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Jan Ullrich beendet Karriere

Es war eine Sternstunde, was Pressekonferenzen angeht. Die Netzeitung fasst netterweise zusammen:

Doping beim Team Telekom:
Auch Aldag und Zabel legen Geständnisse ab

Die Geständnis-Lawine beim früheren Team Telekom nimmt immer mehr an Fahrt auf. Mit dem heutigen Sportdirektor der Nachfolge-Mannschaft T-Mobile-Team, Rolf Aldag, und Erik Zabel beichteten weitere Ex-Telekom-Profis.
Der Teamchef des Bonner Radrennstalls T-Mobile, Rolf Aldag, hat Doping mit Epo zugegeben. Erik Zabel outete sich als erster noch aktiver Radprofi als Doping-Sünder. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Bonn gab der 38-Jährige unter Tränen zu, vor und in der ersten Woche der Tour de France 1996 mit EPO gedopt zu haben. «Ich habe gedopt, weil es ging», sagte Zabel, «das war ein Test, das war einmalig.» Aldag erklärte: «Ich habe im Vorfeld der Tour de France 1995 mit Epo-Doping begonnen.» Er habe dabei ein «schlechtes Gewissen» gehabt, sich aber am Ende an das «Grundgerüst» gehalten: «Es gibt keine Chance, dass ich erwischt werde.« Ihm tue das alles »sehr leid«.

Doping sei ab 1997 schwieriger geworden, berichtete Aldag weiter, als nämlich der Hämatokritwert eingeführt wurde. Da habe man mehr aufpassen müssen, es sei »nicht lustig gewesen, sich morgens um fünf die Nadel in den Arm zu stecken«, sagte Aldag. Als der Festina-Skandal 1998 bei der Tour zustande gekommen sei, hätte es eigentlich Klick machen müssen, so Aldag.
Aber es machte nicht Klick bei Aldag.

Nachdem er die Tour de France von 1999 bis 2001 verpasste, habe er, Aldag, vor der Situtaion gestanden, weitermachen zu wollen, aber gleichzeitig auch gewusst, dass Spitzenleistungen in jener Verfassung nicht mehr möglich sein würden. Er habe sich dann erstmals übers Internet Doping-Mittel besorgt und manches Mal »dubiose Sachen bekommen«. Erst 2002 habe er sich dann enschieden, einen Schlussstrich zu ziehen. »Da hatte es Klick gemacht.« Er habe seine Karriere dann ganz gut zu Ende gebracht. Aldag scheint sie auch im Radsport fortsetzen zu können.

»Rolf und ich haben jetzt einiges zu erklären. Ich möchte mit Rolf aber weiter zusammenarbeiten. Auch das Team hat sich für ihn ausgesprochen. Er war ein Teil der Vergangenheit und wird ein Teil der Zukunft sein«, sagte T-Mobile-Teammanager Bob Stapleton.

Auch Erik Zabel gab mit Tränen in den Augen zu, für eine kurze Zeit Epo getestet zu haben. Dann habe er aber entschieden, das Doping mit Epo ein für alle mal zu beenden. «Es ist für mich völlig unerheblich, ob man ein Jahr gedopt hat oder mehr. Das Reglement hat es verboten. Es tut mir sehr leid.» Beim sogenannten Zaubertrank des ehemaligen Team-Masseurs Jeff D'Hont habe er allerdings auch zugegriffen. Im «Spiegel» vom 30. April hatte der Belgier gesagt, dass er mit diesem Zaubertrank seit 1977 arbeite. Die Flüssigkeit enthielte Koffein, Persantin und Alupent.

Ihm, Zabel, sei immer an einer Einheit von Körper und Geist gelegen gewesen. Deshalb habe er es nur beim Ausprobieren zumindest von Epo belassen. Ihm hätten die Epo-Präparate nicht gut getan. «Wir wollen nicht, dass die nächste Generation den Radsport in dieser Form betreibt», sagte Zabel zu den Beweggründen für sein Geständnis.

Zabel kündigte an, nun mit seinem Arbeitgeber, Team Milram, reden zu wollen. Er habe im Vorfeld des Geständnisses keinen Anwalt kontaktiert. «Welche sportlichen Folgen das für mich hat, werden jetzt Experten sagen. Ich nehme die Situation auf mich», so Zabel, dessen sportliche Karriere zu Ende sein scheint.

Auch der ehemalige Telekom-Profi Udo Bölts hatte am Mittwochabend im SWR bereits eingeräumt, gedopt zu haben. Vorher hatte der frühere Telekom-Profi Bert Dietz am Montag bei «Beckmann» die Lawine losgetreten. Die Beichte von Christian Henn, ebenfalls früher im Telekom-Team und heute Sportlicher Leiter des ProTour-Teams Gerolsteiner, folgte am Dienstag.

Der Rechtsanwalt von Jan Ullrich, Peter-Michael Diestel, sieht dagegen keinen Grund für eine Doping-Beichte des Tour-de-France-Siegers von 1997 und früheren Stars des Radrennstalls Team Telekom. «Ein Auspacken bei Jan Ullrich gibt es in diesem Sinne nicht», sagte Diestel am Donnerstag dem ZDF-«Morgenmagazin». «Ullrich brauchte bei seinem großen Talent nicht zu dopen.»

«Ich kann über Jan Ullrich und sein Doping-Problem oder Nicht-Doping-Problem nichts sagen. Ich kann kann mich von ihm nicht distanzieren.» Ullrich habe früher eine gute Rolle im Team gespielt«, so Aldag über seinen früheren Kapitän.
In getrennten Erklärungen gaben die Freiburger Ärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid am Mittwochabend zu, an Doping im Telekom-Rennstall mitgewirkt zu haben. Die Universität Freiburg trennte sich daraufhin am Donnerstag von den beiden Mediziniern. Gegen beide Mediziner ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft.

Und noch ein hoch interessanter Nachtrag zu "Beckmann" vom Montag:
Warum hat's bei «Beckmann» Piep gemacht?
Als Reinhold Beckmann in seiner Talkshow den Ex-Radprofi Bert Dietz befragte, wurde ein Teil des Gesprächs von einem Pfeifton überdeckt. Das fand ein Blogger seltsam – und recherchierte.
Die Doping-Beichte des ehemaligen Telekom-Profis Bert Dietz in der ARD-Sendung «Beckmann» hat - wie es immer so schön heißt - eine Lawine losgetreten. Nicht nur, weil am nächsten Tag Teamkollege Christian Henn, heute immerhin Sportlicher Leiter des ProTour-Teams Gerolsteiner, ebenfalls ein Doping-Geständnis ablegte.

Mitten in der Sendung am späten Montagabend machte es nämlich «Piep», was der Betreiber des Blogs «Allesaussersport.de» seltsam fand. Ebenso merkwürdig fand er, dass die anvisierte Wiederholung der Talkshow bei 3Sat abgeblasen wurde und dass das Gespräch nicht wie sonst üblich als Video on Demand im Netz zur Verfügung steht.

Nun brodelt die Gerüchteküche. Ausgerechnet in der unhörbaren Passage soll «Petze» Dietz schwere Vorwürfe gegen den damaligen Leiter von Team Telekom Walter Godefroot erhoben haben. Wie man das beweisen könne, wenn man doch nur «Piep» verstand? Nun, für den, der das nötige Know-how besitzt und feines Equipment, scheint das kein Problem zu sein.

Ein Nutzer des Blogs, der den Text in «Allesaussersport» gelesen und die Sendung aufgenommen hatte, filterte den Pfeifton mit einem Equalizer kurzerhand weg und protokollierte, was Dietz demnach zur Sprache brachte. Wie gesagt: Schwere Vorwürfe gegen Goodefroot kamen da raus.

Dietz: Ham gesagt «du pass auf, Walter braucht sein Geld” [Dritte Stimme im Hintergrund]: Das wird zu heiß […](?)
Beckmann: Wer braucht sein Geld?
Dietz: Walter.
Beckmann: Walter Godefroot, der Teamleiter vom Team Telekom hat also das Geld eingetrieben, hab ich das richtig wiedergegeben?
Dietz: Eingetrieben habs die Pfleger. Die haben halt gesagt, dass Walter das vorher gezahlt hat.
Beckmann: Also hat er das ausgeliehen vorher, Walter Godefroot, der Teamleiter, das Geld für die Epo-Ampullen. Was hat das für ein Kostenwert gehabt? Eine Ampulle mit 1000 oder 2000 Einheiten kostet wieviel?
Dietz: Um die 50 Euro.

Der zuständige NDR räumte bereits ein, dass der Piep-Ton keine technische Panne gewesen ist, «sondern vom Sender aus juristischen Gründen in Absprache mit allen Beteiligten nachträglich draufgelegt worden» ist. Gleichzeitig beeilt sich der Sender mitzuteilen, dass er für die Beckmann-Sendung vom 21. Mai 2007 (also der Sendung mit Dietz) keine Online-Rechte besitze und es daher zu dieser Sendung leider kein Video gebe. «Wir danken für Ihr Verständnis», heißt es am Ende.

Also, komisch ist das alles schon. Zumal die Sendung ja normalerweise vorher aufgezeichnet wird, um am späten Abend ausgestrahlt zu werden. Warum in aller Welt hat der Sender die kritische Passage nicht einfach herausgeschnitten, sondern es stattdessen so laut pfeifen lassen, wie es die nackten Tänzer sonst nur auf der Love Parade tun?

So oder so. Die Lawine ist losgetreten. Und sie wird auch an Walter Godefroot nicht vorbeirasen, der bisher sagt, er habe «niemals Fahrer dazu gebracht, unerlaubte Mittel zu nehmen. Und ja, er könne »20 Leute nennen, die bezeugen, dass ich niemals unerlaubte Medizin empfohlen habe.«
 
stern.de hat mittlerweile ein doping- ticker:
http://www.stern.de/sport-motor/sportwelt/589654.html?nv=ct_mt
Ullrich trennt sich von Anwalt Diestel
Der zurückgetretene Radprofi Jan Ullrich wird nach einer Meldung der "Bild"-Zeitung von sofort an nicht mehr von Rechtsanwalt Peter-Michael Diestel vertreten. Das bestätigte Ullrich- Manager Wolfgang Strohband dem Blatt am Donnerstag. Danach erklärte Strohband: "Wir haben Diestel das Mandat entzogen. Er darf nicht mehr für uns sprechen." Diestel stellte laut "Bild" die Trennung anders dar: "Es gab Meinungsverschiedenheiten. Ich habe mein Mandat niedergelegt. Wer was anderes behauptet, den verklage ich."
Das wird sicher noch lustig!!
 
Die können ja die tour de france in Tour de Dopping umnennen 8) .

Noch was zum Thema: Der Herr Ullrich sollte es lieber zugeben anstatt die Welt für blöd zu halten.
 
Morgen wird auch Bjarne Riis eine Pressekonferenz geben. Es würde mich wundern, wenn nicht auch er zugeben würde, bei seinem Toursieg gedopt gewesen zu sein.
Jetzt fehlen eigentlich nur noch Ullrich und Armstrong ...
 
McMaf schrieb:
Morgen wird auch Bjarne Riis eine Pressekonferenz geben. Es würde mich wundern, wenn nicht auch er zugeben würde, bei seinem Toursieg gedopt gewesen zu sein.
Jetzt fehlen eigentlich nur noch Ullrich und Armstrong ...
Ich glaube nicht daß von Ullrich oder Armstrong irgendwas kommt. Der eine hat die falschen Einflüsterer und dem anderen traue ich es von der Persönlichkeit her (soweit man diese als Zuschauer über die Medien beurteilen kann) auch nicht zu. Und ob Riis morgen wirklich auspackt bleibt abzuwarten. Er steht immerhin als Toursieger in den Geschichtsbüchern, während alle anderen, die in den letzten Tagen Epo-Doping zugaben, lange keine so großen Titel errungen haben. Klar hat Zabel sechsmal das grüne Trikot geholt, aber die eine Woche Epo auf Probe 1996 war dafür sicher nicht ausschlaggebend.

Viel interessanter die Sache mit der Beckmann-Sendung, ich habe leider nur den Schluß gesehen am Montag so daß mir das mit dem Gepiepse gar nicht aufgefallen ist...
 
k2k schrieb:
Viel interessanter die Sache mit der Beckmann-Sendung, ich habe leider nur den Schluß gesehen am Montag so daß mir das mit dem Gepiepse gar nicht aufgefallen ist...
Das ist halt mal wieder typisch ARD: Alles was nicht passt, wird gleich mal zensiert. Sieht so aus, als hatte die Abendzeitung (?) gestern mit ihrer etwas provokanten Schlagzeile doch Recht: "ARD und ZDF, bei Doping in der ersten Reihe"... :twisted:
 
"es gab Differenzen" nach der Entwicklung der letzten Tage halte ich es nicht für ausgeschlossen das der Anwalt dem Ulle ebenfalls nen Geständnis nahegelegt hat, diesem und seinem Management das aber garnicht gepasst hat.......
 
Für mich stellen sich die aktuellen Entwicklungen um Jan Ullrich so dar:

- Jan war immer derjenige, der bereit gewesen wäre die Karten auf den Tisch zu legen.
- Seine Berater und insbesondere sein RA haben ihm aber davon abgeraten.
- In den letzten Tagen hat Jan gesehen, dass sich das Blatt mit den Geständnissen von Zabel & Co. zu wenden scheint.
- Er fühlt sich in seiner Meinung bestärkt und nimmt Kontakt zu seinem RA auf.
- Dieser hat aber nichts besseres zu tun, als in der Presse abermals von den "unglaublichen Talenten" eines Jan Ullrich zu sprechen.
- Jan zieht die erste Konsequenz und trennt sich von ihm
- Jetzt fehlt noch Konsequenz Nr. 2 und Ulle legt ebenfalls die Karten auf den Tisch

Bin mal gespannt
 
Das wird er sicher so lange nicht tun, wie eine Anzeige wegen des Verdachts auf Betrug gegen ihn vorliegt. Strafrechtliche Konsequenzen wird er nämlich kaum in Kauf nehmen, um sein ohnehin ramponiertes Image zu retten.
 
Stefan schrieb:
Das wird er sicher so lange nicht tun, wie eine Anzeige wegen des Verdachts auf Betrug gegen ihn vorliegt.
Ich denke, er wird abwägen. Zumindest hat er die Chance verpasst, das man mit seinem Namen den Beginn der Offenbarungen verbinden wird. Jetzt wird er als Drückeberger gelten und man wird ihm immer nachsagen, dass er sich nur im Schatten anderer aus dem Dunkel getraut hat.
 
Irgendwann kommt alles heraus - auch bei Ullrich oder Armstrong.

Endlich werden auch einmal diejenigen zur Verantwortung gezogen, die die Präparate überhaupt an die Athleten herangetragen haben und meiner Meinung nach auch nicht richtig aufgeklärt haben: Die Ärzte Schmid und Heinrich. Denen drohen nun sogar Berufsverbot, Haftstrafen und standesrechtliche Konsequenzen wie Approbationsentzug. Durch die Freiburger Uniklinik haben die ohnehin schon eine Kündigung erhalten. Absolut korrekt, wie ich finde.
Weil die bekennenden Athleten auch zur Reinigung dieser dopingverseuchten Sportart beitragen können, sollten diese noch relativ milde davonkommen. Nur so kann man das gesamte Netz "durchlöchern" und, die Hoffnung habe ich, irgendwann auch einmal eine saubere Sportart (wie ich sie praktiziere) sehen.
 
Ich denke mal der Ullrich hat im moment noch die Hosen voll wegen den ganzen Strafanzeigen usw. die gegen ihn laufen. Wenn er Pech hat können da hohe Schadensersatzforderungen kommen. Obwohl man jetzt ja nicht mehr sagen kann, er hätte sein Arbeitgeber betrogen.

Wäre schön wenn er mal alles aufn Tisch legen würde. Wenn er bei jeder Tour bis ans Limit gedopt gewesen wäre, würde diese Aussage auch andere Sportler unter Druck setzten. Wie zum Beispiel Armstrong und Basso. Die müssten dann ja ohne Doping besser gewesen sein als er.
 
Wenn dann auch noch Steuergelder fürs Doping verwendet wurden, wie es angeklungen ist ... armes Deutschland ...
 
Rede endlich, Ulle!
´
So tietelt t-online.de. Ullrichs ehemaliger Trainer ruft ihn auf endlich Klartext zu reden.
Ich denke, es bleibt spannend und ich persönlich gehe davon aus, dass Ulle wohl bald sein Schweigen brechen wird. Mit der Last kann doch kein Mensch leben. Alle Welt zeigt mit dem Finger auf dich und nur du kannst entlich klarheit in die Sache bringen.
Aber ich bleibe dabei. Für mich ist es zu spät. Der Zug zur Rehabilitätionschance und zur Gesichtswahrung ist für mich abgefahren. Das hätte er im Frühjahr in dem Hotel in Hamburg haben können.
 
Auch Riis gesteht EPO-Doping


Bjarne Riis

Die Doping-Beichten im Radsport gehen weiter: Nun hat auch Bjarne Riis die Einnahme von EPO gestanden. "Ja, ich habe EPO genommen", sagte er auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen. Der Tour-de-France-Sieger ist derzeit Leiter des dänischen CSC-Teams. Zuvor war er lange Jahre an der Seite von Jan Ullrich für den T-Mobile-Vorgänger Team Telekom gefahren. Vor Riis hatten Bert Dietz, Christian Henn, Udo Bölts, Rolf Aldag, Brian Holm und Erik Zabel Doping zugegeben.

http://www.t-online.de/
 
noggler schrieb:
Auch Riis gesteht EPO-Doping

ich hatte die PK komplett auf phoenix gesehen und muss dem riis mal ein kompliement aussprechen! klar hatte er auch dreck am stecken, aber die art und weise wie er sich dort präsentiert hat war schon klasse! das muss man ihm erstmal nachmachen..... beschissen finde ich nur die reporter die immer tiefer gebohrt haben! da gehts doch wirklich nur um neue schlagzeilen damit morgen wieder genügend zeitungen verkauft werden! :schaem:

was den ulle angeht, so kann einem der echt leid tun! da fährt der US-boy von sieg zu sieg, natürlich auch zu 1000% gedopt und danach muss ulle den sündenbock spielen.....

im endeffekt ist es sowieso egal, der gesamte leistungssport ist so korrupt und kaputt, da ist die radlgeschichte gerade erst der anfang!
 
das mit dem kompliment unterschreib ich nicht (toll, dass er sich nach ende der verjährungsfrist outet - wie die anderen auch). aber deinen letzten satz. klar ist: so lange jeder schluckspecht nach karriereende automatisch trainer, betreuer, physio, funktionär, kommentator wird, kann sich am system nichts ändern. abgesehen davon: wenn vom giro nur stimmen à la "die sollen die schnauze halten" kommen, erscheint das derzeit aktive peloton schon wieder in einem ganz anderen licht.
 
krieg ich das ned mit oder outen sich nur die deutschen Fahrer momentan????? Auch wenns für die einheimische Presse natürlich interessanter ist was die einheimischen Profis sagen würde ich gerne wissen wie es mit den anderen steht?
 
krieg ich das ned mit oder outen sich nur die deutschen Fahrer momentan????? Auch wenns für die einheimische Presse natürlich interessanter ist was die einheimischen Profis sagen würde ich gerne wissen wie es mit den anderen steht?
Vollkommen richtig. Die Deutschen outen sich und die Amis, Australier & Co. lachen sich nur eins ins Fäustchen über so viel Dummheit und Selbstzerfleischung. Selbst bis an die Haarwurzeln vollgedopt, sind sie bei der diesjährigen Tour bestimmt ganz vorn mit dabei.
Na denn - auf eine schöne Tour 2007.
Dresdner
 
Naja, Riis und Holm waren zwar bei Telekom, sind aber Dänen. Trotzdem: Es stimmt schon, der Rest des Pelotons schaut weg, schüttelt den Kopf und schweigt.
 
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