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Lawinen 2012/13

Lawine verlegte in Vorarlberg befahrene Skipiste (vol.at)
Eine Lawine ist am Sonntag [um 11.30 Uhr im Skigebiet Diedamskopf] auf eine Skipiste in Schoppernau abgegangen. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich die Schneemassen oberhalb der geöffneten Piste gelöst und diese auf einer Länge von 20 Metern teilweise verlegt. Erst eine Suche brachte die Sicherheit, dass keine Personen verschüttet worden waren.
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Tourengeher aus Lawine in Tirol gerettet (OÖN)
Ein Lawinenabgang in der Verwallgruppe im Tiroler Bezirk Landeck hat Sonntagnachmittag einen Skifahrer im freien Gelände erfasst. ...Die Leitstelle hatte kurz nach 16.30 Uhr den Lawinenabgang gemeldet. Ereignet hatte sich der Zwischenfall im Bereich der Gamperdun Alpe. Die beiden weiteren Begleiter dürften von den Schneemassen nicht erfasst worden sein. Der Verschüttete wurde ins Krankenhaus geflogen, hieß es.
 
Dazu auch der ORF (ohne irreführenden Weblink - 15 Meter tief wäre schon außergewöhnlich ...)
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2563687/
Die Wintersportlerin sei rund 1,5 Meter tief verschüttet worden, glücklicherweise war jedoch eine Atemhöhle vorhanden, berichtete der Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel. Sie sei nicht länger als fünf Minuten unter dem Schnee gelegen.
 
Auch in Frankreich:

Lawine tötet 24-Jährigen
Sein leichtsinniges Verhalten wurde einem jungen Mann aus La Cadière d'Azur zum Verhängnis: Der 24-Jährige wurde am frühen Sonntagnachmittag in Risoul von einer Lawine erfasst, nachdem er außerhalb der markierten Pisten unterwegs gewesen war. Rund 800 Meter weit trugen die Schneemassen den jungen Sportler mit sich, der nach zweistündiger Suche nur noch tot geborgen werden konnte.

Anscheinend hatte der Mann die Warnungen des französischen Wetterdienstes «Météo France» nicht für voll genommen. Bereits am Freitag hatte «Météo France» eine «hohe bis sehr hohe» Wahrscheinlichkeit für Lawinen in den Alpes-Maritimes vorausgesagt und zur Vorsicht aufgerufen.
 
In Verbier, heute Vormittag:
Lawine verschüttet zwei Skifahrer
Skifahrer von Lawine mitgerissen

und in Washington, USA - auf der Piste (!!!):
Young woman buried in WA avalanche rescued unhurt
Woman rescued after Crystal Mountain avalanche
The avalanche was triggered just after 2:30 p.m. in bounds at the resort and quickly swept the woman into a tree well.
http://www.bellinghamherald.com/2012/12/18/2808979/girl-buried-in-wa-avalanche-rescued.html
Ski patrol personnel were pre-positioned in the area because they had just completed some avalanche control work nearby. No avalanche control work had been done in the "random little pocket" where the slide occurred because "you would never expect an avalanche in this particular place," Baugher said.
 
"In Verbier, heute Vormittag:
Lawine verschüttet zwei Skifahrer
Skifahrer von Lawine mitgerissen"


Das ist natürlich sehr traurig, aber bei Meteo ist schon vor Lawinen (gerade auch in dieser Gegend) gewarnt worden.Man sollte dann wirklich vorsichtig sein und auf den markierten Pisten bleiben.
 
Deux skieurs ensevelis dans une nouvelle avalanche à Tignes (Savoie)
letzten Mittwoch in Frankreich, wiederum Tignes: zwei Skifahrer aus einer Achtergruppe erfasst, einer davon wegen seines Mützenbommels sofort gefunden, der andere (ein 40-jähriger Engländer) war eine halbe Stunde verschüttet. Er war auch der einzige, der kein LVS dabei hatte. Trotz Herzstillstands zum Zeitpunkt seiner Bergung erholte er sich wieder und bei Ankunft in der Uniklinik Grenoble war primär die Unterkühlung behandlungsbedürftig.

letzten Freitag in Frankreich: Zwei Tourengeher mit LVS in einem nicht als gefährlich bekannten Hang. Nach 15 bis 20 Minuten ausgegraben, trotz Herzdruckmassage ein Toter.
Un skieur est décédé après une avalanche en Chartreuse
(Auszüge auf Englisch)
 
Arlbergfan schrieb:
Da passiert ja allerhand derzeit! Und fast alles Richtung Arlberg...bedenklich!

Vorallem wenn ich mir Dein Video anschau :lach:

Bin ab morgen dort, mal schaun was geht...
 
MF3330 schrieb:
Verbier: Die junge Schwedin (23) ist schlussendlich gestorben...trotz Airbag
und LVS.

Bei einer Abrisskante von 1,80m (!) waren immerhin ca. 45.000 m³ Schnee in Bewegung - und ein Airbag schützt nicht davor, gegen Felsen oder Bäume geschleudert zu werden ...
 
Der Schneedeckenaufbau auf der Alpennordseite ist in der tat ziemlich strange. Zuerst zünftiger Südföhn, dann Regen bis weit hinauf, und abschliessend wieder Flocken drauf.


Hatte am Sonntag Abend eine kleines Schneebrett, an einer Stelle wo ich das so nicht erwartet hatte da dort nie zuvor erlebt.

Kleine Nachschau dazu auf Video:

(NB: Die Abrisskante war an der dicksten Stelle gut einen dreiviertelmeter Dick, die Proportionen sind schwer zu erkennen)

--> https://www.facebook.com/photo.php?v=4855004260500&set=vb.1458873223&type=2&theater

Enjoy :-)
 
ist bereits aktualisiert:
Die akute Lawinengefahr machte die Aktion extrem schwierig. Aus diesem Grund wurde ein Verschüttetensuchgerät an einem Tau hängend über den Lawinenkegel geflogen um den Vermissten zu orten.

Mit dem Suchgerät wurde der Verschüttete schließlich auch entdeckt. Die Polizei berichtete kurz vor 15 Uhr, dass der Mann gefunden worden sei. Kurz vor 16 Uhr war klar: Der Deutsche konnte nur noch tot geborgen werden.

Sein Begleiter, der den Lawinenabgang gemeldet hatte, wurde verletzt und ins Krankenhaus nach Garmisch geflogen.

hier der Hang, der auf dem Foto in der TT zu sehen ist: http://goo.gl/maps/hLxq0 - ein steiler Osthang oberhalb der Baumgrenze auf ca. 2200m.
Aus dem LLB von heute: Südlich einer Linie vom Außerfern über die Nordalpen und Kitzbüheler Alpen ist die Gefahr oberhalb etwa 2200m weiterhin erheblich, darunter mäßig, unterhalb der Waldgrenze gering. Am gefährlichsten ist es dort zur Zeit im Sektor W über N bis O oberhalb etwa 2200m, wo Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung in der Altschneedecke ausgelöst werden.
Auch hier sieht man den Hang gut - die Rauthhütte ist am oberen Ende der sichtbaren schneebedeckten Schneise (ehemalige Piste)

edit: der Tote konnte wegen der Lawinengefahr noch nicht geborgen werden 8O
http://tirol.orf.at/news/stories/2564009/

edit: der Tote wurde mittlerweile geborgen und die Medlung hat es in die deutschen Medien geschafft
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article112154879/Deutscher-stirbt-in-Lawine-in-Tirol-Begleiter-verletzt.html
Rettungskräfte bargen die Leiche des Mannes am Nachmittag, wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Seefeld in Tirol sagte.
http://www.zeit.de/news/2012-12/20/unfaelle-deutscher-stirbt-in-lawine-in-tirol---begleiter-schwer-verletzt-20165814
Die beiden Männer kamen aus Benediktbeuern und Garmisch-Partenkirchen.
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article112154578/Deutscher-stirbt-bei-Lawinenunglueck-in-Tirol.html
Die Identität des toten Mannes ist noch nicht abschließend geklärt, sagte ein Sprecher der Tiroler Polizei "Welt Online".
http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/zwei-deutsche-lawinenunglueck-tirol-verunglueckt-tz-2673385.html
Die Bergwacht geht derzeit davon aus, dass es sich bei dem Toten um einen Mann aus Benediktbeuern handelt.
Die Blöd-Zeitung weiß es ganz genau und kennt Skigebiete, die es gar nicht gibt:
Um 11.55 Uhr ging in der Landesleitzentrale der Polizei Tirol ein Notruf ein: Der Anrufer berichtete von einem Lawinenabgang im Skigebiet in rund 2500 Meter Höhe. Sein Begleiter sei etwa 30 Meter unter ihm gefahren, von den Schneemassen mitgerissen worden.
...
Tatsächlich wurden die Einsatzkräfte fündig, rund 500 Meter unterhalb der Abbruchstelle: „Um 14.26 Uhr schlug der Pieper an“, sagt Vögele. Dann wurden Mitarbeiter der Rettungskräfte dorthin geflogen, gruben den Verschütteten mit Schaufeln aus. ... „Aufgrund der langen Sturzes über felsiges und eisiges Gelände wurde er so schwer verletzt, dass er chancenlos war. Der Körper ist völlig zerschmettert.“
http://nachrichten.t-online.de/deutscher-bei-lawinenabgang-in-tirol-gestorben/id_61425630/index?news
Die beiden Männer aus dem oberbayerischen Benediktbeuern waren zusammen auf Tour, als sich die Lawine am Mittag an dem Berg Hohe Munde nahe Leutasch in rund 1.600 Metern Höhe löste, wie es weiter hieß. Zunächst teilte die Polizei in Tirol mit, dass einer der beiden aus Garmisch-Partenkirchen sei. "Die Lawine war nicht breit, aber lang", sagte ein Polizeisprecher. Beide Männer wurden zunächst verschüttet. Der 54-Jährige konnte sich aus den Schneemassen befreien und Rettungskräfte alarmieren.

Etwa 20 Einsatzkräfte kamen mit drei Hubschraubern und einem Spürhund an den Unglücksort. Die Bergrettung habe den 63-Jährigen allerdings für zwei Stunden nicht befreien können, da akute Lawinengefahr herrschte und die Bergung daher zunächst ausgesetzt wurde, sagte ein Polizeisprecher. Der Getötete sei durch die Lawine etwa 500 Meter weit über Felsen geschoben worden.

Den Angaben zufolge herrschte zum Unglückszeitpunkt keine erhöhte Lawinengefahr. Es galt Stufe zwei von fünf, hieß es von der Polizei in Österreich.
 
Arlbergfan schrieb:
Powderjunky schrieb:
Der 2. tote in tirol, wenn ich richtig informiert bin und schon wieder ein Ost-europäer.

http://tirol.orf.at/news/stories/2563765/

Hier noch der ausführliche Bericht zur Lawine im Törli am Kapall. Nur 15cm Abrisskante, aber durch die schmale Rinne trotzdem gestorben...

Ich bin immer wieder schockiert in was für Gelände die Leute bei so schlechten Verhältnissen reinfahren und sich noch dazu gar nicht auskennen in dem Gebiet. Denke mir das auch jedes mal am Arlberg zb. wenn ich am nachfolgenden Tag bei besserem Wetter hochfahr und sehe wieviele zum Teil krasse Sachen schon verspurt sind.
Ich bin auch bei jedem Wetter am powdern aber dann in einem Gebiet wo ich mich zu 100% auskenne und keine neue Lines probiere.
 
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