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Kamera Workshop

Was ist eigentlich "der" Allround-Graufilter?
 
Ich bin zufrieden mit Haida Pro-II, sowohl zum Schrauben als auch zum Schieben für Lee-Filterhalter. Hab sogar den Lee Big Stopper gegen Haida 100x100er getauscht.
Ich warne dringlichst vor den variablen Hama Graufiltern. Immer ein Dreier-Set nehmen!!!
 
Ui Starli das sieht ja schon "bitter" aus auf deinem Sensor. Ich habe immer die Swaps und Reinigungsflüssigkeit von Visble Dust, ist etwas teurer, aber mir ist auch noch nichts "kaputt" gegangen :-) Aber solange du noch fotografieren kannst passt es ja :-)
 
Unter F/8 merkt man nix... Hört sich an wie: ein Ski ist kaputt, aber ich habe noch den anderen :-)
 
Foto-Irrer schrieb:
Unter F/8 merkt man nix... Hört sich an wie: ein Ski ist kaputt, aber ich habe noch den anderen :-)
Naja, ich fotografier eh ungern drüber, da die Bilder dann meist schon wieder unschärfer werden und eben Schmutz am Sensor sichtbarer wird, insofern schränkt mich das jetzt nicht wirklich ein...

Ich warne dringlichst vor den variablen Hama Graufiltern
.. und auch vor anderen billigen variablen Graufiltern. Die sollten weniger als Graufilter verkauft werden, sondern eher als "Weichzeichen-Effektfilter ":)
 
Gilt für alle variablen Graufilter, aber nicht wegen der Schärfe, starli, sondern wegen der Farbabweichungen, z.T. nur in den Ecken, ergo, Bild wird unbrauchbar
 
Habe eine Frage zu Grauverlaufsfiltern.

Wenn man gerne den Verlauf im Bildfeld individuell festlegen möchte, kommt man ja offenbar um Systeme à la Cokin kaum herum.
Es stellt sich jedoch die Frage nach dem Filter selbst.

Die B+W Flächenfilter scheinen mir ecellent - allerdings auch excellent bepreist und offenbar leider nicht unvergütet erhältlich - zu sein.
Tiffen ist auch nicht gerade günstig zu bekommen.

Wie sieht es mit günstigeren Lösungen aus?
Gibt es auch solche aus Glas?
Cokin/Lee scheint es nur in Kunstsoff zu geben? Wie sind die optischen Eigenschaften und wie robust sind die Euren Erfahrungen im "Outdooreinsatz" im Gebirge?

Ich bin nämlich nicht sicher, ob zB im Hochgebirge beim Wandern sich meine Nutzungsdisziplin dauerhaft mit einer Kunststofflösung vertrüge.

Danke schonmal vorab für Eure Erfahrungen.
 
Cokin zerkratzt schneller und hat DEUTLICHEN Farbstich, eignet sich höchstens für S/W :D
Wer Lee und Cokin in der Hand hält und die Wertigkeit vergleicht, wechselt schnell zu Lee, auch wenn das ganze Filterset dann einen Wert von über 1.000,- hat. Die Meinungen vieler Lee-Nutzer, dass die nicht zerkratzen, kann ich durchaus bestätigen. Ich hab wegen des Wassers sehr viel mit Salz zu tun, sei es im Januar bei -16 Grad die salzige Gischt, die entsprechende Spuren auf den Gläsern hinterliess, als auch auf Korsika, wenn es nur einen Schuss der Gischt gab und dann die Kamera sofort mitsamt Stativ aus der Gischt weggerissen wurde, bevor die voll getroffen wurde. Auch angetrocknetes Salz liess sich sehr gut abwischen, was sehr für die Wertigkeit von Lee spricht.

Also ich fahre sehr gut mit der Kombo (hab auch alles zweimal und konnte daher viel parallel testen)
- Lee-Filterhalter (deutlich besser und hochwertiger als Cokin Z. In den Hitech-Halter passt nix rein)
- Haida 100x100 Graufilter (ND0.9+ND1.8+ND3.0) (weil Farbstich deutlich weniger als bei dem Lee BigStopper, den ich vorher hatte)
- Lee Verlaufsfilter (0,3-0,9, sowohl Hard- als auch Soft-Verläufe. Das sind die einzigen ohne Farbstich und ich schwöre auf die)
- Hitech Reverse-Verlaufsfilter (gibt leider keinen von Lee und Hitech hat leider etwas zu korrigierenden Farbstich)

Als Aufbewahrung habe ich die Lee Filter Pouch wieder verkauft und auf eine von Lowepro (Filter Pouch 100) gewechselt (kommt an den Gürtel, sehr praktisch zum "an der Seite mal reingreifen")
 
Das ist eine spannende Frage, ich selbst habe nämlich auch keinen Grauverlaufsfilter. Ich benutze bisher zwei Graufilter von B+W ND 1.8 und ND 3.0 für 77mm Objektivdurchmesser und zwei Filter (ND 1.8 und 3.0) von Helipoan für 82mm Objektivdurchmesser. Den Verlaufsfilter habe ich danach immer mit Photoshop künstlich reingesetzt. Und so weit ich weiß fotografierst du ja auch noch recht häufig analog und kannst deshalb nicht unbedingt auf eine Photoshop Lösung ausweichen?

Das Lee System gefällt mir sehr gut, was ich bisher so darüber gelesen habe, allerdings ist das doch relativ teuer in der Anschaffung. Ich glaube aber Foto-Irrer hat das Lee System?

Edit: Da hat Foto-Irrer alles beantwortet :-D
 
Ja EBV ist ja leider nie so gut wie das ganze in der Realität zu korrigieren. Ja ND 0.9 denke ich mir oft, dass das ein ziemlich hilfreicher Filter wäre. Allerdings bin ich auch gerade am Überlegen ob ich meine ganzen Filter gegen ein Lee System tausche, denn ein Heliopan oder B+W ND 0.9 für 82mm kostet mich ja auch über 100 Euro und dann würde ich das ganze auch noch für 77mm brauchen, bzw. zu mindestens ein Adapterring. Und dann fehlen mir ja auch noch die Verlaufsfilter.

Welchen Halter hast du von LEE? Den 100mm oder SW-150?
 
Lee 100.
Ich schwöre bei Graufiltern auf Haida, insbesondere seit die Pro-II auf dem Markt sind (kratzunanfälliger, weniger Farbstich, weniger Reflexionen). Deren Farbstich ist geringer als der von B+W. Sind schon einige gewechselt und mit Plus bei rausgegangen, weil sie B+W gebraucht verkauft und Haida Pro-II neu gekauft haben.
Den ND0.9 benutze ich aktuell häufiger als den 3.0.

Ich bin wohl auch bald komplett gewechselt und verkaufe dann die zwei 3er-Sets Haida Pro-II Schraubfilter, da ich eigentlich nur noch mit Polfilter arbeite und sobald ich damit arbeite eigentlich auch immer mit dem Filterhalter arbeite. Es kommt halt zu oft vor, dass ich doch den Verlaufsfilter noch zurate ziehe, wenn ich schon die ganzen Schraubgeschichten drauf hab.
 
Foto-Irrer schrieb:
Lee 100.
Ich schwöre bei Graufiltern auf Haida, insbesondere seit die Pro-II auf dem Markt sind (kratzunanfälliger, weniger Farbstich, weniger Reflexionen). Deren Farbstich ist geringer als der von B+W. Sind schon einige gewechselt und mit Plus bei rausgegangen, weil sie B+W gebraucht verkauft und Haida Pro-II neu gekauft haben.
Den ND0.9 benutze ich aktuell häufiger als den 3.0.

Ich bin wohl auch bald komplett gewechselt und verkaufe dann die zwei 3er-Sets Haida Pro-II Schraubfilter, da ich eigentlich nur noch mit Polfilter arbeite und sobald ich damit arbeite eigentlich auch immer mit dem Filterhalter arbeite. Es kommt halt zu oft vor, dass ich doch den Verlaufsfilter noch zurate ziehe, wenn ich schon die ganzen Schraubgeschichten drauf hab.

Klingt alles sehr gut, ich schau mir das ganze jetzt nochmal genauer an. Wo hast du das alles gekauft, in einem Fotoladen oder bei z.B. Amazon?
 
wenig neu,
viel gebraucht, z.B. von
- Hamburger Fotografstammtisch
- ebay Kleinanzeigen
- DSLR-Forum
- Facebook Fotoequipment-Verkaufsgruppen
 
Da muss ich dann auch nochmal schlau. Werde bei Amazon nicht schlau welcher der originale LEE 100mm Halter ist :D
 
Besten Dank für die wertvollen Infos!

Die Cokin Varaiante scheidet dann definitiv aus.
Besonders die Farbwiedergabe sollte so präzise wie möglich sein.
Den Risikofaktor, dass man nicht weiß, wie die IR-Transmission ist, hat man ja sowieso schon - da muss man sich nicht noch wissentlich zusätzliche Farbverschiebungen einhandeln.

@Analog: Zumindest bei Dia/Transparentfilm kann man ja definitiv überhaupt nichts nachbearbeiten.
Bei Negativ ist es dann ähnlich wie bei Digital - man kann viel bearbeiten, aber verliert Dynamikumfang.
Bei mir geht's hauptsächlich um Dia und da ist allein schon eine Farbverschiebung im Grauverlauf nicht egalisierbar.
Solange die Sonne die Landschaft bescheint, braucht man ja keinen Verlauf - aber ich möchte gerne auch bei "schlechtem" Wetter photographieren - und da kommt ohne Verlauf bei vielen Lichtsituationen wenig Vernünftiges bei heraus. Besonders der CIR Film stellt einen da mit seiner Art, auf Lichtsituationen zu reagieren, vor große Herausforderungen.
 
Ich möchte euch hier in diesem Thread mal ein bisschen die EOS M nahe bringen, falls ihr eine kompakte Kamera für Städtereisen oder für das Skifahren sucht. Die Kamera gibt es momentan im KIT bei Amazon um 332 Euro, was finde ich unschlagbar ist :-) Die Bildqualität überzeugt, auch wenn sie doch weit weg ist von der Qualität meiner 5D Mark II. Der Autofokus ist besser als die schlechten Bewertungen die er bekommen hat. Die Preis/Leistung finde ich sehr gut. Objektive habe ich mittlerweile alle auf dem Markt erhältlichen ein Ultraweitwinkel, Standard und Teleobjektiv dazu noch die Festbrennweite.

Ein aktuelles Bild von mir aufgenommen in Porto mit der EOS M und dem Gorillapod Hybrid. Bearbeitet wurde das Bild mit dem Lightroom 5.6 und Photoshop CC, da es sich hierbei um ein Panorama handelt. Die neue Objektivkorrektur hat mich hier auch begeistert.

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Irgendwo hatte ich doch mal erwähnt, dass ich mir mit China-Swabs etwas das Sensorfilterglas verkratzt hab ..

.. hab mal probiert, das Zeug zu polieren, die Kratzer waren anscheinend nur in der oberen Schicht:



Könnte man also problemlos abpolieren und als neuwertig verkaufen ;)

Weiß jemand, wofür die oberste Schicht gut ist? Anti-Spiegelung? Jedenfalls leider nicht die Infrarotsperre, also werd ich die Cam doch zerlegen und das Glas ausbauen müssen ...
 
ach Du Scheisse... sieht mir nach einem Totalschaden aus, weil man nach dem Zerkratzen nicht den Filter tauscht sondern die komplette Sensoreinheit.
Im Grunde putzt Du nicht den Sensor sondern den Tiefpassfilter davor. Was der aber überhaupt bewirkt, weiß ich hingegen nicht.
Darf ich das Bild kopieren und in einer Facebook-Gruppe posten?
 
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