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Grünten: Snowboarder tödlich verunglückt

Wirklich tragisch!
Aber wie geht das denn zusammen?
Schon bald haben die Bergwachtler Snowboard-Spuren im Schnee entdeckt. "Irgendwann wurden daraus Fußspuren, und man konnte regelrecht sehen, wie der Junge herumgeirrt ist"
Der Junge ist seiner Einschätzung nach sofort tot gewesen

Am Helm hat es diesmal wohl allerdings nicht gelegen:
"Wir haben zunächst das Snowboard und den Helm entdeckt, etwa 40 Meter weiter lag der junge Snowboarder"
Wobei ich auch merkwürdig finde, dass er ihn nicht auf dem Kopf hatte??
Meiner Meinung nach besteht hier noch Klärungsbedarf.
 
Naja...wennst abstürzst kannst beim Aufprall schon mal den Helm verlieren...

Echt tragisch, da der Junge wohl ned absichtlich von der Piste abgefahren ist...
 
ist mir aber auch schon in vielen Gebieten aufgefallen wie weit auseinander die Pistenbegrenzungen stehen. Und auch die Art der Begrenzungen wird immer unauffälliger - früher gab es die rot/grünen Kugeln, die sah man gut und man wusste wo die Pistengrenze ist. Heutzutage gibts in vielen Ecken nurmehr einfache Holzstecken, bei schönem Wetter sind sie vollkommen ausreichend (eigentlich braucht man da gar keine) aber bei Nebel tastet man sich dann nur noch langsam voran.
 
kaldini schrieb:
ist mir aber auch schon in vielen Gebieten aufgefallen wie weit auseinander die Pistenbegrenzungen stehen. Und auch die Art der Begrenzungen wird immer unauffälliger - früher gab es die rot/grünen Kugeln, die sah man gut und man wusste wo die Pistengrenze ist. Heutzutage gibts in vielen Ecken nurmehr einfache Holzstecken, bei schönem Wetter sind sie vollkommen ausreichend (eigentlich braucht man da gar keine) aber bei Nebel tastet man sich dann nur noch langsam voran.
Naja... aber so eine Totalenzäunung wie in Italien teilweise üblich braucht es nun auch wieder nicht...
 
Mt. Cervino schrieb:
kaldini schrieb:
ist mir aber auch schon in vielen Gebieten aufgefallen wie weit auseinander die Pistenbegrenzungen stehen. Und auch die Art der Begrenzungen wird immer unauffälliger - früher gab es die rot/grünen Kugeln, die sah man gut und man wusste wo die Pistengrenze ist. Heutzutage gibts in vielen Ecken nurmehr einfache Holzstecken, bei schönem Wetter sind sie vollkommen ausreichend (eigentlich braucht man da gar keine) aber bei Nebel tastet man sich dann nur noch langsam voran.
Naja... aber so eine Totalenzäunung wie in Italien teilweise üblich braucht es nun auch wieder nicht...
Es muss ja keine Totaleinzäunung sein, aber vielleicht sollten alle Bereiche die im Umkreis von 200m zur Piste sind und wo man in Gefahr (aßer Lawinengefahr) kommt abzäunen.
 
Ein guter, richtig sitzender Helm darf beim Aufprall mE nicht abfallen.Was wäre das denn dann für eine "Sicherheit"?
Ansonsten sind besonders bei breiten Pisten die heute üblichen, beidseitigen Markierungen im Nebel manchmal (wenn man die Pistenbreite nicht überblicken kann) tückisch, da man nicht sieht, ob man auf der Piste ist oder daneben. Man muss es dann fühlen. Bei den einfachen, mittigen Markierungen früher konnte das kaum passieren, wenn man sich einfach grob dran hielt. Überhaupt war der sich langsam auflösende Pistenrand damals bei Weitem nicht so tückisch wie heute die oft hohe Kante durch tägliche Präparation über Monate auf der selben Linie.
An der Diskussion hier sieht man schon, dass die Meinung Vieler auf die gegenteilige Richtung zielt. Die Kausalkette wird wohl weiter in Richtung Touristengehege weitergeführt. Der Wunsch nach Einzäunung/Abzäunung ist jedenfalls offensichtlich da. Welch ein unrealisierbarer Wahnsinn. Besonders die hochalpinen Gebiete müssten das das ganze Gelände mit Zäunen versehen, da die Landschaft von Felsabbrüchen durchzogen ist. Oh Mann, was für ein Käse...
 
Schon bald haben die Bergwachtler Snowboard-Spuren im Schnee entdeckt. "Irgendwann wurden daraus Fußspuren, und man konnte regelrecht sehen, wie der Junge herumgeirrt ist"

Wenn ich mein brett in die Hand nehme und laufe, setze ich fast immer den Helm ab, weils da drunter verdammt warm wird.
Ich könnte mir vorstellen, dass es ähnlich gewesen ist.
 
Sehe es auch so wie Klare.
Der hat wohl das Board abgeschnallt, weil er bemerkt hat dass er ab der Piste gekommen ist und nun die Umgebung erkunden wollte.
Und weshalb sollte man als "Fussgänger" einen Helm tragen ?
Denke da ist es eine natürliche Reaktion des Menschen dass entweder der Helm ganz ausgezogen wird oder zumindest die Riemen gelöst werden.

Andererseits finde ich es doch recht sonderbar dass der Snowboarder erst im Bus vermisst wurde.
Wenn die Sichtverhältnisse schon so prekär sind, würde ich mich mit dem Freund zusammenschliessen anstatt eigene Wege zu fahren.
Andererseits kann es auch sein dass die getrennten Wege dem Freund das Leben gerettet haben ?
 
Sry, aber dem jetzt ans Bein zu pissen...

Wenn die Sylvester besoffen noch eine dunkle Piste runterfahren ? Selber Schuld ! Ich meine, dass nachts noch mal der Sessel lief...aber das weiß ich nicht genau.

Und wenns Nebel hat muss man halt mehr aufpassen !?
 
Klare schrieb:
....

Wenn die Sylvester besoffen noch eine dunkle Piste runterfahren ? Selber Schuld ! ....

Und wenns Nebel hat muss man halt mehr aufpassen !?


...signed.

@Helm. Klar kann man irgendwelche Extrembeispiele finden, wo der Helm abgeschlagen wird. Dennoch sollte er beim Aufprall grundsätzlich sitzen.
 
Schon bald haben die Bergwachtler Snowboard-Spuren im Schnee entdeckt. "Irgendwann wurden daraus Fußspuren, und man konnte regelrecht sehen, wie der Junge herumgeirrt ist"
Hört sich zwar nicht so an, als ob er bis zur Hüfte eingesackt wäre und sich durch den Schnee gekämpft hätte. Aber so würde ich mir die Situation vorstellen, wenn ich von der Piste abkomme und da hätte ich ganz schnell einen Grund, den Helm abzunehmen. Ruckruck hohe Puls, ausser Atem und Schweissperlen auf der Stirn.

Und dann könnte man natürlich auch ganz banal auf die Idee kommen, den Helm abzunehmen, um sich an Geräuschen zu orientieren oder womöglich ruft man auch ganz einfach mal "Hallo? Hilfe? Ist da wer?" in den Nebel und hofft auf eine Antwort.
 
Ist es nicht so, dass bei tödlichen Unfällen von Gesetztes wegen grundsätzlich ein entsprechendes Verfahren einzuleiten ist? In dem Fall hätte die Behörde keinen Ermessensspielraum sondern wäre quasi gezwungen, zur Klärung der Hintergründe Ermittlungen einzuleiten?
 
3303 schrieb:
Ist es nicht so, dass bei tödlichen Unfällen von Gesetztes wegen grundsätzlich ein entsprechendes Verfahren einzuleiten ist? In dem Fall hätte die Behörde keinen Ermessensspielraum sondern wäre quasi gezwungen, zur Klärung der Hintergründe Ermittlungen einzuleiten?
Genau so ist es. ich weiß von einem ehemaligen Betriebsleiter, dass gegen ihn auch mal ein Verfahren eingeleitet wurde, als eine Frau auf eisiger Piste gestürzt und gestorben ist (weil sie von der Piste abkam und wogegen knallte). Das zerrt und zieht sich leider lange hin, auch wenn relativ schnell klar ist, dass man unschuldig ist. Aber der Betriebsleiter ist nunmal verantwortlich, da er die Piste freigegeben hat.
 
Klare schrieb:
Schon bald haben die Bergwachtler Snowboard-Spuren im Schnee entdeckt. "Irgendwann wurden daraus Fußspuren, und man konnte regelrecht sehen, wie der Junge herumgeirrt ist"

Wenn ich mein brett in die Hand nehme und laufe, setze ich fast immer den Helm ab, weils da drunter verdammt warm wird.
Ich könnte mir vorstellen, dass es ähnlich gewesen ist.
Ok, vollstes Einverständnis.
Was ich nur nicht verstehe, ist dann das hier:
Der Junge ist seiner Einschätzung nach sofort tot gewesen
 
Wenn er unglücklich auf den Kopf gefallen ist und wann gesehen hat, dass er z.B. sein Genick sofort gebrochen hat ? Keine Ahnung ob man sowas sofort sieht.
Das wäre jetzt meine Vermutung !
 
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