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Kopfairbag als Alternative zum Helm?

Sauerland_6_CLD schrieb:
Wieso? Ein Premium Helm (Bogner o.ä.) kostet das gleiche.

...und genau dieses eitle Klientel wird die Zielgruppe für das Teil sein.
Muenchner Business-Tussi, die abends mit ihrem Designerradl noch kurz die gerade angesagte OpenAir Location ansteuert
und sich bloß die Frisur nicht ruinieren will.
In diesem Kaeufersegment koennte diesem Produkt sogar Erfolg beschieden sein.

Jedoch wird sich wohl kein ernsthaft ambitionierter Biker, der das Rad als Sportgerät nutzt, auf dieses Ding verlassen.
Abgesehen davon stelle ich mir diese Halskrause störender als einen Helm vor.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Che schrieb:
Sauerland_6_CLD schrieb:
Es stellt sich aber doch die Frage gegen wen man eher etwas unternehmen sollte, gegen "Mützenfahrer" oder gegen Besoffskis?

Nja, Saufen gehört dazu, solange man danach nur noch die Talabfahrt angeht.

Sehr sehr traurige Aussage und auch sehr egoistisch.
Ich habe das jetzt mal ganz bewusst beobachtet und auf eine Reaktion wie Deine gewartet.

Was ist das nur für ein Forum: Schreibt jemand, dass er keinen Helm tragen mag, kommen sofort diverse Weltverbesserer und belehren den ach so hirnlosen Skifahrer ohne Helm.
Schreibt aber jemand, dass es besoffen auf die Piste geht und es ihm quasi egal ist, wenn er andere gefährdet, kommen nur sehr wenige Reaktionen.
Es ist schon traurig und all die, die sich hier als Wissende aufspielen, aber Postings wie das von Dir zitierte unkommentiert lassen, sollten ihre Position mal überdenken.
Gehirnzellen werden durch Saufen zerstört - und nicht durch Mützen oder Wind, der durch die Haare streicht.
 
3303 schrieb:
Schreibt aber jemand, dass es besoffen auf die Piste geht und es ihm quasi egal ist, wenn er andere gefährdet, kommen nur sehr wenige Reaktionen.

Sicher berechtigt, deine Kritik.

Andererseits gibt es Aussagen, wie die von Dir angesprochene, die einfach keines Kommentares bedürfen und am besten für sich selbst und den Intellekt(?) des Verfassers sprechen.
Hier gilt einfach das Sprichwort "Hopfen und Malz verloren"',und in diesem Fall wohl im wahrsten Sinne des Wortes.
 
Bei Interpretationen habt ihr nicht schlecht abgeschnitten oder? :lol:
"Saufen gehört dazu" kann man nunmal breit auslegen, ich gehe sicher nicht im absouten Vollsuff auf die Bretter! Manch einer im Forum kann das denke ich auch bestätigen, aber Euch Sommerloch-Nörglern will ich ja auch nicht den Spaß verbieten :roll:
 
Manchmal wird immer schlimmer :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

ich gehe sicher nicht im absouten Vollsuff auf die Bretter

Wenn ich mich tatsächlich so wegknallen sollte, dass ich nicht mehr fahren kann, werde ich auch die Gondel nehmen, keine Angst^^ Außerdem sind die meisten Aprés-Ski-Buden eh im Tal. Und wer beim Moser, etc. um 17.30 mit den Kindern ins Tal fahren will, muss mit sowas rechnen, sry.
 
@3303, Du hast da völlig Recht. Ich habe vielleicht 3mal angesetzt was zu schreiben,
mich dann aber doch entschlossen es zu lassen, da ich es genauso sehe wie Pistencruiser! Manche Postings sprechen einfach für sich.
Sicher Schade- ist aber so.
Pistencruiser schrieb:
Andererseits gibt es Aussagen, wie die von Dir angesprochene, die einfach keines Kommentares bedürfen und am besten für sich selbst und den Intellekt(?) des Verfassers sprechen.
Hier gilt einfach das Sprichwort "Hopfen und Malz verloren"',und in diesem Fall wohl im wahrsten Sinne des Wortes.
 
Was macht Anti-Alkohol-Weltverbesserer eigentlich besser als Pro-Helm-Weltverbesserer? :twisted:
 
^^na denk mal nach!!
Sicher wird sich hier aber jemand finden der es dir erkärt.
 
Die jeweiligen Personen sind ja nicht in der Lage, das neutral zu bewerten, schließlich machen sie in beiden Fällen die eigenen geschlossenen Moralvorstellungen zu Weltverbesserern. Nur der Ausgangspunkt ist ein anderer.

( :twisted: kann Übrigens auch Zynismus ausdrücken... genauso, wie die Aussagen zum alkoholisierten Skifahren, die hier getroffen wurden, ironisch gemeint sein können. :wink: Da kann ich die künstliche Aufregung auf beiden Seiten genauso wenig nachvollziehen.)
 
thun schrieb:
Die jeweiligen Personen sind ja nicht in der Lage, das neutral zu bewerten, schließlich machen sie in beiden Fällen die eigenen geschlossenen Moralvorstellungen zu Weltverbesserern. Nur der Ausgangspunkt ist ein anderer.

( :twisted: kann Übrigens auch Zynismus ausdrücken... genauso, wie die Aussagen zum alkoholisierten Skifahren, die hier getroffen wurden, ironisch gemeint sein können. :wink: Da kann ich die künstliche Aufregung auf beiden Seiten genauso wenig nachvollziehen.)
Lass uns doch den Spaß :lol:
Jmd der ernsthaft liest und nicht nur die 2 letzten Kommentare, sieht doch, dass ich oben "Besoffkis" als Gefahr darstelle, wenn z.B. solche in einen hineinfahren. Wenn sich jmd nicht mehr auf den Ski halten kann, bzw seinen Körper nicht mehr voll und ganz kontrollieren kann, hat er nichts auf der Piste zu suchen, da dagegen nichts unternommen wird, trage ich eben (u.a. deswegen) einen Helm.

Aber es macht doch immer wieder Spaß, sich die zahlreichen Nörgler anzusehen, die, typisch deutsch, sich echauffieren, etc. und dabei vergessen, einen Beitrag mal komplett zu begutachten, bzw. einen gewissen sarkastischen Unterton auch heraushören zu können.

In diesem Sinne- Gut trink!
 
Prost! :P

Kann man sarkastisch auffassen,...muss man jedoch nicht. So ist das halt mit dem geschriebenen Wort. Spielraum für Interpretationen, welche in eine vom Verfasser nicht unbedingt angestrebte Richtung gehen sind dabei eben moeglich. Ebenso wie dann daraus resultierende - möglicherweise falsche - Rückschlüsse zur Person.
Wenn's dich erheitert....Um so besser!
Diskussionen zum Thema pro/contra Helm und Saufgelage auf Skihuetten gabs hier schon zur Genüge.
K. A. was das jetzt mit moralisch geschlossenem Weltbild bzw. Gutmenschentum oder gar Weltverbesserungsbestreben zu tun hat, wenn dazu eine Meinung geäußert wird.


P.S.
Ging's hier nicht im Kern darum, ob das vorgestellte Produkt technisch und in seiner praktischen Anwendung eine Alternative zum Helm darstellen könnte oder nicht?
 
thun schrieb:
Die jeweiligen Personen sind ja nicht in der Lage, das neutral zu bewerten, schließlich machen sie in beiden Fällen die eigenen geschlossenen Moralvorstellungen zu Weltverbesserern. Nur der Ausgangspunkt ist ein anderer.
Würde ich nicht so sagen.
Es macht mE schon einen Unterschied, ob man jemandem Widerstand bietet, der sich selbst weniger schützt, als es der eigenen Vorstellung entspricht
oder ob man dies bei jemandem tut, der Andere gefährdet.
 
Pistencruiser schrieb:
P.S.
Ging's hier nicht im Kern darum, ob das vorgestellte Produkt technisch und in seiner praktischen Anwendung eine Alternative zum Helm darstellen könnte oder nicht?

Ich habe mich als TE die letzen Tage mal zurückgehalten und nur gelesen.
Kann ja auch mal ganz aufschlußreich sein :biggrin:

Grundsätzlich sind neue Systeme für mich immer interessant, ich bin begeisterter Skifahrer und für's Skifahren geht jedes Jahr nahezu mein Jahresurlaub drauf.
Ich bin der neuen Technik durchaus zugetan und rüste auch selber gerne auf :mrgreen:
Die letzten Jahre haben uns ja so einges beschert, manches setzt sich durch, anderes verschwindet wieder.
Neue Akkutechnik macht heizbare Kleidung möglich, ich habs ausprobiert und für gut befunden.
Von der Skibrille die Infos in die Scheibe spiegelt und mit dem I-Phone per Bluetooth kommuniziert war ich noch nicht so angetan, aber diese Saision soll ja eine verbesserte Version kommen.

Einen Lawinen-Airbag hat man Anfangs auch belächelt, warum sollte es nicht möglich sein, ein solches System zum Schutz des Kopfes in Kleidung zu integrieren?
Wir leben schließlich in einer Industrienation und wir sollten uns wirklich hüten neue Technik gleich zu verteufeln.
Es kann ja jeder in seinem Lodenmantel und Kabelzugbindungsski weiter fahren, der das gerne möchte.
Aber andere möchten gerne was neues ausprobieren, es sollte doch jeder halten können wie er mag.
Auch bei mir sind längst nicht alle Neuerungen willkommen.
Ich fürchte das ich in 20 Jahren der letzte bin, der noch nach alter Hacke auf dem Ski steht,
der einmal in der Skischule "Stabilität durch Blockform" gelernt hat und auch heute noch so praktiziert, weil ich es einfach sehr viel eleganter finde so zu fahren.
Und in 20 Jahren gerne auch mit einer Airbag-Jacke :tongue:
 
Ein Lawinenairbag ist auch durchaus technisch nachvollziehbar und mit so einer Lösung nicht zu vergleichen da vergleichsweise simpel.

Bei einem Airbaghelm habe ich allerdings Zweifel, auch fürs Radl. Ist es überhaupt möglich, das Ding so fest zu bekommen, dass es genügend Schutz gegen die enormen Kräfte, die bei einen Aufprall auf einen harter Gegenstand (Asphalt, spitze Gegenstände!) auftreten? Beim Skifahren sind hier wohl Felskanten und Stürze aus etwas größeren Höhen (Variantenfahrer!) entscheidend.
Das sind ganz andere Anforderungen als bei Lawinenairbags (und automatischen Rettungswesten), die ja allein nach dem Prinzip Volumenvergrößerung arbeiten müssen.

Davon abgesehen hast Du bei technischen Lösungen generell das Problem, dass sich die Frage der Zuverlässigkeit massiv verstärken. Ein Helm funktioniert (vorausgesetzt er erfüllt die technischen Normen, sitzt und wird aufgezogen). Bei Airbags weiß man es immer erst im Ernstfall. Der Helm ist darüber hinaus kein ergänzendes Sicherheitssystem wie der Lawinenairbag (der eine Rückfallebene darstellt, primäres System bleiben ja LVS, Schaufel+Sonde), sondern ein primäres Sicherheitssystem (wie z.B. eine Rettungsweste) , somit ist absolute Zuverlässigkeit wesentlich wichtiger.
 
thun schrieb:
Bei einem Airbaghelm habe ich allerdings Zweifel, auch fürs Radl. Ist es überhaupt möglich, das Ding so fest zu bekommen, dass es genügend Schutz gegen die enormen Kräfte, die bei einen Aufprall auf einen harter Gegenstand (Asphalt, spitze Gegenstände!) auftreten? Beim Skifahren sind hier wohl Felskanten und Stürze aus etwas größeren Höhen (Variantenfahrer!) entscheidend.
.
Gegen einen starken Aufprall helfen ja auch Skihelme nicht wirklich.
 
Das Ding muss aber erstmal die entsprechenden Normen erfüllen. Und wenn es "Pfff" macht, wenn man vom Radl auf einen Nagel fällt, dann wird das ziemlich schwer. :wink:
 
Da ja keine Helmpflicht für Fahrräder besteht, für Erwachsene, ist es im ersten Moment eigentlich Wurst ob der "Helm" den Normen entspricht oder nicht. dann muss auch dieser Airbag keinen "Normen" unterstehen.
Ob dann das Objekt auch ausreichend schützt, wenn es den Normen nicht entspricht, ist dann natürlich eine andere Frage, die dann jeder für sich selbst beantwortet.
 
Nein. Weil die Mehrzahl der Leute, die sich ernsthaft überlegen werden, sowas zu kaufen, sich Gedanken darüber machen werden, ob das eine sichere Alternative zum Helm darstellt. Dann werden die entsprechenden Normen (da sie die einzige sinnvolle und einfache Vergleichsmöglichkeit darstellen) doch wieder zum wichtigsten Merkmal des "Helms". :wink:
 
Whistlercarver schrieb:
Da ja keine Helmpflicht für Fahrräder besteht, für Erwachsene, ist es im ersten Moment eigentlich Wurst ob der "Helm" den Normen entspricht oder nicht. dann muss auch dieser Airbag keinen "Normen" unterstehen.
Ob dann das Objekt auch ausreichend schützt, wenn es den Normen nicht entspricht, ist dann natürlich eine andere Frage, die dann jeder für sich selbst beantwortet.
Uii, darauf würde ich es aber auch nicht ankommen lassen! Wenn man schon einen Helm trägt, dann muss er auch den Normen entsprechen. Über die Logik dahinter kann man sich streiten, sage ja auch nicht, dass es Sinn macht, aber an solchen Dingen hängt sich ne Versicherung im Notfall gerne ran.
 
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