• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Kitzbühel 2018/19

Dann bleibt nur zu hoffen dass der Resterkogel durchhält. Wenn ich mir die Vorhersage anschaue wird das sicherlich auch knapp.
Weil sonst wäre der Schuss für die Bergbahnen nach hinten losgegangen. Keine so wirksame PR, und keine Grundlage für den späteren Skibetrieb an diesen Pisten, da man zu früh den Schnee verteilt hat.
 
Ich glaub nicht dass sie vernünftig durchhalten - die nächsten 10 Tage mindestens bleiben sehr warm - kaum mal Nachtfrost. Dazu sieht man auf der Webcam schon die ersten braunen Flecken auch am Resterkogel. Sie haben einfach 2 Wochen zu früh den Schnee verteilt - die ersten beiden Wochen war ja eh kaum jemand da und Wetter großteils schlecht. Würde man etwa erst jetzt verteilen - dann hätte man immerhin großteils Sonnenschein und nicht mehr alzu starken Föhn - und wäre trotzdem das erste Winterskigebiet.
Evtl lässt sich in 2 Wochen halt noch irgendwie runterrutschen auf halber Breite - aber nächste Woche wirds ja erst so richtig warm und sonnig. Dazu hätte man wenn man jetzt erst den Schnee verteilt sicher weniger negative Presse.
 
Da sind wohl einige augrund der Verhältnisse in 2017 zu euphorisch geworden und 2018 gibt's da mal richtig einen vor den Turm.
Keine Ahnung, was das für die Zukunft bedeutet. Man muss sicher den Winter insgesamt abwarten, aber die Wahrscheinlichkeiten, dass das Geschäftsmodell alpinskisport in den Alpen unter 2000 Metern in 10 Jahren noch funktioniert, sinken weiter. 3 Monate sind bei dem betriebenen Aufwand nicht nachhaltig, dieser Realität muss man sich stellen. Ruhrgebiet 2.0.
 
Die Aussage mit dem Bild der aperen Piste finde ich super!!

"Das Schneeband am Hahnenkamm sei aber keine vergebene Liebesmüh, denn es sei eine gute Grundlage für den Winter."

Ich interpretiere dass mal so. Dank dem Schnee ist der Boden jetzt für Wochen tief durchgefroren, daher habe wir nun perfekte Grundlage für den nächsten Schneefall der zur Not halt auch bei 10grad Dank der guten Grundlage produziert wird, der Boden strahlt ja Kälte so weit aus dass alles Wasser was wir drüber sprühen sofort zu Schnee gefriert.

Gute Grundlage entspricht also wohl den guten Bedingungen die immer in Schneebericht aufscheinen.
 
Am Cover der neuen "News" ist auch das Bild von der Resterkogel oben und ein Artikel über den Aufwand zur Erzeugung von Kunstschnee, bzw. das Einlagern von "alten" Schneereserven.

Der Artikel beschreibt recht gut die Fakten über Snowfarming, die Kosten der Einlagerung, etc.

Abgesehen das ein Umweltschützer meinte, dass der Schnee extra für die Deponierung erzeugt werden musste und Kunstschnee an sich schlecht ist, daher ist auch das Aufbewahren des alten Schnees nicht gut ist. Und die Folien und die Isolierplatten sind auch nicht umweltfreundlich.
 
Kitzracer111 schrieb:
Am Cover der neuen "News" ist auch das Bild von der Resterkogel oben und ein Artikel über den Aufwand zur Erzeugung von Kunstschnee, bzw. das Einlagern von "alten" Schneereserven.

Der Artikel beschreibt recht gut die Fakten über Snowfarming, die Kosten der Einlagerung, etc.

Abgesehen das ein Umweltschützer meinte, dass der Schnee extra für die Deponierung erzeugt werden musste und Kunstschnee an sich schlecht ist, daher ist auch das Aufbewahren des alten Schnees nicht gut ist. Und die Folien und die Isolierplatten sind auch nicht umweltfreundlich.

so so die Umweltschützer mal wieder... :lol:
diese müssen auch jede Initiative schlecht reden, obwohl sie von den Dingen vielfach absolut keine Ahnung haben.. :(
Wann hätten die Bergbahnen diesen Schnee, denn nach Meinung des Umweltschützers extra erzeugen sollen ?? Am Saisonende ist es von den Temperaturen bereits viel zu warm, da funktioniert keine Schneekanone mehr...
und während der Saison, dann hätte man ja in diesem Bereich schon Kunstschnee Hügel sehen müssen..
Wir waren am Saisonende dort zum skifahren, und es waren weit und breit keine Schneekanonen mehr und ebenfalls nirgendwo Kunstschneehügel zu sehen. Die Schneeverhältnisse waren natürlich für Anfang April perfekt, da ja relativ spät nochmals Schnee gefallen ist..
Auch laut Auskunft des Mitarbeiters der Bergbahnen am Resterkogel werden die Schneedepots zumindest am Resterkogel, ausschliesslich durch das Zusammenfahren, des am Saisonende noch vorhandenen Schnees erzeugt.
Natürlich ist dort noch ein Anteil von Kunstschnee enthalten, welcher im Laufe der Saison von den fest installierten Schneelanzen auf der Piste verteilt wurde.. ( aber es gab keine einzige Schneekanone welche auschliesslich für dieses Depot Schnee erzeugt hat )
aber das ist eben typisch Umweltschützer.. erst einmal alles schlecht reden... :D
nähere Details findet Ihr auch unter nachfolgenden Link..
https://blog.kitzbuehel.com/schnee-von-gestern-unglaublich-aber-wahr
 
Keine Ahnung warum die Zeitungen erst im 4 Jahr wo Kitzbühel eine Piste am Resterkogel im Herbst öffnet auf das Thema kommen. Event. der heiße Sommer und der Klimawandel als Thema. Die gleichen Bilder hätten sie vor 3 oder 2 Jahren auch bringen können. Die Bergbahn wirbt ja schon seit Jahren damit.

Viele Umweltschützer und Vertreter der Grünen bauen am Thema der Schneekonservierung eben ihre Kritik am Skifahren insgesamt auf. Quasi als Auswüchse der Skiindustrie und letztes aufbäumen vor dem Ende des Sports.
Die Bilder von den Gletschern in denen die Liftstützen eingepackt sind, oder im Sommer mehr oder weniger nur mehr ein schwarzer Schneehaufen übrig bleibt, wird in dem Zusammenhang nicht erwähnt, zumindest nicht sosehr wie die Pisten in Kitz.
 
Warum sollte man den Bergbahnen diesbezüglich glauben - wenn sich auch verlauten:
"Das Schneeband am Hahnenkamm sei aber keine vergebene Liebesmüh, denn es sei eine gute Grundlage für den Winter."

Viel mehr Wahrheitsgehalt als bei VW sehe ich da nicht.
 
extremecarver schrieb:
Warum sollte man den Bergbahnen diesbezüglich glauben - wenn sich auch verlauten:
"Das Schneeband am Hahnenkamm sei aber keine vergebene Liebesmüh, denn es sei eine gute Grundlage für den Winter."

Viel mehr Wahrheitsgehalt als bei VW sehe ich da nicht.

Stimmt auch wieder. Die Antwort soll es eben das kurze Gastspiel am Walde wenigstens irgendwie positiv hinstellen, was ja bei den Bildern wirklich schwer fällt. Grundlage für Winter... :lol: Die Mitarbeiter konnten ein paar Tage trainieren, um gut in den Winter reinzukommen

Wenn es noch 2 bis 3 Wochen so warm bleibt, speziell in der Nacht, wird das auch am Resterkogel spannend.. Werden dann wohl den Schnee von der Neben- auf die Hauptpiste schieben müssen um wenigstens die zu halten.
 
Schaut aus, als ob die Piste an der Resterhöhe durchgehalten hat!

Welchen Hintergrund hätte eigentlich die Waldepiste als 2. Depotstandort? Anfängerhang ist sie ja nicht gerade?!

LG
 
Fabsl schrieb:
Schaut aus, als ob die Piste an der Resterhöhe durchgehalten hat!

Welchen Hintergrund hätte eigentlich die Waldepiste als 2. Depotstandort? Anfängerhang ist sie ja nicht gerade?!

LG

Die Hahnenkammbahn läuft ja eh, die Piste ist relativ kurz und man erreicht es halt direkt aus Kitzbühel.
 
Ausblick von der Wochenbrunner Alm Richtung Walde heute am 15.11.2018.
Es ist noch einiges an Depotschnee speziell im unteren Teil der Walde Piste übrig.
Also hat Burger doch recht das einiges an Schnee noch da ist. Das TT Foto wird vermutlich an der schneeärmsten Stelle gemacht worden sein. Und am Resterkogel sind nach wie vor besste Bedingungen. Sonst wären die Schweizer nicht dort!
Zum Glück lässt sich Kitzbühel wegen einiger negativer Presseberichte nicht von der eingeschlagenen Linie abbringen.
Die Zukunft wird zeigen, daß Sie recht haben.
Den in 10 Jahren sind die Gletscher soweit abgeschmolzen, daß wahrscheinlich Kitzbühel früher öffnen kann als die "Toteisskigebiete" am Alpenhauptkamm.
Und was 2018 Gurgl und Sölden einen Monat nach Kitzbühel zusammenbringen ist ja auch nicht berauschend.
Nicht mal die große Südstaulage vor Allerheiligen hat da viel genutzt.
 

Anhänge

  • Wanderung Gruttenhütte 15.11.2018 187.JPG
    Wanderung Gruttenhütte 15.11.2018 187.JPG
    422,3 KB · Aufrufe: 6.776
Laut Zeitungsberichten haben die Bergbahnen anscheinend keine Bewilligung für das Depot am Resterkogel. Die Behörden in Zell am See leiten ein Verfahren ein, bezüglich einer Strafzahlung.
Gut das die Behörden schon nah 4 Jahren drauf kommen, dass ein Depot angelegt wurde. Wahrscheinlich weil es heuer in allen Medien war, hat es wer im Amt bemerkt :D

https://www.tt.com/wirtschaft/stand...ehen-saisonstart-in-kitzbuehel-hat-nachspiel
 
Tiroler Oldie schrieb:
Und am Resterkogel sind nach wie vor besste Bedingungen. Sonst wären die Schweizer nicht dort.

Die deutschen Slalom-Damen sind zwar nicht das Maß der Dinge, aber auch die haben lieber dort trainiert als auf dem Gletscher.

Jürgen Graller, Bundestrainer Damen
"Nach dem Weltcup-Auftakt in Sölden haben wir zunächst am Resterkogel, dem Rennzentrum der Kitzbüheler Bergbahnen, bei guten Bedingungen trainiert."

Christina Geiger
"Bevor wir am Donnerstag vergangener Woche nach Skandinavien geflogen sind, haben wir uns am Resterkogel bei Kitzbühel vorbereitet. Die Bedingungen waren trotz der warmen Temperaturen gut und das Training entsprechend effektiv."

https://www.deutscherskiverband.de/detail_news_de,500,1362608,detail.html
 
Kitzracer111 schrieb:
Laut Zeitungsberichten haben die Bergbahnen anscheinend keine Bewilligung für das Depot am Resterkogel. Die Behörden in Zell am See leiten ein Verfahren ein, bezüglich einer Strafzahlung.
Gut das die Behörden schon nah 4 Jahren drauf kommen, dass ein Depot angelegt wurde. Wahrscheinlich weil es heuer in allen Medien war, hat es wer im Amt bemerkt :D

https://www.tt.com/wirtschaft/stand...ehen-saisonstart-in-kitzbuehel-hat-nachspiel

Wobei anscheinend es nur um das Schneedepot auf Salzburger Seite geht.( was heuer auch viel größer war als in den letzten Jahren )
1 Ganz oben neben der Berstation der Panoramabahn.
Die anderen 2 Schneedepot liegen auf Tiroler Gebiet.

https://salzburg.orf.at/news/stories/2947650/
 
rajc schrieb:
Kitzracer111 schrieb:
Laut Zeitungsberichten haben die Bergbahnen anscheinend keine Bewilligung für das Depot am Resterkogel. Die Behörden in Zell am See leiten ein Verfahren ein, bezüglich einer Strafzahlung.
Gut das die Behörden schon nah 4 Jahren drauf kommen, dass ein Depot angelegt wurde. Wahrscheinlich weil es heuer in allen Medien war, hat es wer im Amt bemerkt :D

https://www.tt.com/wirtschaft/stand...ehen-saisonstart-in-kitzbuehel-hat-nachspiel

Wobei anscheinend es nur um das Schneedepot auf Salzburger Seite geht.( was heuer auch viel größer war als in den letzten Jahren )
1 Ganz oben neben der Berstation der Panoramabahn.
Die anderen 2 Schneedepot liegen auf Tiroler Gebiet.

https://salzburg.orf.at/news/stories/2947650/

nein, es liegen alle 3 Depots am Resterkogel auf Salzburger Gebiet (sowie auch die Piste an der 6KSB Resterhöhe und die Breitmoosabfahrt zur Mittelstation der Panoramabahn)
 
Falls es jemanden mit Erfahrungen in den Naturschutzgesetzen von Salzburg und Tirol hat, könnte jemand meine nachfolgenden Fragen/Vermutungen bestätigen?

- Dient § 25 (1) c) des Salzburger Naturschutzgesetzes hier als Grundlage?
- Aufgrund von weiteren Regelungen in diesem § ist auch die Aufteilung in mehrere kleinere Depots am Resterkogel trotzdem bewilligungspflichtig?
- Fehlen entsprechende Regelungen im Land Tirol (zumindest finde ich nichts entsprechendes im Tiroler Naturschutzgesetz) oder gibt es hier nachgelagerte Regelungen in Verordnungen etc.

Generell finde ich es "spannend", dass sich zwei Landesnaturschutzgesetze innerhalb Österreichs so stark unterscheiden (zumindest ist das mein Vergleichseindruck) und es damit auf wenigen Metern zu einer Bewilligungspflicht für ein Schneedepot kommen kann oder nicht (unabhängig davon, wo die Depots vom Resterkogel jetzt waren; beim Ötzi hat man ja auch Jahre gebraucht um zu entscheiden ob er Nord- oder Südtiroler war :lach: :lach: :lach: ).

Grundsätzlich finde ich die Schneedepots gut und möchte den Kitzbühlern die Betrieb im Oktober nicht vorwerfen, auch wenn es in diesem Jahr aufgrund des extrem warmen Wetters sowohl in den Medien gehypt wurde, als auch in Sachen Walde halt nicht bis zum Saisonbeginn gehalten hat. Damit konnt man aber wohl nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht rechnen.

Büro Freitag mittag fernab vom Schnee; da kommt man auch mal auf die krude Idee sich ein Gesetz durchzulesen :lach: :lach: :lach:
 
Zurück
Oben