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maba04 schrieb:Stimmt, hatte in meiner Statistik etwas schlampig geschaut. Die Datumsangaben stimmen aber in Bezug auf die Schließzeit der Schlepplifte. Dann wohl doch das erste Jahr mit kompletter Einstellung des Betriebes?
Martin_D schrieb:vorlost schrieb:Der extrem warme Juni und nun die anstehende Hitzewelle dürften wieder die Grundlage für ordentliche Massenverluste der Gletscher liefern. Da hilft auch der viele Schnee aus dem Winter nichts.
Das sehe ich etwas anders.
Aktuell hat es immer noch deutlich überdurchschnittlich viel Schnee in den Hochlagen zu geben. (Siehe "Lawinen- und Bergunglücke"-Thread).
In den Vorhersagen sehe ich ein paar sehr warme Tage, unter einer richtigen Hitzewelle verstehe ich etwas anderes.
In den vergangenen Jahren (insbesondere 2022) war die Ausaperung Anfang Juli schon sehr viel weiter. Die extremen Verluste der Vorjahre werden sich heuer mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wiederholen.
Allerdings ist auch folgendes richtig: Vor dreißig oder vierzig Jahren hätte die aktuelle Schneelage Anfang Juli mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine mindestens ausgeglichene Massenbilanz gesorgt und auch eine positive Massenbilanz wäre möglich gewesen. Die Klimaerwärmung ist inzwischen jedoch so weit vorangeschritten, dass auch die günstige Schnelllage am Ende des Sommers kaum zu einer ausgeglichenen Massenbilanz, geschweige denn zu einer positiven Massenbilanz führen wird.
Fazit:
Der viele Schnee aus dem Winter und Frühjahr trägt entscheidend dazu bei, dass die Massenverluste in Relation zu den Vorjahren moderat bleiben werden. Die Klimaerwärmung bewirkt aber, dass sich auch in diesem Jahr Massenverluste nicht vermeiden lassen.
Ich glaube, aktuell ist 2024 nicht besser als 2023. Bei Panomax kann man gut sehen, dass dieses Jahr zwar zunächst etwas schneereicher als letztes war, sich das dann aber mit Neuschnee Anfang August geändert hat. Dadurch hat der Gletscher letztes Jahr etwa eine Augustwoche Verschnaufpause gehabt, die dieses Jahr bisher fehlt. Bergfex sagt zwar ein paar cm für dieses WE an, ob die wirklich kommen und wie viel das im Vergleich zum letzten Jahr ist, halte ich aber für fraglich. Wenn natürlich September und Oktober dieses Jahr wieder halbwegs normal würden, hätte man dadurch eine bessere Bilanz als letztes Jahr.GIFWilli59 schrieb:Ich behaupte mal, dass Martin-D Recht hat, wenn er schreibt, dass die Masseverluste 2024 nicht an 2022 oder 2023 herankommen werden.
Bloß nicht- Dann gäbe es das Raupentaxi ja nicht.DAB schrieb:Das bleibt auf jeden Fall spannend. Ich hätte damals die 10er EUB zur Gletscherhütte mit Stütze an der Abspannung der Olperer am Fels gebaut. Diese langen Spannfelder haben Sölden und Pitztal ja auch.
Nocki schrieb:Die Bahn hätte dann m.E. nur in 2 Sektionen Sinn gemacht: 1 wie heute und 2 dann zur Gletscherhütte. Sektion 2 hätte dann nur ca. 40 Höhenmeter (3020-3060m), in einer Sektion wäre das kaum noch für Wiederholungsfahrten geeignet.
Nocki schrieb:Und ich frage mich (ernst gemeint, 2011 habe ich noch nicht so viel mitbekommen), ob man da schon kommen sehen hat, dass die Gletscherschmelze sich so schnell beschleunigen wird.
Die Lärmstange gilt für mich hier ehrlich gesagt nicht, da wie letzten Oktober gesehen haben, wie wichtig der Sommerskisektor auch im bereits frequenzstarken Herbst noch sein kann. Ich denke aber, dass man die Piste der GW-Lifte eher glätten als aufgeben wird. Die GW-Lifte ersatzlos zu streichen sehe ich nicht als wirkliche Option, da das Gebiet dadurch stark in 2 Teile gerissen würde.Schneefuchs schrieb:Nocki schrieb:Die Bahn hätte dann m.E. nur in 2 Sektionen Sinn gemacht: 1 wie heute und 2 dann zur Gletscherhütte. Sektion 2 hätte dann nur ca. 40 Höhenmeter (3020-3060m), in einer Sektion wäre das kaum noch für Wiederholungsfahrten geeignet.
Vielleicht könnte man eine zweite Sektion nachrüsten oder eine zweite Bahn bauen. Aber lohnt das? Man kommt ja auch über die Lärmstange zum Olperer. Und nur um einen Schlepplift in der besucherschwachen Zeit erreichen zu können wird man so eine Bahn nicht bauen.
Wiederholungsfahrten meinte ich nicht auf der theoretischen 2. Sektion, sondern an der gesamten Bahn, wenn der Stationsstandort der heutigen Bergstation aufgegeben und die Bahn nur aus Tal- und Bergstation bestehen würde. Dann wären Wiederholungsfahrten zwar möglich, aber oben sehr flach bei viel längerer Fahrzeit.Wiederholungsfahrten würden nicht gehen. Man müsste unter dem Felsriegel rum zu den GW-Talstationen und dann geht es zu 10EUB bergauf. Wenn man höher rüberkäme müsste man die ganzen Trainingshänge und die beiden Schlepplifte queren.
Vom ehemaligen Projekt 8KSB habe ich auch schonmal gehört. Ich frage mich, wie das dann da aussehen würde. Die Talstation steht an einem steilen Hang, da wären massive Geländekorrekturen nötig. Auch an der Bergstation ist nicht gerade viel Platz. Zudem hätte die Bahn für die eine schmale Piste 3000 p/h gehabt...Nocki schrieb:Und ich frage mich (ernst gemeint, 2011 habe ich noch nicht so viel mitbekommen), ob man da schon kommen sehen hat, dass die Gletscherschmelze sich so schnell beschleunigen wird.
Man wollte im Zusammenhang mit der 10EUB die DSB durch eine 8-KSB ersetzen. Von daher glaube ich nicht dass man mit der Entwicklung so schnell gerechnet hat. Als es klarer wurde hat man sich mehr auf die Lärmstange-Achse konzentriert.
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