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Hochgeschwindigkeitszüge und -strecken

Aber wo gibt es in Österreich eigentlich (schon) bestehende Schnellfahrstrecken, um so einen Zug auch rentabel zu fahren zu lassen. Die sollen doch eigentlich zwischen Wien und München, über Linz und Salzburg eingesetzt werden oder? Naja, aber Ich finde, das Lokbespannte Züge doch schon schöner aussehen (vorallem wenn man noch die alten TEE Farben wählt). 8)
 
Also der Bremsweg nimmt quadratisch zu, grob überschlagen dürfte er hochgerechnet vom ICE Wert also bei der genannten Geschwindigkeit im Bereich von etwa 18 km liegen. Das aber nur, wenn der Zug auch ähnliche Daten hat, was ich nicht glaube, da der für den ICE angegebene Wert mir nach einem Wert für einen normalen, besetzten Zug zu gelten scheint. Der könnte aber nicht 550 km / h fahren.

Meines Erachtens dürfte ein Vorteil vom Zügen mit Unterflurantrieben sein, dass der Verschleiß geringer ist, da die Antriebskraft verteilt wird. Ist jedem Fall beim Allradauto so und auch deutlich zu spüren. Auf der anderen Seite steigt das Gewicht aufgrund der zusätzlichen Teile beim Auto - ohne da Experte zu sein, würde ich mal vermuten, dass es beim Zug genauso ist.

Rein vom Eindruck her fand ich den TGV immer wesentlich moderner als die jeweils vergleichbaren ICE Modelle - plus das der TGV mal eben 10 Jahre früher in Betrieb ging! Die alten TGV sind aber extrem unkomfortabel - genau wie die alten ICE auch. Die neuen TGV kenne ich nicht von innen, die neuen ICE sind besser als die alten, da könnte man aber immer noch sehr viel machen! Es ist jedesmal ein Genuss, in Österreich in die Bahn einzusteigen - egal ob sie nun 250 oder 150 fährt.

Im übrigen werden auf der klassischen Strecke (Hannover - Würzburg) die ICE irgendwie immer langsamer. Mitte der 90er bin ich da noch 270 gefahren, heute fährt er oft nur 200. Das gleiche fährt der IC auch - da fragt man sich, wofür der Zuschlag ist!
 
trincerone schrieb:
Im übrigen werden auf der klassischen Strecke (Hannover - Würzburg) die ICE irgendwie immer langsamer. Mitte der 90er bin ich da noch 270 gefahren, heute fährt er oft nur 200. Das gleiche fährt der IC auch - da fragt man sich, wofür der Zuschlag ist!

Das mit den 200 km/h auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken ist evtl. Absicht - und zwar wenn der ICE 2 als Flügelzug eingesetzt wird und der Steuerwagen voraus fährt. Diese Konstellation kann durch Fahrplanänderungen im Laufe der Jahre mal zustande gekommen sein; die Zuggarnitur wird geschoben vom Schwingungsverhalten her instabil. Hätte mich der Hr. Mehdorn mal angerufen, ich hätte im erzählt "Lass den Sch...." beim schnellen Schieben gabs immer die meisten Unfälle bei meiner Modelleisenbahn.
 
Nur ist es schon fast ein Luxus einen Hochgeschwindigkeitszug auf Strecken mit einer Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h einzusetzen.
Denn 200 kann man auch mit einem normalen IC erreichen.
 
Sag ich ja. Deshalb nehm ich wenn es geht auf der Strecke auch den IC (der dann auch den gleichen Fahrplan hat, also nicht länger braucht (auf der Strecke Ulm- Hannover!!!), weil ich den wegen des zusätzlichen Platzes für Mensch und Gepäck und die größere Ruhe um einiges komfortabler finde als die Massenkonserve ICE. Und billiger ist er auch!
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Taurus (eine deutsche, keine österreichische Lok :wink: )

Also zusammengabeut wird die Lok ja in Österreich, die Teile kommen als München, eine Deutschösterreichische Lok also. ;)

Stichwort Railjet: braucht Österreich denn Züge, die schneller als Tempo 220 fahren? Ich meine nicht. Denke, dass die Wendezuglösung für Österreich nicht schlecht ist, einen ICE oder TGV kann sie aber systembedingt nicht ersetzen.

seilreiter schrieb:
Diese Konstellation kann durch Fahrplanänderungen im Laufe der Jahre mal zustande gekommen sein; die Zuggarnitur wird geschoben vom Schwingungsverhalten her instabil. Hätte mich der Hr. Mehdorn mal angerufen, ich hätte im erzählt "Lass den Sch...." beim schnellen Schieben gabs immer die meisten Unfälle bei meiner Modelleisenbahn.

Gleise auf der Modellbahn schlecht verlegt ;) ? Mein Roco 4010 hat sich beim schnellen Schieben noch nie aus dem Gleis verabschiedet.

Fussl schrieb:
Aber wo gibt es in Österreich eigentlich (schon) bestehende Schnellfahrstrecken, um so einen Zug auch rentabel zu fahren zu lassen
Pöchlan - St. Pölten und Linz - Wels. Die Westbahn wird ja generll 4 Glesig ausgebaut, die 2 neuen Gleise werden für Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h ausgelegt.

MFG Dachstein
 
Fussl schrieb:
Auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main, darf zum Beispiel kein TGV, Thalys, EuroStar oder ICE 1/2 fahren, da diese nicht die starken Steigungen bei voller Geschwindigkeit fahren können.
Wieso kein TGV? Die Hochgeschwindigkeitsstrecken in Frankreich weisen ebenfalls starke Steigungen auf. Schon die allererste TGV-Linie überhaupt, die Strecke Paris - Lyon, besitzt Rampen mit bis zu 35 Promille. Probleme gab es dort auch mit den TGVs der ersten Generation, nie.
 
Ich habe nie behauptet, dass der RailJet schlecht wäre, der ist genau das richtige für Österreich. Ich wollte euch nur zeigen, dass Lok bespannte Züge auch nicht das beste sind.
 
Also von Wien nach Salzburg ist ne Hochgeschwindigkeitsstrecke sicher sinnvoll....in Tirol lohnts mit den Steigungen und Kurven nicht wirklich...

Ich fahr übrigens auch lieber in älteren ICs, da man bei den älteren Wägen noch die Sitze zusammenschieben kann...ideal zum pennen....

@ Modelleisenbahn: Das geschieht mir nur bei den leichteren, älteren Wägen. Die modernen haben alle Gewichte drin, da ist nicht mehr so schlimm ^^
 
trincerone schrieb:
Im übrigen werden auf der klassischen Strecke (Hannover - Würzburg) die ICE irgendwie immer langsamer. Mitte der 90er bin ich da noch 270 gefahren, heute fährt er oft nur 200. Das gleiche fährt der IC auch - da fragt man sich, wofür der Zuschlag ist!

Also bei mir ist der ICE auf der besagten Srecke immer größtenteils 250km/h gefahren. Aber in der Tat hat die Zugdichte auf der Strecke schon ein wenig zugenommen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich habe nie behauptet, dass der RailJet schlecht wäre, der ist genau das richtige für Österreich. Ich wollte euch nur zeigen, dass Lok bespannte Züge auch nicht das beste sind.

Wie schon weiter oben geschrieben, alle Traktionsvarianten haben Vor- und Nachteile.
Der Wendezug beispielsweie hat den Vorteil, dass man die Lok auch für andere Traktionsaufgaben verwenden kann. Man hat dann einen Standardloktyp (z.B. Taurus) und kann den dann universell einsetzen. Geht bei einem Triebwagen nicht. Oder magst mit einem ICE eine GmP fahren? ;)

@ Af: Zu leichte Wagen auf der Modellbahn? Beschweren mit Ausgleichsgewichte für Räder vom Reifenhändler. Die gibt es in Grammgrößen, lassen sich kleben, sind auch leicht bearbeitbar. Wirken Wunder.

MFG Dachstein
 
broki schrieb:
Also bei mir ist der ICE auf der besagten Srecke immer größtenteils 250km/h gefahren. Aber in der Tat hat die Zugdichte auf der Strecke schon ein wenig zugenommen.

Was fehlt ist eine HGS von Fulda über Leipzig nach Berlin. Aber was wird statt dessen gebaut? Eine nach Nürnberg. :roll:
 
Noch was zum Thema Triebzüge contra Triebköpfe. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Bei den Triebköpfen, welche im Prinzip nichts anderes als Lokomotiven sind bei denen nur an einem Ende ein Führerstand vorhanden ist, ist der Vorteil, das die gesamte Traktionstechnik gesammelt vorhanden ist. Dadurch kann im Störrungsfall wie bereits gesagt wurde die Einheit relativ schnell ausgetauscht werden. Aus der Konzentration resultiert aber auch ihr grösster Nachteil. Dadurch gibt es in solchen Zügen mehr totes Gewicht und Raum der nicht für die Nutzlast, sprich Passagiere, gebraucht werden kann. Bei den Triebzügen ist es genau umgekehrt. Dort kann die ganze Zuglänge genutzt werden, dafür ist die Antriebstechnik über den ganzen Zug verteilt.
 
Es kommt noch dazu, dass die Maximallast höher ist. Die Triebköpfe wiegen ja deutlich mehr als ein Triebwagen.
 
Die Schnellbahn Frankfurt Flughafen - Köln/Bonn ist nur für die Baureihen 403 (ICE 3) und 218 4. Bauserie zugelassen. Die 218 sind extra für die Strecke umgebaut worden um im Störungsfall einen ICE 3 abzuschleppen.

Die reduzierte Geschwindigkeit auf der Schnellbahn Würzburg - Göttingen hat in erster Linie damit zu tuen, daß dort die Zugfolge so dicht ist, daß einfach schnellere Geschwindigkeiten durch die Trassenbelegungen nicht möglich sind.

Der neue TGV Est, der nach Stuttgart fährt ist eine Mehrsystem-Baureihe und hat neben dem Französischen und Deutschen Stromsystem auch die 3 unterschiedlichen (Französischen und Deutschen) Zugsicherungssysteme KVB, DAAT und PZB 90 an Bord.

Welche Strecke genau mit dem TGV gefahren wird kann ich leider nicht sagen, da ich im letzten Jahr von Karlsruhe weg nach Oberbayern bin und mich dafür nicht mehr großartig interessiert hab. Ich denke aber das zwischen der Pforzheimer und der Schnellbahn von Bruchsal nach Stuttgart gewechselt wird. Die Zulassung hat der TGV meines Wissens für beide Strecken.

Die Taurus ist eine Siemens Maschine, die aber wie schon erwähnt im Österreich gebaut und montiert wird. Ich selbst bin sie leider noch nicht gefahren, aber was man hört ist nur sehr positiv.

ICE Triebzüge der Bauserien 401/402 werden nicht getauscht, wie von Euch angsprochen, daß Triebköpfe gewechselt weden. Die Züge kommen komplett ins Werk oder Ausbesserungswerk und werden als ganzes gewartet. In der Anfangszeit des ICE hat man glaub ich auch mal Triebköpfe getauscht, aber inzwischen hat man schon seit längerer Zeit genug Rollmaterial innerhalb der weißen Flotte, so daß problemlos auch im Falle des Falles Ersatz da ist und "Bereitschschaftszüge" werden in den großen Bahnhöfen im Moment als IC - Garnitur mit der BR 101 oder 120 vorgehalten.

Zum Schluß noch ein Wort zum Komfort zwischen ICE und TGV. Ich bin selbst in den letzten Jahren oft genug mit dem ICE (alle Bauserien) und auch sehr viel mit dem TGV in Frankreich gefahren. Und auch die neuen Bauserien des TGV kommen nicht an den Sitzkomfort des ICE heran. Aber grade solche Punkte sind immer Sache des jeden einzelnen und der Franzose legt dabei nicht so den großen Wert darauf....
 
also meines wissens hat die geringer geschwindigkeit auf den nbs mit 2 dingen zu tun.

-die db lässt die strecken verkommen und es gibt etliche langsamfahrstellen
- die db will strom sparen und berechnet den fahrplan deshalb nur noch mit fahrten um die 200 kmh.

eine zu dichte zugfolge kann es zwischen würzburg und göttingen eigentlich nicht sein, da fährt ja tagsüber fastb nur der ice. außerdem liegt da lzb, und damit kann man zb durch die münchner sbahn alle 2 minuten oder so nen zu schleußen, auf so nen dichten takt kommt man auf der nbs niemals. klar wird der benötigte abstand bei den zügen größer aber so gravierend sollte das nicht sein!
 
Nein, das ist Quatsch. Die DB lässt ihre teuren NBS nicht verkommen. Bei der aktuellen Diskusion in den Medien geht es um ältere Strecken und vor allem Nebenstrecken. Auch das Argument mit dem Strom sparen ist weit her gehohlt, dadurch verlieren sie ja Kunden und dann verdienen sie weniger.
Es stimmt aber, dass auf der Strecke lediglich 3 ICE pro Stunde und Richtung verkehren die nur von einzelnen ICs gestört werden. Aber mit der Münchner S-Bahn kann man es trotzdem nicht vergleichen, da die ja wesentlich langsamer fährt, und wir wissen ja, das der Bremsweg exponentiell mit der Geschwindigkeit ansteigt. Auserdem fährt die S-Bahn im Tunnel auch schon an der Kapazitätsgrenze, weswegen ja jetzt der zweite Tunnel gebaut wird.
 
also meiner meinung nach stimmt das was ich geschrieben habe schon. ich beziehe mich da auf das forum von ice-fanpage.de ich verlinke hier einfach einen thread zu dem thema, da kann man das mit den las und den enormen fahrzeit reserven nachlesen.
http://www.ice-fanpage.de/forum/read.php?f=3&i=36618&t=36493#reply_36618

ich kann mir ehrlich gesagt auch keine anderen gründe vorstellen. wieso sollten sie die strecken denn sonst nur so langsam betreiben? mir fällt außer denen die ich vorher nannte kein sinvoller ein!

dadurch verlieren sie ja Kunden und dann verdienen sie weniger.

das hat bei der db bei vielen entscheidungen noch keinen interessiert...
 
Nächsten Dienstag soll es soweit sein : am 3.4. knackt der TGV V 150 die 600 km/h - Grenze ! Das französische Fernsehen überträgt die Rekordfahrt direkt, via Flugzeug nicht Helikopter...
Adieu Transrapid
 
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