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Kopfairbag als Alternative zum Helm?

Sauerland_6_CLD

Wurmberg (971m)
Hallo liebe Forenten,
seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit einer Art Kopfairbag die es als Alternative zum Fahrradhelm gibt.
Da ich absoluter Helmverweigerer bin, aber Sportarten betreibe wo er wirklich Sinn machen würde, bin ich immer auf der Suche nach Alternativen.
Bei Segwayfahren im Strassenverkehr ist ein Helm zwar nicht zwingend, aber sicher besser.
Anderseits ist es ähnlich wie beim Skifahren, das Freiheitsgefühl leidet under dem Plastikpanzer doch ganz erheblich.
Ein für Fahrradfahrer endwickelter Kopfairbag könnte hier Abhilfe schaffen.
Gerade die eingebetteten Videos auf der Herstellerseite sind recht überzeugend, wie ich finde.
Vielleicht könnte, mit geänderter Software, hier einmal eine Alternative auch für den Helm beim Skifahren endstehen.
Schaut selber, ich bin gespannt auf euere Meinungen.

http://www.hovding.com/en/how
 
Sorry, aber, wieso "leidet das Freiheitsgefühl" durch einen Helm? Einen GUTEN Helm merkt man praktisch gar nicht.
Allerhöchsten beim Frühjahresski kann der Helm störend sein (es wird einfach zu Warm am Kopf) - aber bei normalen Bedingungen ist das wirklich völliger nonsens - wenn der Helm gut passt, merkst Du den einfach nicht!

Aber zum Thema:
Ich denke nicht, das so ein Kopfairbag wirklich helfen kann - insbesondere da man bei einen schwereren Sturz ja durchaus mehrfach aufschlagen..
 
probiers doch einfach mal aus und berichte!

Vielleicht ist die Kombination aus Helm und Airbag das zukünftige non plus ultra...
 
Jens, vielleicht kommts durch meinen Job, aber Erfahrungsgemäss leiden meisten die -zumindest der Teil meiner Kunden- unter mangelnder Freiheit wo es eh nix zum schützen gibt :lach:
Ich mein nach ner schweren Kopfverletzung, sabbernd in nem zungengesteuerten Rolli sitzend bekommt Freiheit doch eine ganz andere Bedeutung... :|
 
Mich stört so ein Helm und ich werde zum Skifahren niemals einen tragen. :nein: :nein: :nein: :nein:
Aber ich würde auch mit einem alten 11er noch 200 km/h fahren, ohne Airbag, ABS und Zeugs.
Ich finde die Idee dieses Airbags auf jeden Fall klasse, besser zumindest als mit einem Plastiktrümmer auf dem Kopf durch die Gegend zu rennen :twisted:
 
massatomba schrieb:
mich stört ein Rollstuhl und ich will niemals einen fahren....

Da gibt der Helm dann aber nur eine Psydosicherheit, vor Wirbelverletzungen schützt ein Rückenprotektor 8O
Nicht zu vergessen den Lendenschutz, die Knieschoner, Handgelenkstützen usw.
Und all der Krempel erschlägt einen dann bei einem Auffahrunfall auf dem Weg ins Skigebiet :twisted:

Eigentlich wollte ich aber auch mehr über die Technik des neunen Kopfairbags diskutieren :roll:
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
massatomba schrieb:
mich stört ein Rollstuhl und ich will niemals einen fahren....

Da gibt der Helm dann aber nur eine Psydosicherheit, vor Wirbelverletzungen schützt ein Rückenprotektor 8O
Nicht zu vergessen den Lendenschutz, die Knieschoner, Handgelenkstützen usw.
Und all der Krempel erschlägt einen dann bei einem Auffahrunfall auf dem Weg ins Skigebiet :twisted:

Eigentlich wollte ich aber auch mehr über die Technik des neunen Kopfairbags diskutieren :roll:

Das ist für dich vielleicht von Interesse:
http://www.fashion-und-lifestyle.de/hoevding-airbag-fahrrad/
 
Ich fahr eigentlich immer mit Helm und Rückenpanzer. Den Helm hab ich mir recht freiwillig angezogen, beim Rückenpanzer gabs die entsprechende Situation dazu. Ich wurd auf nem Flachstück von einem unbekannten umgenietet und hab danach wohl einige Purzelbäume geschlagen. Da ich vom Motorradfahren eh noch einen guten Panzer daheim hatte wars zwar keine große Investition aber ich fahr seitdem etwas beruhigter.

Der Helm hat hat ja noch andere Vorteile, wie oft hab ich beim laufen schon die geschulterten Ski vom Vordermann auf den Helm geschlagen bekommen. Genauso wie die Stöcke die an Treppen gern mal in Augennähe kommen, große Skibrille und auch da ist alles Sicher.
 
Hallo,
mal der Versuch eines nicht-emotionalen Beitrags :wink: und nur unter Bezug auf die verlinkten Videos:

Zunächst weiß ich nicht, ob dieses dicke Paket um den Hals herum wirklich angenehmer ist als ein (gut angepaßter und gut durchlüfteter) Helm auf dem Kopf :roll:

Dann zu den durchgespielten Crash-Situationen - die spielen sich laut Einblendung bei Geschwindigkeiten zwischen 16 und 20 km/h ab; das dürfte der Realität beim Skilaufen nur für ein begrenztes Publikum entsprechen. Wenn man sich die lange Auslöseverzögerung in der Zeitlupe beim ersten Crashtest anschaut und gedanklich die Geschwindigkeit verdoppelt ... 8O . Wenn man sich den Seitensturz bei einer Geschwindigkeit von 16 km/h anschaut und die dabei wirkende Querbeschleunigung vorstellt, die diese Friseurhaube auslöst, dann dürfte das einem beim Skifahren auf jeder dritten scharf gefahrenen Bodenwelle um die Ohren fliegen.

Schließlich ein Vergleich zum Airbag im Auto: während der auslöst, wirken bereits andere Verzögerungselemente mit (Gurt, Knautschzonen); beim Ski- oder Radfahren ist nichts da, was "vorverzögert"; der Airbag muß erst "kommen" - der Helm ist im Gegensatz dazu bereits da.

Für mich ganz klare Konsequenz pro Helm.
 
jens.f schrieb:
Sorry, aber, wieso "leidet das Freiheitsgefühl" durch einen Helm? Einen GUTEN Helm merkt man praktisch gar nicht.
Allerhöchsten beim Frühjahresski kann der Helm störend sein (es wird einfach zu Warm am Kopf) - aber bei normalen Bedingungen ist das wirklich völliger nonsens - wenn der Helm gut passt, merkst Du den einfach nicht!.
Soso, du weißt also, was jemand Anderes merkt?
Die Tatsache, dass du sagst, dass es im Frühjahr zu warm sein kann beweist außerdem bereits, dass selbst du ihn auch merkst.

Zum Airbag: Bei einer Kollision dürfte der nichts bringen.

j.wayne schrieb:
Der Helm hat hat ja noch andere Vorteile, wie oft hab ich beim laufen schon die geschulterten Ski vom Vordermann auf den Helm geschlagen bekommen. Genauso wie die Stöcke die an Treppen gern mal in Augennähe kommen, große Skibrille und auch da ist alles Sicher.
Tut mir leid, aber ich muss jetzt gerade schmunzeln.
 
Wenn dieser Airbag wirklich sinnvoll vor Verletzungen beim Skifahren schützen würde, würde der dann nicht schon im Weltcup benutzt?
Wie verhält sich dieser Airbag wenn man einen normalen Sturz hat bei dem nichts passiert? Egal ob mit oder ohne Helm. Geht der dann auch bei jedem einzelnen Sturz auf? Wenn ja ist dieser Airbag also ein Wegwerfprodunkt. Der regelmäßige Skifahrer braucht dann also pro Saison 10 Stück von denen. Zu was für einem Preis? Wohl eher nicht für unter 10€.

Ein paar pragmatische Dinge:
Wo befestige ich bei dem Airbag meine Helmkamera?
Mein Helm gibt mir warm wenn es kalt ist und wenn es warm (+5°C) ist tu ich auch nicht schwitzen.
Schützt dieser Airbag auch vor Bügeln egal ob vom Sessellift oder schlepper bei unsachgemäßer Benützung?
Schützt diesre Airbag wenn ich mich sonstwo mit dem Kopfstoße wo man sich mit dem Skihelm nicht weh tut?
 
Ich kann keinen Vorteil zu einem Helm erkennen; zumindest bei den Sportarten die ich ausübe (Radfahren und Skifahren) fühle ich mich mit einem Helm sicher besser geschützt.
Vielleicht fürs Motorradfahren irgendwie im Helm integriert ok, das würd ich mir, geringes Gewicht vorausgesetzt, überlegen.
Aber fürs Skifahren neverever.
Ala Lawinenairbag, muss man hier doch sicher auch die Kartusche mal wechseln, wenn man das dann mal vergisst oder das Ding vielleicht mal beim Apresski irgendwie in Mitleidenschaft gezogen wurde... :roll:
Hätt ich kein Vertrauen in das Ding!

(Hoffe das ist hier ein ernstgemeintes Topic und nicht so ne Werbeaktion wie die Typen mit den Raxski damals)
 
Ein Helm wiegt fast nicht's mehr, man hört mittlerweile auch gut durch die Dinger und er wärmt sogar, also ich wüsste nicht, weshalb ich darauf verzichten sollte, bzw weshalb ich auf etwas andres umsteigen sollte! Wenn jmd. keinen Helm benutzen möcthte, soll er es eben lassen. Wer heutzutage jedoch behauptet, ein Helm gibt einem auch nicht viel Schutz, der zeugt von absoluter Unwissenheit und beweist zudem, dass er wohl nur selten die Medien verfolgt, zumindest selten die Medien in den Alpenländern!
 
Also dieses ganze Geraffel um den Hals würde mich mehr stören als jeder Helm.
Mir ist der Buff schon meistens zuviel.
Zudem überzeugt mich das Konzept nicht. Bei stumpfen Einwirkungen mit geringer Wucht mag es ja noch funktionieren -wenn es denn optimal auslöst. Aber bei Geschwindigkeiten wie beim Skifahren oder MTB? Niemals.
Ganz abgesehen von einem Aufprall auf eine spitzwinkelige Felskante oder ähnliches; So viel Druck kann das Teil niemals aufbauen, um einer großen Kraft, welche auf kleiner Fläche einwirkt zu widerstehen. :steinigung:




Außerdem geht wertvolle Zeit nach einem Unfall verloren bis sich die Crew der Pistenrettung nach ihrem Lachanfall wieder
einkriegt und die Handyfotos geschossen hat. :rofl:
 
@mic:
Daran dachte ich auch als erstes.... :lach:

Schönes Sommerlochthema...ich bleib bei meinem Standpunkt, der aus der Berufserfahrung heraus entstanden ist:

Wer seinen Kopf nicht schützt, hat auch nix zu schützen. Schlimm nur, dass sowas vom sozialen Netz ohne jegliche Einschränkung aufgefangen wird. Zumindest medizinisch.
 
Bei sowas fällt mir immer ein Spruch von Marcel Wüst ein:

"Auch ein dummer Kopf kann wehtun!“
 
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