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Jan Ullrich beendet Karriere

[URL=https://www.fm4.at]www.fm4.at[/URL] schrieb:
... so war das auch gestern der Fall, als der vormalige Rad-Halbgott Jan Ullrich unter dem Druck der gegen ihn vorgebrachten Doping-Untersuchungen seinen Rücktritt erklärte.
Ullrich war schutzlos, ohne Beistand, ohne Beratung, ohne Management, ohne Pressesprecher, ohne den Schutz eines Teams oder eines Verbands und machte den entsetzlichen Fehler sich offen so zu benehmen, wie es ihm seine Natur vorgab.
Erstmals.
Das Gemetzel, das er dadurch an sich selbst anrichtete, war blutig und grausig anzusehen.
Zuerst gab Ulle, der fleischgewordene naive Held, eine tumbe Adaption des Franz Biberkopf, ein Ossi aus dem Bilderbuch, in einem 37-minütigen Rundumschlag seinen Rücktritt bekannt. In diesem Monolog zerschnitt er furiengleich alle Fäden, die ihn noch mit Medien und Partner verbanden, brach seine Sozialkontakte zur Branche ab, und verwahrte sich gegen jede Kritik und jeden Vorwurf der Unrechtmäßigkeit - ohne auch nur den Hauch eines Belegs anzusprechen.
Ullrich zog sich auf die letzte Ebene des Selbstbetrugs zurück, den formalen Einspruch. Die in spanischen Doping-Labors gefundenen Blutbeutel mit seinem Namen drauf - das wäre nichts. Die Berichte über diese Razzia seien illegitim weitergegeben worden - also ist der Übermittler der Nachricht der Bösewicht, nicht die Täter, das System Doping im Radsport und der kleine drin gefangene Wurschtl, nämlich Ullrich selber.
In dieser immer enger werdenden Welt der Verschwörung agierte Ullrich bei dieser PK so, wie jemand, der direkt und ehrlich ist, reagieren muss, egal ob Mensch oder Tier.
Ullrichs Blick hatte viel von einem in die Enge getriebenen Tier, das sich auf allerengstem Raum gegen übermächtige Angreifer bewähren muss und das nur unter Aufbringung von übermenschlichen Kräften kann. Dazu gehören extreme Konzentration und natürlich das Verdrängen jeglicher negativer Gedanken, man muss alles diesem Kampf unterordnen. Tiere in solchen Fallen-Situationen beißen sich schon einmal einen Teil des Körpers selber ab um freizukommen.
Und Jan Ullrich verließ diese Pressekonferenz als Torso.

Das Allerschlimmste sollte aber noch folgen. Ullrich hatte sich für einen Medien-Auftritt, für eine TV-Sendung entschieden, für Reinhold Beckmann.
Beckmann ist einer der beiden jaulenden Mäuler in der Mini-Laokoon-Gruppe des doppelköpfigen Grauens der Promi-Einschleimerei, des genüßlich zelebrierten Anteilnahme-Voyeurismus, das Ullrich, ganz Tor, ganz Biberkopf, bislang in seinen Untiefen nicht durchschaut hatte (etwas, das er mit der Mehrheitsbevölkerung teilt).
An diesem Abend wußte er aber innerhalb von wenigen Minuten woran er war: Ullrich duzte Beckmann, der ihm anlässlich der in den letzten Jahren dutzendweise erfolgten Schleimspur-Medien-Auftritte selbstverständlich das distanzlose Du-Wort angeboten hatte, diese Eintrittskarte in die Ekel-Grauzone des Infotainments, des distanzlosen Hofberichterstattungs-Journalismus.
Nur: Beckmann siezte zurück.
Nicht, dass er sich traute, die Doping-Frage direkt zu stellen oder die zahllosen angedeuteten Ungereimtheiten zu verknüpfen (da blieb er bei einem populistisch heischendem "Ja, aber das ergibt doch in der Öffentlichkeit ein Bild, das Ihnen nicht recht sein kann ..."), er entzog Ullrich das Du der Jubel-Zeiten um sich mit einem kritischen Sie plötzlich, abrupt und Beckmann-ungewohnt auf eine vage Gegenseite zu schlagen.
Eine widerliche und feige Entscheidung, bei der man sich fragt, inwieweit da der (österreichische) Redaktionsleiter Markus Peichl involviert war. Ich fürchte stark.
Ullrichs seelisch entzundene Augen glühten noch eine Spur waidwunder, als er diesen logischen, aber von ihm sträflich naiverweise unvermuteten Verrat begriff. Er engte seine Rückzugs-Möglichkeiten noch mehr ein, zog sich nicht einmal mehr auf die Christoph Daum-Position des plappernden Herumgeredes zurück, sondern war sekundenweise überhaupt nicht imstande etwas zu sagen.
Selbst die Ausrede, dass seine Anwälte ihm verboten hätten über den spanischen Fall zu sprechen, da er ja gerichtsanhängig sei, kamen mit quälend-schmerzhafter Verzögerung, und es gusenbauerte auf Ulrichs Oberlippe.
Die selbst zwischen Beckmanns waschweiber-modulierter Stimmlage halbwegs deutlich erkennbare Frage warum er sich denn nicht in eine Beweis-Offensive mittels DNA-Test begebe, wenn er, wie behauptet, komplett unschuldig wäre, hinterließ ihn genauso ratlos. Er verstand sie nicht.
Ullrich war tatsächlich imstande, alles auszublenden, was ihm in seinen Karrierejahren an Doping-Selbstverständlichkeiten untergekommen war (inklusive der eigenen Sperren und nachgewiesenen Delikte) - nur so konnte er sich als Opfer fühlen und selber die Frage nach der Undurchschaubarkeit dieses Systems stellen.
Da hat sich einer selber lobotomiert, wie das Tier in der Falle eben nicht den Fuß, sondern die Erinnerung abgebissen ...

Ansonsten kann ich mich nur mehr k2ks treffenden Kommentar anschließen.
 
armselig der herr ullrich...
 
Ich weiß auch nicht, was ich über den "Jan" denken soll......schwierige Sache.

Mich wundert es immer, dass Sportler, die Doping betreiben, nicht mal darüber nachdenken, welche Spätfolgen solch ein Konsum haben kann....traurig, traurig und mit meinem Gedanken von sportlicher Fairness nicht vereinbar...
 
etwas OT: aber mal ganz ehrlich.... ist es für euch das nomalste der welt einfach mal so eben seine DNA abzugeben..... oder fingerabdrücke abspeichern zu lassen!

ich halte das für sehr bedenklich! klar kann eine gewisse institution so schön ermitteln und ermitteln..... aber blickt doch mal weiter! irgendwann loggen sich kriminelle in die bundesbürgerdatenbank ein und können mit den dortigen abgespeicherten daten einen unschuldigen zum täter machen...... ist zwar weit hergeholt aber durchaus zu bedenken!

ich finds einfach nur schade das den datenschützern so wenig beachtung gegeben wird..... stattdessen immer schön drauf auf den ulle!

und wieder ontopic.....

ich schliess mich k2k an...... schade um ulle! und den armstrong haben die 7 jahre fahren lassen...... man muss der gesellschaft die ganze schei**e nur richtig verkaufen! :schade:
 
^^ wenn das die letzte möglichkeit ist den radsport aus dem dopingsumpf
zu ziehen, dann bin ich sehr dafür datenschutz hin oder her, die herrschaften
verdienen ja auch gutes geld damit.
 
Servus

Ob jetzt der Ulle seine DNS abgeben will oder nicht is doch sein Bier, er sollte sich dann halt nicht aufregen, wenn er nicht mehr fahren darf.
Was ihm und vor allem seinem schwiizer Konto mehr bringt wird er schon wissen.
Aber wenn ich in seiner Sitouation wäre und ich weiter Sportler sein wollen würde, würde ich meine DNS abgeben. Wenn man jetzt wüsste,
ob der herr Ulrich lieber Sportler ist oder nicht, hätte man die Lösung.
*Puh, scheiß Konjunktiv*
 
Blutkonserven stammen von Ullrich
Kontakt zu Fuentes sind zweifelsfrei nachgewiesen


Jan Ullrich scheint der Lüge überführt. Die von spanischen Behörden sichergestellten und ihm zugeordneten Blutkonserven stammen "zweifelsfrei" von Ullrich. Dies haben die Vergleiche mit der DNA-Probe ergeben, erklärte die Bonner Staatsanwaltschaft.

Ein Mediziner des Landeskriminalamtes war am 26. März nach Spanien gereist, um das Ullrich zugerechnete Blut mit der DNA-Probe zu vergleichen, die Ullrich am 1. Februar bei der Polizei in Konstanz abgegeben hatte. Der Vergleich habe ein identisches Ergebnis erbracht, sagte der Bonner Staatsanwalt Friedrich Apostel. "Wir haben neun Blutkonserven vorgefunden, die wir mit den DNA-Proben vergleichen konnten. Dabei haben wir die Identität von Ullrich feststellen können." Dies sei noch kein Beweis für Doping. Aber: "Es zeigt, dass Blutbeutel dort gelagert wurden."

Jan Ullrich, früher Kapitän des T-Mobile-Teams und Toursieger von 1997, hat bisher jede Verbindung zum spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes und jede Manipulation bestritten. Er war am 26. Februar mit der Behauptung abgetreten, "nie betrogen" zu haben.

Ullrichs Anwälte wurden am Dienstag über das Ergebnis informiert. Peter-Michael Diestel bestätigte den Erhalt einer entsprechenden Fax-Nachricht, will aber von einer neuen Lage nichts wissen: "Damit ist überhaupt nichts bewiesen." Ullrich sei oft Blut abgenommen worden, "außerdem waren wir nicht dabei, als die Proben verglichen wurden."

Diestels Kollege Johann Schwenn erhebt auf Ullrichs Internetseite sogar Manipulationsvorwürfe: "Nach den Unregelmäßigkeiten im spanischen Verfahren und beim Radsport-Weltverband UCI ist es gut möglich, dass der angebliche Befund die Folge von Manipulation ist." Jedenfalls bestünde kein Grund, an der Verteidigungslinie irgendetwas zu ändern.

"Rudis Sohn"
In den Augen von Staatsanwalt Apostel aber sind die Übereinstimmungen "ein wichtiges Indiz" für die grundsätzliche Aussagekraft der spanischen Dokumente. Die bei Fuentes entdeckten Blutbeutel waren mit "Jan", "Nummer 1" oder "Rudis Sohn" gekennzeichnet.

Wenn das Blut der "Nummer 1" von Ullrich stammt, sind auch die Abrechnungen über Doping-Substanzen mit hoher Wahrscheinlichkeit Jan Ullrich zuzuordnen. In den Unterlagen werden unter den gleichen Codes Wachstumshormone, Insulin und Testosteron aufgelistet.

Der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer, Rudolf Scharping, sieht in den Erkenntnissen der Bonner Staatsanwaltschaft "die schlimmsten Befürchtungen bestätigt", stellt aber auch "die konsequente Linie des BDR im Kampf gegen Doping", heraus.

Sofort suspendiert
Bei der "Operacion Puerto" (Operation Bergpass) hatte die spanische Polizei im Mai 2006 zahlreiche Beweismittel sichergestellt. 51 Radprofis gerieten unter Verdacht, zum Doping-Netzwerk um Fuentes zu gehören, darunter auch Ullrich, der Ansbacher Jörg Jaksche und Girosieger Ivan Basso (Italien). Ullrich und Basso vom Team CSC wurden von ihren Teams am Tag vor dem Tour-Start aus dem Aufgebot genommen. Auch Ullrichs Betreuer Rudy Pevenage, der zahlreiche Telefonate mit Fuentes geführt haben soll, wurde vom Bonner Rennstall sofort suspendiert.
"Operación Puerto"

Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt seit mehreren Monaten gegen Ullrich wegen Betruges zum Nachteil seines früheren Rennstalls sowie gegen Pevenage, wegen Beihilfe und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz. Wann offiziell Anklage erhoben wird, kann Apostel noch nicht abschätzen. Man wolle zuvor weitere Beweismittel zuordnen und erwarte noch weiteres Material aus der Schweiz und aus Belgien.

Freispruch für Basso
Ullrich, dessen Vertrag aufgelöst wurde, trat Mitte Oktober aus dem Schweizer Radsportverband aus, weil dieser gegen ihn wegen Dopings ermittelte, und war seitdem ohne Lizenz und Rennstall. Basso dagegen wurde in Italien freigesprochen, weil das spanische Gericht die Beweismittel nicht freigab, und kam bei Discovery Channel (USA) neu unter. Das Verfahren gegen Fuentes wurde Mitte März in Madrid eingestellt, der Einspruch läuft.
Quelle: dpa


Man kann wenigstens soviel Arsch in der Hose haben, zu seinen Fehlern zu stehen. Aber ohne wimperzucken vor laufenden Kameras Millionen Menschen anzulügen, auch nichts mit Fuentes zu tun gehabt zu haben, Menschen die ihm Jahrelang die Daumen gedrückt haben, Menschen in seinem Umfeld die ihm vertraut haben ... was geht in solchen Leuten vor? Von Intelligenz zeugt das nicht ... aber angeblich sollen die Proben ja manipuliert sein :roll:
 
Hmm, das stärkt meinen Eindruck von Jan Ulrich nur....naja, gewundert hats mich nicht. Ich kann sogar schon sein Statement vorhersagen:
" Im Rennradbereich macht jeder Blutdoping. Nur ich arme (unschuldige) Sau wurde erwischt....(Ihr seid alle so gemein zu mir)"
 
jetzt ist es also offiziell...

mich stört an der sache nur eins: während ullrich jetzt der absolute buhmann ist fahren andere, wie ein herr basso, die in der fuentes äffare genauso belastet wurden und von denen bisher noch keine dna verglichen wurde schon lange wieder rennen. meiner meinung nach dopen im radsport sehr viele, ulle wurde nun mal erwischt und muss mit den konsequenzen leben. das aber die anderen wie basso, jaksche... einfach so davon kommen, das ist wirklich nicht fair in meinen augen. und dass ein basso wieder rennen fährt, tut der glaubwürdigkeit des radsports nicht gut!
 
er sollte halt jetzt endlich mal aufhören, auf seine - schlechten - berater zu hören. er hätte jetzt die einmalige chance, als kronzeuge aufzutreten, auszupacken, den sumpf zumindest teilweise auszutrocknen. da sehe ich seine einzige verbliebene chance.
 
Looool geil...."das heißt nur, dass mein Blut da irgendwie hingekommen ist...." :lol:
Wie war das im Frühstücksfernsehen heute:
" Es gibt einen Europaweit tätigen Vampir, der Radsportlern das Blut aussaugt, nach Spanien fliegt, es dort in Blubeutel spuckt, und die mit JAN beschriftet." :lol: #

Sag ma, hat der Herr Ulrich sich evtl. ma n bischen zu oft nen Sonnenstich geholt? Hät ers gleich zugegeben, wärs ja kein Thema, ist eh bekannt, dass die halbe Radsportwelt sich dopt. Aber sogar jetzt noch alles bestreiten lassen, das ist schon......dumm....
 
najo, rötliche haare, helle haut - das ist nicht die beste ausgangslage für eine freiluftsportart...
 
Was sagt denn der Ulle dazu?
Ich will euch meine Gedanken mitteilen
Sonntag, 08. April 2007

Liebe Fans und Anhänger,

ich habe es bei meinem Rücktritt bereits gesagt und sage es immer noch. Ich muss niemandem Rechenschaft ablegen, doch Euch will ich unbedingt meine persönlichen Gedanken mitteilen.

In den vergangenen Monaten sind in bestimmten Medien Nachrichten über mich nicht objektiv wiedergegeben worden. Diese teilweise manipulierenden Medienberichte zerstören bewusst meinen Ruf. Hierbei sind für mich die Journalisten aussen vor, die sachlich berichten und sich nicht jeder Schlagzeile völlig unterwerfen. Ich wende mich deshalb in nächster Zeit nur noch über meine Homepage an Euch.

Wichtig ist mir folgendes: Auch die jüngsten Ereignisse und Meldungen ändern absolut nichts daran, dass ich ein reines Gewissen habe. Ich habe in meiner ganzen Karriere niemanden betrogen oder ausgenutzt und kann keinen Fehler eingestehen, wo kein Fehler ist. Ich fürchte mich vor keinem Verfahren, keinem Staatsanwalt und keinem Verband.

Auch für mich sind noch sehr viele Fragen offen. Bis zur vollständigen Klärung meines Falles werde ich mich dazu nicht öffentlich äussern – erst recht nicht auf Druck von aussen. Ihr habt sicher Verständnis dafür. Zu gegebener Zeit werde ich Euch meine Sicht der Dinge umfassender schildern und die Fragezeichen in Ausrufezeichen verwandeln. Einige meiner Kritiker werden dann sicher ihr überhebliches Lächeln verlieren.

Es ist für mich natürlich derzeit keine leichte Phase, vor allem weil die Situation für meine Freunde, meine Familie und mich teilweise unbegreiflich ist, aber es ist eine sehr lehrreiche Erfahrung für unsere Zukunft. Ich werde mein Leben so führen, wie ich es für richtig halte und an dieser Einstellung wird keiner etwas ändern können. Das Leben ist ein Kampf, dem man sich stellen muss. Dazu bin ich bereit.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest, erholsame Feiertage und viel Freude mit Euren Liebsten!

Euer Jan Ullrich

P.S. Für alle, die an einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ereignissen seit dem 30.6.2006 interessiert sind: Vor wenigen Tagen habe ich das Buch „Der Fall Jan Ullrich – unser Fall?“ von Peter Cleiss mit Interesse gelesen. Es ist mal etwas anderes, als man sonst so liest. Den Autor kenne ich nicht persönlich und habe auch noch nie mit ihm gesprochen.
Quelle: www.janullrich.de
 
sorry aber mit diesen aussagen macht er sich in meinen augen nur noch lächerlich. er sollte sich glaub ich mal neue berater suchen.
 
Auch die jüngsten Ereignisse und Meldungen ändern absolut nichts daran, dass ich ein reines Gewissen habe.

huch bin ich da auf ner Pressekonferenz von Bayer Leverkusen von 2000 :wink:


eigentlich is das alles nur noch traurig. Ein Mensch der sich selber so verblendet, Anwälte die wohl wissend um die Blutidentität versuchen zu verhindern das Proben zum DNA Abgleich von Spanien nach Deutschland kommen, Beschuldigungen das bei dem Abgleich geschummelt wurde um Ulle zu identifizieren, Anwälte die versuchen weitere Verfahrensakten aus der Schweiz zu blockieren, und mittendrin ein Ulle der sich immer noch als das Größte Opfer unter der Sonne sieht...............


nach dem DNA Test hat er in meinen Augen die wirklich allerletzte Chance versemmelt zu zeigen das er wenigstens einen klitzkleinen Arsch inner Buxe hat.
 
Mich stört gewaltig, dass die Staatsanwaltschaft sich hinstellt und Untersuchungsergebnisse herausposaunt. Wo bleibt da der Schutz der Persönlichkeit in einem Verfahren? Ist nicht die Würde des Menschen unantastbar? Schuldig ist ein Angeklagter nur, wenn ein Gericht die Schuld feststellt - und nicht die Staasanwaltschaft. Die haben schon so oft versagt. Manipulationen bei den Blutproben sind ohne Probleme möglich.
 
jetzt wird die luft aber doch ganz schön dünn für die doper ;-)
wäre ja wirklich zu schön wenn sich jetzt doch mal was ändern würde
wenn die sponsoren schon um ihren ruf fürchten dann wirds ja vielleicht doch noch was mit einem "sauberen" sport. *malbissloptimistischbin*

http://www.radsport-aktiv.de/sport/sportnews_43643.htm
 
Nachdem jetzt 2 ehemaligen Telekom-Radspotler zugegeben haben, dass sie gedopt haben, wirds langsam eng für Team T-Mobile (oder Team-Telekom)

Da gibts ganz schön Dicke Luft:

Radsport - Doping
"Dietz ist bezahlt worden"
Reaktionen auf das Doping-Geständnis - Aldag äußert sich am Donnerstag

Ex-Telekom-Teamchef Walter Godefroot hat Bert Dietz beschuldigt, sein Doping-Geständnis aus finanziellen Interessen heraus abgelegt zu haben. Am Donnerstag (11.30 Uhr/live im ZDF) wird sich das T-Mobile Team auf einer Pressekonferenz zu den Vorwürfen äußern.

Quelle:http://www.zdf.de/ZDFsport/inhalt/18/0,5676,5540178,00.html
 
Doping-Geständnisse
im Minutentakt
Erst die Ärzte Schmid und
Heinrich, dann Ex-Profi Bölts

Die Ankündigung des Team T-Mobile, Rolf Aldag werde am Donnerstag zum Thema Doping aussagen, hat am Mittwochabend eine Lawine von Geständnissen losgetreten. Erst gaben die Sportärzte Schmid und Heinrich Doping zu, dann folgte Ex-Radprofi Bölts.(...)

http://www.zdf.de/ZDFsport/inhalt/6/0,5676,5540422,00.html

Der Anwalt des 1997er Tour-de-France-Siegers Jan Ullrich, Peter-Michael Diestel, sagte im ZDF, man müsse sich von der Vorstellung verabschieden, dass Menschen mit 40 Kilometern pro Stunde auf dem Fahrrad über die Pyrenäen fahren könnten. Das vollständige Interview sollte am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin gesendet werden. (...)

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,484633,00.html

habe das Interview von dem Anwalt gerade zufällig im ZDF gesehen.....Das klingt schon ganz anders als in den letzten Monaten, bezeichnend dafür das sich die Schlinge doch weiter zuzieht mit jedem der sich im Moment outet (laut SZ Informationen will sich auch Zabel outen). Zwischen den Zeilen lässt sich rauslesen: Wir äußern uns nur gegen Zusicherung von Straffreiheit..........
 
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