Petz
Ski to the Max
- Registriert
- 22. Nov. 2002
- Beiträge
- 10.493
- Reaktionspunkte
- 455
Petz war wieder fleißig beim "G-V - Tuning"...
Alle Versuche machte ich zur Erschwernis mit einer normalen Paketschnur die noch dünner als das mitgelieferte Seil ist; nach den Feiertagen probier ich dann ein verschweißbares 3 und 4 mm PE - Seil aus und erwarte mit dem dann ne einwandfreie und pendelminimierte Funktion.
1) Laufrollensilikonausfütterung bringt wie erwartet höhere Laufruhe bei dünnem Seil.
2) Gummiringeinlage in der Bergstationsumlenkscheibe ist völlig unnötig, daher vorsichtig mit einer dickeren Nähnadel rauspfriemeln und als Reserve für die Antriebsumlenkscheibe aufbewahren.
3) Einfahrtsstütze ist zuwenig torosionssteif und neigt zu (vorbildgetreuen...
..) Drehschwingungen; daher hab ich die Stütze abgebaut, unten die Schraube als Dichtung reingedreht, ganz oben an der stationszugewandten Seite des Stützenkorpusses ein 6 mm Loch gebohrt und durch dieses das ganze Stützenrohr mit GFK aufgefüllt. Beim Aushärtungsbeginn des GFK die Stütze in ein Wasserglas stellen damit sie nicht zu heiß wird. Dadurch wird die Stütze absolut steif und bewegt sich überhaupt nicht mehr.
3a) Einfahrtsstütze wurde mit 13 mm hohem Distanzring unterlegt weil sie seilfluchtbezogen zu tief liegt, eine um 15 mm längere Schraube eingesetzt, die Stützenaufnahme mit GFK ausgegossen und die Stütze noch ins flüssige, den Distanzring umfließende GFK eingesetzt und festgeschraubt. So ist sie trotz der größeren Höhe wieder stabil verankert und man kann bei höherer Seilspannung die Stolperrollen abmontieren; wenn man die trotzdem drinnenlässt, fällt ihre Wirkung aufgrund der größeren Seileinlaufhöhe nicht mehr so negativ auf.
4) Ich habe an beiden Stützenjochen versuchsweise jene Ansätze weggeschliffen, die die Robas gegen Verdrehen sichern; ebenso wurde die, zu diesem Zweck vertieft eingeformte Vierkantführung mit Dremel ausgeschliffen sodaß sich die Robas nun soweit es der Seilhebebock zulässt drehen können. Dies verbessert die Funktion ändert aber praktisch nichts an der Seilhöhe.
Bei starkem Seilablenkwinkel lasse ich die Robazwischenfeder weg, bei mittlerer Ablenkung biege ich die so, daß sie etwas weniger Spreizkraft auf die Robateile ausübt, bei geringem Ablenkwinkel passt die Federspannung genau. Dann passt sich die Roba mehr dem Seilverlauf an und verteilt die Kräfte auch besser auf alle Rollen.
Mir ist noch aufgefallen (auch bei Euren Videos), daß die leichten Sessel bei der Umlenkscheibe gerne etwas nach außen gedrückt werden. Das könnte vermutlich an der unteren Klemmenverriegelungsnase liegen, die offenbar etwas weiter als der obere Teil der Seilklemme raussteht; wenn das mit dem dickeren Seil ebenfalls noch auftritt werd ich die Nase etwas beschleifen um den Effekt ebenfalls wegzubekommen; bei der alten Klemme tritt dies nämlich nicht auf.

Alle Versuche machte ich zur Erschwernis mit einer normalen Paketschnur die noch dünner als das mitgelieferte Seil ist; nach den Feiertagen probier ich dann ein verschweißbares 3 und 4 mm PE - Seil aus und erwarte mit dem dann ne einwandfreie und pendelminimierte Funktion.
1) Laufrollensilikonausfütterung bringt wie erwartet höhere Laufruhe bei dünnem Seil.
2) Gummiringeinlage in der Bergstationsumlenkscheibe ist völlig unnötig, daher vorsichtig mit einer dickeren Nähnadel rauspfriemeln und als Reserve für die Antriebsumlenkscheibe aufbewahren.
3) Einfahrtsstütze ist zuwenig torosionssteif und neigt zu (vorbildgetreuen...
..) Drehschwingungen; daher hab ich die Stütze abgebaut, unten die Schraube als Dichtung reingedreht, ganz oben an der stationszugewandten Seite des Stützenkorpusses ein 6 mm Loch gebohrt und durch dieses das ganze Stützenrohr mit GFK aufgefüllt. Beim Aushärtungsbeginn des GFK die Stütze in ein Wasserglas stellen damit sie nicht zu heiß wird. Dadurch wird die Stütze absolut steif und bewegt sich überhaupt nicht mehr.3a) Einfahrtsstütze wurde mit 13 mm hohem Distanzring unterlegt weil sie seilfluchtbezogen zu tief liegt, eine um 15 mm längere Schraube eingesetzt, die Stützenaufnahme mit GFK ausgegossen und die Stütze noch ins flüssige, den Distanzring umfließende GFK eingesetzt und festgeschraubt. So ist sie trotz der größeren Höhe wieder stabil verankert und man kann bei höherer Seilspannung die Stolperrollen abmontieren; wenn man die trotzdem drinnenlässt, fällt ihre Wirkung aufgrund der größeren Seileinlaufhöhe nicht mehr so negativ auf.
4) Ich habe an beiden Stützenjochen versuchsweise jene Ansätze weggeschliffen, die die Robas gegen Verdrehen sichern; ebenso wurde die, zu diesem Zweck vertieft eingeformte Vierkantführung mit Dremel ausgeschliffen sodaß sich die Robas nun soweit es der Seilhebebock zulässt drehen können. Dies verbessert die Funktion ändert aber praktisch nichts an der Seilhöhe.
Bei starkem Seilablenkwinkel lasse ich die Robazwischenfeder weg, bei mittlerer Ablenkung biege ich die so, daß sie etwas weniger Spreizkraft auf die Robateile ausübt, bei geringem Ablenkwinkel passt die Federspannung genau. Dann passt sich die Roba mehr dem Seilverlauf an und verteilt die Kräfte auch besser auf alle Rollen.
Mir ist noch aufgefallen (auch bei Euren Videos), daß die leichten Sessel bei der Umlenkscheibe gerne etwas nach außen gedrückt werden. Das könnte vermutlich an der unteren Klemmenverriegelungsnase liegen, die offenbar etwas weiter als der obere Teil der Seilklemme raussteht; wenn das mit dem dickeren Seil ebenfalls noch auftritt werd ich die Nase etwas beschleifen um den Effekt ebenfalls wegzubekommen; bei der alten Klemme tritt dies nämlich nicht auf.

...); die hätte wirklich nicht sein müssen und verschlechtert den Gehängestationsdurchlauf aufgrund der stärkeren Einbindung der Stolperrolle erheblich und unnötig - außerdem hätte letztere so knapp wie möglich zur Umlenkscheibe hin positioniert gehört und nicht in die Mitte zwischen Scheibe und Robas. Beides hätte in der Konstruktionsphase auch noch keine Mehrkosten nach sich gezogen.