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Gelenkbusse

schifreak

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Habt ihr sowas schon mal gesehn ? ein 25 m langer Omnibus fuhr heut an meinem Fenster vorbei... machte sogenannte Testfahrten .Da durfte man natürlich auch kostenlos mitfahrn.
qy8osw.jpg
 
schifreak schrieb:
Habt ihr sowas schon mal gesehn ? ein 25 m langer Omnibus fuhr heut an meinem Fenster vorbei... machte sogenannte Testfahrten .Da durfte man natürlich auch kostenlos mitfahrn.
Sorry, ist aber in Hamburg schon ein alter Hut, den gibt es dort bereits sehr erfolgreich seit dem 01.06.2004 nach einer einjährigen Testphase im täglichen Betrieb, aktuell fahren davon 10 Stk. in Hamburg auf Europas meistgenutzter Buslinie (Metrobuslinie 5 mit täglich 50.000 Fahrgästen):
XXL-Bus_breit_gross.jpg


XXL-Bus_Rathausmarkt_gross.jpg

Quelle: HOCHBAHN

Eckdaten: 24,78 m lang, 70 Sitz- und 113 Stehplätze, 360 PS, Wendekreis von 24 m, Hersteller Van Hool (Belgien)

Bereits seit 2002 gibt es diese Busse in Utrecht.
 
Hi, net schlecht. Die Hamburger sind da schon a weng weiter als wir, -- genauso gab s da scho länger U und S Bahnen als in Bayern.
Andrerseits hat ma in Hamburg ie Strassenbahnen abgschafft. Da habn wir wiederum große kapazitäten. In München wird derzeit sogar seit langer langer Zeit mal wieder ne Neubau Strassenbahn Linie gebaut.

In München gabs Gelenkbusse seit ich Busse kenn...den ( vermutlich ) letzten Bus der ersten MAN Metrobus Generation steht vis a vis von mir, im MVG Museum München-Giesing Ständlerstrasse. Baujahr 1965 ca.60 km / h.

Letztes Jahr in Fürth war n Groß Bus Treffen... das war seine bis jetz letzte große Fahrt...
28jb280.jpg


dieses Fahrzeug wurde 1965 gebaut, fuhr in München hauptsächlich auf der damaligen Ringlinie 60 -- einmal um München ohne Endhaltestelle, nur n paar Kurzpausen. Sowie auf der Linie 52 Marienplatz - Tierpark Hellabrunn. Dieses Fahrzeug gehört dem Münchner Omnibus Club ( OCM ) , und nach langer Suchzeit für nen Stellplatz hat er jetz seine Heimat im MVG Museum. Da wo er als Münchner auch hingehört.
 
schifreak schrieb:
Andrerseits hat ma in Hamburg ie Strassenbahnen abgschafft. Da habn wir wiederum große kapazitäten. In München wird derzeit sogar seit langer langer Zeit mal wieder ne Neubau Strassenbahn Linie gebaut.
Hamburg hatte mal das größte Straßenbahnnetz in Deutschland; sehr lesenswert: http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Hamburg
Ich habs nimmer kennengelernt, leider. Bin ein großer Fan dieses Verkehrsmittels ...

Sollten sich CDU und GAL in Hamburg bei der Regierungsbildung einig werden, rückt die Wiederauferstehung der Straßenbahn als modern betitelte "Stadtbahn" näher. Die Pläne gibt es schon seit Anfang dieses Jahrtausends: http://www.stadtbahn-hamburg.de/php/stadtbahn-aktuell.php
 
schifreak schrieb:
Habt ihr sowas schon mal gesehn ? ein 25 m langer Omnibus fuhr heut an meinem Fenster vorbei... machte sogenannte Testfahrten .Da durfte man natürlich auch kostenlos mitfahrn.
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Wenn mich nicht alles täuscht ist das da ein Schweizer Produkt der Firma Hess? In Luzern fahren die Dinger schon seit einiger Zeit herum, aber als Trolleybusse mit Strom aus der Oberleitung. Coole Apparate... :D

@ Audi A4: Ich hasse diese Kiste. Hab ich als Fahrschulauto. Absoulut nicht zu gebrauchen. Eine riesen Sardinenbüchse...
 
Waahh...O-Busse....
Verschandelung der Strassen, diese massiven Oberleitungen.
Vorteil: Keine Schienen..

Ich bin mit Strassen und U-Bahnen aufgewachsen, und es schmerzt, dass se in Nürnberg nach und nach die Strassenbahnen sterben lassen, statt vernünftige Bahnen (z.B. durch die Stadt) wieder auferstehen zu lassen.

Zum Glück wollens jetzt endlich die Stadtbahn Richtung Erlangen bauen. Dann fallen diese kiloweise Busse weg (30+30E).

@ A4: Also als Fahrschulauto ists doch nett....hier hat ne Fahrschule sogar nen Fiesta oder KA...das ist ma klein. :D
 
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^^Das ist ein Prototyp der Schweizer Firma Hess, der mit Hybridtechnologie fährt. Allerdings soll er noch etwas schwach auf der Brust sein. Das gleiche Modell fährt als O-Bus (elektrische Ausrüstung: Kiepe) schon erfolgreich in den Städten Genf, Luzern und Zürich.

XXL-Bus_breit_gross.jpg

^^Das ist ein Dieselbus des holländischen Herstellers Van Hool. Von wem der Motor stammt, Von Hool baut selber keine, weiss ich nicht.

@schifreak: Darf ich dein Foto in einem anderen Forum posten?
 
Van Hool und Dieselbus? Bis jetzt kenne ich von denen nur O Busse.
@ GMD, hast du zufälligerweise ein Foto von den Doppelgelenkobussen im Petto, von denen hab ich nämlich noch kein vernünftiges Bild gesehen.
Fragt sich aber, ob nicht statt der Doppelgelenkbusse eine Straßenbahn passender wäre. Sage nur Obuslinie 1 (hoffentlich stimmt die Liniennummer) in Zürich, welche mit dem Dopelgelenk O Bussen betrieben wird, ist ja eine ehemalige Straßenbahnstrecke und eigentlich immer noch straßenbahnwürdeig.

Af schrieb:
Waahh...O-Busse....
Verschandelung der Strassen, diese massiven Oberleitungen.
Vorteil: Keine Schienen..

Was hast denn gegen Stanglbusse? Auf Strecken mit großen Steigungen und Linien, die eine hohe Taktdichte erfordern aber aufgrund verschiedener Parameter nicht für eine Straßenbahn in Frage kommen immer noch erste Wahl. Ich ersönlich finde, dass sich vor allem Straßenbahn und O Bus gut ergänzen können, wenn man das Netz (wie in Zürich der Fall) gut durchstrukturiert.

MFG Dachstein
 
In Zermatt wird seit dieser Saison ein Gelenkbus eingesetzt. Natürlich nicht so ein Riesending wie in der Stadt.

 
Das ist ein Dieselbus des holländischen Herstellers Van Hool. Von wem der Motor stammt, Von Hool baut selber keine, weiss ich nicht.
Der Van Hool hat offiziell einen DAF Motor und bringt 83 km/h Spitzengeschwindigkeit.
Allerdings dürfte es wohl ein amerikanischer Motor vom DAF Mutterkonzern Paccar Inc. sein, denn in den DAF Lkw werden meines Wissens auch nur noch Paccar Motoren eingesetzt.

Nachtrag: Van Hool ist aus Belgien, nicht Holland!
 
In Utrecht (NL) fahren diese Busse schon seit 2002. Auf linie 11 und 12 (Hauptbahnhof - Universitätsgelände) fahren nur 25m Busse, und das sogar in 3 minutentakt.

bus_gvu_99632a.jpg
 
Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) testeten 2004 auch den Van Hool AGG 300.
AGG300.gif

Grafik: DVB
Zum Einsatz kam das Fahrzeug vorzugsweise auf einem Streckenabschnitt der Linie 61, der durch eine hohe Fahrgastfrequenz (TU) gekennzeichnet war.
AGG300_Fahrplan.gif

Zur Charakteristik des Fahreuges wurde geschrieben:
Informationen zu Biografie und Technik des Van Hool AGG 300:

Dieses Fahrzeugs wird vom belgischen Busbauer Van Hool hergestellt. Vor dem Probebetrieb in Dresden war der Doppelgelenkbus AGG 300 bei der Hamburger Hochbahn AG im Testeinsatz. Ein baugleiches Fahrzeug wurde im vergangenen Jahr auch bei der Aachener ASEAG erprobt.
In beiden Städten fuhr dieses innovative Verkehrsmittel auf Linien mit überdurchschnittlich hoher Nachfrage. Auf diesen Linien konnte sonst dem hohem Fahrgastaufkommen nur durch den Einsatz weiterer Busse entgegen getreten werden … oder eben durch den Doppelgelenkbus AGG 300 mit seinem immens großen Platzangebot.

Der Doppelgelenkbus AGG 300 ist fast 10mal so lang wie ein Kleinstwagen, kann aber 93mal mehr Leute mitnehmen. Und mit einem Wendekreis von nur 24 Metern ist das Fahrzeug erstaunlich "gelenkig".

Bei einer Einstiegshöhe von nur 33 cm ist der Bus komplett niederflurig. Die Einstiegsplattformen sind sehr geräumig und alle Plätze können stufenlos und einfach erreicht werden. Im modern, freundlich und komfortabel gestalteten Innenraum kommt man bequem ans Ziel. Großzügige Abstellflächen für Kinderwagen und Rollstühle sind selbstverständlich. Eine Rollstuhlrampe befindet sich an der Tür 2, dahinter rechts ist der Rollstuhlbereich.


Technische Daten
Fahrzeugtyp: Niederflur-Doppelgelenkbus AGG 300
Hersteller: Van Hool N.V. (Belgien)
Baujahr: 2003
Länge: 24.785 mm
Breite: 2.550 mm
Innenhöhe: 2.315
Wendekreis: 24 m
Motor: DAF PE 256C, 6-Zylinder mit Turbolader, Euro 3
Hubraum: 9.200 cm3
Leistung: 265 kW (360 PS)
Getriebe: FF, 5 HP 602C, Fahrstufen 5/1 (v/r)
Sitzplätze: 70 + 1
Stehplätze: 113
Einstiegshilfe: manuell ausklappbare Rampe an Tür 2
Aus verschiedenen Gründen wurde jedoch von einer Anschaffung derartiger Fahrzeuge Abstand genommen. Dies waren u.a.
- notwendige Sondergenehmigungen zum Befahren der Elbbrücken
- zusätzlicher Haltestellenausbau sowohl bei Halt eines Fahrzeuges als auch speziell bei Anschlussaufenthalten.
Das Problem der Haltestellen war im Straßenbahnsektor auch beim versuchsweisen Verkehr von Stadtbahnwagen des Typs NGTDD in Doppeltraktion evident, dort kam man zusätzlich auch an die Grenzen der Beherrschung solch langer Verkehrsmittel im öffentlichen Verkehrsraum im Regelbetrieb.
Dresdner
 
Ich fuhr 4 Jahre lang täglich mit nem Gelenkbus in die Schule zur Stadt Steyr. Er war immer vollgestopft und bei den beiden 90° und mehr Kurven auf unserer Strecke war es oft sehr lustig, die einen von der einen Seite sind auf die anderen auf der anderen Seite gefallen. :lol:
 
schifreak schrieb:

Mit dem mal rückwärts einen 8-er fahren... :D
Ich denke, dass das gar nicht so einfach ist, weil sich ja die Gelenke nur begrenzt bewegen können.
Bei einem 2-Achs-Hänger kann sich der Drehschemel ja fast ganz rundum drehen, falls man ihn mal übersteuern sollte.

Da ich noch nie mit einem Gelenkbus gefahren bin, würde mich mal interessieren wir der eigentlich beim Rückwärtsfahren ist. Wie weiß man da, wann das Gelenk zu Ende ist und was beschädigt wird? :idea:
 
Dachstein schrieb:
schifreak schrieb:
Da ich noch nie mit einem Gelenkbus gefahren bin, würde mich mal interessieren wir der eigentlich beim Rückwärtsfahren ist. Wie weiß man da, wann das Gelenk zu Ende ist und was beschädigt wird?

Erstes lässt sich das Gelenk fürs Rückwärtfahren sperren und zweitens besitzen Gelenkbusse eine Abknicksicherung (Knickschutzsteuerung).

MFG Dachstein

OK, das mit der Sperre fürs Rückwärtsfahren wussten wir bis jetzt nicht. Aber sonst wärs sicher verdammt schwierig. (Schon alleine das rückwärtsschieben mit nem 2-Achs Anhänger und dem Traktor macht mir Schwierigkeiten) Ich glaub aber, dass die Garage für so einen Bus zweit Tore hat, eines zum hineinfahren, und das andere später zum hinausfahren.
 
Fabsl schrieb:
Ich glaub aber, dass die Garage für so einen Bus zweit Tore hat, eines zum hineinfahren, und das andere später zum hinausfahren.

Ja, derartige Hallen sind meist als Durchfahrtshallen konzipiert. Denn mit einem Gelenkbus rückwärts einparken ist schon schwer. Es reicht ein normaler Autobus schon. Hängerfahren ist wieder eine eigene Kunst. Ich persönlich bin bis jetzt nur ein Gespann aus PKW und schwerem Anhänger gefahren und das reicht mir vollkommen. Und Anhänger mit lenkraber Voderachse können besonders tückisch sein.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Fabsl schrieb:
Ich glaub aber, dass die Garage für so einen Bus zweit Tore hat, eines zum hineinfahren, und das andere später zum hinausfahren.

Hängerfahren ist wieder eine eigene Kunst. Ich persönlich bin bis jetzt nur ein Gespann aus PKW und schwerem Anhänger gefahren und das reicht mir vollkommen. Und Anhänger mit lenkraber Voderachse können besonders tückisch sein.
Ja, 2-Achs Anhänger haben es in sich, da ist man in der Landwirtschaft von den 1-Achsern schon fast verwöhnt. Aber die großen Anhänger sind alle 2-Achser, und bei denen kommt auch noch dazu, dass sie in der heutigen Zeit schon sehr hoch sind --> da kann man nur mehr mit dem Rückspiegel arbeiten.
 
Also gegen Spiegelfahren habe ich nichts, finde ich sogar eine recht vernünftige und gute Übung, die in der Fahrschule viel mehr geübt werden sollte.
Und wenn man dann einen Hänger hat, dann braucht man nicht mehr umdenken, sondern ist es schon gewohnt. Denn auch beim Auto nützt einem der Innenspiegel nicht viel (ausser, dass man sieht, dass einem ein Anhänger verfolgt ;) ), daher muss man eh mit den beiden Aussenspiegeln arbeiten. Bei Bussen ist das sowieso Praxis, da fährt man auch nur mit den beiden Aussenspiegeln, und es geht.
Besonders genial finde ich übrigens die Tatsache, dass in Innsbruck wieder Busszüge (von Hess) eingesetzt werden. Statt dem Gelenkbus setzt die Post/Bahn auf Anhänerbetrieb. So kann sie einfach auf die Fahrgastströme reagieren. Am Tag fährt der Bus solo, in der Stoßteit als Buszug.

MFG achstein
 
Mit modernen Gelenkbussen rückwärts fahren ist gar nicht so schwer, da die normalen Gelenker mit nur einem Gelenk heute in der Regel als Schubgelenkbus gebaut werden. Das heisst der Motor ist im Heck eingebaut und treibt die hinterste Achse an. So gesehen ist der Bus beim vorwärts fahren instabiler als beim retournieren!

@Dachstein: Die von dir erwähnte Linie trägt die Nummer 31. Allerdings liegst du mit der Nummer 1 nicht so falsch, die Tramlinie die durch den Bus ersetzt wurde hatte diese Nummer. Leider habe ich nur wenige Fotos von den Stangerldoppelgelenkbussen. Die Dinger sind einfach zu lang um sie in der Stadt vernüftig auf ein Bild zu kriegen.


^^Ein für Genf bestimmtes Fahrzeug absolvierte vor der Ablieferung mehrwöchige Probefahrten in Zürich. Die Ergebnisse waren so zufriedenstellend, dass auch Zürich solche Fahrzeuge bestellten die momentan in Betrieb gehen.


^^Auch Luzern hat drei solche Doppelgelenkbusse als O-Busse im Einsatz. Hier steht einer davon abgebügelt neben einem Citaro. Der Grund für die Pause hat mit dem grauen Ding auf den Fronten der Busse zu tun. Das ist eine Vergrösserung der diesjährigen Fasnachtsplakette (Luzern ist eine der Faschingshochburgen der Schweiz) und ziert jeweils während den närrischen Tagen die Busse. Langer Rede kurzer Sinn: Die Busse können wegen eines Fasnachtsumzuges vorübergehend nicht mehr verkehren.
 
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