• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Luftfahrt Topic

Mmh, an den Luftfrachtverkehr hab ich nicht gedacht. Allerdings soll der Flughafen im Endausbau eine Kapazität von 600.000 Tonnen Luftfracht haben.
@michamab: Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hat man für die jetzige Südlandebahn in Schönefeld leute umsiedeln müssen. Wenn das so ist, ist auch klar, wiso die weiterverwendet werden muss. Stell dir mal vor man läst die ganzen Leute Umsiedeln und reist ihre Häuser ab für eine Landebahn die ein paar Jahre später wieder abgerissen wird.
 
Du dem Thema BBI, was ja heiß diskutiert wird, ein weitere Bericht:

BBI-Baubeginn: Erster Spatenstich auf ILA - Wirtschaft hofft auf Aufträge für 300 Millionen Euro

19.3.2006, Potsdam/Berlin (ddp-bln). Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) spricht sich für einen baldigen Start der Arbeiten für den Großflughafen Schönefeld aus. Der erste Spatenstich sollte schon im Mai während der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) stattfinden, sagte Platzeck der «Märkischen Oderzeitung» (Samstagausgabe). Der Vorschlag müsse noch mit der Berliner Seite abgestimmt werden. Der Termin biete die einmalige Chance, die Bauarbeiten symbolisch vor großem internationalem Publikum zu starten.

Die regionale Wirtschaft rechnet beim Bau des Großflughafens mit Aufträgen von 300 Millionen Euro. «Ich gehe davon aus, dass unsere Unternehmen sich 15 Prozent vom Kuchen abschneiden können», sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus, Joachim Linstedt. Die Cottbuser IHK betreut im Auftrag der Kammern in Berlin und Brandenburg die so genannte Bieterliste. Bisher ließen sich laut Linstedt bereits 300 Betriebe eintragen. Er rechne in der Bauphase mit jährlich 7000 zusätzlichen Jobs durch den Airport.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Donnerstag den Ausbau des Flughafens Schönefeld unter Auflagen genehmigt. Dazu gehört ein Nachtflugverbot in der Zeit von Mitternacht bis 5.00 Uhr. Unterdessen kündigte die Linkspartei an, die Interessen der Anwohner zu vertreten. «Die brandenburgische Linkspartei.PDS sieht sich als Anwalt für die Durchsetzung der vom Gericht geforderten Auflagen und insbesondere für die Einhaltung des Nachtflugverbotes», sagte der Landesvorsitzende Thomas Nord. Zugleich forderte er die Ausschreibung kleiner Lose, damit auch klein- und mittelständische Unternehmen der Region berücksichtigt werden.

Wegen des Nachtflugverbots erwägt der Chef der Fluggesellschaft Air Berlin, Joachim Hunold, laut einem Pressebericht, seine Flugzeugflotte nicht mehr in Berlin zu stationieren. »Derzeit landen durchschnittlich zehn Air Berlin-Maschinen zwischen 22.00 und 23.00 Uhr in Tegel und eine in Schönefeld. Die müssten wir - inklusive der davor stattfindenden Abflüge - aus dem Flugplan streichen, wenn ein planmäßiger Verkehr nach 22.00 Uhr auf dem BBI nicht erlaubt wäre«, sagte er.

Da sein Unternehmen für das Jahr 2011 die Stationierung von mindestens 22 Flugzeugen in Schönefeld geplant habe, würde sich die Zahl noch verdoppeln, fügte er hinzu. Es stelle sich dann die Frage, ob die Stationierung von Flugzeugen in Berlin überhaupt noch Sinn macht oder ob man die Hauptstadt »nur noch im Rahmen von Umläufen mit Jets anfliegen soll, die anderswo stationiert sind«, sagte Hunold. Er befürchte, dass die Wirtschaftlichkeit des Flughafens und der Airlines unter den Gerichtsauflagen leiden werden.
http://www.airliners.de/airports/nachrichten/artikelseite.php?articleid=7990

Das mit dem Nachtflugverbot und den jetzt schon möglichen Konsequenzen von Air Berlin ist ein Ding. BBI hat dann zwar viel Kapazität aber von den Öffnungszeiten nur so viel Spielraum wie der "kleine Flughafen" Dortmund. Wenn BBi ein Nachflugverbot erhält kann man diesen als Großflughafen fast vergessen den welche Interkontinentale Airline fliegt gerne Flughäfen wo ein Nachtflugverbot herrscht. Bestes Gegenbeispiel ist Dubai, wo die europäischen Airlines ihre Flüge gegen 3 Uhr abfertigen um morgens in Europa zu sein.
 
Ohne Nachtflugverbot ist ein internationaler Flughafen in einem dicht besiedelten Gebiet politisch schlicht nicht durchsetzbar.

Ich weiss wovon ich spreche. Seit über 25 Jahren wohne ich in der Nähe des Flughafens Zürich Kloten. Seit mehreren Jahren wird rings um den Flughafen erbittert um jedes Flugzeug gekämpft, welches nicht über das betroffene Gebiet fliegt. Der Konflikt ist so heftig, dass ein Flughafen-Manager schon bedauerte, dass die Entwicklung von Passagier VTOLs aufgegeben wurde...
 
GMD schrieb:
Ohne Nachtflugverbot ist ein internationaler Flughafen in einem dicht besiedelten Gebiet politisch schlicht nicht durchsetzbar.

Ich weiss wovon ich spreche. Seit über 25 Jahren wohne ich in der Nähe des Flughafens Zürich Kloten. Seit mehreren Jahren wird rings um den Flughafen erbittert um jedes Flugzeug gekämpft, welches nicht über das betroffene Gebiet fliegt. Der Konflikt ist so heftig, dass ein Flughafen-Manager schon bedauerte, dass die Entwicklung von Passagier VTOLs aufgegeben wurde...

deswegen ist der BBI ja eine Fehlplanung, sprich wird am falschen Standort gebaut...
 
Nur wo rund um Berlin ist es nicht dicht besiedelt? Verlegt man den Flughafen soweit ausserhalb, dass es niemand mehr gross stört, sind die Wege ins Zentrum sehr weit was die Attraktivität für die Reisenden schmälert. Das ist das Dilemma der Planer!
 
Berlin hat keinen so großen Speckgürtel, wie man denkt. Da ist dann ein paar Kilometer weiter wenn man aus der Stadt raus ist tiefster "Osten".

Im sogenannten Raumordnungsverfahren von 1994, wo nach einem passenden Standort für den Großflughafen gesucht wurde, wurde übrigens Sperenberg bei Berlin als Standort empfohlen. Dort wäre 24h-Betrieb möglich und alzu weit weg von Berlin ist Sperenberg auch nicht. Anscheinend ist dieser Standort jedoch aufgrund fehlender Anbindungen und Altlasten der Sowjets zu teuer.

Schönefeld würde im Zuge des ROV übrigens als nicht geeignet bewertet. Unter anderem befinden sich im Einfluggebiet zahlreiche Gashauptleitungen und das Gebiet rund um Schönefeld sei zu dicht besiedelt. In unmittelbarer Nähe leben mehr als 100.000 Menschen.

2 ganz interessante Artikel in diesem Zusammenhang:
http://www.tagesspiegel.de/tso/sonderthema12/artikel.asp?TextID=43833
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/04/22/berlin/748860.html
 
Genau das hat man in München gemacht, und jetzt müssen sie den Transrapid bauen um die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder atraktiver zu machen. Ein S-Bahnanschluss ist als einzige Verbindung zu einem so weit drausen liegenden Flughafen ungeeignet. Ich finde es wird oft viel zu viel Wert auf die Erreichbarkeit auf der Straße gelegt. Mir gefällt der neue Trend die großen Flughäfen mit richtigen Bahnhöfen auszustatten, wie zum Beispiel in Frankfurt oder Köln/ Bonn. Und der BBI setzt diesen positiven Trend fort, und das geht eben nicht überall.

Dass das wirklich wichtig ist, sieht man bei uns. Ich wohne im Rhein-Neckar Raum und der Flughafenfernbahnhof in Frankfurt erspart einen eigenen Großflughafen in Mannheim. Wenn die Neubaustrecke nach Frankfurt gebaut wird, kann man mit dem ICE so schnell den Flughafen erreichen, dass es sinnlos wäre einen neuen Flughafen zu bauen.
Natürlich könnte man jetzt sagen, dass der Flughafen dann auch weit weg ist, aber Berlin kann man eben nicht mit Mannheim vergleichen. In Mannheim selbst sind die Wege ja viel kürzer als in Berlin.
 
Ich habe meinen Post nochmal editiert ...

Stimmt natürlich schon, eine S-Bahnanbindung reicht nicht, dazu ist die S-Bahn zu lahm, weil sie zu oft hät und nicht schnell genug fährt. Ein normaler Regionalzugexpress, der nicht in jedem Kaff hält würde aber schon reichen, von Sperenberg wäre mann dann ungefähr in 20 Minuten in der Stadtmitte von Berlin. Das funktioniert in Rom z.B. auch ganz gut, dort gibt es auch einen Expresszug vom Flughafen Leonardo Da Vinci nach Rom. Nur kostet der dort extra Geld. Ich sehe das mit der Verkehrsanbindung nicht so schlimm, auf ein paar Minuten kommt es eh nicht an. Die Diskussion in München mit dem Transrapid war eh ein großer Witz, wer soll das finazieren, das wäre doch nie rentabel gewesen.
 
GMD schrieb:
Nur wo rund um Berlin ist es nicht dicht besiedelt? Verlegt man den Flughafen soweit ausserhalb, dass es niemand mehr gross stört, sind die Wege ins Zentrum sehr weit was die Attraktivität für die Reisenden schmälert. Das ist das Dilemma der Planer!

Deswegen sage ich ja, ausserhalb liegender Flughafen für Lang- und Mittelstrecken (optimal wäre Parchim in Verbindung mit Hamburg und Transrapid gewesen), Tempelhof für Kurzstrecken und General Aviation...
Der Zug ist aber leider abgefahren jetzt muss man mit dem Mist leben den man sich geschaffen hat.
 
michamab schrieb:
Die Diskussion in München mit dem Transrapid war eh ein großer Witz, wer soll das finazieren, das wäre doch nie rentabel gewesen.
Wiso wäre? Ich wüste nicht, dass der nicht gebaut würde. Im Gegenteil, die haben doch schon mit den Planungen begonnen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
michamab schrieb:
Die Diskussion in München mit dem Transrapid war eh ein großer Witz, wer soll das finazieren, das wäre doch nie rentabel gewesen.
Wiso wäre? Ich wüste nicht, dass der nicht gebaut würde. Im Gegenteil, die haben doch schon mit den Planungen begonnen.

Wusste echt nicht, dass der wahrscheinlich gebaut wird. Naja, meiner Meinung nach zur bloßen Flughafenanbindung völlig übertrieben. Rentabel wird er wahrscheinlich auch nicht werden, also bloß ein Prestigeobjekt in Zeiten gut gefüllter Kassen :roll: Naja, war jetzt vielleicht ein wenig Off-Topic ...
 
michamab schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
michamab schrieb:
Die Diskussion in München mit dem Transrapid war eh ein großer Witz, wer soll das finazieren, das wäre doch nie rentabel gewesen.
Wiso wäre? Ich wüste nicht, dass der nicht gebaut würde. Im Gegenteil, die haben doch schon mit den Planungen begonnen.

Wusste echt nicht, dass der wahrscheinlich gebaut wird. Naja, meiner Meinung nach zur bloßen Flughafenanbindung völlig übertrieben. Rentabel wird er wahrscheinlich auch nicht werden, also bloß ein Prestigeobjekt in Zeiten gut gefüllter Kassen :roll: Naja, war jetzt vielleicht ein wenig Off-Topic ...

Die Sache ist die, bevor München eine Weitere S-Bahn-Trasse zu Flughafen baut bauen Sie lieber einen Transrapid. Auf der gegenwärtigen Trasse gibt es keine Möglichkeiten mehr einen Expresszug fahren zu lassen der nicht überall hält und der Ausbau der Trasse ist aus Platzgründen nicht möglich.
Von daher ist die Idee von Transrapid in diesem Falle gar nicht mal so abwegig.
 
Der Werbespruch "In zehn Minuten, alle zehn Minuten" sagt eigentlich alles. Das schaft der tollste Expresszug nicht. Da eine neue, konventionelle Strecke dort im Innenstadtbereich wohl auch unterirdisch verlaufen müsste weil wie oben angesprochen eben kein Platz ist. Das veringert natürlich die preisliche Differenz zum Tranrapid. Außerdem müssen wir endlich kapieren, dass wir eine Prestigestrecke in Deutschland brauchen um die Magnetschwebebahn zu exportieren, aber das ist ein anderes Thema.
 
^^ ich glaube das kommt schon hin, unser Landesvater, König von Bayern...lol... :D
 
Stimmt, ihr Bayern seid wirklich nicht zu beneiden, aber das habt ihr euch selbst eingebrockt. :P
Wir haben unsren Öttinger wenigstens bis jetzt noch nicht gewählt. 8)
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Stimmt, ihr Bayern seid wirklich nicht zu beneiden, aber das habt ihr euch selbst eingebrockt. :P
Wir haben unsren Öttinger wenigstens bis jetzt noch nicht gewählt. 8)

Hey, ich bin kein Bayer, wollt ich nur mal klarstellen!
 
Zurück
Oben