• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Land- oder Stadtleben?

Bevorzugt Ihr eher das Land- oder das Stadtleben?

  • Stadtrand! Dort habe ich nämlich sowohl das Stadt- als auch das Landleben.

    Stimmen: 16 32,7%
  • Stadtleben! Auf dem Land ist doch nichts los und in der Stadt hat man alles.

    Stimmen: 4 8,2%
  • Bin mir noch nicht sicher, was mir besser gefällt.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Landleben! Es gibt doch nichts schöneres, als unbeschwert in der Natur und in Ruhe zu leben.

    Stimmen: 29 59,2%

  • Umfrageteilnehmer
    49
<- Am Stadtrand, wo man kein Problem mit Parkplätzen hat, wo es verkehrstechnisch nicht so voll ist wie in den Innenstädten, wo man nicht so viel Lärm durch Restaurants, Parks, Straßen, eben Innenstadt hat, wo man bequem und ohne Probleme zur Autobahn kommt, in der Nähe zur Arbeitsstätte (ganz wichtig!!), und wo man keine Bergstraßen fahren muss (bei denen man im Winter evtl. Ketten aufziehen müsste), wo man schnell an den nächsten großen Einkaufsindustrievierteln ist, wo ein McDrive am Weg von der Autobahnausfahrt zur Wohnung liegt, ....

Also Dorf wär nix für mich. Insbesondere nicht (häufig in DE anzufindende) Dörfer mit ihren langweiligen weiß-beigen 60er Jahre-2-3-Stock-Häusern, Straßen voller geclonter Reihenhäuser, lärmenden Hühnern und Schafen, stinkenden Jauchengruben, etc.
 
@ Dachstein

Ich liebe Wien - Graz empfinde ich als wunderschön u. trotzdem als Großstadt und keinesfalls provinziell.

Es gibt große deutsche Städte die trotzdem deutlich provinzieller sind als z. b. Graz o. Linz.
Das hängt natürlich mit den Landes/Städtefinanzen zusammen. Die Österreicher sind im allgemeinen aber auch viel kulturaffiner als die Deutschen.
 
Ich bin in der Großstadt Wien in einem westlichen Außenbezirk aufgewachsen und lebe nun in einem südöstlichen Außenbezirk. Zehn Gehminuten in die eine Richtung - und schon bin ich in einem Einkaufszentrum und bei der U-Bahn und zehn Minuten später mit der Selbigen in der Innenstadt, zehn Gehminuten in die andere Richtung - und ich kann Rehe und Hasen in freier Wildbahn in den Feldern beobachten. (Auch die Felder sind noch innerhalb der Wiener Stadtgrenze)

Mein Arbeitsplatz ist ebenfalls in Wien und meine Arbeitkollegen die teilweise in die Stadt einpendeln beneide ich nicht, wenn sie mehrmals pro Woche auf der A2 im Stau stehen. Da pendle ich lieber am Wochenende aus der Stadt in die Berge der Umgebung.

Also ein Hoch der Großstadt-Randlage.
 
Ja also i bin a Münchner, und da bin i dahoam ; und i gher zu den Menschen die noch den bayrischen Dialekt pflegen , was ma von den meisten hier lebenden nicht mehr so sagen kann, v a die jüngeren ; und wenn ma schaut wie die Stadt zugebaut wird und wie die neuen Architekturen ausschaun, da kann ma eigentlich nur no davonlaufen ; dewegen hamm ma ja auch ne Ferienwohnung in Kiefersfelden , großer Vorteil, die meisten tollen Schigebiete sind alle hier im Umkreis ; was Münchens größter Vorteil is, ma kommt mit der Bahn überall hin und hat nicht nur eine Region vor der Haustür ; z.B. ins Allgäu kommt ma von Kufstein schlechter hin, ab München fährt n Zug schon um ca. 5.00 nach Lindau bzw Oberstdorf,is halt schön für Biker, ( bin ja seit neuestem ein begeisteter E-Bike Freak ) -- ,ma kann von einer Strecke zur nächsten rüberfahrn und braucht net Gedanken machen wie ma wieder zum Auto zruck kommt ) ; des is des was ma in München s wichtigste is, nächster Vorteil, gewisse Veranstaltungen wie z.B. Tollwood oder auch Wiesn , sowas gibt's halt nur in der Stadt, am Land isses halt etwas ruhiger ; ( ausser das Kufstein unlimited Weekend ... das war heuer der größte Hammer ) ;
so gsehn fühl ich mich mit beiden Regionen verbunden , hab halt den ganz großen Vorteil, ich wohn in München keinen km von der Autobahn entfernt, Scheffau Parkplatz exakt 100 km ; ich möchte nie im Norden wohnen oder irgendwo wo ich mehr als 2 Ampeln hab ... des is des was am meisten nervt, der Verkehr in der Stadt ; privat brauch ich in München eigentli gar kein Auto, des steht die ganze Zeit in der Garage -- 1 Roller und mehrere Bikes fahrn schnell überall hin ... ;
was natürlich n ganz großes Problem am Land draussen is , als gsunder Mensch is es wunderbar, aber wehe es fehlt mal was, die ärztliche Versorgung is in der Stadt besser ; und n Haxnbruch is schneller passiert als ma denken kann, dann steht ma sauba blöd da , wenn ma dann vielleicht nicht mehr Auto fahrn kann, die Ärzte sind in Rosenheim, und der Bahnhof 700 m entfernt ; in München ruft ma dann ein Taxi oder lässt sich vom Nachbarn fahrn, ausserdem fahrn Busse unweit von der Haustür in die Stadt ; Ärzte sind zu Fuß n paar Meter entfernt ; des is des wo ma sich echt Gedanken machen muß , obwohl ma eigentlich an sowas gar net denken mag ;
Fazit - beides hat seine Vorteile, ganz ehrlich gsagt, am Land draussen gfällt s ma auch nur bei schönem Wetter, lass mal so wie im Juni die ganze Zeit regnen, dann fällt ma die Decke aufm Kopf ; da is dann in der Stadt echt schöner , weil ma mehr unternehmen kann ;
 
Dachstein schrieb:
Ich frage mich gerade, wo da der Unterschied zwischen den Hühnern und der Autokolonne am Innain in Innsbruck ist, wo, wenn man Glück hat, jemand lautstark ihre Hochzeit zelebriert (mit Hupkonzert).
Hm, zu der Zeit wo Hochzeitautos hupen oder die Schützenvereine ihre Konzerte spielen bin ich zum Glück normalerwiese nicht daheim (letzteres wäre hier im O-Dorf tatsächlich ein Problem, wollte man Sonntags länger als bis ca. 9 Uhr schlafen). Ansonsten schrieb ich ja, dass mir Innenstädte zu laut sind. Und Kirchenglocken find ich auch nervig laut, btw.

Was aber Autostraßen angeht - wenn es ein eher durchgängier Lärm ist wie am Südring oder die Autobahn stört mich das relativ wenig. Da sind einzelne laute Mopeds x-mal nerviger. Hab jahrelang in der Nähe Innrain/Südring gewohnt, wenn auch in einer Seitenstraße.
 
Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:

Stadt (Nürnberg, Wien):

+ Man hat wirklich alles
+ in der Richtigen Lage auch Ruhe und Natur
+ Es ist ständig etwas geboten
+ Das Bildungsniveau und Kulturangebot ist wesentlich höher als auf dem Land
+ Im Supermarkt ein Tolles und reichhaltiges Angebot an Waren
+ gutes ÖPNV Netz

- tw. kanns laut und voll werden
- Ruhige Lagen eher etwas teurer
- tw. leider leichte Ghettobildung(damit meine ich auch Deutsche Familien!) und daraus resultierende Gewalt/Kriminalität

Land (Breitenbach)
+ Ruhe und Idylle (zumindest Sonntags bei nicht so gutem Wetter)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
+ Aus der Haustür und sofort in der Natur

- der Daily wird grade leergeräumt, der Spar hat kaum Sachen also mitm Auto ins Nachbardorf, aber die Läden ham auch ned alles...
- Mopedkids, 3erBMW/Golf Kids, Lärmende Traktoren (Muss ja immer der Neueste und am Besten Lauteste sein. Alternativ geht auch eine uralte Dreckschleuder) von Morgends bis Abends und am WE die Motorradtouristen...
- Landleben. Da Mäht der Bauer um 23 Uhr seine Wiese und strahlt jedes Mal mit seinen Scheinwerfern ins Schlafzimmer, das komplette Zugüllen am ersten Frühjahrswochenende (Da ist ALLES voll Gülle!!)
- tw. engstirnige Leute voller Vorurteile
- Ohne Auto bist weitestgehend verratzt am Dorf

Wobei wir bei meinen Eltern in Nürnberg mit der "Stadtrandlage" auch Glück haben:
+ Tolles ÖPNV System mit gutem Takt und Nightliner
+ Verkehr ist zwar höher als am Land, aber die lauten Prolkids gibt's kaum. Im Vergleich zu früher überraschend wenig Verkehr mittlerweile
+ 10 Minuten mitm Fahrrad in die Innenstadt, 10 Minuten mitm Fahrrad an die Pegnitzauen, 10 Minuten zu Fuss in den Park. Alternativ Grosser Garten mit Pool. :D
+ 30 Minuten mit dem PKW/Öffi in die Fränkische Schweiz, 30 Minuten ins Fränkische Seenland.
+ Nicht zu gross, aber Gross genug, dass alles geboten wird.
 
Af schrieb:
Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:
(...)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
Nachbarn können aber auch ein Nachteil sein, unabhängig vom Ort. Wir hatten sowohl in der Stadt als auch auf dem Land schon einige Spinner „nebenan“, da möchte man am liebsten Einsiedler werden.
 
Af schrieb:
Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:

Stadt (Nürnberg, Wien):

+ Man hat wirklich alles
+ in der Richtigen Lage auch Ruhe und Natur
+ Es ist ständig etwas geboten --- So mancher Städter kann ja auch schon gar nicht mehr in Ruhe leben
+ Das Bildungsniveau und Kulturangebot ist wesentlich höher als auf dem Land--- Das mit dem Bildungsniveau wage ich mal ganz leicht zu bezweifeln, wenn ich an so manche Stadtleute / Stadtkids denke... Mit der Allgemeinbildung ist es da tendenziell bei vielen aber nicht soweit her!
+ Im Supermarkt ein Tolles und reichhaltiges Angebot an Waren --- Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe
+ gutes ÖPNV Netz

- tw. kanns laut und voll werden --- Teilweise??? Das ist jetzt aber ganz leicht untertrieben, oder? Wenn ich da an die Lärm- und Verkehrsgeplagten Anwohner der Flughäfen oder Innenstädte denke....
- Ruhige Lagen eher etwas teurer --- Etwas??? In Stuttgart kostet der Bauplatz fast das 10-Fache wie hier. München ist noch teurer...]
- tw. leider leichte Ghettobildung(damit meine ich auch Deutsche Familien!) und daraus resultierende Gewalt/Kriminalität --- Aber hallo... Wenn ich da alleine schon an Berlin-Neukölln denke... Grauenhaft!

Land (Breitenbach)
+ Ruhe und Idylle (zumindest Sonntags bei nicht so gutem Wetter)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
+ Aus der Haustür und sofort in der Natur
--- Alle 3 Punkte ^^^ sind UNBEZAHLBAR 8)

- der Daily wird grade leergeräumt, der Spar hat kaum Sachen also mitm Auto ins Nachbardorf, aber die Läden ham auch ned alles... --- Ich habe in 3 Kilometer Entfernung 3 Supermärkte. Alleine bei der Schokolade kann ich aus mind. 20 Sorten bzw. Herstellern auswählen. Sollte ausreichen...
- Mopedkids, 3erBMW/Golf Kids, Lärmende Traktoren (Muss ja immer der Neueste und am Besten Lauteste sein. Alternativ geht auch eine uralte Dreckschleuder) von Morgends bis Abends und am WE die Motorradtouristen... --- Gibt es, bis auf Traktoren, in der Stadt auch. Sogar mit illegalen Rennen etc.
- Landleben. Da Mäht der Bauer um 23 Uhr seine Wiese und strahlt jedes Mal mit seinen Scheinwerfern ins Schlafzimmer, das komplette Zugüllen am ersten Frühjahrswochenende (Da ist ALLES voll Gülle!!) --- Siliert (Gras gemäht) wird i.d.R. 3-4 mal pro Jahr. Gülle kommt 2-3 mal pro Jahr. Verbleiben somit über 350 Tage ohne... Nebenbei gesagt stört mich das aber auch nicht.
- tw. engstirnige Leute voller Vorurteile --- Gibt es in der Stadt auch. Da sogar noch mit der Zusatzmacke eingebildet hoch zehn und streitsüchtig.
- Ohne Auto bist weitestgehend verratzt am Dorf --- Stimmt

Wobei wir bei meinen Eltern in Nürnberg mit der "Stadtrandlage" auch Glück haben:
+ Tolles ÖPNV System mit gutem Takt und Nightliner
+ Verkehr ist zwar höher als am Land, aber die lauten Prolkids gibt's kaum. Im Vergleich zu früher überraschend wenig Verkehr mittlerweile
+ 10 Minuten mitm Fahrrad in die Innenstadt, 10 Minuten mitm Fahrrad an die Pegnitzauen, 10 Minuten zu Fuss in den Park. Alternativ Grosser Garten mit Pool. :D
+ 30 Minuten mit dem PKW/Öffi in die Fränkische Schweiz, 30 Minuten ins Fränkische Seenland.
+ Nicht zu gross, aber Gross genug, dass alles geboten wird.

Ich habe mal ganz provokant einige Ansichten von mir dazu ergänzt :wink:
 
Interessanter Thread zum Thema Schubladisierung.
 
Ich finde, in der Umfrage sollten nur Leute mitmachen, die überall schon mindestens ein Jahr gelebt haben :mrgreen: und sich darüber überhaupt ein Bild machen können, ansonsten kennen sie nämlich nur die Klischees.
Am Stadtrand (Felder hinterm Haus) einer knapp unter 2 Mio.-Metropole aufgewachsen, dann einige Jahre in einer 250.000 Einwohnerstadt, dann 2-3 Jahre in kleinen Städten von unter 10.000 Einwohner auf dem Land und aktuell seit über 5 Jahren mitten in Hamburg.
Kurzum, Land ist sowas von langweilig und öde, immer dasselbe. Ewig Kilometer, bis mal was spannendes kommt, ansonsten nur Wiese und Wald *gähn*
Stadt, gerade erst vorgestern beim Radeln durch die engen Gassen von Ottensen an jeder Ecke die Düfte aufgeschnappt und hätte am liebsten direkt beim arabischen Grillimbiss (keine Dönerbude), beim Pakistani, beim Syrer, beim Marokkaner etc. angehalten. Runter an die Elbe an den Strand, oder halt mit der S-Bahn in 10-20min. rein ins Grüne, sei es in die Marschlande, in die Wälder oder Hochmoore.
Hier kann man von der Disko noch nach Hause laufen, den Einkauf um die Ecke erledigen (unvorstellbar, erstmal ne halbe Stunde zum Einkaufen zu fahren, wenn ich in 2-5 Min. mit dem Auto bei 10 verschiedenen Discountern etc. sein kann).
Tja und Kulturangebot... Kultur gibts eben nur in ner Stadt, auf dem Land vielleicht mal n Scheunen- oder Schützenfest :mrgreen:
 
Foto-Irrer schrieb:
Kurzum, Land ist sowas von langweilig und öde, immer dasselbe. Ewig Kilometer, bis mal was spannendes kommt, ansonsten nur Wiese und Wald *gähn*
Zwischendurch kommt aber auch mal ein See, ein hoher Berg oder sogar das Meer... ;)
 
gilt höchstens für eine oder zwei der drei Geschichten. Aber alle drei sind sowohl vom Land als auch von der Stadt immer gleich entfernt. Und eine oder zwei davon haben einen niedrigeren Freizeitwert als das Angebot einer Stadt.
 
@ Wiede: Ich zitier uns ma:

Wiede schrieb:
Af schrieb:
Mhhh... hat beides Vor- und Nachteile:

Stadt (Nürnberg, Wien):

+ Man hat wirklich alles
+ in der Richtigen Lage auch Ruhe und Natur
+ Es ist ständig etwas geboten --- So mancher Städter kann ja auch schon gar nicht mehr in Ruhe leben Damit meinte Ich Feste, Konzerte, Veranstaltungen etc... Nürnberg war jetzt am Sonntag Klassik-Openair im Park... hatte aber leider keine Zeit :-(
+ Das Bildungsniveau und Kulturangebot ist wesentlich höher als auf dem Land--- Das mit dem Bildungsniveau wage ich mal ganz leicht zu bezweifeln, wenn ich an so manche Stadtleute / Stadtkids denke... Mit der Allgemeinbildung ist es da tendenziell bei vielen aber nicht soweit her! Klar gibt's in beiden Regionen extreme. Generell finde ich den Lehrplan hier am Land schon seltsam. Wozu muss sich ein Grundschüler in der Kuhzucht auskennen? Da solltens lieber wie meine Nichte in der 3.Klasse spielerisch an Englisch rangehen. Bringt den Kids wesentlich mehr als, das Landleben zu pauken... (direkter Vergleich Nachbarssohn am Land und Neffe in der Stadt.
+ Im Supermarkt ein Tolles und reichhaltiges Angebot an Waren --- Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe Falsch. Hier kriegst beim Bauern Milch..... Gemüsebauern gibt's kaum, Hofverkauf noch weniger und die "Bauernmärkte" sind eher ein Witz. Wobei es in Wörgl jetzt nen kleinen Markt gibt mit Lokalen Gütern. In Nürnberg (Region Knoblauchsland) bekommst das Gemüse frisch vom Feld verkauft, dazu Eier. Fleisch, Geflügel, Eier etc. bekommst vom "Eiermann" der einmal die Woche vorbeifährt.
+ gutes ÖPNV Netz

- tw. kanns laut und voll werden --- Teilweise??? Das ist jetzt aber ganz leicht untertrieben, oder? Wenn ich da an die Lärm- und Verkehrsgeplagten Anwohner der Flughäfen oder Innenstädte denke.... Mhhh... also ich hab da wohl in Wien/Nürnberg immer Glück gehabt. Ab 7 rushour in der Stad ist halt normal. Dafür hast hintenraus normalerweise nen Innenhof oder nen Garten.
- Ruhige Lagen eher etwas teurer --- Etwas??? In Stuttgart kostet der Bauplatz fast das 10-Fache wie hier. München ist noch teurer...] Meinst hier in Tirol "am Land" ists günstiger? Klar zwischen Autobahn und Bahnstrecke gibt's noch günstige Grundstücke. Sonst ist hier ne 3-4 Zimmerwohnung auch fast nichtmehr zum derzahlen. Vorallem weilst hier in Tirol "am Land" auch noch weniger verdienst als in den Städten. :evil:
- tw. leider leichte Ghettobildung(damit meine ich auch Deutsche Familien!) und daraus resultierende Gewalt/Kriminalität --- Aber hallo... Wenn ich da alleine schon an Berlin-Neukölln denke... Grauenhaft! Ist so, und von den Behörden/Politik wohl auch so gewollt

Land (Breitenbach)
+ Ruhe und Idylle (zumindest Sonntags bei nicht so gutem Wetter)
+ Nette Nachbarn, die man auch kennt
+ Aus der Haustür und sofort in der Natur
--- Alle 3 Punkte ^^^ sind UNBEZAHLBAR 8) Stimmt. Hab ich in der Stadt bei geeigneter Wohnlage aber auch

- der Daily wird grade leergeräumt, der Spar hat kaum Sachen also mitm Auto ins Nachbardorf, aber die Läden ham auch ned alles... --- Ich habe in 3 Kilometer Entfernung 3 Supermärkte. Alleine bei der Schokolade kann ich aus mind. 20 Sorten bzw. Herstellern auswählen. Sollte ausreichen... Dachte du wohnst in ner Stadt? Brauche keine 20 Sorten Schokolade. Aber bisserl Gemüse abseits von Tomaten, Salat und Gurken hätt ich schon ganz gern. Um etwas exotischer zu kochen muss man entweder zum Araber(selten) oder nach Innsbruck um das Zeugs zu kaufen.
- Mopedkids, 3erBMW/Golf Kids, Lärmende Traktoren (Muss ja immer der Neueste und am Besten Lauteste sein. Alternativ geht auch eine uralte Dreckschleuder) von Morgends bis Abends und am WE die Motorradtouristen... --- Gibt es, bis auf Traktoren, in der Stadt auch. Sogar mit illegalen Rennen etc. Ach die Rennen sind doch ganz normal am Land... das fand ich ned erwähnenswert
- Landleben. Da Mäht der Bauer um 23 Uhr seine Wiese und strahlt jedes Mal mit seinen Scheinwerfern ins Schlafzimmer, das komplette Zugüllen am ersten Frühjahrswochenende (Da ist ALLES voll Gülle!!) --- Siliert (Gras gemäht) wird i.d.R. 3-4 mal pro Jahr. Gülle kommt 2-3 mal pro Jahr. Verbleiben somit über 350 Tage ohne... Nebenbei gesagt stört mich das aber auch nicht. Jo, pro Feld.... wenn ringsum die Felder schön abwechselnd gedüngt werden hastes länger. Besonders angenehm, wenns 30° hat.... Du darfst gerne mal nach der Skisaison ne Woche im Inntal (aber am Land!) wohnen. Nach der Woche hast den Geruch auch Satt. Ich hab mich schon etwas dran gewohnt. Trotzdem nervig, wennst beim Radler trinken am Balkon immer die Gülle in der Nase hast
- tw. engstirnige Leute voller Vorurteile --- Gibt es in der Stadt auch. Da sogar noch mit der Zusatzmacke eingebildet hoch zehn und streitsüchtig. Du hast noch keine echten Milchbauern oder Tiroler (abseits der Touristenbeherberger) kennen gelernt. :lol: Sogar meine Tiroler Kollegen sehen ein, dass se zu Streitlustig und eingebildet (Tälerdenken!) sind. Wobei es hier bei den Bauern auch immer mehr Ausnahmen gibt. Weniger Viecher, Keine Silage mehr(gibt wirklich geschmacklich bessere Milch!), weniger Medikamente
- Ohne Auto bist weitestgehend verratzt am Dorf --- Stimmt
 
Pilatus schrieb:
Fleisch, Wurst, Milch, Eier,... gibt es auf dem Bauernhof sogar ganz frisch und ohne Zusatzstoffe

Was hast denn du das Gefühl wo die Lebensmittel in der Stadt herkommen?

eben, der denkt, wir bekommen die nur von lila Kühen und von irgendwelchen spanischen Industrieanlagen. Ich war z.B. eben in der Mittagspause auf dem Wochenmarkt einkaufen (Preise genauso hoch wie auf dem Land! neulich erst wieder bei Spargelpreisen verglichen, als ich welchen beim Bauern gekauft hab) und hab die Erdbeeren, Tomaten und Kirschen aus Deutschlands größtem Obst- und Gemüseanbaugebiet, direkt vor den Toren Hamburgs aus dem "Alten Land" (bzw. zum Teil sogar innerhalb der Stadtgrenzen).
https://maps.google.de/maps?q=53.531125,9.665165&hl=de&num=1&t=h&z=12

Jemand vom Land, der nie in der Stadt gewohnt hat, sondern einfach nur von der Komplexität einer Großstadt beim Besuch überwältigt ist, kann doch nur in Klischees denken.

Das Bildungsargument war ja auch mal sehr geil von Wiede. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass die Kinder vom Land öfter in Museen fahren, als die aus der Stadt, sondern eher im Gegenteil.

Und Preise für Wohnung? Die kostet nur in noblen Lagen mehr als das doppelte im Vergleich zu einem 1.000 Einwohner Dorf, dafür verdient man hier aber auch das dreifache.
 
Finde es etwas schade, dass die Diskussion hier etwas in Pro- und Contra sowie Pauschalisierung verfällt.
Meines Erachtens hat alles seine Vor- und Nachteile und jeder sollte (soweit möglich) da leben, wo es ihm eben besser gefällt.
 
eMGee schrieb:
Finde es etwas schade, dass die Diskussion hier etwas in Pro- und Contra sowie Pauschalisierung verfällt.
Meines Erachtens hat alles seine Vor- und Nachteile und jeder sollte (soweit möglich) da leben, wo es ihm eben besser gefällt.

So weit stimm ich dir zu.

Ich akzeptier halt die Nachteile vom Landleben und nehme dafür die Vorteile an.
Allerdings wohn ich hier am Land, weil ich eben hier ne gute und feste Arbeit habe. In Nürnberg oder Allgemein in Deutschland bekäme ich nur Zeitverträge mit minimalem Lohn. So gesehen würd ich zwar gerne wieder nach Hause ziehen, aber nicht als leibeigener Arbeitssklave.
 
Zurück
Oben