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LSAP: Arlberg

war das dann die Hochzeigerbahn mit den Toten? Komisch... ging damals durch die Presse und auch Vermieter in St. Anton bestätigte, dass Gampenbahn nun neu ist und danach kam der Unfall. Aber Unfall in Sz. Poreba und Bau Gampenbahn waren in etwa zeitgleich, richtig?
 
Aber ich glaube nicht, dass die Schindlerbahn 1 wieder aufgestellt wurde, weil man im Ort von St. Anton immer wieder die alten Sessel sieht.

Ausserdem habe ich die Trasse vom Maroiseelelift im Googleearth ausfindig gemacht. Sie ist noch schwach erkennbar. Und weiß jemand das Baujahr vom Osthanglift und vom Schöngrabenlift?
 
Foto-Irrer schrieb:
ich suche immer noch ein Bild des ehemaligen Sonnleitenlift, der durch die Albonagratbahn ersetzt wurde (lief auf anderer Trasse)

Ich würde an deiner Stelle bei den Arlbergerberbahnen nachfragen. So wie es aussieht hat hier im Forum niemand Bilder. Als ich Bilder von der alten Kriegerhornbahn suchte, waren im Forum einige Monate später Bilder zu sehen. Darunter stand, dass sie von den Skiliften Lech sind. :wink:
 
Mr. X schrieb:
... Aber weiß jemand, warum die so groß gebaut wurde? ...
Der Tunnel bei war Windschutz. Wurde mitversteigert, als die Bahn unter den Hammer kam und wurde von einem Unternehmer als Garage zweckentfremdet. :biggrin:
 
und nochmal in Mamas Fotokiste gestöbert beim Ordnen des Nachlasses .....nochmal Schindlerbahn
 

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@Skikönig

Könntest du bitte die Bilder vom ersten Beitrag auf diesem Topic aktualisieren????

:habenwollen:
Ich wäre dir sehr dankbar...
 
Mr. X schrieb:
Noch was:
Wenn ich mir das Bild mit dem Trittalplift so ansehe, dann fällt mir auf, dass da Stützen von einem Vorgängerlift stehen. Weiß jemand was darüber? Gab es noch einen älteren Vorgänger, als den Schlepplift den wir immer meinen? Fiel es uns bis jetzt nicht auf, dass es zwei Trittalplifte gab? Wann wurde dieser gebaut und stillgelegt?
Informationen wären toll... :habenwollen: :hoffhoffhoff:

Ich meine auch, dass die Stützen zur MSB gehören. Zum einen, weil 3 Stützen für einen SL für diesen langen Weg doch etwas wenig wären und zum anderen weil ich meine, im letzten Winter auch eine MSB dort gesehen zu haben, bin aber nicht mehr ganz sicher ob die dort war oder woanders in dem Gebiet. Wäre schön wenn jemand diesen Winter das mal überprüfen könnte, sie ist von der Piste aus zu sehen.
 
schifreak schrieb:
... aber mir fällt ein, die Osthang Talstation is auf einem Filmchen vom Fuzzy Garhammer drauf, Thema, so sollte man nicht Schlepplift fahrn ... aber da weiß ich wieder nicht ob man sowas reinstellen darf, das war mal bei Tele Schigymnastik , vom TV
Kann man das Video nicht irgendwie versenden, per E-Mail, oder so?
 
Stells ins Youtube ,veränder die Musik, ........oder schicks mir und ich mach was damit.....immer diese Angst und es könntert ja was sein oder .....geh bitte ! :D
 
skifreakk schrieb:
Mr. X schrieb:
Noch was:
Wenn ich mir das Bild mit dem Trittalplift so ansehe, dann fällt mir auf, dass da Stützen von einem Vorgängerlift stehen. Weiß jemand was darüber? Gab es noch einen älteren Vorgänger, als den Schlepplift den wir immer meinen? Fiel es uns bis jetzt nicht auf, dass es zwei Trittalplifte gab? Wann wurde dieser gebaut und stillgelegt?
Informationen wären toll... :habenwollen: :hoffhoffhoff:

Ich meine auch, dass die Stützen zur MSB gehören. Zum einen, weil 3 Stützen für einen SL für diesen langen Weg doch etwas wenig wären und zum anderen weil ich meine, im letzten Winter auch eine MSB dort gesehen zu haben, bin aber nicht mehr ganz sicher ob die dort war oder woanders in dem Gebiet. Wäre schön wenn jemand diesen Winter das mal überprüfen könnte, sie ist von der Piste aus zu sehen.

Es wird sich hier um einen Dreieckslift gehandelt haben!
 
Hi,

ich zwar leider keine Fotos dieser alten Liftanlagen, aber Erinnerungen, als ob es erst gestern wäre.
Naja, ich dort ja auch das Skifahren gelernt. Kaum gelaufen, schon auf Ski...
Aber hier mal meine Erinnerungen :


St. Anton Ende der 70er.

Morgens gleich nach dem Frühstück ging es gleich raus zum Kindlisfeldlift, der direkt hinter unserer Pension war. Hier bin ich dann so lange gefahren, bis meine Eltern endlich auch nachkamen. Der "Liftmann" hatte extra am Einstieg vom Lift einen kleinen Hügel aus Schnee gebaut, damit ich mir den Bügel vom Lift selbst nehmen konnte (für einen damals 6 Jährigen war das der Oberhammer !!). Nachdem nun meine Eltern nachgekomen waren, ging es rüber am Slalomlift und unter der Kandahar Bahn zur Schindlerbahn, die auf den Gampen führte. Mann hab ich diesen Sessellift gehasst !! Da ich mit meinen 6 Jahren ein wenig zu klein war, um selbst einzusteigen, packte mich der nette Mann am Einstieg immer am Kragen und hob mich so auf den Holzsessel. Jedes mal ist mir dabei meine Halskette zerrissen.
Wir hätten auch die Kandahar Bahn nehmen können, aber da hat man einfach zu lange warten müssen, vor allem bei schlechten Wetter.
Oben auf dem Gampen angekommen, ging es gleich weiter zur Schindlerbahn II die zum Kapall führte. Klasse war auch die Talstation dieser Bahn, die so ein Länglicher gebogener Holzkasten war (man hatte das Gefühl man fährt in einen dunklen Tunnel rein). Die Fahrt auf den Kapall war dann teilweise ne echte Herausforderung für die Kleidung, da es teilweise sehr kalt und windig war. Die Bergstation war sehr oft ein bizarres Gebilde aus Eis und Schnee.
Wenn es die Schneeverhältnisse zuließen (gesperrt wegen Lawienengefahr) ging es gleich nach links ins Mattun hinein und dann war Tiefschnee angesagt.
Unten am Ende der Piste angekommen, wurde es derart flach, daß man nur mit sehr viel Schwung bis zum Feldherrnhügellift kam (den hatte ich meistens nicht, und habe diese Stelle immer verflucht).
Der Feldherrnhügellift (Schlepplift) auf den Galzig herauf war schon ganz nett, vor allem das sehr steile erste drittel. Wenn da einer aus dem Lift geflogen ist, hieß es immer ausweichen, wenn man nicht mitgerissen werden möchte.
Oben am Galzig gung es dann ersteinmal zur Vallugabahn um sich eine Nummer abzuholen (die wurden auf die Skispitzen gestempelt). Nun konnte man ungefähr abschätzen, wieviele Gondeln man jetzt noch warten musste, bis es dann endlich über das Steissbachtal hinauf zur Valluga ging.
Die Bergstation der Vallugabahn war oft dermaßen eingeschneit, daß man durch einen teilweise bis zu 15 Meter langen Schneetunnel nach draußen gehen musste. Nun ging es die kurze Abfahrt bis zum Vallugalift. Oben angekommen, gab es oft zwischen meinen Eltern die Diskussion, ob wir über Ulmer Hütte, Mattunjoch oder Schindlerkar abfahren. Meistens ging es dann über Schindlerkar in das Steissbachtal. Meine Mutter ist immer den langen Ziehweg am Schindlerkar gefahren, während mein Vater und ich die Abkürzung über den "Steilhang" genommen haben. Irgendwie fand ich den Hang nicht steil. Ist aber wohl ansichtssache. Also schnell wieder zum Feldherrnhügellift und ab wieder rauf auf den Galzig, wo wir nun über den Osthang (Buckelpiste) abfuhren um wieder vorn Feldherrnhügellift zu stehen. Ab nach oben, und nun rüber zu meinen am meisseten gehassten Lift, den Tanzbodenlift. Der hat bei mir seinen Namen richtig verteidigt ! Kurz vor dem letzten Drittel, wird es noch mal kurz ein wenig steiler. Genau hier gab es in der Spur oft eine kleine Mulde. Genau an dieser Stelle wurde ich meistens samt Bügel 20-30 cm in die Luft gehoben (war halt noch zu leicht) , und da hab ich immer am Bügel festgekrallt, aus Angst zu stürzen, was dann meistens auch unweigerlich folgte. Zack hat es einen ungehauen - aber losgelassen hab ich nicht - ich wollte ja oben ankommen - egal wie ;) Oben ging es dann meistens links nach St. Christoph zum Mittagessen runter (Kinder finden Pausen beim Skifahren doof).
Nach dem Essen ging es dann wieder mit dem Sessellift auf den Galzig rauf um wieder auf die Valluga zu kommen (die Sesselbahn zum Schindlergrad gab es ja noch nicht). Von dort ging es über das Mattunjoch dann ins Mattun, wo wir meist wieder Tiefschnee hatten. Unten am Mattun angekommen, ging es mit dem Schlepplift wieder auf den Gampen, um mit der Schindlerbahn II wieder auf den Kapall zu fahren. Diesmal ging es jetzt vom Kapall vorn die schwarze Piste (Kandahar Abfahrt) bis runter ins Tal (komplett schwarze Piste) direkt zu unserer Pension auf den Sonnenwiese.

So waren unsere Skitage in den späten 70ern.

Auch haben wir jedes Jahr die Riesenlawine miterlebt, die im März/April immer auf der anderen Seite des Dorfs abging, und meistens erst kurz vor der Tankstelle halt machte.

Gruß
Nos
 
Nosferatu schrieb:
...nach St. Christoph zum Mittagessen runter (Kinder finden Pausen beim Skifahren doof).
Nach dem Essen ging es dann wieder mit dem Sessellift auf den Galzig rauf ...

Du meinst die Seilbahn, oder? Die St.Christoph-Sesselbahn gibts erst seit etwa '96.

Aber wenigstens bin ich nicht der einzige dem es als Kind im Tanzbödenlift so ergangen ist :D
 
flauschiges Murmele schrieb:
Du meinst die Seilbahn, oder? Die St.Christoph-Sesselbahn gibts erst seit etwa '96.

Aber wenigstens bin ich nicht der einzige dem es als Kind im Tanzbödenlift so ergangen ist :D

Stimmt, du hast recht !! Hab wohl langsam doch Lücken in meiner Erinnerung.
Kann es sein, das es so ne relativ kleine Gondel war, in die so 15 Personen passten und zwei maximal drei Stützen hatte ?

Ja, der Tanzbödenlift war schon echt kindgerecht ;)

Nicht schön war auch der Slalomlift direkt neben der Kandahar-Bahn. Hier mussten wir immer hochfahren, wenn die Skischule neue Kurse hatte, und wir immer vorfahren mussten, damit sie uns in die Kurse einteilen konnten.
Mittags gabs in der Skischule immer was zu Essen. Danach immer Popeye im TV. Neben der Schindlerbahn gab es von der Skischule für die ganz Kleinen ein Skikarussel (ne runde Tonne, mit langen Stangen dran, die sich im Kreis drehte).
Gaaaanz wichtig war es auch (für uns Kinder) von der Skischule einen Aufnäher (Skihase) zu bekommen - mann waren wir stolz.

Die Materialseilbahn an der Ulmer Hütte hatte mir damals richtig Ärger von meinen Eltern eingebracht, nachdem ich mit total ölverschmierter Kleidung vom spielen an dem Teil wiedergekommen bin...

Gruß
Nos
 
Yep, das war ne recht kleine, gelbe Gondel für so 15-20 Personen, wo man ewig anstehen musste. Damals war ich leider auch noch zu klein für die Alternative dazu, den Maienseelift 2 - selbes Problem wie Tanzböden :oops: Den Lift ham sie übrigens auch irgendwann in den späten 90ern wegrationalisiert.
 
flauschiges Murmele schrieb:
Yep, das war ne recht kleine, gelbe Gondel für so 15-20 Personen, wo man ewig anstehen musste. Damals war ich leider auch noch zu klein für die Alternative dazu, den Maienseelift 2 - selbes Problem wie Tanzböden :oops: Den Lift ham sie übrigens auch irgendwann in den späten 90ern wegrationalisiert.
Der Lift wurde mit dem Neubau der Christophbahn überflüssig, und deshalb wurde er im selben Jahr, wie die Christophbahn neugebaut wurde dichtgemacht.
Außerdem habe ich mich immer noch nicht zurechtgefunden, dass es den Feldherrenhügellift nicht mehr gibt. :angry: :fluchen: :schade:
 
Mr. X schrieb:
Außerdem habe ich mich immer noch nicht zurechtgefunden, dass es den Feldherrenhügellift nicht mehr gibt. :angry: :fluchen: :schade:

Mir geht es genau so ! Ich will den Schlepper wieder haben. Der war schon was ganz besonderes.
Für mich war St. Anton immer was besonderes (hab da als dreijähriger das Skifahren gelernt), und fahre nun seit 37 Jahren Ski.
Aber im Moment gibt es nichts, was mich da hinziehen würde, ausser die nette Familie, die die Pension auf der Sonnenwiese betreibt, in der wir immer waren.

Gruß
Nos
 
flauschiges Murmele schrieb:
Serendipity schrieb:
Teil 1 (spannend die Pläne am Rendl, die damals zusätzlich bestehenden Schlepplifte rund um den Galzig und die Möglichkeit von Stuben direkt über eine rote Piste nach St. Christoph abzufahren):

http://picload.org/image/lrgiid/arlberg_78_001.jpg

Der eine Schlepper, der etwa vom Beginn des Steißbachtals wieder zum Galzig hochgeht, hat es den tatsächlich mal gegeben oder war das nur eine Planung? Hab von dem noch nie was gehört.

So anhand der Baudaten von der AbbAg ist es nicht möglich, dass dieser mysteriöse Lift am Galzig der Osthanglift. Ich meine den, der rechts vom Feldherrenhügellift ist. Tanzbödenlift existiert zwar, aber was ist das für ein Lift parallel vom FHL?
Osthanglift wurde 1968 errichtet.
Tanzbödenlift ein Jahr drauf.
Weiß irgendkjemand was davon? Ist das ein Fehler vom Grafiker?
 

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Gerade entdeckt:
Auf Youtube gibt es ein Video der alten Albonalifte...
 
Cool! So hats also in Stuben ausgeschaut, als meinereiner noch in Abrahams Wurschtkessel war...

Man sieht sehr gut den Trassenverlauf vom Albona II, und das der am heutigen Albonagrat-Restaurant geendet hat. Der Schlepplift, der laut damaligen Pistenplänen in der heutigen Albona-II-Trasse verlaufen ist, ist aber leider nicht drauf zu sehen. Trotzdem aber nettes old-school-Filmchen.
 
Mann kann auch sehen, dass die alte Albona 1 damals neben dem heutigen Albona-Restaurant aufgehört hat.
 
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