Petz präsentiert neue technische Details - hier seht Ihr den Getriebeschaden von AF - Kollegen Bigbasti´s Honigkoglbahn im Vergleich links beschädigter zu rechts neuer Verzahnung der beim Längenrekordversuch auftrat. Durch die relativ lang vorstehende Motorwelle (welche aus Gründen des relativ großen Schneckenzahnrades erforderlich ist) wich diese bei der hohen Belastung seitlich aus und die Schnecke fräste beim Durchgehen dann die Zahnspitzen weg.
Dies ist sicher kein Konstruktionsfehler sondern schlicht auf den zu hohen Widerstand der verwendeten Legostützenrollen zurückzuführen die bei Bigbasti´s enormen Seilfeldern überfordert waren und sich durch die Seilgewichtsbelastung kaum oder nur mehr sehr schwergängig drehten. Freund und Kollege ETT musste nämlich leider auch dieselbe Erfahrung machen.
Und wenn Petz schon das Zahnrad in den Tatzen hat könnt Ihr Euch vorstellen, daß damit auch die restliche Bahn zum Umbau einflog denn nachdem Bigbasti keine Lust auf zukünftige "Kurzstrecken - EUB´s" hat wie er mir sehr glaubhaft versicherte, muß der JC - Antrieb in diesem Falle komplett ersetzt werden und deshalb ist wieder mal der "JC - Haustuner" mit nem neuen Projekt gefragt...
Desweiteren konnte der Umbau von Jeffrey´s Stützen die mir AF Kollege 2CLF_Sportbahn sandte auch noch nicht abgeschlossen werden. Nach Einbau der Seitendistanzierungsscheibchen und Neujustage mußte ich beim anschließendem 24 Stunden Testlauf mit absichtlich hoher Seilspannung und starker Ablenkung leider feststellen, daß wie von mir aufgrund der Materialpaarung Alu - Alu schon befürchtet, die Abnützung der Rollenlagerungen bei den Testläufen sehr deutlich ausfiel. Nach 12 Stunden Dauerlauf hatte sich bei zwei Rollen der Sechserbatterien soviel Abrieb in den Lagerstellen gesammelt (das zu diesem Zweck von mir absichtlich verwendete Haftschmieröl sammelt durch seine Klebrigkeit praktisch den gesamten Abrieb), daß diese immer wieder steckenblieben und erst nach Auswaschen wieder richtig liefen. Nach neuer Beölung traten nach weiteren Stunden dieselben Probleme erneut auf und nach Ende des Probebetriebes haben die meistabgenutztesten Lagerstellen schon bis zu 0,7 mm Spiel.
Die meines Erachtens nach deshalb unbedingt nötige und geplante konstruktive Änderung wird folgendermaßen aussehen:
In die Bohrungen der Rollen kommen statt Jeffrey´s Alulagerwellen eingepreßte PVC - Kerne in deren mittige 1,4 mm Löcher dann ein 1,5er Federstahldraht eingedrückt wird. Dadurch dreht sich dann nicht mehr die Rolle auf dem Einsatz sondern der harte Federstahldraht außen in den ebenfalls harten Nirobalancierbohrungen, sodaß eine Abnützung erst nach langer Zeit auftreten wird.
Wäre dann prinzipiell dasselbe Lagerungssystem das auch Max anwendet und er ja nicht umsonst das wesentlich härtere Duralu als Seilrollenausgangsmaterial nutzt damit hier vorzeitiger Verschleiß hintangehalten wird.