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Kuppelbare 3S-Bahn

Für meinen Masten habe ich ausschliesslich Gewindestangen und Muttern für den Zusammenbau verwendet.
 
Werkstatt schrieb:
Auf eigenem Land darf man bis 9,99 Quadratmeter alles bauen, was man will.
Ihr seid da gegenüber uns noch absolute Glückspilze denn alles was ein Fundamt hat braucht bei uns zumindest eine Bauanzeige. Und rein rechtstheoretisch eine Modellseilbahn auch eine seilbahnrechtliche Genehmigung da Modelle juristisch nicht nur nicht explizit von den Bestimmungen ausgeschlossen sind sondern auch der Begriff Person (als "Transportgut") überhaupt nicht definiert ist sprich ein Hardcorejurist schlimmstenfalls auch ein Playmobilmännchen als eine solche einstufen könnte... :rolleyes: ;D
 
Petz schrieb:
Hardcorejurist schlimmstenfalls auch ein Playmobilmännchen als eine solche einstufen könnte... :rolleyes: ;D
Die armen Playmobilmännchen :biggrin: .

Hmm, schade dass du wohl Chromstahlmuttern und Stangen genommen hast. Das wird mit der Zeit mit dem Alu korridieren, da Alu unedler ist. In Kombination mit Wasser kann das echt was.
Echt beeindruckend finde ich die Grösse der Stütze :D . Wie viele Stunden hast du benötigt, bis die zusammengeschraubt war?
 
Werkstatt schrieb:
Das wird mit der Zeit mit dem Alu korridieren, da Alu unedler ist. In Kombination mit Wasser kann das echt was.
Das Problem mit elektrochemischer Korrosion stellt sich bei Alu aufgrund der unterschiedlichen Positionen in der elektrolytischen Spannungsreihe aber leider praktisch immer soferne man keine Alu - oder Kunststoffschrauben verwendet. Frag mal alte Landroverbesitzer denen das Alublechkleid mit der Zeit praktisch vom Stahlgerippe der Fahrgastzelle "runterfaulte" weil sich die Befestigungsnieten auflösten... :rolleyes: :lach:
 
^^ Ja, davon kann ich ein Lied singen.
Bei mir rosten die Schrauben teilweise auch schon und das nach nur 2 Jahren.

Aber M3 Edelstahlschrauben + Muttern gab es nicht im Baumarkt.
 
Also ich habe keine Edelstahlmuttern usw. verwendet sondern Messing. Wenn man die Fotos genau ansieht, kann man das erkennen ;-).
Wie lange ich für den Masten gebraucht habe? Das ging doch einige Zeit. Da gingen auf jeden Fall ein paar Dutzend Stunden drauf. Wobei man sagen muss, das ich noch lange nicht fertig bin.
 
Das Beste, was ich erlebt habe war ein Aluholm eines Stromabnehmers, welcher aufgrund von Chromstahlschellen für die Führung der Pneumatikschläuche einfach mal so abgebrochen ist. Und das war ein Rundprofil mit 3mm Dicke :mrgreen: .

Leider ist dieses blöde Korrosionsproblem auch mit Messingschrauben vorhanden :/ . Aber ich will nicht negativ denken, gut möglich dass du keine Probleme kriegst. Wenn du die Verbindungsstellen schön pflegst, hält das Ding ewig :) .
 
Werkstatt schrieb:
Das Beste, was ich erlebt habe war ein Aluholm eines Stromabnehmers, welcher aufgrund von Chromstahlschellen für die Führung der Pneumatikschläuche einfach mal so abgebrochen ist. Und das war ein Rundprofil mit 3mm Dicke :mrgreen: .

Wobei da das Problem höchst wahrscheinlich deshalb aufgetreten ist dass durch die ständige Bewegung eines Stromabnehmers immer wieder die schützende Oxidschicht am Alu abgerieben wurde. Bei einer fix montierten Konstruktion ist das ja nicht der Fall.
 
Ram-Brand schrieb:
Aber M3 Edelstahlschrauben + Muttern gab es nicht im Baumarkt.
Aber bei Petz falls Bedarf...:lach: Falls Du mit M3x 10/12/16/30er Flachkopfkreuzschlitzschrauben, Muttern und Beilagscheiben was anfangen kannst dann bitte PN mit benötigter Stückzahl und ich schick Dir die gratis zu denn ich hab paar tausend Stück auf Lager.

Spezialwidde schrieb:
Bei einer fix montierten Konstruktion ist das ja nicht der Fall.
Auch da gibt´s ne gewisse Zersetzung wobei man pro Jahr mit etwa 1/10 mm "Aluabfraß" rechnen muß - die Erfahrung machte ich bei LKW - Bordwandprofilen an deren Unterkante in einer U - förmigen Aufnahme Stahlscharnierklemmstücke festverschraubt waren; deshalb lassen wir jetzt vom Aufbauer die Scharniere mit Gewindestangen vertikal durch die gesamte Bordwand durchschrauben... :wink:
 
Petz schrieb:
die Erfahrung machte ich bei LKW - Bordwandprofilen an deren Unterkante in einer U - förmigen Aufnahme Stahlscharnierklemmstücke festverschraubt waren; deshalb lassen wir jetzt vom Aufbauer die Scharniere mit Gewindestangen vertikal durch die gesamte Bordwand durchschrauben... :wink:

Aber auch da hast du durch den Fahrbetrieb des LKW Vibrationen die an der Passivierungsschicht kratzen. Außerdem Tausalz, das ist ja pures Gift! Schau dir mal Alutüren und Fenster an, da frisst auch nix auch wenn sie Wind und Wetter ausgesetzt sind. Und die sind ja auch mit edleren Metallen versehen.
 
Vibrationen spielen an der Stelle konstruktionsbedingt keine Rolle weil die Scharnierbefestigung so fest im Bordwandprofil verklemmt ist das sich die auch nicht minimalst bewegen kann. Streusalz war hingegen sicher ein Thema weil es durch bessere elektrische Leitfähigkeit des Wassers natürlich den Stromfluß zwischen den Metallen deutlich verstärkt.
 
Der Kabinenbau geht momentan sehr gut vorran. Sie sind schon fast ganz zusammengabaut. Nun sind die Fenster (aus Helraumprojektorfolie) an der Reihe. Jedoch habe ich hier ein Problem. Weissleim ist hier eine schlechte Lösung, weil der im trockenen Zustand nicht durchsichtig ist. Sekundenkleber trocknet zu schnell, heissleim ist zu heiss, da mir da die Kabine zusammenschmelzen würde und überhaupt nicht wasserfest. Was könnt ihr mir für einen Leim oder andere Technik empfehlen um die Scheiben reinzukleben?

Hier seht ihr mein Problem:


Und hier noch die 12 Kabinen ohne eingebaute Scheiben:
 
Ich würde den empfehlen:

https://www.amazon.de/Pattex-PXSM1-Spezialkleber-Modellbau-Kunststoff/dp/B004X62JIS

Härtet glasklar aus, ist wasser - sowie öl - und benzinbeständig und hat eine sehr feine Applikationskanüle mit der man ihn sehr exakt und dosiert auftragen kann.
Da er aber Lösungsmittel enthält an einem Druckabfallstück und auch der Fensterfolie probieren ob der nicht etwa einen der beiden Kunststoffe auflöst denn das ist nie auszuschließen.
 
Wo sind den überhaupt die Kanten wo man die Scheibe einkleben kann?

Auf dem Foto sieht es so aus, das Du versuchst die Scheibe genau bündig mit dem Rahmen einzukleben.
Die Scheiben bzw. der Rahmen sollten überplappen, so dass man beide gut Festkleben kann.

Ich weiß nicht ob Acryl oder Silikon vielleicht helfen können um die Scheiben festzukleben.
 
Erstmal danke für die Tipps mit dem Kleber! Als ich den Link von Petz geöffnet habe, ist mir in den Sinn gekommen, das ich ja sowas noch wo rumliegen hatte. Mit edem Modellbau Kunststoffkleber habe ich es gleich ausprobiert und da wird das Ergebniss deutlich besser. Die Ergebnisse meiner schon fast fertigen Kabine möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Türen und Teile des Fahrwerkes werde ich nach meinen Ferien dann noch drucken und noch zur Kabine hinzufügen.











Meine neue Facebook-Seite zu meiner Bahn möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten: https://www.facebook.com/MSDisentis/
 
So, ich habe mir mal Gedanken zu meiner Kurve gemacht. Was hält ihr von dieser Idee, wie ich die Kurve umsetzen will? Die CAD Zeichnung unten ist natürlich nur Grob für die Veranschaulichung gemacht.

 
Wenn du als Seilrollen wirklich solche Kegel verwenden willst wird dir das Seil spätestens beim ersten Passieren eines FBM abhauen (vorausgesetzt dein Laufwerk ist so konstruiert, dass das Seil abgehoben wird). Um das zu verhindern brauchst du bei den Rollen um die Kurve tiefe Rillen.
 
mayrhofner schrieb:
Wenn Du als Seilrollen wirklich solche Kegel verwenden willst wird Dir das Seil spätestens beim ersten Passieren eines FBM abhauen (vorausgesetzt dein Laufwerk ist so konstruiert, dass das Seil abgehoben wird). Um das zu verhindern brauchst Du bei den Rollen um die Kurve tiefe Rillen.
Sehe ich leider genauso und hab auf Sevi´s Zeichnung mal die ungefähre Position des abgehobenen Seils die sich kurvenbedingt auch zur Innenseite hin verschiebt angedeutet.

Sevi3SSeilkurvenlage.jpg


Daher müsste man meiner Einschätzung nach die Rollen z. B. innen mit einem erhöhten Bord (in blau angedeutet) versehen der sicherstellt das das Seil bei der Wiederablage wieder in die zentrale Vertiefung rückgeführt wird.
 
Erstmal vielen Dank für eure Hinweise zu den Seilrollen!

Es ist so vorgesehen, dass sich das Seil nur leicht von den Rollen beim passieren der Kurve abheben soll. Vieleicht so rund 2mm. Unten auf dem Foto habe ich meine Fahrwerke, welche ich bald aus dem 3D-Drucker ausdrucken werde (Ich weiss, es ist nicht ein Leitner Fahrwerk. Für den 3D-Druck und Stabilitätstechnisch ist dieses unten jedoch besser geeignet. Rollen werden aus Metall gefertigt und nicht aus dem 3D-Drucker kommen, weshalb ich sie nur durch den Zylinder dargestellt habe). Das Seil wird jedoch nicht im Fahrwerk liegen, sondern die Magnete werden unten am Fahrwerk sein. Ich erachte so den Kuppelvorgang in der Stationen für weniger störanfällig und habe mehr Platz für Reifenförderer usw. da sie dem Seil so nicht in die Quere kommen können.
 
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