Wobei das Beispiel jetzt ja wirklich eine Piste in einem Gelände ist, das sonst wohl keine Piste erlaubt hätte. Dazu noch in ohnehin instabilem Moränengelände, welches sich in jüngerer Vergangenheit geformt hat und immer noch unter höchstem Erosionseinfluss steht. Da sehe ich das schon sehr anders.
Es het ja auch nicht um irgendwelche Zuwege, Verbindungen etc., die ohne Pistenbau im erforderlichen Maß nicht realisierbar wären.
Mir geht es nur um im Grunde sinnlose Totplanierungen von Gelände, welches ansich nicht nur ohnehin vor der Planierung bereits skitauglich ist, sondern durch die Planierungen sogar langweiliger und gefährlicher wird.
Der Hintergrund liegt dort ja nicht darin, besser Skifahren zu können, sondern einfach nur darin, möglicht große Massen an Skifahrern durchzuschleusen. Dies geschieht ohne Rücksicht auf Verluste aus rein wirtschaftlichen Interessen und zwar nicht nur im Gewinn zu machen, was ja vollkommen legitim ist, sondern um Gewinnmaximierung in exzessivem Maße zu betreiben.
Und es muss erlaubt sein, dies zu kritisieren, auch wenn es die Freunde dieser Form des Wintersportes manchmal nervt.