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Gletscher-Abschmelzung

Und das in der Höhe....
Hier ein paar Vergleichsbilder von letztem Jahr (12.08.2011)
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@ Gernot

Der italienische Link erzählt was über Skandinavien.

Galdhoppigen ist und bleibt wohl bis Oktober offen. Geschlossen war nur teilweise (ca. 2-3 Wochen im Hochsommer) wegen wenigem Andrang (und nicht wgen Schneemangel). Die Stangerlfahrer waren selber im Sommer Urlaub...

Folgefonna ist bis und mit morgen offen.
 
Eben, es ist doch ganz normal das sich die Schneedecke nach ein paar Jahren setzt. Das es so lange gedauert hat liegt daran, dass es in so einer Höhe nie über 0 Grad wird. Wie sonst sollte da noch Schnee liegen?
 
Hab grad beim rumklicken interessante Bilder vom Pitztaler Gletscherskigebiet nebst "Notweg" gefunden. Schon pervers, was aus dem einstigen Notweg geworden ist. Ich sag nur Bauhilfsweg,... . Was am meisten schockiert ist der rasante Rückgang des Mittelbergferners. Wo ich im Sommer das letzte mal 2005 da war konnte man noch die Zunge vom Tal aus erkennen.
http://www.meinbezirk.at/sankt-leonhard-im-pitztal/chronik/ewiges-eis-d325339.html
 
Das ist schon eine ziemliche Schweinerei was die die Pitztaler da veranstalten:
Ich sag nur: Wettbewerbsvorteil durch ungenierten Eingriff in bislang als "off-limits" gedachten Naturwelten ... Zum ökonomnischen(!) Nachteil jener, die sich noch an die Spielregeln der Vernunft halten... The next Level irgendwie...

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albe schrieb:
Kris schrieb:
Das ist schon eine ziemliche Schweinerei was die die Pitztaler da veranstalten:
ist sowas in Tirol legal? oder ist es einfach billiger irgendwann 'ne Strafe zu kassieren?
Kann jemand den Ortunkündigen (u.a. mir) erklären, wofür dieser Weg (Winter: Pistenziehweg?) mit aller Macht versucht wird zu halten bzw. sein Leben zu verlängern?
 
Noja... ist halt der Bauweg, auf dem die Baufahrzeuge auf den Gletscher fahren... :D
 
Tja, aber wenn man sieht dass im Sommer selbst im Pitztal der Gletscher bis auf 3400m ausapert ist klar, dass es da kein Gleichgewicht mehr geben kann, die langfristige Konsequenz ist vollständiges Abschmelzen.
 
Das krasse ist ja gar nicht mal mehr die Abschmelzung zwischen 19xx und 2000, das harte kommt erst danach
 
Am stärksten landschaftsverändernd empfinde ich die Gletscherrückgänge in der Bernina u. in Grindelwald.
 
Ende der 80er Jahre ging der Steingletscher noch bis zum See
 
Sehr bedenklich! Da fragt es sich, was wir überhaupt noch tun können!
 
Gar nichts!
Gletscher kommen, Gletscher gehen, mit oder ohne anthropogenen Einfluss.
Die Möglichkeiten der Einflussnahme beschränken sich weniger auf den eigentlichen Vorgang als vielmehr auf eine Reaktion auf dessen Folgen.
 
Florian schrieb:
Sehr bedenklich! Da fragt es sich, was wir überhaupt noch tun können!
Im Frühsommer auf den Gletscher gehen und saubermachen ;-)

je weniger Steine auf dem Eis liegen, desto mehr Sonnenstrahlung wird reflektiert (das ist auch der Haupteffekt des Abdeckens)
 
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