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Hoffnungsschimmer für die Schweizer Bergbahnen

3303 schrieb:
Wenn, wäre es vermutlich auch eher Schweiz exklusiv. Es sei denn, die Grenzschließungen, Reisewarnungen und Quarantänepflicht für Rückkehrer würden kurzfristig gelockert oder aufgehoben... :naja:

bliebe noch kurzfristig in die Schweiz einheiraten... fuer Familien sind die Grenzen wieder offen...

...ich hoffe aber mal ganz stark, dass man vernünftig bleibt und die Grenzen mindestens noch ein Jahr geschlossen hält.
 
albe-fr schrieb:
3303 schrieb:
Wenn, wäre es vermutlich auch eher Schweiz exklusiv. Es sei denn, die Grenzschließungen, Reisewarnungen und Quarantänepflicht für Rückkehrer würden kurzfristig gelockert oder aufgehoben... :naja:

bliebe noch kurzfristig in die Schweiz einheiraten... fuer Familien sind die Grenzen wieder offen...

...ich hoffe aber mal ganz stark, dass man vernünftig bleibt und die Grenzen mindestens noch ein Jahr geschlossen hält.

Und ich hoffe, dass das Infektionsgeschehen un und die medizinische Forschung uns es früher erlauben, wieder näher an die Normalität heran zu kommen :!:
Die Hoffnung stirbt zuletzt; ohne Hoffnung kriegen wir ein Problem :!:
Wenn du nicht mehr hoffst, Albe-Fr, dann verstehe ich dich nicht; auch wenn ich die Befürchtung teile :!:
 
icedtea schrieb:
Wenn du nicht mehr hoffst, Albe-Fr, dann verstehe ich dich nicht; auch wenn ich die Befürchtung teile :!:

ich befürchte einfach, dass man aufgrund kurzfristiger Erfolge unvorsichtig wird und ein unvorhersehbares Leid ueber die Menschheit bringt. Daher erschiene es mir sinnvoller einfach mal ein Jahr Pause einzulegen - Skifahren kann man 2022 immer noch.
 
albe-fr schrieb:
icedtea schrieb:
Wenn du nicht mehr hoffst, Albe-Fr, dann verstehe ich dich nicht; auch wenn ich die Befürchtung teile :!:

ich befürchte einfach, dass man aufgrund kurzfristiger Erfolge unvorsichtig wird und ein unvorhersehbares Leid ueber die Menschheit bringt. Daher erschiene es mir sinnvoller einfach mal ein Jahr Pause einzulegen - Skifahren kann man 2022 immer noch.

Ich bin bei der Befürchtung bei dir; aber Hoffnung auf Besserung hilft, dass Menschen sich an Regeln halten :idea:
 
icedtea schrieb:
aber Hoffnung auf Besserung hilft, dass Menschen sich an Regeln halten :idea:

da beobachte ich in Freiburg gerade das Gegenteil!
 
albe-fr schrieb:
icedtea schrieb:
aber Hoffnung auf Besserung hilft, dass Menschen sich an Regeln halten :idea:

da beobachte ich in Freiburg gerade das Gegenteil!

Frankfurt heute Mittag im Lot; schwierige Situation.
Edit: Fressgass ist nicht ganz Frankfurt, aber einer der Hotspots.
 
albe-fr schrieb:
icedtea schrieb:
Wenn du nicht mehr hoffst, Albe-Fr, dann verstehe ich dich nicht; auch wenn ich die Befürchtung teile :!:

ich befürchte einfach, dass man aufgrund kurzfristiger Erfolge unvorsichtig wird und ein unvorhersehbares Leid ueber die Menschheit bringt. Daher erschiene es mir sinnvoller einfach mal ein Jahr Pause einzulegen - Skifahren kann man 2022 immer noch.

Das würde ich anzweifeln, denn bereits eine ausgefallene Sommersaison (dazu gehört auch, wenn es ausschließlich einheimische Gäste gibt, ein paar weitere Länder würden schon stark helfen) könnte manche Bergbahnunternehmen wirtschaftlich schwer treffen, aber wenn es dann noch länger geht, dann gibts ne Reihe an Insolvenzen (und zwar auch bei Hotels, Restaurants usw., denn da hängt ja jede Menge dran) und selbst die Unternehmen die überleben werden dann das Angebot (und damit die Kosten) senken und gleichzeitig die Preise erhöhen müssen.

Allgemein halte ich Grenzschließungen zwischen ähnlich stark betroffenen Ländern für völlig abwegig, da würde es immer noch mehr bringen, besonders stark betroffene Gegenden in einzelnen Ländern abzuriegeln (bspw. Genf vom Rest der Schweiz oder Grand Est vom Rest Frankreichs).

Da aber in Norwegen viele und in der Tschechei ein paar Skigebiete bereits wieder geöffnet haben, werden wir in ein paar Wochen sehen, ob deine These, dass geöffnete Skigebiete (also Bergbahnen, nicht Gastronomie) zur Virusverbreitung beitragen, tatsächlich stimmt.

Bei der Schweiz kommt noch dazu, dass die in manchen Gegenden bisher jede Menge asiatische Gäste hatten, die wohl noch sehr viel länger weg bleiben dürften als bspw. welche aus Nachbarländern, sodass man es sich noch weniger leisten kann für lange Zeit alle Grenzen dicht zu machen.
 
albe-fr schrieb:
...ich hoffe aber mal ganz stark, dass man vernünftig bleibt und die Grenzen mindestens noch ein Jahr geschlossen hält.
Dann hoffst Du aber, dass die Wirtschaft unwiederbringlichen Schaden nimmt, sodass Du auch 2022 nicht mehr vernünftig Skifahren kannst. Sowas würden sehr viele Skigebiete, Hotels, Zulieferer etc nicht überstehen. Mal abgesehen von dem ganzen Leid, das weltweit zusätzlich zu Covid entsteht, bei dem Leute verhungern.
Bei solchen Hoffnungen kann ich nur den Kopf schütteln.
 
ski-chrigel schrieb:
albe-fr schrieb:
...ich hoffe aber mal ganz stark, dass man vernünftig bleibt und die Grenzen mindestens noch ein Jahr geschlossen hält.
Dann hoffst Du aber, dass die Wirtschaft unwiederbringlichen Schaden nimmt, sodass Du auch 2022 nicht mehr vernünftig Skifahren kannst. Sowas würden sehr viele Skigebiete, Hotels, Zulieferer etc nicht überstehen. Mal abgesehen von dem ganzen Leid, das weltweit zusätzlich zu Covid entsteht, bei dem Leute verhungern.
Bei solchen Hoffnungen kann ich nur den Kopf schütteln.

Klar, du hast ja schon mehrfach klar gemacht, dass du fuer Skifahren und die Wirtschaft ueber Leichen gehst :nein: :nein:
 
Es geht hier nicht um mich und ich möchte hier auch keine zweite Covid-Diskussion eröffnen, sondern hier geht es um den Hoffnungsschimmer für die Bergbahnen, die Du mit Deiner Hoffnung auf länger geschlossene Grenzen, nimmst. So auch der Schweizer Bundesrat gestern in einem Interview
Eine Wirtschaftskrise wandelt sich immer in eine soziale Krise, die wiederum Kranke und Tote zur Folge hat.
www.blick.ch
Insofern ist es ein vernünftiges Abwägen der Staaten, die die Grenzen öffnen. Und die Öffnung der Grenzen zwischen AT, DE und CH wäre ein aus meiner Sicht sinnvolles Vorgehen, um Bergbahnen und Tourismus in diesen drei Ländern eine Perspektive zu geben. Natürlich immer mit entsprechenden Schutzkonzepten, um die wir in allen Lebensbereichen künftig nicht rumkommen werden.

Deine Anschuldigung ist völliger Quatsch, aber darum geht es nicht.
 
Für den Tourismus im Alpenland ( gilt für alle Regionen ) müssen zu den Bergbahnen auch die Gastronomie öffnen können und die Abstandsvorgaben müssen praktisch komplett aufgehoben werden. Platzlimitierungen, sofern sie denn vernünftig anwendbar sind, kann es geben. Es wird aber derzeit einfach nur saublöd getan und es scheint beinahe keinen vernünfigen Menschen mehr zu geben wo weis dass es zwischen 2m Abstand halten und einer wildfremden Person durchs Gesicht schlecken noch ein paar Zwischenstufen gibt.
Öffnen würde ich wenn es denn möglich wird diesen Sommer auch dann wenn es nicht rentiert, einfach als Service Public und als Werbung. Geschlossen lassen würde viel Gäste auf ewig vertreiben.
 
Ich argwöhne, dass Gastgeber viel mehr abschrecken würden, die indirekt suggerieren, dass sich Hunderttausende (in DACH) deshalb infiziert haben, weil sie sich alle gegenseitig durchs Gesicht geschleckt haben..
 
Theo schrieb:
Für den Tourismus im Alpenland ( gilt für alle Regionen ) müssen zu den Bergbahnen auch die Gastronomie öffnen können und die Abstandsvorgaben müssen praktisch komplett aufgehoben werden...
Wieso?
Übergreifend Beschäftigte oder die Mitnutzung von Flächen? Das wäre dann eher eine Frage der Wirtschaftlichkeit.
Was ist, wenn eine Bahn keine Gastronomie hat?
Wieso sollte beispielsweise eine DSB Suvretta (oder auch Alp Languard) nicht laufen können ohne Gastronomie?
 
Die Frage ist doch eher: Wie viele Touristen werden kommen, wenn die Gastronomie zu ist? Natürlich könnte ich eine Ferienwohnung mieten und jeden Abend selber kochen, aber dann ist doch ein Stück des "Ferienfeelings" weg. Für mich gehören zu Ferien auch eindeutig Restaurantbesuche, nach einer Wanderung ist ein Bier in einer Bergbeiz nicht zu verachten etc.
Ohne geöffnete Gastronomie ist vermutlich die Frequenz bei den Bahnen so gering, dass das Geschäft sich wirklich nicht rentiert, zumindest für viele Bahnen.
 
Die Gastronomie wird diesen Sommer offen sein, daran zweifle ich nicht. Sagt doch der Bundesrat ziemlich eindeutig (ausser eine heftige zweite Welle kommt). Aber halt mit Massnahmen und Beschränkungen, die aber für Restaurants in den Bergen wohl eher weniger ein Problem darstellen als für solche in den Städten.
 
Da bin ich deiner Meinung, spezifische Regeln wird die Berggastronomie vielfach sogar besser einhalten können als die in den Städten, ganz einfach weil der Platz dafür vorhanden ist.

Was den Einwand von 3303 angeht: Die beiden genannten kenne ich grad zu wenig bis gar nicht, machen für viele aber wohl nur Sinn im Verbund mit anderen Anlagen wo dann eine Gastro vorhanden ist. Es gibt auch deren wo keine Gastro am Berg haben aber eine Gastro irgendwo am Weg liegt. Ich behaupte nicht dass es in Einzelfällen nicht ohne gehen kann, das sind aber dann wohl seltene Ausnahmen.
Manchmal ist aber die Gastro am Berg in Rettungskonzepten als Sammelstelle enthalten, man sollte sich bei Schlechtwetter auch mal irgendwo unterstellen können um das Wetter vorbei ziehen zu lassen, etc.
Die Hälfte meiner Wandertage am Berg, egal ob mit Bahn oder ohne, brauche ich keine Gastro. Es ist aber schön wenn man ab und zu diese mal als Notfalloption einplanen kann, vor allem wenn es mal was ganztägiges sein soll. Ich bin allerdings nicht räpresentativ.
Was die Abstandsvorgaben oder Flächennutzung für die Bahn selber angeht bin ich folgender Meinung. Bei Bahnen mit Sitzkabinen müssen 50% der Plätze möglich sein, bei Stehkabinen mindestens 25%, wobei es da einige kleinere gibt wo man mit unter 100% gar nicht erst anfangen braucht.
 
^ ich kenn wenig "Sitz-Gondelbahnen" im Sommer, die 50% Platzauslastung brauchen. Bedenkt bitte, dass es bei diesen Abstandsregeln ja normalerweise immer nur um die Leute geht, die nicht im selben Haushalt leben. Reine Sommerbahnen ohne Skibetrieb, da muss ich selten irgendwo mitfahren und hab normalerweise immer eine Gondelkabine oder einen Sessel für mich. Ein "Nur 1 Haushalt pro Kabine" wäre im Sommer m.E. durchaus gangbar und würde nicht zu großen Einschränkungen führen.

Bei PB und SSB schaut die Sache natürlich anders aus.
 
ski-chrigel schrieb:
Es geht hier nicht um mich

naja, irgendwie schon - du machst halt klar, dass dir die ganze Lage am Arsch vorbei geht.

Waehrend das fuer dich zuständige Amt fuer Gesundheit dazu aufruft Zuhause zu bleiben:

BAG schrieb:
Jetzt zu Hause bleiben.
Ausnahmen sind:
Sie müssen Lebensmittel einkaufen.
Sie müssen zum Arzt, zur Ärztin oder in die Apotheke gehen.
Jemand benötigt Ihre Hilfe.
Home-Office ist nicht möglich und Sie müssen arbeiten gehen.

machst und propagierst du Skitouren - ein aus meiner Sicht grob asoziales Verhaltensmuster.
Und genau dadurch begründe ich den Vorwurf die gegenüber, dass es dir nur um deinen eigenen Spass geht und du nicht bereit bist Verantwortung fuer die Gesellschaft zu tragen.

und das schlimmste, ich habe den Eindruck, du bist auch noch stolz darauf andere Menschen in Gefahr zu bringen.

Nachdem die Wortwahl in diesem Beitrag und obenstehenden Beiträgen hier im Thread, sowie an diversen weiteren Stellen im Forum absolut unangemessen ist und es weitere Vorkommnisse in der Vergangenheit gab gibt es jetzt eine kleine Forenpause. /Mod. David93
 
Auch wenn Du es krampfhaft versuchst, es geht hier nicht um mich.

Zurück zum Thema:
Wo hat es eigentlich Platz, wenn alle Schweizer in der Schweiz Ferien machen?
https://www.watson.ch/schweiz/coronavirus/898284351-coronavirus-wo-sind-ferien-in-der-schweiz-moeglich
Treffen aber die Lockerungen wie geplant ab dem 8. Juni ein, werden viele Angebote wie auch Sessel- und Gondelbahnen wieder offen sein.
Durch das vermutliche Fehlen von ausländischen Gästen werden auch alle ferienwilligen Schweizer ein Plätzchen finden. Und wer jetzt trotzdem Angst hat, dass der eine oder andere Ferienort übervoll sein wird: Die Schweiz bietet sehr viele noch unbekannte Ecken.
 
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