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Lech Zürs

Arlbergfan schrieb:
und es bis zu diesem Zeitpunkt einfach keinen naturbasierten Skilauf in Nichtgletschergebieten gibt?
wenn du damit Pisten, die derzeit ohne Kunstschnee fahrbar sind/wären, meinst - da gibts schon einige, auch in Tirol.
 
Also diese Aussage finde ich nun nicht fair. Auch ich meide den Arlberg, da ich nicht bereit bin für Quartier und Skipass so "unverschämte Preise" zu bezahlen. Und auch der Kaiserschmarn ( Top bislang Ischgl letztes Jahr mit 13.50 Euro ) soll dort angeblich noch teurer sein. Trotz alledem bin auch in in früheren Jahren mal den einen oder anderen Tag am Arlberg gewesen. Pisten waren IMMER gut präpariert. Und über die Pisten der schmerzfreien Franzosen müssen wir hier sicherlich nicht im Vergleich zum Arlberg reden. Da können die Franzmänner nämlich noch einiges dazu lernen.

Skipasspreise ??? also ... ob der jetzt am Tag ein paar Euroteurer ist als in einem Gebiet mit wesentlich weniger Pistenangebot ????
Quartierpreise sind (wenn man die Alternativen nicht kennt ) durchaus hoch. Essens-/Getränkepreis sind zugeben auch höher als in den Familienskigebieten (zu dem ich St. Anton bzw. Arlberg nicht unbedingt zähle).
Pistenpräparation .. . da gehört Arlberg in meinen Augen zu den besten. Alleine schon deswegen >>> es gibt manche Gebiete (ohne Namen zu nennen wie z.B. im Montafon) da sitzen die Pistenbullyfahrer bereits um 19 Uhr in der Kneipe und wenn man morgens auf die Piste kommt wird eifrig präpariert ...teilweise sind Pisten bzw. Zubringer noch gesperrt. Am Arlberg wird bis spät in die Nacht präpariert und tagsüber nur im Bedarfsfall ... je nach Pistenzustand und Witterung.
Und was die Pistenpräparation in Frankreich angeht ... da stimm ich Oli 100% zu.
Zu den Preisen generell. Ich will mich jetzt nicht darstellen als jemand der das Preisniveau am Arlberg völlig ok findet. 8 Tage Skiurlaub mit Family ... da summieren sich der eine oder andere Euro mehr den ich hinlegen muss schon.
14 Tage oder gar 3 Wochen am Arlberg mit 5köpfiger Famillie wie in meiner Jugendzeit ... da muss man schon die Portokasse 8O angreifen. Nein ..das ist für Normalverdiener gar nicht mehr möglich.
Aber als Singlefahrer mit Freunden 3, 4 ...5 Tage zu einem Kurztrip ... also da juckt's mich jetzt nicht wirklich wenn ich fürs Bier etwas mehr ausgeben muss.

Gunnar
 
Arlbergfan schrieb:
Also - laut meiner neuen Information geht die Straße erst zu, wenn der Auenfeldjet läuft.

So gesehen hoffe ich auf baldige Schließung :wink:
 
Generell zur Schließung der Straße:

Das fungiert auch gleichermaßen als Damm oder Firewall für die Preisniveaus und ist mit ein Grund für die Preisunterschiede auf den jeweiligen Seiten der Sperre, genauso wie es gewisse Grundtypen von Besuchern voneinander trennt, wurde schon sehr zutreffend hier im Thread beschrieben...

Von mir aus: kann gerne geschlossen bleiben. Dass ALLEIN Erwägungen der Sicherheit die Verantwortlichen zur Sperre bewegen, glaub ich hingegen nicht.

Sollen sie doch machen, was sie wollen. Ich kurv bestimmt nicht um den ganzen Gebirgszug, nur um denen mein Geld hinterherzutragen, Essen und Trinken werde ich gezielt da, wo Preis der Leistung angemessen ist. Das geht noch, selbst am Arlberg.
 
gunnar schrieb:
Also diese Aussage finde ich nun nicht fair. Auch ich meide den Arlberg, da ich nicht bereit bin für Quartier und Skipass so "unverschämte Preise" zu bezahlen. Und auch der Kaiserschmarn ( Top bislang Ischgl letztes Jahr mit 13.50 Euro ) soll dort angeblich noch teurer sein. Trotz alledem bin auch in in früheren Jahren mal den einen oder anderen Tag am Arlberg gewesen. Pisten waren IMMER gut präpariert. Und über die Pisten der schmerzfreien Franzosen müssen wir hier sicherlich nicht im Vergleich zum Arlberg reden. Da können die Franzmänner nämlich noch einiges dazu lernen.

Skipasspreise ??? also ... ob der jetzt am Tag ein paar Euroteurer ist als in einem Gebiet mit wesentlich weniger Pistenangebot ????
Quartierpreise sind (wenn man die Alternativen nicht kennt ) durchaus hoch. Essens-/Getränkepreis sind zugeben auch höher als in den Familienskigebieten (zu dem ich St. Anton bzw. Arlberg nicht unbedingt zähle).
Pistenpräparation .. . da gehört Arlberg in meinen Augen zu den besten. Alleine schon deswegen >>> es gibt manche Gebiete (ohne Namen zu nennen wie z.B. im Montafon) da sitzen die Pistenbullyfahrer bereits um 19 Uhr in der Kneipe und wenn man morgens auf die Piste kommt wird eifrig präpariert ...teilweise sind Pisten bzw. Zubringer noch gesperrt. Am Arlberg wird bis spät in die Nacht präpariert und tagsüber nur im Bedarfsfall ... je nach Pistenzustand und Witterung.
Und was die Pistenpräparation in Frankreich angeht ... da stimm ich Oli 100% zu.
Zu den Preisen generell. Ich will mich jetzt nicht darstellen als jemand der das Preisniveau am Arlberg völlig ok findet. 8 Tage Skiurlaub mit Family ... da summieren sich der eine oder andere Euro mehr den ich hinlegen muss schon.
14 Tage oder gar 3 Wochen am Arlberg mit 5köpfiger Famillie wie in meiner Jugendzeit ... da muss man schon die Portokasse 8O angreifen. Nein ..das ist für Normalverdiener gar nicht mehr möglich.
Aber als Singlefahrer mit Freunden 3, 4 ...5 Tage zu einem Kurztrip ... also da juckt's mich jetzt nicht wirklich wenn ich fürs Bier etwas mehr ausgeben muss.

Gunnar

Einverstanden!!! Den Skipass zu teuer nehme ich hiermit sofort zurück, ist nicht teurer für Erwachsene als Ischgl oder Sölden auch. Kids bis 2007 mit Schneemannkarte 10 Euro ganze Saison auch ok, Aber bei den Speisen bzw Getränken und Unterkünften bleibe ich dabei.

@gunnar ..... Dann schreib mir doch mal eine PN bezüglich deiner Unterkunftsvorschläge zum Arlberg wenn du mal Zeit uns Lust hast

Gruß

Olli
 
Hallo Oli,
einen konkreten Tipp werd ich nicht geben. Meine Standardunterkunft ist im Ortsteil St.Jakob ... nähe Kirche (und Skibushaltestelle). Frühstückspension p/P und Nacht 32 Euro (2014) ...da kommen dann aber glaub ich noch die Ortsabgabe (Kurtaxe) dazu. Da komme ich jederzeit unter wenn was frei ist ... auch und wenn es nur eine Nacht ist.
Zwischen 30-40 Euro gibt es eine ganze Reihe von Pensionen. Mit welchem Ort will ich den die Preise vergleichen? Nehm ich Saalbach oder gehe ins Montafon wird man auch kaum was unter 30 Euro finden.
Anderes Beispiel: Appartment in ordentlicher Größe für 2-4 Personen mit gutem Komfort. Nasserein, wenige Meter von der Gampenbahn ...p/P Nacht 41 Euro bei 5 Nächten (2013, Ende Januar). Das ist für diese Lage doch ok.

Was ich bemängle: Wir gehen oft sehr kurzentschlossen zum Skifahren 2, 3 Nächte. Wenn wir dann nicht in unserer Hauspension unterkommen oder bei anderen zu denen wir guten Kontakt haben geht die Telefoniererei los. Viele Pensionen nehmen ungern "Kurzzeitgäste". Da kann die Unterkunftssuche schon nervig werden. Wenn man dies nicht möchte dann bleibt letzlich tatsächlcih nur die hochpreisige Nächtigung als Alternative übrig.
Es bleibt natürlich auch zu erwähnen das es zwischen Lech/Zürs (um die ging es ja eigentlich) und St.Anton schon noch einen Preisunterschied gibt.

Gunnar
 
An der Stelle mal ein kleines Fazit von mir...bin seit vergangenem Samstag im Arlberggebiet:
Lech: war ich nur an einem Tag Piste war sehr voll etwas papig vom Regen aber sonst gut befahrbar.
Heute dank Info von Arlbergfan gleich nach Zürs: War für die Verhältnisse heute ( Mischung aus Regen und Eisregen) ganz ok. Es gab nur wenige braune Stellen, sollten mal kühle Verhältnisse aufkommen bestimmt nett zu fahren. Man muss zu den Verhältnissen in Zürs auch sagen dass heute morgen nicht allzu viel los war...zum Glück der Pisten.
In St.anton oben Osthang / Tanzböden ordentliche Schneelage... aber viel viel los. Valfagehr ist oben gut und unten ok. Die Rote vom Schindlergrat sieht seit Tagen gut aus und geht ja morgen endlich auf... Rückverbindung zumindest bis zur Tanzbödenbahn wird auch gut gehen. Die offiziell nicht geöffnete Talabfahrt leidet momentan unterm Regen...
So viel zu meinem kleinen subjektiven Zwischenfazit. Abschließend weise ich darauf hin, dass meiner Beschreibung der Pistenzustände immer ein "unter den gegebenen Umständen" vorangestellt werden müsste :wink:
So hoffe nun auf etwas Sonne morgen sowie die schnelle Trocknung meiner vom Regen vollends durchnässten Skiklamotten sodass der letzte Skitag morgen was wird :ja:
 
Pancho schrieb:
Essen und Trinken werde ich gezielt da, wo Preis der Leistung angemessen ist. Das geht noch, selbst am Arlberg.
Allerdings geht das, und zwar recht gut. Man muss sich ja nicht ausgerechnet in Oberlech 'nen Hungerast fahren. An der Albona hingegen darf das schon sein, da geht sich's preislich gaaanz anders aus als "überm Berg".

K.
 
und, in Oberlech im Mohnenfluh bekommst Du den besten Kaiserschmarrn, den du je gegessen hast: fluffig und nicht fettig, kosten 12 oder 14 EUR, aber ist jeden Euro wert. Der Schmarrn in Ischgl ist dagegen für 9,90 eine Verletzung des Magens, weil einfach in Fett ertränkt!

Gruß,
Markman
 
Fast unglaublich aber Meteoblue meldet für Rüfispitze bis Sonntagmorgen möglich mehr als 30 cm! 8O 8O 8O 8O :lach:
 
Mt. Cervino schrieb:
Pisten:
Wenn genug Schnee liegt hat der Arlberg wiederum eindeutig einen Vorteil gegenüber vielen anderen Skigebieten aufgrund der geringen Beschneieungmöglichkeiten.
Während man in anderen Skigebieten vielfach auf Eishügeln rumrutscht, findet man am Arlberg dann herrlich griffigen und fluffigen Naturschnee vor.
Naja, das finde ich jetzt aber ne eigenartige Aussage. Wenn genug Schnee liegt, dann ist es auch in den beschneiten Gebieten gut und der Kunstschnee dient nur als Unterlage, sodass man auf herrlich griffigen Pisten mit Naturschnee fährt. Ich könnte sogar mindestens zwei Skigebiete nennen, wo sie die Kanonen nach der Grundbeschneiung sogar komplett abbauen.
Aber wenn es eben keinen oder zu wenig Naturschnee wie jetzt hat, dann sind die grossflächig beschneiten Gebiete definitiv im Vorteil.
 
Pancho schrieb:
Generell zur Schließung der Straße:

Das fungiert auch gleichermaßen als Damm oder Firewall für die Preisniveaus und ist mit ein Grund für die Preisunterschiede auf den jeweiligen Seiten der Sperre, genauso wie es gewisse Grundtypen von Besuchern voneinander trennt, wurde schon sehr zutreffend hier im Thread beschrieben...

Von mir aus: kann gerne geschlossen bleiben. Dass ALLEIN Erwägungen der Sicherheit die Verantwortlichen zur Sperre bewegen, glaub ich hingegen nicht.

Sollen sie doch machen, was sie wollen. Ich kurv bestimmt nicht um den ganzen Gebirgszug, nur um denen mein Geld hinterherzutragen, Essen und Trinken werde ich gezielt da, wo Preis der Leistung angemessen ist. Das geht noch, selbst am Arlberg.

Eben, und das allein ist skandalös. Eine Straße dieser Bedeutung darf man nicht einfach schließen, weil man Besucher voneinander trennen will. Wenn die Vorarlberger Landesregierung da nicht was macht, muss man eben Möglichkeiten schaffen, damit der Bund (oder wegen mir gar die EU) eingreift und die dauerhafte Freihaltung verfügt.
 
j-d-s schrieb:
Eine Straße dieser Bedeutung darf man nicht einfach schließen, weil man Besucher voneinander trennen will. Wenn die Vorarlberger Landesregierung da nicht was macht, muss man eben Möglichkeiten schaffen, damit der Bund (oder wegen mir gar die EU) eingreift und die dauerhafte Freihaltung verfügt.

Ist nicht mein Kampf als sporadischer Besucher vor Ort. Ich bin überzeugter Anhänger der "billigen" Seite, nicht nur aus monetären Erwägungen. Wenn die Sperre nicht mehr besteht, steigen vielleicht die Preise und die Schickimickis schwappen auch in den Bregenzerwald, wer weiß... :D :wink:

...wollen wir das wirklich...? :mrgreen:

Viel wichtiger ist mir im Moment:
Öffnet Warth-Schröcken bald...?
 
No good news für euch alle.
Es hat seit Mittag stark geregnet.

Diese Situation ist außergewöhnlich. Das Feedback der Hoteliers ist dennoch gut. Fast keine Stornierungen. Stammgäste bleiben einfach treu und verstehen, dass man gegen die Natur nichts machen kann.
 
Danke für den Statusbericht.

Pulsedriver schrieb:
Man muss zu den Verhältnissen in Zürs auch sagen dass heute morgen nicht allzu viel los war...zum Glück der Pisten.
In St.anton oben Osthang / Tanzböden ordentliche Schneelage... aber viel viel los.

Ich weise auf diesen Satz extra hin und dies gilt nicht nur für den Arlberg. Ab dem Wochenende beginnt die Hauptsaison. Viele Gäste haben gebucht und reisen trotzdem an - egal wie viel offen ist. Viele Gäste fahren trotzdem Ski, egal wieviel offen ist. Aufgrund dieser prekären Situation mit höchstens 20cm Grundlage und den zu erwartenden Gästen, wird es alles andere als leicht, die Pisten zu halten. In Steilhängen werden apere Stellen auftauchen, es wird Probleme geben auf Grund der zu hohen Skifahrerdichte auf der Fläche, es wird unvermeidbar auch Unfälle geben...

All dies lässt hier bei uns die Überlegung der Limitierung aufkommen. Und man darf nicht von den üblichen 14.000 Gästen ausgehen - es wird wenn dann eher 1/3 davon.
Diese Limitierung ist aber der einzig sinnvolle Weg, die Pisten sicher zu halten und erst recht ein Qualitätsmerkmal.

Ich bin gespannt auf die kommenden Tage!
 
Und der Arlberg Express fährt aus Verzweiflung nach Ischgl :mrgreen:

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