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seilbahn.net schrieb:Terradata: Pionierarbeit auf über 3.000 m.ü.M - Permafrost-Monitoring am Piz Nair / St. Moritz
Im Auftrag von Engadin St. Moritz Mountains AG begleitet Terradata seit 2024 das Monitoring der Bergstation Piz Nair oberhalb von St. Moritz mit modernster Sensorik – darunter automatisierte Tachymeter, GNSS, Crackmeter, Ankerkraftmessungen sowie Temperaturmessungen in Tiefbohrungen.
In diesem Sommer startet das erste Projekt in der Schweiz, bei dem der Perafrostboden langfristig und ohne externe Energiezufuhr gekühlt wird. Ziel: Die Stabilität der Infrastruktur dauerhaft sichern, das Auftauen stoppen – und den Permafrost im besten Fall wiederherstellen.
CrystalMountain schrieb:Jetzt wird aktiv gegen das Abschmelzen und Auftauen vorgegangen:
seilbahn.net schrieb:Terradata: Pionierarbeit auf über 3.000 m.ü.M - Permafrost-Monitoring am Piz Nair / St. Moritz
Im Auftrag von Engadin St. Moritz Mountains AG begleitet Terradata seit 2024 das Monitoring der Bergstation Piz Nair oberhalb von St. Moritz mit modernster Sensorik – darunter automatisierte Tachymeter, GNSS, Crackmeter, Ankerkraftmessungen sowie Temperaturmessungen in Tiefbohrungen.
In diesem Sommer startet das erste Projekt in der Schweiz, bei dem der Perafrostboden langfristig und ohne externe Energiezufuhr gekühlt wird. Ziel: Die Stabilität der Infrastruktur dauerhaft sichern, das Auftauen stoppen – und den Permafrost im besten Fall wiederherstellen.
https://seilbahn.net/sn/berichte/bericht.php?news=14077&kategorie=1&klickpass=agh586zyf
https://tedamos.ch/de/projekte/piz-nair
alphachris2010 schrieb:Entweder bin ich blind und ich hab etwas nicht verstanden. Wo wird denn erklärt, wie aktiv gekühlt wird?
Sehr geehrter Herr XXX
Danke für Ihr Interesse.
Wir lösen in diesem Projekt die Aufgaben der Mess- und Überwachungstechnik mit unserem Auftraggeber Grünenfelder und Partner AG.
Das Kühlverfahren wird schon länger in Permafrostgebieten wie etwa in Alaska eingesetzt. Es beruht auf der Methode des Thermosiphons. Mehr dazu finden Sie beispielsweise auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Thermosiphon oder gute Illustrationen und Erklärungen gibt’s in der angehängten Publikation des SLF aus Davos (S. 112 ff.).
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an Thomas Götz von Grünenfelder und Partner melden (siehe Kontakt im Cc).
Freundliche Grüsse
Martin Rub
Teamleitung Monitoring/Partner
www.terradata.ch
Noch hält Schladminger und Hallstätter Gletscher ein schmales Schneeband zusammen, das ist bald Geschichte. Der präparierte Weg zur Seethalerhütte kann dann nicht mehr weitergeführt werden.
Diese starke Schneeschmelze katapultiert einen Prozess, den Forscherinnen für weitaus später prognostiziert haben, in das Hier und Jetzt: die Trennung von Schladminger Gletscher und Hallstätter Gletscher. [...] Am Gjadsteinsattel nördlich der Bergstation trafen sie sich bisher, das ist nun sehr bald Geschichte.
Noch hängen sie am wahrhaftig seidenen Faden zusammen, ein laut Seebacher rund sieben Meter breites und eineinhalb Meter tiefes Schneeband. „In zwei bis vier Wochen“, schätzt der Dachstein-Betriebsleiter, wird diese Verbindung gänzlich schneefrei sein. Und schroffe Felsen freigeben.
Das Ende einer 3500 Jahre lang andauernden Gletscherehe (siehe Faktbox) ist auch das Aus für den Gletscherweg zur Seethalerhütte, zumindest einmal im Sommer.
Quelle: Nach 3500 Jahren - Starke Schneeschmelze trennt Dachsteingletscher endgültigDas stellt das neue Pächter-Ehepaar der Seethalerhütte, Yvonne und Alexander Moser, vor große Herausforderungen. „Wenn keine Präparierung mehr möglich ist, müssen wir uns überlegen, ob und wie wir weitertun.“ Muss doch die gesamte Versorgung von Lebensmitteln über Wasser bis hin zum Abwasser mit Fahrzeugen über den Gletscherweg transportiert werden.
Parallelschwung schrieb:Anscheinend ja keine der inzwischen zurückgebauten "neuen" Anlagen. Vielleicht hat hier ja jemand mehr Infos.
haderer schrieb:Was mich ein wenig wundert ist, dass der dann jetzt erst zum Vorschein kommt, zumindest die Überreste. Würde ja heißen, dass damals das Eis genauso dünn war?
basti.ethal schrieb:Ich habe mir diese Woche mal so einige Bilder der 5 erschlossenen Tiroler Gletscher angeschaut.
So wie der Rückgang des Eises absehbar ist, hätte es Sölden wohl derzeit am einfachsten, das Skiangebot in der Höhe in diesem Umfang aufrecht zu erhalten.
(mit Pistenanpassung, Snowfarming und späterem Saisonstart)
Am Stubaier und im Pitztal wird es wohl nur mit extremen Sprengarbeiten möglich. Ähnlich in Hintertux.
Wie seht ihr das? bzw. in welcher Reihenfolge?
Das erste Mal seit 3500 Jahren schmilzt nun im Sommer so viel Schnee, dass nun plötzlich ein Lift freigelegt wurde, der dort vor 50 Jahren für den Sommerbetrieb genutzt wurde
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