• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Gletscher-Abschmelzung

oSYjEHjUYkDZOqj6CxsE0-d4D7BknIB3H9dNyxIY57IleeyayOUpZQaGDS0v5ZJhLBRTvVufZj4oS3N10OXmfoiusnQcxhqWm5ggY71IZd0u951QiGdXEDkwmx5JuvGS5VYLAvBxsNt0cuQAyHr63NCmcoM03nODa0QhaoaNEGGnRs96aeyfu8-uUDSQGyTaq3hgcUvEr5pcXv9diMfmWckV87ySuJVvU3_125gMAKO1xQhsqDnHc7uf5JeR3iy_z36fTstn3EpBDIur5zT-ivqhlcrvNW8eJnpKV6HFxZqxKsg7IHj8YkJsbAbo-gBBikNsBzHXQKprVDtR_ICzagOd521M58TyLbtq_zJzkWA__Dc_uqpmOKu_d6WuQ-mZfEhdT4inWlKuJH4ZamDk8QspHLtANJCoMpDfXZmXqacLbb6BpmBQ8n8pg8rQKFMwPKCafHsQvxONAolDs4_yFC8UcjgEfqruIatAJeSopf5AWMNV1u0CCim0I-6XgGvifRajjDHiiKYuvcnKxOugCa1su0qyYx7zQg_y_yEfi3qct3MUAusscEUeyd8kW4owZeg1BFBVUozFfq-ZgQteIXrnIiyKOrouTfPw6vBV-Bfu_X_q8gSl3rQmb4M-LHCHWszmUfjl2kB-IHFgkorKHVhm71N21afPLUDjc7mLg7cqJMwg11RaeCJvbxnsrbUDKtvDpdrRWfLlDxNwHWdOPRh3BQ=w1204-h903-no



kYO2-RHkJGZ1-vRJfmzhECJ0WGl7hmJO-1imkTbRsntmiKaQNFjVej8VWR5SzA9l7I4cBNh0thOq0Ok5MWxh-grWRu8_23NA3YC4a96Dk0yRG1O4FzIFzHWuhpOgtKkuQlU56BEotn0dsDSVSRVivM3knc5vo1rmScsSKZifxLh3SovMWvbO4D9UB0gjLgEOW8n7W5w83PH0CdnrPaA4JiAG7zzrIw9lTjb0EgFQDk5ZlT9jqJitp251o-f7QQ2k3ORVN-jPP8lYjMXtjVMhsrQHA0k1-rUKRSUegfkkyaUenJn0QeOdHjSWbkHQlQj6WAbPLW6NYoedX06S5wLCXC_sU0mw6ukusew5t3o1lFkMzmOBeZQfILDAFvlv5FiyKp_PrLBGDeaud-_YnOhJNDprfEwkXOT70lLPpOEfs2LgHP9_bcpdfsx_wDuVRuGGeIFvmhzx6XMSKqqqc5TAYuoVaJWNU1PHOV-ogw0grvifAcy8OjO5uPiN8d9W5tAtnwsiI6QwLXjmnHWud6w5r5-uBAHexkkObr3NGO-8So2V04763zIwwxPNADRTJcDXbNbBrNq2CFLQRLhYh-z8ewYOUsUPb2lOxX0py0bNKXRG31J7S-FyFPJkpVS47-oCzLZCMFw1Npd-40lFUdYtoc9i4liTsUfC19IEW9qBwg1DTA8zK-WSLq7OMf8COOMjSvWGOEHnNvTN7OQWTdtwS9TTFQ=w1354-h903-no


Brandner Gletscher 2006 vs 2019....
 
Man siehst das schnellere Abschmelzen nicht nur bei den Gletschern sondern auch sehr stark beim Lawinenschnee. Ich kann mich noch gut daran erinnern dass in den 80ern regelmässig einige Lawinenkegel den Sommer durch nicht komplett abgeschmolzen sind sondern dass der Schnee im Kulturland auf 1500 müM grösserflächig meterhoch liegen blieb.
Heute sieht man auch noch sehr imposante Lawinen, wenn teilweise nicht sogar grössere. Aber egal wie viel Schnee es dem Bauern da in seine Matten haut, spätestens ende Juni ist alles weg und das auch in Jahren wo der Frühling von der bescheidenen Sorte war.
 
In den Leoganger Steinbergen und im Steinernen Meer ist dem nicht so, da liegen selbst in tiefen Lagen immer noch große Lawinenreste selbst an der Südseite....
 
Viel interessanter als das Abschmelzen an einem Tag finde ich noch die Kommentare und Ergänzungen zu wachsenden und zurückgehenden Gletschern in dem oben geposteten Link.
Vor allem die Vergleichsbilder (z. B. Monte Rosa Massiv mit Gletscherausprägung in den Jahren 1018, 1798 und 2018 sind sehr interessant und zeigen, dass Gletscherrückgang und -Aufbau kein neues Thema sind.
https://www.facebook.com/3LRaetica/photos/p.2345099825538051/2345099825538051/?type=3&theater
 
ja stimmt schon... und bestimmt haben sie in 1018 auch nicht über ein Diesel Fahrverbot diskutiert... :biggrin:

Auf lange Sicht ist das sicherlich ein wiederkehrender Prozess... nur gibt es ja bestimmte Faktoren die diesen Prozess beschleunigen...
und man sollte sich schon ein paar Gedanken machen, welche Umwelt hinterlasse ich meinen direkten Nachfahren....
und bei manchen Politikern kann man in dieser Hinsicht nicht gerade viel Verantwortungsbewusstsein erkennen...

und wer weiß das schon, vielleicht ist in ein paar hundert Jahren der Hintertuxer Gletscher komplett überdacht und wird künstlich gekühlt und beschneit.... ( Skihalle XXL Zillertal ) treu Ihrem Motto es lebe der Ganz Jahres Skisport... :biggrin:
dann haben sie nicht mehr diese Probleme, welche sie aktuell haben, um Ihren Ganz Jahres Skisport dort aufrecht zu erhalten....
 
Mt. Cervino schrieb:
Viel interessanter als das Abschmelzen an einem Tag finde ich noch die Kommentare und Ergänzungen zu wachsenden und zurückgehenden Gletschern in dem oben geposteten Link.
Vor allem die Vergleichsbilder (z. B. Monte Rosa Massiv mit Gletscherausprägung in den Jahren 1018, 1798 und 2018 sind sehr interessant und zeigen, dass Gletscherrückgang und -Aufbau kein neues Thema sind.
https://www.facebook.com/3LRaetica/photos/p.2345099825538051/2345099825538051/?type=3&theater
Natürlich ist das kein neues Thema. Die historischen Gletscherstände sind allerdings so kaum rekonstruierbar, basieren letztlich auf Hochrechnungen des vergangenen Klimas - genau diese werden aber von den sogenannten "Skeptikern" gerne in Frage gestellt wenn um den aktuellen "nie dagewesen schnellen" Temperaturanstieg geht.
Da die allermeisten Alpengletscher im 19. Jahrhundert ihren nacheiszeitlichen Höchststand erreicht haben, sind die Spuren vergangener Vorstöße im Gelände quasi ausradiert. Indizien liefern sonst nur Baum- und Torfreste sowie Ötzi. Letzterer hat an einer Stelle gelegen, die bis 1991, 5000 Jahre lang durchgehend von Eis bedeckt war.
 
Bergfan schrieb:
Highlander schrieb:
und bei manchen Politikern kann man in dieser Hinsicht nicht gerade viel Verantwortungsbewusstsein erkennen...

Zwar PT, aber nenne mir mal einen Politiker, der Verantwortungsbewusstsein hat.

berechtigter Einwand.. :biggrin:

aber ich kann Dir zumindest mal einen nennen der absolut keines hat... Trump.. :D

er verleugnet penetrant den Klimawandel, und möchte Grönland von Dänemark abkaufen..
um die dortigen Bodenschätze ebenfalls noch auszubeuten... :!:
 
Sehe ich das falsch oder schaut es nur so aus, also ob (Webcam Wildspitze am Pitztaler Gletscher) beim Brunnenkogelschlepper bis zur Hälfte (fast) gar kein Eis mehr ist?
 
Mt. Cervino schrieb:
Viel interessanter als das Abschmelzen an einem Tag finde ich noch die Kommentare und Ergänzungen zu wachsenden und zurückgehenden Gletschern in dem oben geposteten Link.
Vor allem die Vergleichsbilder (z. B. Monte Rosa Massiv mit Gletscherausprägung in den Jahren 1018, 1798 und 2018 sind sehr interessant und zeigen, dass Gletscherrückgang und -Aufbau kein neues Thema sind.
https://www.facebook.com/3LRaetica/photos/p.2345099825538051/2345099825538051/?type=3&theater
mMn sehr zweifelhafte Quelle
 
in einem von "https://www.facebook.com/3LRaetica/" eigenen Kommentaren findet sich folgender Satz:

L'Uomo, a quanto dicono gli studi (quelli veri basati sui dati passati, il clima non lo misuri su 50 anni), non è in grado di influenzare il clima terrestre (diverso è l'isola di calore di una metropoli o città).

deepl.com Übersetzung
Der Mensch ist nach Studien (die realen, die auf historischen Daten basieren, das Klima misst es nicht über 50 Jahre) nicht in der Lage, das Erdklima zu beeinflussen (anders ist die Wärmeinsel einer Metropole oder Stadt).

...
 
Und die Erde ist doch eine Scheibe :idea: 8) :versteck:
 
Vortrag von Prof. Dr. Jörn Thiede (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) im Rahmen des Studium Generale am 19. November 2018.

 
gernot schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Viel interessanter als das Abschmelzen an einem Tag finde ich noch die Kommentare und Ergänzungen zu wachsenden und zurückgehenden Gletschern in dem oben geposteten Link.
Vor allem die Vergleichsbilder (z. B. Monte Rosa Massiv mit Gletscherausprägung in den Jahren 1018, 1798 und 2018 sind sehr interessant und zeigen, dass Gletscherrückgang und -Aufbau kein neues Thema sind.
https://www.facebook.com/3LRaetica/photos/p.2345099825538051/2345099825538051/?type=3&theater
mMn sehr zweifelhafte Quelle
Zur Quelle kann ich nix sagen, aber daß die Zeichnungen nicht grundsätzlich falsch sind sind aber schon.
Aus der Chronik von Zermatt (bin seit 35 Jahren regelmäßig da) und anderen Publikationen weiß ich, daß das Tal des Gornergletschers im Mittelalter eisfrei war. Ebenso der Theodulpass.
Zu dem 1798erBild kann ich nix beitragen, erscheint mir aber schlüssig, da mitten in der "Kleinen Eiszeit".
Wer mal in Z ist, dem empfehle ich den Besuch des "Zermatterstüblis" in der Bahnhofstraße gegenüber dem "Hotel de la Poste".
Neben dem guten Preis-Leistungsverhältnis sind die zahlreichen alten Bilder interessant.
Da hängt ein Bild von 1910 an der Wand. Da ist der Gornergletscher vom Dorf aus zu sehen.

.

@Wetterstein

Das Video solltest du im Klimathread posten, da passt es besser hin.

Habe mir den 48Min-Vortrag des ehem. Leiters von GEOMAR u. A. Wegener-Institut angehört.
Will schon darauf hinweisen, daß meine im Klimatrööt getätigten Aussagen was Schnelligkeit der Temperaturwechsel, Kausalität von Erwärmung und CO2-Anstieg betrifft voll bestätigt wurden.

Es war auch eine wirkliche Überraschung für mich dabei. Nämlich daß die Eiszeiten schon vor ca. 50 Mio. Jahren eingesetzt haben.
Wie mir das entgehen konnte ist mir komplett schleierhaft.
 
Fab schrieb:
gernot schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Viel interessanter als das Abschmelzen an einem Tag finde ich noch die Kommentare und Ergänzungen zu wachsenden und zurückgehenden Gletschern in dem oben geposteten Link.
Vor allem die Vergleichsbilder (z. B. Monte Rosa Massiv mit Gletscherausprägung in den Jahren 1018, 1798 und 2018 sind sehr interessant und zeigen, dass Gletscherrückgang und -Aufbau kein neues Thema sind.
https://www.facebook.com/3LRaetica/photos/p.2345099825538051/2345099825538051/?type=3&theater
mMn sehr zweifelhafte Quelle
Zur Quelle kann ich nix sagen..
aber genau das ist das problem. "irgendwo" wird ein bild/text was auch immer gepostet (ohne angaben was/woher/wer) und schon findet es den weg auf div. plattformen, weil "interessant".
sieht man auch hier im alpinforum im klimawandel thread, wo "unsere" spezialisten nicht müde werden ihre suchergebnisse etc. zum besten zu geben, egal woher's kommt.

zum thema , @fab danke für deine hinweise.

hier ein artikel vom leider von verstorbenen petter brunner

Kurzfassung: Im 15. Jh. weisen Tabulae modernaeund Weltkarten lateinischer Ptolemäus-Ausgaben auf Meereis in Nordeuropa hin. Zu Beginn des 17. Jh. scheitert die Suche nach einer Nordwestpas-sage nach Asien. Das Mittelalterliche Klimaoptimumist zu Ende gegangen und erst um 1850 - am Ende der „Kleinen Eiszeit“ - ist diese Passage befahrbar. Den Klimawandel in der Frühen Neuzeit belegen auch Jahreszeitenbilder seit dem Mittelalter und Augenscheinkarten ab 1500. Letztere dokumentieren mehrfach die Einstellung von Weinbau und das zum Teil katastrophale Vorrücken der Alpengletscher. Die Gletscherhochstände des 17. Jh. und jener am Ende des 18. Jh. sind umfangreich in Karten und Veduten festgehalten. Ab 1565 malt Pieter Brueghel Winter-bilder und im gesamten 17. Jh. gestalten fl ämische und holländische Künstler Landschaften mit Schnee und Eis. Zu Beginn des 19. Jh. malt Caspar David Friedrich bemerkenswerte Bilder mit Eis. In der Mitte des 19. Jh. entstehen erste Gletscherkarten, sie halten dabei unbeabsichtigt den letzten Hochstand der Alpengletscher fest. Ab 1880 beginnen genaue Kartierungen, welche den Rückzug der Alpenglet-scher dokumentieren.

https://www.eg-quaternary-sci-j.net/55/1/2005/egqsj-55-1-2005.pdf

bzw. eine karte aus dem mont blanc gebiet von 1786

Carte de la partie des Alpes qui avoisine le Mont Blanc
http://doc.rero.ch/record/32493/files/KF_En_1_01.jpg
 
Man sollte bei diesem Thema auch immer im Hinterkopf behalten, dass die derzeitigen Gletschergrößen nicht das aktuelle Klima wiederspiegeln. Das Eis sozusagen fossil ist. Bei anhalten der aktuelle klimatischen Verhältnisse werden praktisch die die ganzen Alpen, bis auf wenige Reste, eisfrei.
 
neige schrieb:
Sehe ich das falsch oder schaut es nur so aus, also ob (Webcam Wildspitze am Pitztaler Gletscher) beim Brunnenkogelschlepper bis zur Hälfte (fast) gar kein Eis mehr ist?

Dieses ist aber schon länger der Fall, und sie brauchen von Jahr zu Jahr immer ein größeres Schneedepot, um ab Mitte September mit dem Skibetrieb beginnen zu können.
Ihr selbst hergestellter Kunstschnee aus dem Snowmaker reicht dazu schon lange nicht mehr aus...

Manchmal können sie den Schlepper zur Eröffnung noch gar nicht in Betrieb nehmen, dort läuft dann nur die Wildspitzbahn, und das letzte Stück fährt man dann auf weißen Bändern durch die Geröllwüste zurück zur Talstation..

ein Bild von Anfang September 2015
pitztal_2015.jpg



ein Bild von der Saisoneröffnung 19.09.2015 ( ohne Brunnenkogel Schlepplift )
pitztal_opening2015.jpg
 
Gletscherskigebiete setzen auf Schneedepots:
Am Pitztaler, Ötztaler, Kaunertaler, Hintertuxer und Stubaier Gletscher soll durch das Abdecken der Gletscher etwa 70 bis 80 Prozent des „Schnees von gestern“ erhalten werden. [...]
Bis zu drei Meter Unterschied bei Schneehöhe durch Vlies
[...] Während am Hintertuxer [...] im Jahr 2003 lediglich zwei Hektar abgedeckt wurden, waren es im Sommer 2019 bereits 45.
Abdecken vor allem rund um Liftstützen
Vergleichsweise verhalten sind die Maßnahmen am Stubaier Gletscher. [...] „[...] fünf bis sieben Hektar“ abgedeckt [...], vor allem rund um die Liftstützen. [...], „damit sie stabil bleiben. Sonst könnte man die Seillinie nicht halten“. Das Ganze koste die Stubaier Gletscherbahnen „sicher 200.000 bis 250.000 Euro“. Ein Vlies könne man nicht öfter als ein, zwei Mal verwenden, schätzte er, denn dann wird es durchlässig, [...].
@Mods: Ist das hier im richtigen Thread (ich habe keinen passenderen gefunden)?
 
Zurück
Oben