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Jägerndorfer Modellseilbahnen

@Petz: Durch Erhöhung der Abspannkraft kriege ich das Problem sehr wohl in den Griff, trotzdem bin ich der Meinung, daß der Seilscheibeneinlauf etwas höher angeordnet werden hätte können!

Übrigens, ich habe schon mehrere echte EUB's aufgestellt, da werde ich doch wohl noch so eine läppische Modellseilbahn hinkriegen!! :D :D :D

Überzeugt bin ich auf alle Fälle vom Antrieb!!! Der hält was aus!!!

Sobald ich etwas Zeit habe, wird sie sowieso modifiziert...sofern Yeti junior nix dagegen hat!! :D :D :D
 
Yeti01 schrieb:
@Petz: Durch Erhöhung der Abspannkraft kriege ich das Problem sehr wohl in den Griff, trotzdem bin ich der Meinung, daß der Seilscheibeneinlauf etwas höher angeordnet werden hätte können!
Rein meßtechnisch stimmt die Robahöhe schon; wenn man die höher setzte (wie ich es ja bei den von mir verkauften Bahnen mit den Talstationsniederhaltern mache) gäbe es wieder Troubles mit den leichten bubblelosen Sesseln weil dann das Seil zur Umlenkscheibenoberkante wandert, die Sessel das Seil aber kaum runterziehen und beim Anecken der Klemme beim Einlauf am oberen Scheibenrand der Sessel dann mit Effeé an den Stationssteher haut...;D

Beim Antrieb stimm ich Dir völlig zu wenn man weiß was der bei Kollegen BigBasti geleistet hatte bevor das erste Zahnrad den Loffel abgab...:ja:

Ps.: Deine berufliche Erfahrung mit EUB´s nützt im Falle der Jägerndorferbahnen aber nur teilweise was - denn dafür hättest Du genaugenommen eigentlich an fixgekuppelten Anlagen arbeiten müssen...:P :wink: :biggrin:
 
Nachdem die aber noch nicht mal österreichs "schnellster" Einzelhändler Peyker auf seiner HP hat sind die sicher noch nicht verfügbar - den Katalog selbst gibt´s ja schon paar Monate.
 
Lasst euch in Nürnberg überraschen....
 
Petz schrieb:
Wenn dann würd ich eher nen Tropfen Silikon auf das Seil geben und aushärten lassen dann kriegt man die Klemme auch unbeschadet später wieder runter.
Regelmäßige Gehängeversetzungen zwecks Seilschonung fallen dann schwer......:wink:
 
Petz schrieb:
Ich denke, daß dies jedem Konsumenten bekannt ist und wer bei einem Händler ne verbesserte Version bestellt, hat die Gewährleistungsansprüche ja ohnehin. So robust wie die Bahn gottseidank konstruiert wurde, könnte meiner Meinung nach praktisch nur der Motor vielleicht mal ein Ausfallskandidat sein; alles andere kriegt man realistisch betrachtet nämlich nur kaputt wenn was runter - bzw. drauffällt oder die Umlenkscheiben durch nen Fremdkörper mechanisch blockiert würden, in solchen Fällen stellt sich aber die Frage nach nem Garantieanspruch ohnehin nicht mehr.

Ich hab den Motor mit dem Kleinbahn Elektroniktrafo zsammgheizt, aber er eigentlich tapfer 14Tage täglichen Betrieb wann immer ich zu Hause bin , durchgehalten. Ich hab aber vorher gefragt bei JC ob der Motor das aushält.( Ich weiß schon , dáß 14V nicht 6V DC sind) . Da man bei JC nicht wußte was passiert, hab ich einen neuen Motor von JC geschenkt bekommen und einen Satz Zahnräder zusätzlich für die Maschine. Toll. Jetzt fahr ich mit dem Arnold 6V DC Regler.
 
Ich weiß nicht, ob das Thema hier schon angesprochen wurde3, aber Sohnemann und ich brauchen dringend Euren Rat :-)

Während die EUB mit petz'schem Antrieb weiterhin wartungsfrei ihren Dienst verrichtet,
gab die Jägerndorfer Anlage daneben heute den Geist auf.
Zwecks Fehlersuche komplett zerlegt, stellte ich schließlich fest, dass die kleine Platine samt Schalter ziemlich oxidiert ist.
Die Outdooreigenschaften sind also leider doch nicht die besten. Trotz Säuberungsversuche ist hier kein Stromfluss mehr messbar, also entkernt und den Motor direkt an den Trafo angeschlossen, Bahn läuft also wieder.

Nun zum eigentlichen Problem: Die Stützen Marke Jägerndorfer.

Wir haben der Bahn jetzt 4 original Jägerndorfer-Stützen gegönnt. Leider sind die Schäfte so lose, dass sich der Stützenkopf bei Durchfahrt eines Sessels leicht verdreht, der nächste aus Gegenrichtung dreht ihn dannw ieder etwas zurück. Manche Stütze kippt durch den wackligen Schaft 2-3mm vor und zurück bei Durchfahrt der Sessel.
Wie kann man diese Schäfte praktischerweise so bearbeiten, dass sie fest stecken? Papier dazwischenklemmen? Sekundenkleber :-) ?
Außerdem haben die Rollenbatterien eine schreckliche Nebenwirkung:
Die ganze Bahn schaukelt jetzt wie ein Kuhschwanz. (Über die Selfmade-Stützen hingegen gleiten sie butterweich dahin... )
Lohnt es sich, die Jägerndorfer-Rollen mit Silikon aufzufüllen?
 
Die oxidierte Platine wundert mich insoferne etwas, weil dort eigentlich normalerweise keine Feuchtigkeit hinkommt. Es sei denn Wind hätte beispielsweise mal die Haube bei Niederschlag runtergeschmissen oder den Niederschlag so schräg abgelenkt, daß Wasser zum Stationssteher und Schalter hinkam.

Das Stützenproblem hab ich leider bei den letzten gelieferten Stützensets auch konstatieren müssen.
Ich hab beim letzten Kunden zwei Runden Leukoplast um die Stützeneinsatzteile gewickelt bevor ich sie dann mit etwas Gewalt in das nächste Segmentloch einsetzte.
Wenn man die Stützen fix in der Höhe lassen möchte würd ich die allerdings gleich mit Kleber fixieren.

Die einfachere Möglichkeit wäre das Einsetzen von 9x2 mm Gummi - O - Ringen in die Seilrollen, dadurch läuft das Seil nicht mehr so tief in den Rollen und die Klemmen werden nur mehr geringfügig gebremst. Auch ist es leider aufgrund der neuen Robafederungskonstruktion von JC nötig, daß die Stützenschäfte möglichst rechtwinklig zum Seilsteigwinkel stehen weil sonst nur mehr eine Hälfte der Robas belastet wird.
Auch deshalb habe ich bei jenen ausgelieferten Stützen von denen ich wusste, daß sie Kunden als Tragstützen verwenden wollen, die Robas auf "hängende" Montage umgebaut (dazu muß man ein Stück vom Stützenjochende entfernen bevor man sie umsetzt) denn dann laufen die zumindest ein bissl besser. Ein Umbau auf die früher von mir auf volldrehbar geänderten Robas ist mit dem neuen System leider nicht mehr möglich, weil die beiden Robahälften jetzt nicht mehr gegeneinander sondern getrennt zum Stützenjoch hin abgefedert sind.

Falls Du vor Ort keine O - Ringe auftreiben können oder nur zu nem unverschämten Preis bekommen solltest bitte PN schicken denn kommenden Freitag muß ich ohnehin Nachschub holen und könnt Dir dann welche schicken.
 
Wiesel schrieb:
Sagt mal, bietet das Netzteil eine Aufladefunktion?

(Vorab erstmal die Bemerkung, dass die Batterien extrem lange halten !!! Und das obwohl die Bahn Tag und Nacht im Freien steht mit nachts unter minus 10 Grad)
Nach etwa 10 Tagen Betrieb waren die Batterien nun aber heute leer. Also hat mein Sohn heute erstmals das Netzteil angestöpselt.
Etwa eine halbe Stunde später stolpert er übers Kabel und es fällt heraus - die Bahn aber läuft weiter, also wieder auf Batterie.
Und sie läuft und läuft schon wieder seit gut 30 Minuten.
Somit müssten die also etwas aufgeladen worden sein. Wenn dem so ist, dann gehört aber ein Hinweis in die Bedienungsanleitung,
dass man Akkus einsetzen sollte anstatt Batterien, wenn man das Netzteil anstöpselt.


Ich fahre mit Arnold 6VDC Fahrregler! Ultrasteinstarkes Feeling und Sound beim Anfahren!!!!!

GLG Tom
 
Ich hatte konkret mal den Arnold ASS Doppelspannungsfahrregler ausprobiert und war mit dem aufgrund seiner Regelsprünge überhaupt nicht zufrieden. Aufgrunddessen empfehle ich die Miniclub Elektroniktrafos, auch weil die etwas höhere Maximalspannung von 8 V DC zu einer vorbildentsprechenden Geschwindigkeit führt. Mit 6 Volt Standardspannung läuft die G-V nämlich eigentlich etwas zu langsam für eine Kuppelbahn.
 
Danke Petz fuer die Erläuterungen über die Entstehungsgründe der Jägerndorfer Seilbahnen (im anderen Thread). Ich wusste nicht, dass die Gondel- und Sesselmodelle zunächst für Skigebietsbetreiber zum "souvenirverkauf" gedacht waren.
Mir ging es ja lediglich darum zu verstehen weshalb einerseits die Gondeln und Sessel schön realitätsnah und damit gut "erwachsenenkonform" gearbeitet sind, die restlichen klobigen Seilbahnkomponenten und -stationen aber fast von Mattel sein könnte.

Besonders schade finde ich diese Fantasy-Rollenbatterien, denn das sind an und für sich die schwierigsten Teile wenn man sie selbst herstellen will. Ein geschickt gewählter Drehpunkt der Stützenaufhängung an der Rollenbatterie (in Höhe der Seilführung) hätte sehr wohl eine Ausfahstütze für sowohl Niederhalter als auch Hochhalter ermöglicht.

Eine industriell hergestellte 8er Batterie wäre was feines für unsere Jugend meine ich ... alles andere für eine Modellbahn bekommt man ja recht gut zusammengelötet- oder geklebt. Hab sogar ich geschafft im 4-Käsehochalter :-)
 
Der Drehpunkt einer Robaaufhängung selbst brächte leider noch nichts weil ne vollbalancierte Roba selbst das Problem ist. Wenn der Seilablenkwinkel z. B. bei einem Niederhalter gering ist wird das Seil nur geringfügig unter jene Höhe gedrückt die es hätte wenn die Roba praktisch "arbeitslos" wäre, jedoch würde bei einem großen Ablenkwinkel die Seilhöhe gleich um einige Millimeter niedriger und daher müßte man irgendeine Möglichkeit der Höhenverstellung einbauen und die dem Kunden auch narrensicher erläutern. Deswegen hatte man sich für die zweigeteilten Robas entschieden weil da unterschiedliche Ablenkungen kaum ne Rolle spielen.

Aus diesem Grunde ist bei meinen Liften leider dann ne sehr genaue Planung erforderlich wenn die beispielsweise indoor auf fixem Unterbau aufgestellt werden müssen und um kleine Abweichungen trotzdem korrigieren zu können bin ich schon seit einiger Zeit zu höhenverstellbaren Robalagerböcken übergegangen die ich dann vor Ort bei der Montage feinjustiere.

Tauschrobas bekommt man aktuell schon bei Kollegen Roger; PHB und Jeffrey haben sowas meines Wissens nach ebenfalls in sehr konkreter Planung; letzere beide bieten auch Modellstützen an die die Bezeichnung dann auch wirklich verdienen....:ja:
 
Ab sofort ist die neue Profipackung "Schwarz/Rot" lieferbar.

84491-1.jpg


http://www.seilbahnshop.com/product_info.php/info/p114_jc-84491----profiset-schwarz-rot.html
 
Dürfen die Händler leider nicht machen denn JC stoppt die Belieferung von Händlern die sich nicht an die UVP - Preisempfehlungen halten. Wäre zwar eine grundsätzlich EU - rechtswidrige Praxis weil dadurch der Wettbewerb behindert wird, allerdings kann man keinem Lieferanten verbieten einen Kunden nicht mehr zu beliefern und nachdem JC der einzige Produzent ist sitzt er da klarerweise am längeren und auch juristisch abgesicherten Hebel. Nur bei Bergbahngesellschaften greift dies nicht weil sich die bei der Vorbestellung großer Stückmengen natürlich nicht mehr in ihren Verkaufspreis dreinreden lassen und sie andererseits auch für JC als Großkunden unverzichtbar sind.

Ganz abgesehen dient bei einem Händler wie PHB die Handelsspanne auch zur Finanzierung der Entwicklung neuer ergänzungs - bzw. Tauschteile weil er nicht die Absicht hat, sich mit dem Teileverkauf ne goldene Nase zu verdienen sondern vermutlich sogar sehen muss wie er aufgrund seiner Ambitionen mit ner schwarzen Null durchkommt.
 
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