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Hochgeschwindigkeitszüge und -strecken

in der schweiz fahren alle züge mit 2 drehgestellen pro wagen rum. vorteil ist halt die komfortsteigerung.
 
@BigE
Flirt und Nina haben JakobsDG. Beim ICN geht es wegen der Neigetechnik nicht. Der Rest sind Gelenkfahrzeuge oder Einzelwagen. Das ist ein Unterschied, zum Triebzug ICE.
 
matixel schrieb:
Dies hängt damit zusammen, dass der TGV die überlegtere Konstrukion (JakobsDG) ist als die Weisswurst (ICE).

Über die Festellung, dass ein Jakobsdrehgestell besser ist als ein normeles Drehgestell, kann man streiten. Denn alles, was mit Jakobsdrehgestellen durch die Gegend fährt, ist fix gekuppelt. Und jetzt zeigst du mir mal bitte, wie man da Wagen ein, bzw ausreit. Denn hat ein Wagen, bessergesagt ein Glied einen Defekt, dann kann man den ganzen Zug stilllegen, im Falle von Normaldrehgestellen, beispielsweise beim ÖBB 4010, kann man den schadhaften Wagen aus dem Zugsverband nehmen, und die Zugseinheit ist weitherhin betriebsfähig.

MFG Dachstein
 
stimmt, flirt und nina. die sind aber nicht wirklich mit dem tgv vergleichbar :roll:

bspw wärs beim ic 2000 denkbar gewesen, auch ohne antrieb können jakobs-dg sinn machen - siehe bspw tgv^^. naja die leute die die entscheidung getroffen haben verstehen mehr davon als ich...
 
Wusste gar nicht, dass der TGV Doppelstockwägen hat....würd ich mir beim ICE auch mal wünschen...vielleicht hätt ich da früher öfters nen Sitzplatz bekommen.
 
Af schrieb:
Wusste gar nicht, dass der TGV Doppelstockwägen hat....würd ich mir beim ICE auch mal wünschen...vielleicht hätt ich da früher öfters nen Sitzplatz bekommen.

@ Af, du weist aber eh, dass Doppelstockwagen nicht auf jeder Strecke verkehren können? Denn leider gibt es wo was wie Lichtraumprofil auch noch. Und in Österreich gibt es leider viele Tunnels, die bereits vor dem Bau von Doppelstockwagen gebaut wurden. Soll heißen, es passen die Doppelstockwagen nicht durch.
Für den TGV sind eigene Strecken gebaut worden, damit konnte man gleich für den Doppelstockwagen das Lichtraumprofil auslegen.

MFG Dachstein
 
Es git auch verschieden Theorien beim der Katastrophe von Eschede. Dabei hat sich ja der ICE wie eine Ziehharmonika ineinander geschoben. Nehmen wir mal an der TGV wäre gegen die Brücke gekracht... dann hätten wir wegen den Drehgestellen keinen Zieharmonikaeffekt gehabt sonder einen Teleskopeffekt. Ich mag beide Züge, nur eins muss man dem ICE 3 (BR403) lassen, in Punkto Innenausstattung hat der TGV das Nachsehen. Auch die ICE der ersten Generation (BR401) werden zurzeit dem Innendesign des ICE3 angepasst.
So das hatte jetzt alles nichts mit dem Geschwindigkeitsrekord zu tun... aber ich freue mich für die Franzosen, der TGV ist wirklich ein toller Zug. Ich würde gerne mal damit fahren... naja so ein Kurztripp nach Paris wäre schon mal Interessant.
 
Dachstein schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Und genau das wird es so nie geben. Aber im Vergleich zu den sinnlosen Rekorden mit den Rakentenautos sind es immerhin Serientriebköpfe.

Auf der Schiene sind soche Roekordfahrten bei Leibe nicht sinnlos. Denn dabei testet man nicht nur den Zug, sondern auch die Strecke und die Streckeneinrichtung.
Im Großen und Ganzen sind das soganennte Messfahrten, bei denen einerseits alle Schwingungen und Bewegungen des Tfz. aufgezeichnet werden, dazu noch das Verhalten des Stromabnemers, insbesonders der Palette. Diese Ergebnisse fließen wiederum in die Forschung ein.

Und genau so ist es bei Autos: das was du heute auf der Rennstrecke siehst, wirst du in den nächsten Jahren lenken, wenn auch in anderer Form.

MFG Dachstein

Ich wollte damit nicht sagen, dass die Versuchsfahrten unsinnig sind, aber Raketenautos werden wir wohl niemals lenken. :lol:

matixel schrieb:
Dies hängt damit zusammen, dass der TGV die überlegtere Konstrukion (JakobsDG) ist als die Weisswurst (ICE).

Juhu, ein weiterer objektiver Beitrag. :wink:
Mal ehrlich, die Franzosen fahren noch immer mit Triebkopfzügen wärend der ICE 3 längst ein Triebwagenzug ist. (Ich hoffe der Unterschied ist klar.) Soviel dann zum technischen Vorsprung des TGV. Außerdem werden die angsprochenen 350 km/h in Spanien vom Velaro E erreicht. Der erste Zug der Velaro Serie ist der ICE 3.
 
@teleskopeffekt: wär für die passagiere auch nicht gerade gesund gewesen...
@innenausstattung: dafür ist ein ice afaik auch viel, viel, viel teurer^^ und schwerer glaubs auch. bin auch schon ice gefahren und ja, bequem ists :) aber eben
@paris: ja geh doch mal, im juni eröffnen sie den ostast :)
ist auch shcon bei 300 ein tolles gefühl, hab mal eine auf der autobahn mit blaulicht fahrende ambulanz überholt....die lässt grad stehen, bist ja doppelt so schnell unterwegs :roll:

madrid-sevilla durfte ich übrigens auch schon fahren :) aber damals "nur" mit 300 :P
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich wollte damit nicht sagen, dass die Versuchsfahrten unsinnig sind, aber Raketenautos werden wir wohl niemals lenken. :lol:

Das was du in Form eines PKW präsentiert bekommst, sind nichts anderes, als die Erfahrungen, die man aus dem Rennsport bekommen hat.

Seilbahnjunkie schrieb:
]
Mal ehrlich, die Franzosen fahren noch immer mit Triebkopfzügen wärend der ICE 3 längst ein Triebwagenzug ist. (Ich hoffe der Unterschied ist klar.) Soviel dann zum technischen Vorsprung des TGV.

Und genau das ist auch gut so. Denn einen Triebkopf kann man schnell wechseln, einen Triebwagen eher nicht. Triebwagenzüge sind in der Welt der Eisenbahn auch nicht das Ei des Kolumbus'. Am Besten sind imo ganz normale Züge, wo die Traktionsleistung von einer Lok übernommen wird, jeder einzene Wagen austauschbar, und dass man mit Loks 300 fahren kann, haben sowohl Franzosen als auch Österreicher bewiesen. Warum soll man sich dann noch mit Triebzügen herumschlagen, die, wie ich meine doch den erhablichen Nachteil haben, immer mehr oder weniger Fix gekuppelt zu sein. Einmal sind die zu groß, einmal zu klein, bei einem Zug hingegen kann man immer noch verstärken, sei es die Lok (Doppeltarktion) als auch den Zug (mit zusätzlichen Wagen)

Der TGV und der ICE schenken sich beide nicht viel, haben beide Vorzüge und beide Sachen, die dem Betrieb nicht so zusagen. Beide sind im Grunde ein gelungener Wurf.

MFG Dachstein
 
Bis jetzt kenne ich nur die Hochgeschwindigkeitssterecken in Deutschland. Am Eindrucksvollsten ist aber von der Autobahn A7 die NBS Würzburg Hannover. Im ICE sieht man von dem aufwenigen Bauwerk gar nix. Da stecken echt Milliarden drin! Übrigens im November habe ich den TGV auf der NBS Ingolstadt - Nürnberg bei Testfahrten gesehen. Ich hätte mir gewünscht mein Auto würde ein wenig schneller gehen ;-)
 
Auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main, darf zum Beispiel kein TGV, Thalys, EuroStar oder ICE 1/2 fahren, da diese nicht die starken Steigungen bei voller Geschwindigkeit fahren können.

Näheres dazu findet man auf dieser Website:
http://www.hochgeschwindigkeitszuege.com/index.htm

Ich hoffe das ist erlaubt hier einen Link zu einer anderen Website zu posten. :?:
 
Fussl schrieb:
Auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main, darf zum Beispiel kein TGV, Thalys, EuroStar oder ICE 1/2 fahren, da diese nicht die starken Steigungen bei voller Geschwindigkeit fahren können.

Nur wird dort nie ein TGV fahren können, da passt so einiges nicht (Sicherungssysteme, Stromsystem, etc.)

Ausserdem: die Steigungen, die die Deutschen auf den ICE Strecken haben, sind nichts gegen das, was da auf der Strecke Paris - Lyon an Steigungen überwunden wird.

MFG Dachstein
 
Das mit den höheren Steigungsraten kann sein, weiß ich aber nicht genau. Allerdings hat der ICE 3, dadurch das bei ihm die Antriebseinheiten über den gesamten Zug verteilt sind, eine wesentlich höhere Leistungseffizienz, als ein Zug mit einer Triebkopftechnologie.
 
Nur wird dort nie ein TGV fahren können, da passt so einiges nicht (Sicherungssysteme, Stromsystem, etc.)
Naja diese Probleme könnte man sicher lösen.
Aber ich denke eher aus politischen Gründen wird auf den Deutschen HGV-Linien kein TGV verkehren.
 
TPD schrieb:
Nur wird dort nie ein TGV fahren können, da passt so einiges nicht (Sicherungssysteme, Stromsystem, etc.)
Naja diese Probleme könnte man sicher lösen.
Aber ich denke eher aus politischen Gründen wird auf den Deutschen HGV-Linien kein TGV verkehren.

Ab dem Fahrplanwechsel verkehrt der TGV bis Stuttgart und damit auf den HGV-Strecken Offenburg-Karlsruhe und Mannheim-Stuttgart.
 
Das muss aber dann eine Vielsystemvariante sein. Der Zug befährt ja dann insgesamt 3 verschiedene Stromsysteme und braucht mehrere Sicherungssysteme.

MFG Dachstein
 
thomasg schrieb:
TPD schrieb:
Ab dem Fahrplanwechsel verkehrt der TGV bis Stuttgart und damit auf den HGV-Strecken Offenburg-Karlsruhe und Mannheim-Stuttgart.

Mannheim-Stuttgart wird nicht befahren, allerhöchstens der kurze Abschnitt von Stuttgart zum Bahnhof Vahingen. Es sei denn die Züge fahren von Karlsruhe erst Richtung Heidelberg und dann auf die HGS, aber das kann ich mir nicht vorstellen, da die Verbindungskurve aus dieser Richtung nur eingleisig und nicht Kreuzungsfrei ist.
Es fahren übrigens schon TGVs in Deutschland, die Thalys. Die fahren zwischen Köln und Paris.

Mit dem Wechsel der Triebköpfe habt ihr theoretisch Recht, aber in der Praxis hat z.B. die DB keine Ersatztriebköpfe, und Siemens produziert auch keine mehr. Ausgetauscht wurde aber trotzdem schon. Ein in Offenbach ausgebrannter Triebkopf wurde meines Wissens durch den in Eschede nicht zerstörten Triebkopf ersetzt. Schnell geht das ganze aber sicher nicht, und Triebwagen kann man auch austauschen.

Lok bespannte Züge sind eine tolle Sache für IC Linien. Für Hochgeschwindigkeitszüge taugen sie nichts. Die Österreicher sind gerade dabei den Railjet einzuführen der als Lok bespannter Hochgeschwindigkeitszug beworben wird. Tatsächlich ist er aber langsamer als ICe und co.
Das Argument, dass mit der Taurus (eine deutsche, keine österreichische Lok :wink: ) schon Geschwindigkeiten über 300 km/h erreicht wurden lasse ich nicht gelten. Es ist ein großer Unterschied ob die Taurus nur einen Wagen zieht oder einen ganzen tonnenschweren Zug.
 
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