Weiterführende, hypothetische OT-Frage hierzu:
Warum wird ein Technikkonzept, bei dem die Kollision bewegter mit fest montierten Bauteilen als Ursache für FBM-Versagen nicht nur konstruktiv möglich ist, sondern von äußeren Extrembedingungen nachweislich herbeigeführt werden kann, ganz selbstverständlich für den massenhaften Personentransport zugelassen? Mir persönlich war nicht so klar, dass sich ein Unfall dieser Art konstruktiv bedingt an vielen bestehenden EUBn und KSBn wiederholen kann (und wird). Ich bin davon ausgegangen, dass eine Kollisionsmöglichkeit Klemmenbauteil vs. Seilfänger durch Computersimulation im Rahmen des Bauteildesigns mittlerweile konstruktiv ausgeschlossen ist. Ist das zu naiv gedacht?
Jede Seilbahnanlage ist äußeren Extrembedingungen dieser Art im Betrieb unregelmäßig, aber wiederholt ausgesetzt. Das ist dann der (angekündigte oder unangekündigte) Beginn von Starkwindereignissen im laufenden Betrieb, während dessen die Betriebsleitung über die Einstellung des Betriebs entscheiden und die Anlage auf jeden Fall noch leer fahren muss. Viele von uns haben diese Situation schon erlebt.
Ein Auto, bei dem beispielsweise während der Fahrt durch äußere Extrembedingungen die Räder im konstruktiven Grenzbereich im Radkasten anschlagen und blockieren können, wodurch es unlenkbar würde, bekäme keinesfalls eine Allgemeine Betriebserlaubnis.