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Kamera Workshop

sorti schrieb:
Drahtseil schrieb:
Du kannst mit fast jedem Objektiv (außer welche mit Festbrennweite, wo nur eine Zahl steht) Zoomen.
Mit dem 18mm-135mm Objektiv kannst du zum Beispiel bis zu 135mm an das Zielobjekt heranzoomen.

Ach so, viele Dank dafür :D Braucht man bei 135mm schon ein Stativ, wenn man voll zoomt?
 
Ein Stativ ist ab 300mm empfehlenswert.

Die meisten Canon-Objektive haben aber auch einen Bildstabilisator.

Ach und wenn du dir ein zusätzliches, oder neues Objektiv kaufen willst, dann kannst du auch Welche mit normalem EF-Anschluss nehmen, die passen auch rauf.
 
^^ Danke :D

Was bedeutet "ISO"?
 
International Organization for Standardization
 
Und was ist dann z.B. ISO 12.000?
 
sorti schrieb:
Ein Stativ ist ab 300mm empfehlenswert.
sorry, das ist Blödsinn!! Für was braucht man bitte bei einer Verschlußzeit von z.B 1/2000 mit 300 mm Brennweite ein Stativ?
 
Danke mic. Der Fred hier schickt sich an in die Geschichte einzugehen, selten so viel Quatsch gelesen ....

@Drahtseil:
Wie wärs eigentlich mal mit etwas Eigeninitiative?
Bspw. hier wird alles Relevante erklärt:

www.fotolehrgang.de
 
^^ Danke für die Internet Seite. Hab halt von Fotos keine Ahnung :oops: Wer mich jetzt aber etwas einlesen
 
Wem der Thread nicht passt, soll nicht reinschauen. Ich helf bei Fragen eines Einsteigers, der sich mit der Materie noch nicht befasst hat, gern, auch wenn das alles an anderer Stelle bereits erklärt wurde. Ich kann Dich verstehen, dass man lieber fragt, als zu suchen, aber gibt ja immer Nörgler.

Wie schon erläutert, erklärt Brennweite quasi wieviel Weitwinkel Du hast bzw. wieviel Du zoomst.
Ein paar Beispiele vom selben Standort mit verschiedenen Brennweiten sind folgende:
10mm, das ist starker Weitwinkel, der linke Rand ist quasi im Westen, der rechte im Osten
59_1000e7r3.jpg


Das dürften ca. 28mm sein, so sieht etwas das menschliche Auge
60_1000f7c2.jpg


500mm
61_1000x763.jpg


sorti schrieb:
Ein Stativ ist ab 300mm empfehlenswert.
Die meisten Canon-Objektive haben aber auch einen Bildstabilisator.
Hö??? Hier zwei Freihand-Aufnahmen mit 500mm. Andererseits ok, den Stabilisator habe ich bei meinem Sigma 70-300mm auch an. Ein Stativ nehme ich nur für meine nächtlichen Langzeitbelichtungen oder Belichtungsreihen (auch ein Thema, mit dem ich mich erst seit kurzem befasse)
20_1000nnhj.jpg


28m70l.jpg


Sofern Du bei Deiner Kamera ISO nicht auf Automatik stellst, kannst Du mit der ISO-Zahl bestimmen, wie lichtempfindlich die Kamera aufnimmt. Bei strahlendem Sonnenschein nehme ich bei der EOS 600D die unterste Zahl, 100, damit nicht alles überstrahlt. Bei Partyaufnahmen, drinnen oder abends auch mal höher.
Wenn man sich für eine DSLR entscheidet, sollte man sich davon verabschieden, dass die Kamera automatisch gute Fotos macht, sondern dass es auf den Fotographen ankommt und wie er die Kamera einstellt.
Grob gesagt, musst Du anfangen, nach und nach mehr Sachen einzustellen, die sich aber auch gegenseitig beeinflussen.
Anfangen kann man da bei der ISO-Zahl, die grundsätzlich vom Licht abhängt.
Dann kann man entscheiden, welche Blende man nimmt, also einfach gesagt, ob nur eine bestimmte Ebene scharf ist oder alles von vorne bis hinten, dazu zwei Beispiele:
46ine3.jpg


47cuhy.jpg


Dann ist die Frage, wie lange man belichten möchte. Denk an einen Wasserfall, ob man da die einzelnen Tropfen sehen möchte oder ob das eine verschwommene Masse sein soll. Es kommt aber auch die Feinheit hinzu, je höher die Blende, also je mehr alles von vorne bis hinten scharf gestellt sein soll, umso länger muss man belichten. Da kann dann irgendwann ein Stativ notwendig sein.

Dann kommt noch Weißabgleich hinzu (ok, mach ich automatisch und bearbeite dann den noch im Nachhinein und und und). Je nachdem, wie intensiv Du Dich damit beschäftigst, kann man das aber auch nach und nach sich selber beibringen und solange einiges auf Automatik machen.
 
:top: :hallo: :grinsevil: :flehan: :zustimm: :dankeschoen: Vielen dank Foto-Irrer für deine ausführliche Beschreibung. Jemanden wie dich hab ich gesucht :D Jetzt weiß ich, was was bedeutet.

Das soll hier jemandem helfen und nicht zum Kriegsplatz werden :sauer:
 
Drahtseil schrieb:
Jemanden wie dich hab ich gesucht :D
Danke, schon vergeben :mrgreen:

PS: Benenn doch einfach den Titel Deines Startposts hier um in sowas wie "Einsteiger sucht Beratung für DSLR"
 
Hallo Drahtseil
lass dich nicht verrückt machen,
am besten ist , Kamera kaufen,und dann learning by doing.

Und egal welche Kamera du dir kaufst,du wirst damit deinen Spass haben.

Gruss Nitram
 
Foto-Irrer schrieb:
Wem der Thread nicht passt, soll nicht reinschauen. Ich helf bei Fragen eines Einsteigers, der sich mit der Materie noch nicht befasst hat, gern, auch wenn das alles an anderer Stelle bereits erklärt wurde. Ich kann Dich verstehen, dass man lieber fragt, als zu suchen, aber gibt ja immer Nörgler.
Das hat mit nörgeln nichts zu tun! NOCH sind wir hier kein Fotoforum!! Und mittlerweile ist das hier der dritte Tread zum Thema. Außerdem gab es haarsträubende Antworten zu den Fragen. Sowas kann man nicht stehen lassen.
Mods bitte fusionieren...
 
Foto-Irrer schrieb:
Zubehör gibt es nachher viel. Ersatz-Akku habe ich bis jetzt noch nicht gebraucht oder so einen großen Akku-Griff, wie Dachstein ihn hat.

Dafür muss ich halt beim Hochformatfotografieren irgendwelche Arm- und Handverrenkungen machen, um zum Auslöser zu kommen - einfach schnell umgreifen.
Und Nitram70 ist nur zuzustimmen - eine Kamera kaufen, und los geht's. Ich hab mit einer komplett manuellen Kamera fotografieren gelernt, und ich hatte keine Anleitung dazu - und es hat mir im Endeffekt gut getan.

Zum Stativ: brauche ich genau bei 3 Fotoarten: HDR , Macro und Langzeitbelichtungen. Rest ist alles Freihand. Auch 600 mm lassen sich spielen ruhig halten, wenn man weiß, wie und etwas Übung hat - ich brauch nicht mal einen VR dazu.

MFG Dachstein
 
Foto-Irrer schrieb:
Dann kann man entscheiden, welche Blende man nimmt, also einfach gesagt, ob nur eine bestimmte Ebene scharf ist oder alles von vorne bis hinten
Kommt dieser Effekt erst bei größeren Brennweiten zustande? Ich dachte immer, dieser Effekt hängt von der Fokusierung ab.
Also größere Blende und dadurch länger belichten und man hat Dein gezeigtes Resultat?
 
schmittenfahrer schrieb:
Kommt dieser Effekt erst bei größeren Brennweiten zustande?
Es ist eher ein Zusammenspiel von Entfernung, Brennweite und Blende...

was die o.g. Ausführungen zur Brennweite angehen - sollte erwähnt werden, dass
a) die Angaben manchmal auf "kb-format" umgerechnet sind, manchmal aber nicht
b) wenn nicht, ist die Sensorgröße der Cam entscheidend...
 
schmittenfahrer schrieb:
Foto-Irrer schrieb:
Dann kann man entscheiden, welche Blende man nimmt, also einfach gesagt, ob nur eine bestimmte Ebene scharf ist oder alles von vorne bis hinten
Kommt dieser Effekt erst bei größeren Brennweiten zustande? Ich dachte immer, dieser Effekt hängt von der Fokusierung ab.
Also größere Blende und dadurch länger belichten und man hat Dein gezeigtes Resultat?

Ich versuche die Frage mal so zu beantworten:

Die Blende steuert bei einem Objektiv (am einfachsten kann man es bei einem 50er beobachten) die "Lichtdurchlässigkeit". Kleine Blenden werden in der Verhältnisangabe mit großen Blendenzahlen beschrieben, große mit kleinen Zahlen. Also: 1:1,4 ist kleiner als 1:22 - 1:1,4 ist lichtstärker als 1:22. Gleichzeitig steuert die Blende die Tiefenschärfe - je kleiner die Bledenöffnung, also je größer die Blendenzahlen, desto großer wird die Blendenzahl.

Jetzt hat man noch den Einfluss der Brennweite: bei einem WW Objektiv ist die Tiefenschärfe von Haus aus größer als bei einen Normalobjektiv als bei einem Tele. Korrekterweise müsste foto-irrer mit einem Fixbrennweite arbeiten, um den Effekt am besten zu verdeutlichen.

MFG Dachstein
 
Das, was hier zur Schärfentiefe geschrieben wurde, kann man so nicht ganz stehen lassen.
Die Schärfentiefe hängt von sehr vielen Faktoren ab. hauptsächlich aber von zwei Kriterien:

1. Abbildungsmaßstab
2. Blendenöffnung

Je nach Betrachtungsweise hat die Brennweite nur geringen bis fast überhaupt keinen Einfluss auf die Schärfentiefe. Geht man mit dem Weitwinkel nämlich so nah heran, dass der Abbidungsmaßstab/Bildausschnitt zB einer Aufnahme des selben Motives mit einem Normalobjektiv bei größerem Motivabstand entspricht, ist die Schärfentiefe bei gleich großer Blendenöffnung fast gleich, obwohl die Brennweiten unterschiedlich sind.
Im Weitwinkelbereich hat man meistens einfach eine größere Schärfentiefe, da man oft kleiner abbildet.

Für das Arbeiten mit Schärfentiefe und die damit verbundenen gestalterischen Möglichkeiten und der Bildwirkung sind zwei Faktoren beim Equipment erforderlich:

1. Aufnahmeformat/Sensorgröße - je größer, desto mehr Potential
2. Lichtstärke - je größer, desto mehr Potential

[Das gilt natürlich alles nur für die "Normalphotographie" und nicht für spezielles Macroequipment sowie sonstige andere Konstruktionen.]

Mal ein Bild mit Weitwinkel 24mm (Aufnahmeformat 24x36mm) bei Blende 2 und Naheinstellungsgrenze 25cm:
Image25.jpg

^^das Bokeh ist OK, könnte aber besser sein. (besonders außen etwas verzerrt mit Neigung zu Doppelkonturen, geht aber noch so gerade)
 
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