langbügler, in meinem Sommerbericht von letztem September seht ihr Fotos von chr, wo die 2 Lifte als Kurzbügler zu sehen sind. Der Wald um das Steilstück vom Reidl3 wurde damals vermutlich erst angelegt, als ich den dann als Langbügler gefahren bin, sah es dort waldmäßig schon ein wenig anders aus. Nun wächst die ehemalige Trasse leider immer mehr zu, eine schöne Kindheitserinnerung, auch wenn ich teilweise im Steilstück vom Reidl3 das Gefühl hatte, dass ich in der Luft schwebe.
Reidl3 gign nicht bis zum Grat hinauf, sondern endete am Forstweg kur unterhalb vom Grat. Diesen Forstweg passiert man heute noch, wenn man von Hennesteck richtung Talstation der 4SB oder richtung Pfarrboden wechseln will. Nach 2 Kehren fährt man dann unter der Sesselbahn durch, wo auch die schwarze Abfahrt beginngt. Wenn man sich am Weg weiterbewegt, kommt man bald zum Beginn der roten Abfahrt, die es auch schon zu Zeiten von Reidl2+3 gab und gleich danach quert man im Wald die ehemalige Ausstiegsstelle vom Reidl3. Hinter dieser kommt dann die äußerste(glaube, das ist auch eine schwarze) Piste, die man von der B20 schon deutlich erkennen kann.
Die Waldtrasse vom Reidl3 war im Wald in der unteren Hälfte sehr steil, danach ging es dann recht moderat bis zum Ausstieg.
u8xfucw2.jpg
 
Und hier noch einer, der Paludalift in Dalaas. 800 m Länge vs. 300 Höhenmeter.
 
Über die Lifte am Brauneck wurde ja bereits hier gesprochen, ich hab zum Thema "Gefahren" allerdings noch ein schönes Bild vom Milchhäusel; auch wegen seiner Länge nicht zu unterschätzen, mit dem Schild war aber wohl ehr der 2-4 Meter tiefe Graben neben der Spur gemeint...
Ich kenne nur wenige Lifte, wo das so "direkt" gesagt wird :wink:
 

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Einfach weil ich grad drüber gestolpert bin..
k-p1590293.jpg

:lach:
 
Autsch :tot:
 
Ich würd mal sagen Fehlkonstruktion:grin:
 
Denk mal nach wo sich die Tellerstange hinbewegt wenns steiler wird:wink:
 
Ist doch normal bei steilen Tellerliften oder übersehe ich da auch was?
 
also sooo krass habs ich noch nicht erlebt...
 
Keine Angst der Lift existiert nichtmehr. Ersatzlos abgebaut.
 
In den Freiburger Alpen bin ich mal zwei sehr sehr steile Schlepplifte gefahren. Einer in Charmey am Vounetse Seilbahn-Daten: 10416 und der andere in Jaun Im Fang Seilbahn-Daten: 3878. Beide sind mittlerweile durch 4-KSB abgelöst worden. Es gab Not-Aus „Buzzer“ und Zugseile links und rechts der Spur um den Lift zu stoppen.
 
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