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LSAP: Arlberg

Danke für den Link, der kürzere Strich war der Schlepplift, der längere ist eine noch bestehende MS.
 
Habe dieses nette Bild vom Stubenbach-Lift endeckt. Würde tippen, dass es aus den frühen 70ern ist.

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Im April 2018 sind mir rund um den Arlberg verschiedene Überbleibsel ehemaliger Anlagen aufgefallen, die ich im Folgenden kurz zusammengestellt habe. Das ist kein vollständiger Fundamenti-Überblick, sondern zeigt das, was mir vor die Linse gekommen ist.

Lech

Mohnenfluh/Steinmähder
Von 1966 bis 2001 pendelte die einseitige, stützenlose Mohnenfluhbahn hoch über Lech. Von der Station oberhalb der heutigen Steinmähder-8-KSB sind die Stationsreste und Verbauungen noch deutlich sichtbar.
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Vergleichsaufnahmen:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:17462
https://seilbahntechnik.net/de/lifts/11093/datas.htm

Steinmähder
Von einem der Steinmähder-Vorgänger (DSB und 4-KSB) ist noch der Führerstand vorhanden, ich tippe von der 4-KSB (Girak, 1993-2003) - der Rest dieser Anlage dreht seit 2004 als Rossalmbahn auf der Winklmoosalm seine Runden.
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Kriegerhorn
Das Kriegerhorn wurde einst von zwei parallelen Sesselbahnen (ESL und DSB) erschloßen. Das Talstationsgebäude der DSB (1961-1977) ist noch vorhanden und zur Toilettenanlage umgebaut.
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Vergleichsaufnahmen:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:41586
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:41584
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:38768

Hasensprung
2003 ersetzte die 6-KSB Hasensprung die gleichnamige DSB (Girak, 1980). Die neue Station hat man offenbar vor die alte gesetzt.
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In der alten Station wird jetzt garagiert.
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Petersboden
Die heutige 6-KSB Petersboden (li.) hat gleich drei Vorgänger: SL (DM, 1971-85), DSB (DM, 1971-1998), 3-KSB (DM, 1983-1998). Dass die Jahresdaten (laut liftworld) so stimmen, bezweifle ich. Mittig befand sich offensichtlich mal eine Station, könnte von der DSB gewesen sein.
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An das Hauptgebäude (hier die Rückseite) wurde scheinbar fleißig angebaut.
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Vergleichsaufnahme:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:27445

Den SL hat es offensichtlich schon vor der DSB gegeben:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:38764

Später wurden dann beide parallel betrieben:
https://seilbahntechnik.net/de/lifts/12051/datas.htm

Neben der Bergstation der heutigen 6-KSB Petersboden sind noch Fragmente einer alten SB-Station zu sehen, vermutlich von der DSB.
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Zugerberg
Hinter der Bergstation der Zugerbergbahn (Girak, 1969) ist ein Fundament zu sehen. Eventuell stand dort bis zum Umbau der Anlage 1988 die Umlenkung.
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Schlegelkopf
Der Lsap-Stations-Klassiker in Lech ist der Stationskomplex Schlegelkopf. Zwischen den bestehenden Girak-Anlagen sieht man noch, wo sich von 1939 (damals vermutlich noch nicht mit dem großen Gebäude) bis 1990 die Talstation des SL befand.
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Historisches Material aus den Holzstützen-Zeiten:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:27651
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:4556

1963 mit den "modernen" Gitterportalmasten:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:13460

Offenbar hat es beide Stützentypen auch gleichzeitig gegeben:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:37520

DSB und SL parallel.
https://seilbahntechnik.net/de/lifts/15108/datas.htm


Zürs

Madloch
Von der ehemaligen Madlochbahn (ESL, Girak, 1954-67) ist das Talstationsgebäude (M.) noch vorhanden:
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Vergleichsaufnahmen aus früheren Jahren:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:23989
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:39005
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:24264

Hexenboden
Die heutige 6-KSB Hexenboden hatte zwei Vorgänger: eine fixe 3-SB (DM, 1984-2005) sowie einen SL (DM, 1949/71-1984).

Das Gebäude in Bildmitte könnte die alte Talstation des SL sein:
kxsvbeje.jpg


Vergleichsaufnahme von 1966:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:15435

Die 3-SB startete schräg vor dem Gebäude:
https://seilbahntechnik.net/de/lifts/2027/datas.htm

Die ehem. SL-Trasse ist noch gut zu erkennen.
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Trittkopf
Die Bergstation der alten Trittkopfbahn (45-PB, Vöest-Alpine, 1962/83-2016) hat man stehen lassen und wohl umfunktioniert.
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Vergleichsaufnahmen:
https://seilbahntechnik.net/de/lifts/676/datas.htm

Seekopf
Die Talstation der aktuellen Seekopfbahn hat man scheinbar vor die Talstation des Vorgängers gebaut (2-SB, Girak, 1956-86).
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St. Christoph

Maiensee
Die Maienseelifte Ia & b (DM 1953 & 1960) mit ihren uralt-(Portal-)Masten zählen heute zu den urigen Anlagen im Gebiet.
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Vormals gab es dort einen SL mit Holzstützen.
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:40347

Bis 1995 gab es noch eine zweite Sektion, die mittels Holzbrücke eine Piste überquerte, zu sehen links oben.
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:19352
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:14652

Pistenplan von 1994:
https://skimap.org/data/627/60/1223978822.jpg

Blick vom Ausstieg Maiensee 1a & b auf den ungefähren Verlauf Maiensee 2.
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Blick zurück, in der Senke rechts unterhalb des Hochspannungsmasts muss sich die Talstation befunden haben.
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Hier muss die Trasse die Piste überbrückt haben.
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Die Trasse ist in Bildmitte noch deutlich zu erkennen.
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Ehemalige Brückenquerung:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:26532

Von der Seite ist das Trassenprofil noch gut sichtbar.
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Stuben

Albona
Seit 2016 ist die moderne 10-EUB Albona 2 in Betrieb. Sie ersetzte eine DSB (DM, 1985), die wiederum einen ESL (Steurer, 1956) ersetzte. Die noch bestehende DSB Albona 1 (DM, 1983) hatte ebenfalls einen Vorgänger (ESL, Steurer, 1956).

Übersichtsaufnahme aus ESL-Zeiten:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:40631

Hinter der Talstation der heutigen DSB Albona 1 dürfte noch die Talstation des Vorgänger-ESL zu sehen sein.
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Die Bergstation der DSB Albona 1 wurde vermutlich von der Steurer-Anlage übernommen.
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Von den Talstationen Albona 2 (ESL und DSB) ist nichts mehr zu sehen. Dafür ist aber wohl die Bergstation des ESL Albona 2 noch vorhanden.
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Vergleichsaufnahmen:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:19375
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:19376

Strecke ESL Albona 2:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:4118


St. Anton am Arlberg

Rendlbahn
An verschiedenen Stellen im Skigebiet sind Gondeln der alten Rendlbahn (6-ZUB, Waagner-Biro, 1975-2009) zu finden. Hier beispielsweise im Galzig-Gebiet mit dem Funitel im Hintergrund.
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Vergleichsaufnahmen:
https://seilbahntechnik.net/de/lifts/3266/datas.htm

Kapall/Schöngraben
Vorgänger der heutigen 6-KSB Kapall war auf leicht anderer Trasse die DSB Schindler 2 (Girak, 1954-1998). Die Bergstation (linker Gebäudeteil) ist heute Teil des Restaurants Kapall. Der SL Schöngraben (DM, 1974) im Hintergrund hatte einen Poma-KSSL als Vorgänger.
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Vergleichsaufnahme von 1962:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:20665

Zammermoos
Die DSB Zammermoos (DM, 1982) wurde 1990 auf 4-KSB umgebaut, die Vierkantstützen hat man offenbar übernommen.
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Gleich nach der Talstation ist ein Fundament zu sehen. Hat man hier beim Umbau eine Stütze entfernt oder gab es schon vor der DSB einen Lift?
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Sehr interessanter Beitrag, danke fürs Recherchieren und Zusammentragen der Informationen. Hast du noch mehr Bilder von den Maisenseeliften 1a und 1b?

Zum Thema Maienseelift 2 kann ich noch einen uralten Zeitungsbericht aus dem Jahre 1975 beisteuern, nachdem die Anlage in diesem Jahr durch DM um- bzw. neugebaut wurde.

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Viele Grüße,
Tobi
 
@Zottel: Vielen Dank für die Bilder - ich war ja auch im April dort und zum Teil sind mir die alten Stationen auch aufgefallen. Maiensee habe ich leider nicht geschafft. Auch nicht den Kurzbügler gegenüber der Talstation der Albona I. Bei der Albona II - ist da nicht mal auch ein Schlepper verlaufen?
 
Wow - auch ich habe den Bildbeitrag erst jetzt gesehen - vielen Dank für die Arbeit alles so ausführlich zusammenzutragen! Ich habe durch deinen Beitrag erst jetzt erfahren, dass das Kriegerhorn mal von einer Parallelanlage erschlossen wurde!

Und ja - die Station die, beim Petersboden noch gut zu erkennen ist, ist die ehemalige Talstation der DSB. Die 3KSB ging wie die 6KSB "aus dem Keller" los.
 
Arlbergfan schrieb:
Die Mohnenfluhseilbahn wurd 2001 abgebaut. Ich werde versuchen ein paar Bilder aufzutreiben!

Konntest Du mittlerweile ein paar Bilder von der Mohnenfluhseilbahn auftreiben?
 
shaqohirt schrieb:
Arlbergfan schrieb:
Die Mohnenfluhseilbahn wurd 2001 abgebaut. Ich werde versuchen ein paar Bilder aufzutreiben!

Konntest Du mittlerweile ein paar Bilder von der Mohnenfluhseilbahn auftreiben?

Ich denke es wird schwierig sein, davon noch Bilder aufzutreiben..
Mit dieser Bahn bin ich zwar noch gefahren, und habe meine Bildersammlung mal durchgeschaut, aber leider von dieser Bahn war keines mit dabei....
Vielleicht helfen diese beiden nachfolgenden links ja bereits...

http://derarlberg.at/unerwartete-begegnung

https://seilbahntechnik.net/de/lifts/11093/datas.htm
 
@Zottel.....ich erlaube mir höflichst eine Korrektur einzubringen: die ESL Albona I +II waren waschechte GIRAK Anlagen. Dies läßt sich auch auf den Glasplatten von Risch-Lau in maximaler Vergrößerung und mit chirurgischer OP Lupen Brille eindeutig an den Fahrbetriebsmitteln und Rollen sowie den Portalstützen an den Stationen verifizieren , welche in dieser Form auch bis 2003 auf der GIRAK ESL Sonnwendstein Maria Schutz im Einsatz waren.

GlG Tom
 
Arlbergfan schrieb:
Wow - auch ich habe den Bildbeitrag erst jetzt gesehen - vielen Dank für die Arbeit alles so ausführlich zusammenzutragen! Ich habe durch deinen Beitrag erst jetzt erfahren, dass das Kriegerhorn mal von einer Parallelanlage erschlossen wurde!

Und ja - die Station die, beim Petersboden noch gut zu erkennen ist, ist die ehemalige Talstation der DSB. Die 3KSB ging wie die 6KSB "aus dem Keller" los.
Außerdem wurde, wenn ich mich recht erinnere, auch das Bergstationsgebäude von der 3-KSB für die 6-KSB übernommen, ist also auch noch ein Relikt.
 
Zunächst mal ein grosses Dankeschön an Zottel für die wunderbare Übersicht der Seilbahnrelikte 8)

Zugerberg
Hinter der Bergstation der Zugerbergbahn (Girak, 1969) ist ein Fundament zu sehen. Eventuell stand dort bis zum Umbau der Anlage 1988 die Umlenkung.
Bild

Der Lift wirft mir einige Fragen auf: Die Bergstation wurde beim Umbau 1988 allen Anschein nach ersetzt. War die Antriebsstation möglicherweise vor dem Umbau in der Talstation?
Weil diese alte Fundament der Umlenkung sieht für mich nach einer sehr schlichten Ausführung aus und ich kann mir nicht vorstellen, dass man schon 1969 so kompakt gebaut hat. Ebenso ist es interessant, dass scheinbar an der Länge des Lifts was geändert wurde.

Das Bild von der Talstation Hasensprung ist auch witzig. Vor paar Jahren fuhr man einfach gerade durch die alte Talstation zur Bahn, jetzt steigt man von der Seite zu und man muss so einen seltsamen Schwung einlegen...
 
VH 400 schrieb:
Das Bild von der Talstation Hasensprung ist auch witzig. Vor paar Jahren fuhr man einfach gerade durch die alte Talstation zur Bahn, jetzt steigt man von der Seite zu und man muss so einen seltsamen Schwung einlegen...

Das ist weiterhin grundsätzlich so. Müsste Saisonende sein und man hatte keine Lust mehr den Schnee dorthin zu bringen!?
 
skikoenig schrieb:
VH 400 schrieb:
Das Bild von der Talstation Hasensprung ist auch witzig. Vor paar Jahren fuhr man einfach gerade durch die alte Talstation zur Bahn, jetzt steigt man von der Seite zu und man muss so einen seltsamen Schwung einlegen...

Das ist weiterhin grundsätzlich so. Müsste Saisonende sein und man hatte keine Lust mehr den Schnee dorthin zu bringen!?

Das Foto habe ich am vorletzten Tag der Skisaison 2017/18 gemacht.
 
VH 400 schrieb:
Zunächst mal ein grosses Dankeschön an Zottel für die wunderbare Übersicht der Seilbahnrelikte 8)

Zugerberg
Hinter der Bergstation der Zugerbergbahn (Girak, 1969) ist ein Fundament zu sehen. Eventuell stand dort bis zum Umbau der Anlage 1988 die Umlenkung.
Bild

Der Lift wirft mir einige Fragen auf: Die Bergstation wurde beim Umbau 1988 allen Anschein nach ersetzt. War die Antriebsstation möglicherweise vor dem Umbau in der Talstation?
Weil diese alte Fundament der Umlenkung sieht für mich nach einer sehr schlichten Ausführung aus und ich kann mir nicht vorstellen, dass man schon 1969 so kompakt gebaut hat. Ebenso ist es interessant, dass scheinbar an der Länge des Lifts was geändert wurde.

Das Bild von der Talstation Hasensprung ist auch witzig. Vor paar Jahren fuhr man einfach gerade durch die alte Talstation zur Bahn, jetzt steigt man von der Seite zu und man muss so einen seltsamen Schwung einlegen...

Exakt so war es. Ähnlich zur Schlegelkopf/Muggengrat/Madlochbahn hatte die Zugerbergbahn bis zum Umbau den Antrieb im Tal. Dort ist die Brücke noch vorhanden und oben ist alles abmontiert.

Einige Stützen wurden ebenfalls ersetzt bzw. Kamen dazu. Dies kann man wunderbar an der Art der Verschraubung der einzelnen Segmente und am Kopf erkennen.
 
Ich wollte fargen ob jemand die Bilder auf den ersten 5 Seiten dieses Threads aktualisieren kann?
 
Nicht ganz so alt, aber eine längerer Filmausschnitt aus Zürs in den 60ern, inklusive Bild von der damals brandneuen Trittkopfbahn. Als Bonus gibt es danach noch die alte Jackson Hole Tram:

 
Folgende Zusammenfassung zur spektakulären Mohnenfluh-Seilbahn habe ich heute von den Skilifen Lech erhalten:

Die stützenlose Pendelbahn Mohnenfluh wurde in den Jahren 1966/1967 erbaut, ging im Winter 1967/68 in Betrieb und wurde im Jahr 2000 „unter Tränen“ demontiert. Sie war eine technische Glanzleistung in Zusammenarbeit von Techn. Rat Dipl. Ing. Sepp Bildstein aus Lech und den Firmen Waagner Biro / Wien und Girak / Korneuburg. Die Länge der Bahn betrug gut 1,6 km, die höchste Höhe über dem Boden ca. 150 m. Die Kabine hatte ein Fassungsvermögen für 50 Passagiere. Das Fahrwerk war voll verschlossen, wodurch ein „Aushängen“ bei Sturm ausgeschlossen war. Um Seilüberschläge zu vermeiden, wurde das Zugseil im Dreieck geführt. Die Förderleistung betrug 400 Pers/Stunde. Der Antrieb der Bahn hätte grundlegend umgebaut und die Fahrelektronik völlig erneuert werden müssen, beides verbunden mit relativ hohen Kosten. – Ein weiterer Grund für den Abriss der Mohnenfluhbahn war das Unterfliegen ihrer Seile durch ein Linienflugzeug bei bester Flugsicht rein zum Spaß bei vorgeschriebener Mindestflughöhe von 300 m über dem umgebenden Gebirge! Dieser irrreguläre Flug wurde seitens der Flugsicherheitsbehörde umgehend sanktioniert. Wenig später hat ein tollkühner Kunstflugpilot einen Looping um die Seile der Mohnenfluhbahn vollführt. Um derartige unfallträchtige Aktionen nachhaltig auszuschalten, war der Abriss der Pendelbahn in der Folge beschlossene Sache.

Die Steinmähder vom Zugertobel bis hinauf unterhalb der Bergstation der Mohnenfluhbahn wurden 1978 mit einem Doppelsessellift mit Förderleistung 1.385 Pers/Std. erschlossen, der 1993 durch eine kuppelbare 4er Sesselbahn mit Förderleistung von anfänglich 2.400 Pers/Std. und ab 1994 2.880 Pers/Std. ersetzt worden ist. Diese war bis 2003 in Betrieb. Von 2003 bis heute werden die Wintersportler nun mit einer leistungsstarken, den Abfahrtskapazitäten angepassten 8er Kuppelsesselbahn mit Wetterschutzhauben mit einer Förderleistung von 4.000 Pers/Std. auf derselben Trasse von der Einfahrt ins Zugertobel zum Plateau unterhalb des Zugerhochlichts transportiert. – Im Laufe der Zeit wurden die Pisten im Mohnenfluhgebiet ständig verbessert, sind mit bodenständiger Vegetation renaturiert sowie teilweise beschneibar und werden heute durch in Lech erfundene fernsteuerbare Sprengeinrichtungen vor Lawinengefahr gesichert. Das gesamte Gebiet wird im Sommer entweder beweidet oder jährlich einmal gemäht.
 
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