Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Viel Spaß im neuen Alpinforum!
Euer Alpinforum-Team
Wir sind ehrenamtlich tätig und benötigen zur Finanzierung der Barauslagen der Prozesse Spenden von Ihnen (z.B. 20.000 EUR Gerichtsgebühr Berufung der Japaner: Nachlassgesuch wurde gestellt aber bisher nicht bearbeitet). Wir stehen mächtigen europäischen und amerikanischen Firmen gegenüber.
mic schrieb:Ohne jetzt die ganzen Texte gelesen zu haben (ist mir echt langsam zu blöd).
Der Lüfter hatte eine Glühwendel und einen Ventilator. Der Ventilator war an zwei Punkten an der Abdeckung befestigt. Einer dieser beiden Befestigungspunkte war der Anspritzpunkt; also jener Punkt, von wo aus die Gußform der Abdeckung gefüllt worden war.
Der Lüfter hatte zwei verschiedene Sicherungen, einerseits eine Überwachung, dass der Ventilator nicht blockiert sondern sich bewegt, und andererseits eine Temperaturüberwachung des Glühwendels.
Durch Materialermüdung brach der Anspritzpunkt während des Aufenthaltes in der Talstation, als der Lüfter in Betrieb war. Die zweite Befestigung aber hielt. Dadurch fiel der Ventilator nicht ganz hinunter, wo er blockiert und die Überwachung ausgelöst hätte, sondern drehte sich weiter; allerdings in seiner Bewegung gehemmt. Dadurch überhitzte der Motor und setzte das Kunststoffgehäuse in Glut. Genau in diesem Moment fuhr der Zug los und der Luftzug des Fahrtwindes setzte die Glut in Brand; in weiterer Folge begann der Holzboden zu brennen, durch die Erhitzung barst ein Hydraulikschlauch und Öl spritzte nebelförmig heraus, das sich explosionsartig entzündete.
Der salzburger Richter sah einen Konstruktionsfehler des Lüfters darin, dass der Anspritzpunkt, der zu Materialermüdungen neigt, genau beim Montagepunkt des Ventilators gewählt wurde; im Folgemodell wurde das anders gelöst.
baeckerbursch schrieb:Schöne Analyse. Evtl. ist es ja gerade deshalb ein Haushaltshzeizlüfter (stationär, wird kaum bewegt)und genau deshalb war der Einbau in Fahrzeuge verboten (ständige Belastung durch Erschütterung)?
Das ist durchaus möglich!
In dieser Einschätzung sind wir einer Meinung!
baeckerbursch schrieb:Das ist durchaus möglich!
In dieser Einschätzung sind wir einer Meinung!
Aber warum siehst du dann nicht das dieser Lüfter dort nie hätte verbaut werden dürfen und es deshalb "sch***egal" ist wie der in Brand geraten ist?
Ein Beispiel: Wenn ich auf mein Auto Reifen montiere, die nicht der Typisierung entsprechen, verliere ich die Zulassung und darf daher das Auto nicht verwenden. Tue ich das dennoch, mache ich mich strafbar.
Wenn ich unzulässigerweise mit dem Auto fahre und die Bremse versagt, weil der Bremsschlauch defekt war, so hat das nichts mit dem Reifen zu tun.
Zwar hätte ich nicht mit dem Auto fahren dürfen; für diesen Unfall werde ich jedoch nicht zur Verantwortung gezogen.
baeckerbursch schrieb:Das ist richtig, entspricht aber nicht Kaprun.
Kaprun wäre, auf obriges Beispiel bezogen: Wissentlich falsche Reifen montiert, der Reifen platzt und 155 Menschen sterben.
mic schrieb:Unsere Werksfeuerwehr hat sich ja fast totgelacht als ich ihnen die Bilder gezeigt habe.
Da an dem verbrannten Zug keine Feststellungen getroffen werden können, weil der dortige Heizlüfter verbrannt ist, ist eine zuverlässige Rekonstruktion des Brandgeschehens nicht möglich. Auf der Grundlage des Ermittlungsergebnisses war jedoch der Nachweis, dass der Brand auf die Bindenähte im Bereich der Befestigungsdome zurückzuführen ist, ausgeschlossen. Zumindest ebenso wahrscheinlich ist, dass der Brand durch eine Hydraulikölbelastung des Heizlüfters verursacht wurde, zumal sich im untersuchten Heizlüfter aus dem Schwesterzug Hydrauliköl befunden hat.
Da an dem verbrannten Zug keine Feststellungen getroffen werden können, weil der dortige Heizlüfter verbrannt ist, ist eine zuverlässige Rekonstruktion des Brandgeschehens nicht möglich.
Ok, tropfendes Hydrauliköl und ein Haushaltsheizlüfter vertragen sich schlecht. Aber ob das billigste Industriemodell, das ja dann zulässig gewesen wäre, Hydrauliköl verträgt bezweifle ich sehr.Zumindest ebenso wahrscheinlich ist, dass der Brand durch eine Hydraulikölbelastung des Heizlüfters verursacht wurde,
citta dei sassi schrieb:@ TPD: Besonder eines das den Flammpunkt bei 98 Grad hat und daher in weiten Bereichen der möglichen Anwendungen verboten ist.
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen