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Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

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jens.f schrieb:
An alle ungläubigen, hier noch ein letzter Versuch.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-11-18.pdf?__blob=publicationFile

Man schaue sich hier insbesondere Seite 22 an.
Die Hospitalisierungsrate ist bei den Ungeimpften - egal welcher Altersstufe - um ein vielfaches höher als bei den geimpften.
Die demonstriert ohne das auch nur irgendwie in Zweifel ziehen zu können, was die Impfung so kann.
 
rush_dc schrieb:
Warum wetterst du eigentlich so gegen den Skibetrieb?
weil ich ihn fuer einen Infektionstreiber halte und damit fuer volkswirtschaflich schädlich. Und nicht zuletzt, weil ich auch einfach mal wieder gerne eine ganz normale Saison hätte.
rush_dc schrieb:
Mit 61 Tagen im letzten Jahr sollte man da eher die Füße still halten.
davon war aber kein einziger Tag mit Liftunterstützung. So gesehen Lockdown & Homeoffice ist schon was geiles.
 
rush_dc schrieb:
albe-fr schrieb:
rush_dc schrieb:
Ja ohne Moos is halt auch im Krankenhaus nix los.

tu felix austria

...in unserer Gegend haben die Krankenhäuser andere Problem.

Und welche?

Hier sind zwar intensiv und Coronastsrationen voll aber in den restlichen Bereichen ist Tote Hose, da werden Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.
Die Skiunfälle letzten Winter waren in keiner Weise ein Problem.

Das ist genau der Punkt, den viele immer wieder vergessen: Krankenhaus ist nicht gleich Krankenhaus. Es gibt Krankenhäuser, wo seit jeher nur nicht-infektiöse Patienten behandelt werden - einerseits, weil sie darauf spezialisiert sind, andererseits, weil natürlich Menschen nach bspw. einer chirurgischen Operation nach bspw. einem Skiunfall sich nicht unbedingt auch noch mit (jeglicher) Krankheit anstecken sollten. Bspw. ein gewisser Dr. Schenk, der auch bspw. mit eigenen Hubschraubern in Ischgl die Patienten von der Piste holt, hat in seiner Klinik keine Corona-Patienten.

Diese Kliniken haben also gar keine Mehrbelastung, wenn die Coronazahlen höher sind. Und genau diese Kliniken haben doch in Ö sich nach der letzten "Saison" von Ö beschwert, dass sie große Verluste hatten, weil es zu wenige Skifahrer gab.
 
Das Skibetrieb kein Infektionstreiber ist, wurde nun schon genug diskutiert, ohne Apreski und Halligalli geht das ganz gut.

61 Tage Touren find ich aber gut, hätte ich auch gemacht wenn keine Lifte offen gehabt hätten.
Allerdings sind gerade die Unfälle beim Tourengehen auch stark gestiegen aber da wird größtenteils auch nichts wildes passiert sein.
 
albe-fr schrieb:
rush_dc schrieb:
Letzten Winter waren erheblich weniger Skiunfälle, darum denke ich nicht, dass Skigebiete bald wieder geschlossen werden.
Die Spitäler brauchen schließlich auch die Einnahmen, die hatten letzten Winter enorme Verluste.

Das nenn ich mal eine kreative Argumentation:

"Wir müssen die Skigebiete aufmachen, weil sonst die armen Kliniken pleite gehen"

:help:
Sag das Mal dem Krankenhausperonal das sich seit Monaten abkämpft. :twisted:

Wieso gab's so wenig Skiunfälle? Was war der Grund dafür??

Ganz davon abgesehen davon, dass man hier die Wirtschaft gegenüber Menschenleben priorisiert...
 
L&S schrieb:
Sag das Mal dem Krankenhausperonal das sich seit Monaten abkämpft. :twisted:

Wieso gab's so wenig Skiunfälle? Was war der Grund dafür??

Ganz davon abgesehen davon, dass man hier die Wirtschaft gegenüber Menschenleben priorisiert...

hast du sie noch alle? Warum machst Du mich jetzt deswegen an?
 
rush_dc schrieb:
Hier sind zwar intensiv und Coronastsrationen voll aber in den restlichen Bereichen ist Tote Hose, da werden Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.
Die Skiunfälle letzten Winter waren in keiner Weise ein Problem.
In dem einen Punkt hat der Albe aber schon recht. Beim Skifahren gibt es Unfälle, nach denen man auf der Intensiv liegt oder auch nur Verletzungen, die ne OP erforderlich machen.
 
tauernjunkie schrieb:
In dem einen Punkt hat der Albe aber schon recht. Beim Skifahren gibt es Unfälle, nach denen man auf der Intensiv liegt oder auch nur Verletzungen, die ne OP erforderlich machen.

Die gibt es aber auch beim Motarradfahren, Bergsteigen, Wandern und selbst beim Joggen - eigentlich bei fast jeder Sportart.
Von Hausarbeit gar nicht zu reden... Aber ok, dass ist halt notwendig.

Wenn man das als Maßstab nimmt, muss man alle Freizeitaktivitäten verbieten, die ein erhöhtes Verletzungsrisiko haben
Insbesondere Motorradfahrern, Klettern und Rennradfahren müßte man dann komplett verbieten, da hier proportional mehr Unfälle geschehen, die Krankenhaus und OPs notwendig machen.
Komischerweise fordert das niemand...
 
jens.f schrieb:
Komischerweise fordert das niemand...

Ich zumindest habe nie mit dem Verletzungsrisiko argumentiert. Ich sehe nach wie vor das Größte Problem beim Skifahren in den induzierten Kontakten von der An- und Abreise hin zu den Kontakten in den Seilbahnen. Alles unnötig - und von daher gehören die Skilifte geschlossen bevor wir wieder in die Situation kommen Schulen schliessen zu müssen.
 
Was mich auch wütend macht ist wie die österreichische Regierung sich aufführt, ist ja schlimmer als in DE. Für das Volk Lockdown mitsamt Ausgangssperren verhängen, dann aber selbst auf einer Gala ohne Maske, Abstand usw. klatschen und feiern. Da kommt man sich doch verarscht vor wenn genau von diesen Leuten dann in ein paar Wochen die Nachricht kommt, dass Skiurlaub nicht möglich sei :boese:
 
Ich wünsche der Moderation viel Vergnügen beim Aufräumen hier und auch wo anders.

Trotzdem vielen Dank an machen, der den ein oder anderen Link hier mit kurzer Erklärung veröffentlicht hat und damit mein Wissen erheblich aktualisiert wurde. Vielen Dank dafür.
 
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Arlbergfan schrieb:
Ich warte immer noch drauf, wann es hier wieder um Tourismus und Skifahren geht... :roll:
Naja, wenn man, wie wohl viele andere auch, nicht gerade nah oder sogar in einem Skiort wohnt kann man weder zu dem einen noch zu dem anderen aktuell viel beitragen.
 
Grüße aus Virol :sport:
Laut Land Tirol ein mit einer Südafrikareise assoziiertes positives PCR-Testergebnis im Bezirk Schwaz vor. Nach der Erstprüfung durch die Virologie Innsbruck bestehe ein konkreter Verdacht, dass es sich um die neue Virusmutation handeln könnte, informierte das Land in einer Aussendung. Von der Infektion betroffen sei eine Person, die nach einer Südafrika-Reise positiv auf Covid-19 getestet wurde.

https://orf.at/stories/3238155/
 
albe-fr schrieb:
Ich zumindest habe nie mit dem Verletzungsrisiko argumentiert. Ich sehe nach wie vor das Größte Problem beim Skifahren in den induzierten Kontakten von der An- und Abreise hin zu den Kontakten in den Seilbahnen. Alles unnötig - und von daher gehören die Skilifte geschlossen bevor wir wieder in die Situation kommen Schulen schliessen zu müssen.

Wieviele Autostopper nimmst du den mit zum Skifahren?
Ich hab vielleicht noch ein, zwei Leute dabei mit denen ich mich sowieso immer treffe.
Zudem ist eh schon 2G und Maskenpflicht bei den Liften.
 
rush_dc schrieb:
Wieviele Autostopper nimmst du den mit zum Skifahren?
Ich hab vielleicht noch ein, zwei Leute dabei mit denen ich mich sowieso immer treffe.
Zudem ist eh schon 2G und Maskenpflicht bei den Liften.

ich habe den Eindruck, du willst mich nicht verstehen. Du triffst im Laufe des Tages trotzdem etlich (sagen wir einfach mal >10) Leute denen du sonst nicht begegnet warst und weder 2G noch Masken bieten nun einen 100%igen Schutz. Mit der Einstellung kommen wir aus der Nummer diesen Winter nicht mehr raus.
 
albe-fr schrieb:
Ich zumindest habe nie mit dem Verletzungsrisiko argumentiert. Ich sehe nach wie vor das Größte Problem beim Skifahren in den induzierten Kontakten von der An- und Abreise hin zu den Kontakten in den Seilbahnen. Alles unnötig - und von daher gehören die Skilifte geschlossen bevor wir wieder in die Situation kommen Schulen schliessen zu müssen.

Punkt 1:
Gibt es dazu irgendein Beleg?
z.B. in der Schweiz waren ja letzten Winter die Lifte auf - trotzdem gibt es keinerlei Belg für einen Cluster, der den Ursprung in den Skigebieten hatte.

Punkt 2: Gerade eben zufällig Sportschau gesehen.
Fußballspiel mit 50.000 Zuschauern.
Klar, beim Spiel stehen die draussen - aber alle müssen Zusammen An- und Abreisen. Ein Großteil hiervon mit Bus und Bahn.
Und auch im Stadion ist alles Dicht auch Dicht.
Fällt ein Tor, liege sich alle in den Armen

Dazu kommt:
Fahrzeit Seilbahn: 5-10 Minuten
Fahrzeit Bus/UBahn vom Stadium bis z.B. Hauptbahnhof, wo es sich dann verteilt: Oft 30 Minuten

Ich würde also das Risiko bei einem Stadionbesuch als wesentlich höher einschätzen als bei einem Ski-Tag (natürlich ohne Apres-Ski)

Solange man also sowas erlaubt, wüßte ich keinen Grund, warum man Skigebiete schließen sollte.

2. Punkt:
Öffentlicher Nahverkehr.
Hier hocken Leute oft 30-60 Minuten in der Bahn zusammen - also wesentlich länger als in der Gondel.
Hat jemand schob mal gefordert, den öffentlichen Nahverkehr zu schließen? Oder nur auf notwendige Fahrten für den Berufserwerb zu begrenzen?

Oder Restaurants:
Hier sitzen Leute 30-120 Minuten OHNE Maske in geschlossenen Räumen - zwar mit etwas Abstand, aber ob das soviel bringt?

Fazit:
Wenn wir wirklich ALLE Freizeitaktivitäten, bei denen Leute sich kurzzeitig begegnen schließen, bin ich bei Dir.
Solange aber andere Freizeitaktivitäten, bei denen auch eine größere Anzahl von Leuten zusammenkommen, Restaurantbesuche, nicht lebensnotwendiger Einzelhandel etc. erlaubt sind, halte ich eine Schließung der Ski-Gebiete für nicht gerechtfertigt
 
albe-fr schrieb:
ich habe den Eindruck, du willst mich nicht verstehen. Du triffst im Laufe des Tages trotzdem etlich (sagen wir einfach mal >10) Leute denen du sonst nicht begegnet warst und weder 2G noch Masken bieten nun einen 100%igen Schutz. Mit der Einstellung kommen wir aus der Nummer diesen Winter nicht mehr raus.

OK, ich gehe nicht Skifahren.
Statt dessen fahre ich mit der U-Bahn in die Stadt und schlendere durch die Läden.
Hier bin ich über 500 Leuten begenet, denen ich sonst nicht begenet wäre.
Besser?
Oder ich treffe mich einfach nur mit ein paar Kumpels.
Oder ich gehe ich ein Restaurant, gehe ins Kino, fahre zu einem Fußballspiel - das ließe sich beliebig fortsetzen.
Die Anzahl der Kontakte beim Skifahren ist deutlich geringen als bei fast allen anderen Freizeitaktivitäten.
 
Denen begegne ich beim Einkaufen auch, ohne 2g und in einem Geschlossenen Raum..
Beim Skifahren höchstens vielleicht mal in der Gondel aber da sind Fenster offen und es zieht durch.

Die größten Infektionstreiber waren wohl die Parties in den Clubs und Discos im Sommer und im Herbst. Ungetestete Heimpfte und getestete Ungeimpfte auf engstem Raum, Schweiß der von der Decke tropft, hohe Luftfeuchtigkeit...
Wohl eher der Grund warum wir jetzt um die Skisaison bangen müssen.
Ich habs im Bekanntenkreis gesehen, jeder geimpft und keiner hat sich mehr um irgendwas gekümmert, ich bin da nie mit, war mir zu heiß.
 
jens.f schrieb:
Solange man also sowas erlaubt, wüßte ich keinen Grund, warum man Skigebiete schließen sollte.

irgendwo muss man halt anfangen - und aus meiner Sicht gehören die Stadien längst zu.

Wir haben aktuell nun mal ein Problem - und die einzige Möglichkeit kurzfristig rauszukommen erscheint mir Kontakte zu reduzieren. Eine effektive Moeglichkeit waere das Schliessen der Schulen, eine andere ein Lockdown. Beides ist derzeit politisch nicht gewollt und daher zumindest fuer die nächste beiden Wochen unwahrscheinlich. Also muss man sehen wo man Kontakte noch einschränken kann. Der Freizeitbereich bietet sich da an, denn da haben wir Kontakte, die einfach überflüssig sind. Und von daher gehoeren die Skigebiete dicht gemacht.
 
Zumindest gehen wir diesen Winter nicht mehr völlig blind in die Wintersaison. Es gibt die sehr positive praktische Erfahrung die in der Schweiz letztes Jahr gemacht wurden. Und praktische Erfahrungen sind tausend mal mehr Aussagekräftig als theoretische Szenarien wie sie hier manche vorbringen. Natürlich lässt sich konstruieren dass es beim Wintersport irgendwie zu Kontakten kommt. Die Frage ist aber ob das wirklich relevant und realistisch ist.

Momentan wird es politisch nicht diskutiert die Skigebiete geschlossen zu halten oder Grenzen zu schließen. Hoffen wir mal dass es so bleibt. Ich könnte mir aber vorstellen dass viele momentan sehr vorsichtig sind bei Buchungen eines Skiurlaubs. Wahrscheinlich warten viele ab. Ob wir eine gute Saison bekommen hängt also jetzt im wesentlich davon ab wie sich die Lage in den nächsten Wochen entwickelt.
 
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