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Kaprun Prozess

Die "Republik" ist uninteressant, denn aus Schadenersatz diesbezüglich resultierende Zahlungen kommen aus den Steuergeldern.
Ich denke an eine persönliche Haftung von Politikern im Falle v. z. B. schlampig gemachten Gesetzen oder Verordnungen, wenn sich z. B. herausstellen sollte, daß eine Bestimmung offensichtlich von Anfang an EU - rechtswidrig oder nicht verfassungskonform war sollte Schadenersatz eingefordert werden; auch wenn sich z. B. offenbart, daß eine Abgabenverordnung in der Verwaltung mehr kostet als sie finanziell einbringt.
 
Gibt´s an sich im Rahmen der Organhaftung. Nur erwisacht man damit die Politker nicht, weil die ja größtenteils immun sind.
 
Da liegt ja der Hase im Pfeffer !!!
 
seilbahn.net:

Die Tageszeitung "Krone" berichtet:

Die "Krone" kennt das Gutachten zur Kaprun-Katastrophe: Weil die Zugführer über kalte Füße klagten, kamen zusätzliche Heizstrahler in die Seilbahn - zu nahe an eine Plastikleitung mit Hydrauliköl: Geschmolzen und entzündet! So begann das Inferno, das 155 Todesopfer forderte - darunter 44 Oberösterreicher.

"Schau, da unten brennt etwas", hatte Christina (12) ihrem Papa Gerhard Hanetseder (39) aus Gallspach zugerufen. Ihr Vater und Retter schildert die Schreckensszenen im Unglückswaggon: "Kaum blitzte ein greller Feuerschein durch den Kabinenboden, stand auch schon der ganze Führerstand in Flammen. Kinder schrien, Panik überall - nackter Kampf ums Leben: Mit Skiern und Skistöcken schlug man gegen die Plexiglasfenster. Als ein armlanges Loch zustande kam, hab ich meine Tochter gepackt und hinausgeworfen." Dann wurde ein älterer, unbekannter Herr der eigentliche Retter von Vater und Kind: "Hinunter! Um Gottes Willen, hinunter! Feuer brennt nach oben", hörten Christa und Gerhard Hanetseder, ehe sie im Stollen über Stiegen talwärts stolperten. Viele, allzu viele versuchten bergauf dem Feuer und Qualm zu entrinnen, wo der Kamineffekt im Seilbahntunnel einen tosenden Flammensturm entfachte. "Ich hab das alles gut überstanden, aber nicht vergessen", sagt nun Christina, die wichtige Augenzeugin der Brandexperten, die monatelang den ausgebrannten Unglückszug untersuchten. Anfang September soll das endgültige Gutachten präsentiert werden, doch die "Krone" kennt schon die entscheidenden Einzelheiten: 250 Grad des Heizstrahlers ließen den kaum zwölf Zentimeter entfernten Kunststoff jener Hydraulikleitung schmelzen, die mit 190 bar Druck zum Bremsmanometer führte. Weder schwer schmelzbare Metallrohre noch schwer entflammbares Synthetiköl war vorgeschrieben, sondern ein Bio-Hydrauliköl schoss heraus und entzündete sich bei 50 Grad. Selbstgebastelte Holzregale beschleunigten zusätzlich die Brandausbreitung.
Jetzt gehts darum, wer den verhängnisvollen Heizstrahler so sorglos montiert hat: Eher Pfuscher als die Seilbahnbauer aus Oberweis bei Gmunden, die 1974 die alpine "U-Bahn" gebaut und 1994 erneuert hatten.
 
Wenn der Bericht so stimmt soll mir mal einer erklären warum man keinen Schuldigen fand oder eher meiner Meinung nach offensichtlich nicht finden wollte; mein Verständnis von Recht und Gerechtigkeit ist jedenfalls sicherlich ein anderes.
 
Willst du einen Menschen für diese Katastrophe verantwortlich machen? DAS GEHT NICHT!! Warum sollte der Betriebsleiter allein schuld sein? Warum sollte der Chef von Swoboda allein Schuld sein, oder der Triebfahrzeugführer? Kannst du mir das erklären?

Man findet hier keinen einzelnen Schuldigen; warum sollte man jetzt z.B. das Leben des Betriebsleiters auch noch kaputt machen? Bei dieser Katastrophe wurden schon genug Familien zerstört!
 
Da gehts auch ums rechtliche Grundprinzip wobei der Ablauf folgende Fragen aufwirft:

Wer hat den Heizlüfter eingebaut ?
Wurde der Betriebsleiter überhaupt darüber informiert ?
Wenn zwischenzeitlich eine Überprüfung durch die Aufsichtsbehörde stattfand warum wurde dann der Einbau nicht beanstandet ?

Da geht es nicht um Schadenersatz denn für den ist die Betriebshaftpflichtversicherung der Bahn zuständig sondern um die strafrechtliche Relevanz.

Wenn ich als Fahrzeuglenker aus Übermüdung oder Unachtsamkeit einen Unfall verursache bei dem ein Mensch ums Leben kommt bin ich ohne weitere Diskussion strafrechtlich wegen fahrlässiger Tötung dran und ich sehe nicht ein, warum hier offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird.
Meine Vermutung geht allerdings sehr in die Richtung, daß hier eine strafrechtliche Relevanz der Aufsichtsbehörde zumindest auch vorliegt und deshalb so eine merkwürdige Rechtsauffassung an den Tag gelegt wurde - es drängen sich Paralellen zum Verfahren nach dem Grubenunglück in Lassing auf wo eine, meiner Meinung nach ähnliche Rechtsbeugung aus vergleichbaren Gründen an den Tag gelegt wurde.
Bei Verfahren, wo "nur" Privatpersonen beteiligt waren sind mir solche Urteile und Urteilsbegründungen unbekannt, ein mir persönlich gut bekannter Rechtsanwalt ist übrigens exakt derselben Auffassung.
 
Es geht bei weitem nicht nur um den Heizlüfter oder die Ölleitungen aus Kunststoff.

Viel mehr von interesse dürfte das im Artikel erwähnte Holzregal und dessen Inhalt, Zweck und Standort sein.

Die drei Faktoren, Heizlüfter, Holzregal mit Inhalt. Ölleitung, waren keiner alleine stark genug einen Brand zu entfachen.
Je nach Kombination, hätten auch zwei Faktoren zusammen noch keinen Brand entfachen können.
Es brachte also den dritten Faktor dazu.

Jenachdem in welcher reihenfolge diese drei Faktoren in den Wagen eingebaut wurden, kommt man dann halt zu totoal unterschiedlichen Ergebnisen.

Es wurde auch noch nie in einer Zeitung der komplette Untersuchungsbericht veröffentlicht. irgendetwas mehr oder weniger wichtiges wurde immer weggelassen, auch das was jetzt in der krone stand ist noch nicht alles..
Ich habe da mal im Betrieb, wir haben ja eine ahnliche Anlage, einen detaillierteren Bericht gelesen

Das im ersten Prozess alle freigesprochen wurden war für mich desshalb eine Überraschung.
 
Zum Jahrestag der Katastrophe (11. November) werden aus Respekt vor den Ereignissen die Gletscherbahnen den Betrieb bis 10.15 nicht aufnehmen.
 
Dies war gestern im teletext von ORF und SF1 zu lesen:

Der von der Statsanwaltschaft gemachte Einspruch gegen das Prozessurteil von Kaprun ist abgewiesen worden.
Die Statsanwaltschaft war mit 8 der 16 Freisprüchen nicht einverstanden und ging in Berufung.
Diese Berufung wurde nun zurückgewiesen.
Damit ist laut österreichischer Justitz strafrechtlich gesehen niemen für dieses Unglück verantwortlich.
Den Hinterbliebenen bleibt jetz noch der zivilrechtliche Weg.

Soweit die ungefähre Meldung im teletext.

Meine Meinung dazu: Ich kann gut verstehen das einige Menschen den Glauben an die Justiz verlieren.
 
Und ich kann gut verstehen, dass das Gericht so und nicht anders entschieden hat. Wenn bei Deiner Bahn eine Gondel runterkommt, weil der Hersteller bei der Herstellung des Laufwerks eine bestimmte Sache vergessen hat zu berücksichtigen, sollte man Dich der an der Bahn arbeitet dann wegen fahrlässiger Tötung ins Gefängnis stecken?? Weil Du nicht mal nachgeschaut hast, ob sowas passieren kann, von dem sich vorher alle sicher waren, dass es nicht passieren kann?? Ich weiß nicht, ich fände das jedenfalls nicht sehr gerecht...
 
Von woanders:

max.sedlacek schrieb:
am heutigen tag jährt sich zum 5. mal dass schreckliche brandunglück am kitzsteinhorn beim dem 155 menschen qaulvoll ihr leben lassen mussten.
Mir ist das schreckliche leid das die angehörigen erlitten haben völlig klar doch regt mich mein kritscher geist doch dazu an einmal aus einem etwas anderen blickpunkt dass was nach dem , zweifelsohne furchtbaren und unfassbaren unglück passiert ist oder vor allem was die medien darüber berichtetet haben zu beleuchen
Die zeitungen haben dieser Ausgeburt der hölle ja damals sehr viel seiten gwidment und berichten sogar heute noch darüber. was aber nie erwähnt wurde ist dass man im zweiten nicht abgebrannten zug im Führererstand(!)(Quelle: die kitzsteinhornkastrophe sachbuch eines orf redakteurs darüber)zigartettenstummeln gefunden wurden. (mich wundert weiters warum so etwas nie als brandursache in betracht gezogen wurde)
was weiters nie erwähnt wurde ist dass trotz dieses schrecklichen unglücks seilbahnen und liftanlagen weltweit noch immer die sichersten beförderungsmittel sind (personenschäden pro kilomter)
es entstand teilweise der eindruck der einseitigen berichterstattaung
wie man hört sind die forderungen nach entschädiungen noch immer aktuell. es ensteht bei menschen mit kritischem blick der eindruck dass der eine oder andere nur daran interessiert ist aus dem verlust eines nahen verwandten profit schlagen möchte........
ich hoffe mit diesen gedanken keinen persönlich zu beleidigen, ich möchte lediglich zu kritscherem denken und sehen anregen........................................
würde mich freuen wenn ihr meinen bericht kommentieren würdet
 
hier nochmal der text des autors original:
am heutigen tag jährt sich zum 5. mal dass schreckliche brandunglück am kitzsteinhorn beim dem 155 menschen qaulvoll ihr leben lassen mussten.
Mir ist das schreckliche leid das die angehörigen erlitten haben völlig klar doch regt mich mein kritscher geist doch dazu an einmal aus einem etwas anderen blickpunkt dass was nach dem , zweifelsohne furchtbaren und unfassbaren unglück passiert ist oder vor allem was die medien darüber berichtetet haben zu beleuchen
Die zeitungen haben dieser Ausgeburt der hölle ja damals sehr viel seiten gwidment und berichten sogar heute noch darüber. was aber nie erwähnt wurde ist dass man im zweiten nicht abgebrannten zug im Führererstand(!)(Quelle: die kitzsteinhornkastrophe sachbuch eines orf redakteurs darüber)zigartettenstummeln gefunden wurden. (mich wundert weiters warum so etwas nie als brandursache in betracht gezogen wurde)
was weiters nie erwähnt wurde ist dass trotz dieses schrecklichen unglücks seilbahnen und liftanlagen weltweit noch immer die sichersten beförderungsmittel sind (personenschäden pro kilomter)
es entstand teilweise der eindruck der einseitigen berichterstattaung
wie man hört sind die forderungen nach entschädiungen noch immer aktuell. es ensteht bei menschen mit kritischem blick der eindruck dass der eine oder andere nur daran interessiert ist aus dem verlust eines nahen verwandten profit schlagen möchte........
ich hoffe mit diesen gedanken keinen persönlich zu beleidigen, ich möchte lediglich zu kritscherem denken und sehen anregen........................................
würde mich freuen wenn ihr meinen bericht kommentieren würdet
 
Was die Berichterstattung angeht, finde ich dass bei vielen Unglücken, viele Printmedien und Sender dazu neigen, eine sehr unpassende emotionale Berichterstattung zu bringen, wo man dann als Zuschauer die Möglichkeit bekommt, sich besser zu fühlen, weil man sich ein bisschen im eigenen Mitleid ertränkt hat. Davon halt ich nichts! Ich persönlich bevorzuge nüchterne, sachliche, an Fakten gebundene Berichterstattungen. Und soweit, dass ich um Mitleid zu empfinden eine reißerische Fernsehsendung brauch, ist zum Glück noch nicht mit mir... ;) !

Was die Unglücksursachen angeht: dazu kann ich mich nicht äußern, weder liegen mir diesbzüglich Fakten vor noch bin ich in dieser Hinsicht qualifiziert, mich zu äußern. Ich gehe davon aus, dass die Sachverständigen, die mit der Klärung beauftragt waren, dieses so umfassend wie nötig und möglich getan haben. Als kleine pers. Anmerkung: ich denke, es ist ziemlich schwierig mit einer Zigarette was anzuzuünden. Wir haben beim Millitär unsere Zigaretten manchmal in Diesel gelöscht, nicht mal den kriegst du mit Zigaretten zum Brennen. Auch Papier normalerweise nicht, man kann zwar ein Loch reinbrennen, aber es entzündet sich nicht. Richtig ist aber auch, dass wohl Waldbrände durch Zigarettenstummel ausgelöst werden können.

Was die Entschädigungsforderungen angeht: ich kann dazu nur eine Vermutung äußern. Ich denke, dass es nicht um Profit gibt (obwohl ich zugebe, dass es manchmal tatsächlich fast so wirkt). Vielmehr glaube ich, dass der Verlust eines Angehörigen starke Emotionen nicht nur in Form von Trauer, sondern auch Wut auf "die Verantwortlichen" nachsichzieht - und zwar auch wenn es aus objektiver Sicht keine "Verantwortlichen" gibt. Ich denke, es geht dennoch den Angehörigen eher um ein Gefühl, ein bisschen "Gerechtigkeit" zu erlagen, indem man sie nicht einfach vergisst - und auch durch die Außenwirkung, die eine Schmerzengeldzahlung hat. Ich denke, das ist eine sehr emotionale Sache. Es gibt einem in einer verzweifelten Situation auch ein Ziel, was gerade, wenn man einen Menschen verloren hat, Ventil sein kann, für das unerträgöliche Gefühl, diesen Verlust hinnehmen zu müssen und völlig unfähig zu sein, etwas dagegen zu tun, chancenlos das geschene Unrecht rückgängig zu machen. In einer solchen Situation kann das Verfolgen eines Schmerzensgeldanspruchs vermutlich auch so eine Art Ersatz dafür, wenn man das Unglück schon nicht selbst verhinder konnte, wenigstens so eine Art Gerechtigkeit wiederherzustellen. Es scheint auch für Menschen hilfreich zu sein, wenn es jemanden gibt, der Schuld hat und der für das Unrecht geradestehen muss, um so "Gerechtigkeit" walten zu lassen. Das war schon immer so in der Geschichte. Ich denke vor diesem Hintergrund sind die jahrelangen Forderungen nach immer noch mehr Schmerzengeld zu verstehen.

Dies ist meine persönliche Meinung.
 
Auf N24 kommt um 17.05 ein Bericht in dem das was die Gutachter herrausgefunden haben aufgearbeitet wird. Ursache war ein defekter Heizlüfter der nur für den Hausgebrauch benutzt werden durfte.

Ist eine überzeugende und nachvollziehbare Doku der Ereignisse
 
In einer solchen Situation kann das Verfolgen eines Schmerzensgeldanspruchs vermutlich auch so eine Art Ersatz dafür, wenn man das Unglück schon nicht selbst verhinder konnte, wenigstens so eine Art Gerechtigkeit wiederherzustellen. Es scheint auch für Menschen hilfreich zu sein, wenn es jemanden gibt, der Schuld hat und der für das Unrecht geradestehen muss, um so "Gerechtigkeit" walten zu lassen. Das war schon immer so in der Geschichte. Ich denke vor diesem Hintergrund sind die jahrelangen Forderungen nach immer noch mehr Schmerzengeld zu verstehen

ich respektiere deine persönliche meinung und stimme ihr inhaltlich auch zu aber man muss sich doch fragen in welcher gesellschaft wir leben in der geld als ersatz oder als mittel der gerichtigkeit gilt?
 
Ein Heizlüfter dieser Bauart verursachte bei mir vor einigen Jahren einen Wohnungsbrand:
Gleitlager des Ventilatormotors festgegangen, der Überhitzungsschutz schaltete zwar vorerst ab aber sich nach etwas Abkühlung immer wieder ein und wieder aus solange bis das Kunststoffgehäuse Feuer fing. es geht also auch ohne von einer undichten Manometerleitung drauftropfendes Hydrauliköl.......
Dabei gäbe es (z. B. in Filterkaffeemaschinen oder Friteusen als Überhitzungsschutz verwendete) Thermowächter, die nach Erreichen einer vordefinierten Temperatur den Strom unwiderruflich trennen und dann ersetzt werden müssen, die Bauteile kosten ein paar Cent oder man verbaut einen Überhitzungsschutz (gab es in alten Heizlüftern mit Metallgehäuse) den man nach Ansprechen mittels Schraubenzieher rückstellen mußte. Laut der N24 Doku hätte jedenfalls diese Heizlüfterart schon mal nicht eingebaut werden dürfen abgesehen davon daß der Träger der Heizwicklung defekt war und möglicherweise dadurch den Ventilator blockierte; ich käme z. B. auch nie auf die Idee einen Hydraulikschlauch in der Gegend des Auspuffs eines Baggerdieselmotores zu verlegen weil eben die Schläuche mit der Zeit zu Undichtheiten neigen oder platzen können.
Insoferne bleibe ich bei meiner Meinung der Rechtsbeugung durch das Gericht weil hier für mich (falls die Dokuangaben stimmen) zweifelsohne
irgendjemand sich durch den vorschriftswidrigen Einbau und das Übersehen desselben durch die behördliche Prüfung mal grundsätzlich strafbar gemacht hat.
Die direkte Unfallcausalität wäre aber noch nachzuweisen denn vielleicht hätte ein vorschriftsgemäßes Heizgerät eine andere bauliche Form gehabt bei der das Hydrauliköl nicht auf die Heizdrähte gelangt wäre. Zumindest haben die Industrieheizlüfter schon mal keine offenen Heizspiralen sondern selbststabilisierende Rohrheizelemente und sicherlich auch wirksameren Überhitzungsschutz.
 
Also ich finde diese gerangel um einen Heizlüfter, der eigentlich gar nich hätte eibgebaut werden dürfen, ziemlich schäbig! es kommt mir so vor, wie es so oft passiert wenn ein unglück solchen ausmaßes geschieht, kompetenzen und verantwortungen werden weiter geschoben und am ende konnte keiner was dafür! das kann aber nicht sein wenn ich mit meinem auto beispielsweise einen unfall verursache und dabei festgestellt wird das ich ein teil eingebaut habe das so dort nicht zu sein hat werde ich doch auch dafür zur rechenschaft gezogen, 0der? ich will hier niemanden schuldig sprechen weil icherstens kein jurist und zweitens kein insider bin aber bei so vielen Menschenleben die diese unglück gekostet hat muss doch jemand dafür gerade stehen (natürlich auch wenn es nur 1 menschenleben gewesen wäre). oder soll so was einfach unter der rubrik ist eben geschehen abgehakt werden?

gruß M.
 
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