Mountaineer
Großer Müggelberg (115m)
- Registriert
- 22. Juni 2013
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Moin Moin aus dem norddeutschen Flachland. Nach meinem Urlaub in Z und dem mehrtägigem exzessiven Matterhorn und Riffelberg Express fahren stand fest: So eine Bahn brauch ich auch in meinen vier Wänden (wenn auch in etwas kleiner). Nach langer Wartezeit trafen dann die neue Lieferung Bahnen beim Händler ein und schwups paar Tage später hat mir der freundliche DHL Paketzusteller ein großen Karton ausgehändigt
. Den Karton schnell geöffnet und zum Vorschein kam zwei wunderschön detaillierte Stationen, drei Masten und acht Gondeln. WOW... Kein Vergleich mit meinem alten B.... Sessellift von vor 35 Jahren...
Da ich dem Eisenbahnmodellbahnbau abgeschworenhabe (Ist ja fast unbezahlbar geworden und die X-te Auflagen von irgendwelchen antiken Lokomotiven sind auch ziemlich langweilig) stand die Frage im Raum, wohin mit der Bahn. In meinem Büro musste dann kurzerhand ein Wandregal weichen, welches durch eine einfache Konstruktion durch Regalbretter mit Regalklemmen ersetzt wurde. Zugegeben, das ganze sieht recht puristisch aus aber so lenkt nichts von der puren Seilbahntechnik ab...
Die Detailtreue des Modells ist einfach der helle Wahnsinn. Was allerdings recht schnell auffiel - und schon in vorherigen Beiträgen beschrieben wurde - ist, dass die Gondel schräg am Seil hängen. Im horizontalen Stationsbereich ist alles OK, aber je steiler die Strecke wird (bei mir bis zu 119% Steigung) sieht das schon sehr krass aus.
Nach eingehender Inspektion zeigte sich, dass die Gondelarme nicht verzogen waren, aber dafür die Seilklemmen extrem viel Spiel aufweisen.
Die Frage war nun, wie lässt sich nun das Spiel einfach verkleinern und welcher Effekt stellt sich dadurch ein? Als erstes habe ich dann die Aufhängung in Ihrer Einzelteile zerlegt. Mit einer kleinen Zange lässt sich der Metallstift einfach aus der Klammer entfernen.
Nach der Demontage zeigte sich, dass die Bohrung "wesentlich grösser als der Durchmesser des Metallstiftes ist. Kleinerbohren geht bekanntermaßen nicht. Buchsen hatte ich auch nicht verfügbar.
Also kam mir die Idee etwas mittelviskosen Sekundenkleber aufzutragen und diesen mit Aktivatorspray schnell aushärten zu lassen. (siehe nächstes Bild). Der Bereich mit dem Sekundenkleber habe ich blau dargestellt.
Nach dem Aushärten des Klebers wurde dann der Metallstift wieder eingeführt und oh wunderbar er wackelte nicht mehr hoch und runter, war aber immer noch leicht drehbar.
Die Seilklemme ließ sich auch ohne Probleme montieren und war leicht drehbar wie im Neuzustand - aber ohne das vertikale Spiel ! Die Kabine schnell ans Seil gehängt und was für eine Augenweide: Die Gondel hängt an allen Steigungen absolut gerade ohne Verdrehung.
Beim mehrstündigen Testlauf blieben die Gondeln 1a ausgerichtet. Die vor der Nacharbeit beobachteten Entgleisungen an den Robas waren wie weggeblasen und was noch schöner war, das wilde Schaukeln der Gondeln war auch verschwunden. Alles in Allem war die Nacharbeit ein voller Erfolg. Geringer Arbeits- und Materialaufwand. Die Nacharbeitszeit pro Gondel betrug max. 5 Minuten.
Zum Abschluss noch ein paar Bilder der sehr puristischen Anlage
Da ich dem Eisenbahnmodellbahnbau abgeschworenhabe (Ist ja fast unbezahlbar geworden und die X-te Auflagen von irgendwelchen antiken Lokomotiven sind auch ziemlich langweilig) stand die Frage im Raum, wohin mit der Bahn. In meinem Büro musste dann kurzerhand ein Wandregal weichen, welches durch eine einfache Konstruktion durch Regalbretter mit Regalklemmen ersetzt wurde. Zugegeben, das ganze sieht recht puristisch aus aber so lenkt nichts von der puren Seilbahntechnik ab...
Die Detailtreue des Modells ist einfach der helle Wahnsinn. Was allerdings recht schnell auffiel - und schon in vorherigen Beiträgen beschrieben wurde - ist, dass die Gondel schräg am Seil hängen. Im horizontalen Stationsbereich ist alles OK, aber je steiler die Strecke wird (bei mir bis zu 119% Steigung) sieht das schon sehr krass aus.
Nach eingehender Inspektion zeigte sich, dass die Gondelarme nicht verzogen waren, aber dafür die Seilklemmen extrem viel Spiel aufweisen.
Die Frage war nun, wie lässt sich nun das Spiel einfach verkleinern und welcher Effekt stellt sich dadurch ein? Als erstes habe ich dann die Aufhängung in Ihrer Einzelteile zerlegt. Mit einer kleinen Zange lässt sich der Metallstift einfach aus der Klammer entfernen.
Nach der Demontage zeigte sich, dass die Bohrung "wesentlich grösser als der Durchmesser des Metallstiftes ist. Kleinerbohren geht bekanntermaßen nicht. Buchsen hatte ich auch nicht verfügbar.
Also kam mir die Idee etwas mittelviskosen Sekundenkleber aufzutragen und diesen mit Aktivatorspray schnell aushärten zu lassen. (siehe nächstes Bild). Der Bereich mit dem Sekundenkleber habe ich blau dargestellt.
Nach dem Aushärten des Klebers wurde dann der Metallstift wieder eingeführt und oh wunderbar er wackelte nicht mehr hoch und runter, war aber immer noch leicht drehbar.
Die Seilklemme ließ sich auch ohne Probleme montieren und war leicht drehbar wie im Neuzustand - aber ohne das vertikale Spiel ! Die Kabine schnell ans Seil gehängt und was für eine Augenweide: Die Gondel hängt an allen Steigungen absolut gerade ohne Verdrehung.
Beim mehrstündigen Testlauf blieben die Gondeln 1a ausgerichtet. Die vor der Nacharbeit beobachteten Entgleisungen an den Robas waren wie weggeblasen und was noch schöner war, das wilde Schaukeln der Gondeln war auch verschwunden. Alles in Allem war die Nacharbeit ein voller Erfolg. Geringer Arbeits- und Materialaufwand. Die Nacharbeitszeit pro Gondel betrug max. 5 Minuten.
Zum Abschluss noch ein paar Bilder der sehr puristischen Anlage


