Wem der Thread nicht passt, soll nicht reinschauen. Ich helf bei Fragen eines Einsteigers, der sich mit der Materie noch nicht befasst hat, gern, auch wenn das alles an anderer Stelle bereits erklärt wurde. Ich kann Dich verstehen, dass man lieber fragt, als zu suchen, aber gibt ja immer Nörgler.
Wie schon erläutert, erklärt Brennweite quasi wieviel Weitwinkel Du hast bzw. wieviel Du zoomst.
Ein paar Beispiele vom selben Standort mit verschiedenen Brennweiten sind folgende:
10mm, das ist starker Weitwinkel, der linke Rand ist quasi im Westen, der rechte im Osten
Das dürften ca. 28mm sein, so sieht etwas das menschliche Auge
500mm
sorti schrieb:
Ein Stativ ist ab 300mm empfehlenswert.
Die meisten Canon-Objektive haben aber auch einen Bildstabilisator.
Hö??? Hier zwei Freihand-Aufnahmen mit 500mm. Andererseits ok, den Stabilisator habe ich bei meinem Sigma 70-300mm auch an. Ein Stativ nehme ich nur für meine nächtlichen Langzeitbelichtungen oder Belichtungsreihen (auch ein Thema, mit dem ich mich erst seit kurzem befasse)
Sofern Du bei Deiner Kamera ISO nicht auf Automatik stellst, kannst Du mit der ISO-Zahl bestimmen, wie lichtempfindlich die Kamera aufnimmt. Bei strahlendem Sonnenschein nehme ich bei der EOS 600D die unterste Zahl, 100, damit nicht alles überstrahlt. Bei Partyaufnahmen, drinnen oder abends auch mal höher.
Wenn man sich für eine DSLR entscheidet, sollte man sich davon verabschieden, dass die Kamera automatisch gute Fotos macht, sondern dass es auf den Fotographen ankommt und wie er die Kamera einstellt.
Grob gesagt, musst Du anfangen, nach und nach mehr Sachen einzustellen, die sich aber auch gegenseitig beeinflussen.
Anfangen kann man da bei der ISO-Zahl, die grundsätzlich vom Licht abhängt.
Dann kann man entscheiden, welche Blende man nimmt, also einfach gesagt, ob nur eine bestimmte Ebene scharf ist oder alles von vorne bis hinten, dazu zwei Beispiele:
Dann ist die Frage, wie lange man belichten möchte. Denk an einen Wasserfall, ob man da die einzelnen Tropfen sehen möchte oder ob das eine verschwommene Masse sein soll. Es kommt aber auch die Feinheit hinzu, je höher die Blende, also je mehr alles von vorne bis hinten scharf gestellt sein soll, umso länger muss man belichten. Da kann dann irgendwann ein Stativ notwendig sein.
Dann kommt noch Weißabgleich hinzu (ok, mach ich automatisch und bearbeite dann den noch im Nachhinein und und und). Je nachdem, wie intensiv Du Dich damit beschäftigst, kann man das aber auch nach und nach sich selber beibringen und solange einiges auf Automatik machen.