Gestern gab's zum letzten ganzen Tag unseres heurigen Arlberg-Skiurlaubs nochmal sehr gutes Wetter und aufgrund der Schneefälle der vorhergegangenen drei Tage recht gute Verhältnisse in Lech und Zürs.
Am Vormittag war die ganze Familie am Petersboden, an der Weibermahd und auf dem Schlegelkopf unterwegs, weil uns unsere jüngere Tochter natürlich zeigen musste, was sie im Skikurs gelernt hat

. Das war entschleunigtes Skifahren, und aus Solidarität mit der Tochter auch ohne Skistöcke

. Was aufgrund der Langsamkeit der eigenen Fortbewegung auffiel: wie schnell der Großteil der anderen Skifahrer im Vergleich zur Skischulgeschwindigkeit ist, und wie knapp so mancher Zeitgenosse an Eltern und Kindern vorbeischießt

. Da hast Du Deine Augen immer vor, hinter und neben Dir, und trotzdem hat auf der Weibermahd mal ein übereifriger junger Mann unsere Tochter umgerannt (gottseidank, ohne dass etwas passiert ist), mit der Ausrede, er habe jemand anderem ausweichen müssen. Er hat wenigstens angehalten, und sein Vater, der das beobachtet hat, meinte, dass das noch eine schöne Standpauke für seinen Sohnemann geben wird.
Um 13 Uhr bin ich dann noch auf den Rüfikopf rauf, ohne Wartezeit, und oben bei schon stärker werdendem Wind. Auf dem Bild sieht man es an den Wolken:
An der Trittalpbahn bin ich alle Pistenvarianten gefahren, bei dort besten pulvrigen Verhältnissen, und mit nicht nennenswerten Wartezeiten. Anschließend noch eine Wiederholungsfahrt an der Seekopfbahn, da war es untenraus dann schon etwas weicher.
Hier mit Blick von der Madlochbahn aus auf die Rückseite des Seekopfs sieht man verblasene Stellen, ein Bild, das es in dieser Woche an einigen Stellen im Gebiet gab:
Das Madloch war im oberen Bereich sehr gut zu fahren, zwar aufgrund der Tageszeit (nach halb drei) schon mit Haufen, die waren aber wunderbar pulvrig. Erst unten in Richtung Zug wurden die Buckel dann weicher.
Was ich aber so bisher noch nicht kannte, ist das hier:
15 Minuten Wartezeit am Madloch, um halb drei Uhr nachmittags. Wie oben bereits erwähnt, ab dem Rüfikopf über Schüttboden, Trittalp und Seekopf keine nennenswerten Wartezeiten, und dann das. Ich hab nicht auf die Zürserseebahn geachtet und kann deshalb nichts zu den dortigen Wartezeiten sagen. Es schien sich aber zum größten Teil um Rückkehrerverkehr in Richtung Warth zu handeln. In der weiteren Folge hatte es am Auenfeldjet um halb vier am Einstieg in die Gondel in Richtung Warth geschätzte 10 Minuten Wartezeit.
Seltsamerweise waren es an der Zugerbergbahn nur zwei bis drei Minuten. Vielleicht ist bei der Abfahrt durch's Madloch der ein oder andere verloren gegangen
Unsere Freunde sind gestern um die Mittagszeit auf den Trittkopf hoch. Von Zürs aus waren sie alleine in der Gondel, auch die anderen Gondeln waren nur leicht besetzt. Aber ab der Mittelstation war dann jede Gondel hoch zum Trittkopf voll, weil die meisten Leute, die mit der Flexenbahn von der Alpe Rauz kommen, offensichtlich nicht mit der Bahn ins Tal fahren, sondern in die Trittkopfbahn 2 umsteigen. Entsprechend ging es oben am Ausstieg zu.
Wie weiter oben bereits erwähnt, haben sich meiner Wahrnehmung nach die Skifahrerströme in Lech und Zürs deutlich geändert, seit es den Auenfeldjet und speziell die Flexenbahn gibt. Ich bin gespannt, wie sich das im nächsten Jahr darstellen wird.
Ansonsten war es (wieder mal) ein sehr schöner Urlaub, vier Tage mit schönem und drei mit schlechten Wetter, das aber den dringend nötigen Schnee brachte. Und wir waren an allen sieben Tagen auf der Piste
