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Maut

horst_w schrieb:
Genau das ist es war ich sagen wollte. Wenn Maut zu zahlen ist dann kann man auch erwarten, dass die Autobahn ordentlich ausgebaut ist.
naja, wenn ich z.B. die Arlberg-Bundesstrasse fahre, muss ich Maut für eine über lange Strecke nur 2-Spurige Strasse mit Überholverbot zahlen, und dann für den Tunnel noch einmal. Und Ihr heult hier rum wenn NUR für BAB und ohne Zusatzmaut bezahlt werden soll. Also langsam wird lächerlich
 
siri schrieb:
horst_w schrieb:
Genau das ist es war ich sagen wollte. Wenn Maut zu zahlen ist dann kann man auch erwarten, dass die Autobahn ordentlich ausgebaut ist.
naja, wenn ich z.B. die Arlberg-Bundesstrasse fahre, muss ich Maut für eine über lange Strecke nur 2-Spurige Strasse mit Überholverbot zahlen, und dann für den Tunnel noch einmal. Und Ihr heult hier rum wenn NUR für BAB und ohne Zusatzmaut bezahlt werden soll. Also langsam wird lächerlich

Also ICH heule eben nicht.

Und Du hast recht, dieses Stück der S16 ist wirklich ein kleiner Schandfleck.
Den Tunnel selbst will ich gar nicht dazuzählen, denn um diesen 2-röhrig auszubauen wären wohl mehr als die paar Euro Sondermaut notwendig. Und zahlen sollten das wirklich nur jene die auch wirklich durchfahren.
Die Bundesstraße ist übrigens Mautfrei. Zahlen muss man für die sogenannte Schnellstraße.

Horst
 
horst_W hat schon recht. Das Geld muss dann auch in den Straßenausbau fließen. Und klar hat der genannte Bereich der A8 für Deutschland kaum Bedeutung, aber der Zustand da ist schon grenzwertig. Allein der fehlende Standstreifen und die elendig kurzen Beschleunigungs- und Ausfädelstreifen sind schon ein Sicherheitsrisiko.
 
Es laufen ja die Planfeststellung für die A8. Aufgrund der Topografie alles nicht so einfach dort. Wegen mir könnte es eh so bleiben, fahr da fast nie.
 
burgi83 schrieb:
horst_w schrieb:
Was die Geschwindigkeitsbeschränkung betrifft will ich auch nur meine persönliche Meinung kundtun, was Wissenschaftler sagen oder nicht sagen berührt mich nur am Rande.
Ich fahre viel lieber entspannt eine gleichmäßige Geschwindigkeit die auch von den meisten anderen Verkehrsteilnehmern gefahren wird wie es auf Autobahnen mit Tempolimit üblich ist. Deutsche Autobahnen mit den vielen unterschiedlichen gefahrenen Gesschwindigkeiten sind nur stressig. Der (meist gering) Zeitvorteil ist den Stress nicht Wert.

Horst
Was viel schlimmer ist, dass die sogenannten Raser meinen Sie hätten die linken Spuren gepachtet. Somit ist es für langsamer Fahrer schwieriger zu überholen.

Die deutsche StVO sieht in der Tat vor, dass man auf die Überholspur nur dann Wechseln darf, wenn eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist und muss sofort nach Abschluss des Überholvorgangs wieder auf die rechte Spur fahren (§ 5 Abs. 4), außerdem muss die Geschwindigkeit wesentlich höher sein als die des Überholten (§ 5 Abs. 2), wofür die Rechtsprechung regelmäßig ca. 20 km/h annimmt.

Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, ist Überholen in Deutschland in der Tat nicht erlaubt.
 
j-d-s schrieb:
wofür die Rechtsprechung regelmäßig ca. 20 km/h annimmt.
Es gibt eine Reihe von Entscheidungen, die 10 km/h als ausreichend ansieht (insbesondere für LKW auf Autobahnen).
 
horst_w schrieb:
Wenn Maut zu zahlen ist dann kann man auch erwarten, dass die Autobahn ordentlich ausgebaut ist.
Wär jetzt interessant zu wissen ob es in der BRD auch eine "erhöhte Sorgfaltspflicht" für Mautstrassenbetreiber wie in Österreich gibt; das musste die Asfinag bei uns auch recht schnell lernen als sie zum Schadenersatz für beispielsweise unzureichend geräumte Autobahnen vor den Kadi zitiert wurde... :ja: Seitdem funktioniert der Service auf Autobahnen meiner Beobachtung nach mal deutlich besser - auch z. B. die Absicherung und Räumung von Unfallstellen die früher eher nachlässig gehandhabt wurde.
 
In AT etwa generell per Gesetz - auf Autobahn reicht 10km/h - sonst braucht es 20km/h. Interessieren tuts natürlich niemand - sonst dürfte man auf Landstraßen fast nie überholen - bzw halt gäbe es keine Schneckenrennen auf Autobahn.
 
extremecarver schrieb:
In AT etwa generell per Gesetz - auf Autobahn reicht 10km/h - sonst braucht es 20km/h. Interessieren tuts natürlich niemand - sonst dürfte man auf Landstraßen fast nie überholen - bzw halt gäbe es keine Schneckenrennen auf Autobahn.
Dann dürfte ich mit dem LKW auch nie überholen. 10km/h schneller ist mit den begrenzten LKWs ja kaum möglich (außer du hast so nen uralten ausländischen LKW vor dir, der mit gerade mal 40 km/h den Berg hochzuckelt- ziemlich nervig auf der A8 mit Überholverbot).



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Du hast es erfasst. Die Brummirennen sind so gut wie immer illegal.
 
Das schützt die Brummifahrer aber nicht vor den Disponenten die man als Fahrer dann sofort wutentbrannt an der Strippe hat sobald der per GPS - Kontrolle feststellt das man längere Zeit z. B. nur mit 83 anstelle der durch den Begrenzer noch möglichen 89 Km/h bummelt weil man hinter nem Gefahrgut - LKW bleibt der sich aufgrund der dort deutlich höheren Strafen eher strikt an das offizielle 80 Km/h - Limit hält. Und da die Tourenplanungsprogramme generell mit äußerst knappen Fahrzeiten kalkulieren kriegt die Dispo die Wutanfälle wenn ein Termin nicht gehalten werden kann und sie den Kunden kontaktieren und vertrösten muß.
Daher auch mein Appell an die PKW - Lenker für längere Brummiüberholvorgänge Verständnis zu haben denn den Zeitdruck unter dem viele LKW - Lenker stehen hat ein normaler Autofahrer nur in absoluten Ausnahmefällen.
Zu Zeiten als es noch keine Limiter in der Trucks gab konnte man die Überholvorgänge deutlich kürzer halten weil man dann eben mal kurz auf 95 Km/h ging - Beschwerden also bitte primär an die Politik die sich das einfallen ließ weil sie glaubte die Verkehrssicherheit damit zu erhöhen.
 
Na jetzt gehts aber los hier, du rechtfertigst hier Rechtsverstöße (aber selber zeigst du Leute bei "Kavalierstarts" an). Die Gesetze gelten für alle.

Ich hielte eher ein generelles Überholverbot für LKWs auf allen Autobahnen für sinnvoll.
 
Weil diese Kategorie offenbar nicht oder nur selten Gegenstand von Bierzeltdiskussionen ist.

starli schrieb:
Whistlercarver schrieb:
Fahrzeuge mit einem Gewicht zwischen 3,5t und 7,5t müssen in D keine Maut bezahlen sowie Busse.
Und mit welchem Argument bleiben die dann von der Maut befreit??
 
j-d-s schrieb:
Na jetzt gehts aber los hier, du rechtfertigst hier Rechtsverstöße (aber selber zeigst du Leute bei "Kavalierstarts" an).
Wenn Du meinen Post wortwörtlich genau gelesen und verstanden hättest würdest Du feststellen das ich die Verstöße nicht rechtfertigte sondern nur die Praxissituation erklärte - und wen ich zur Anzeige bringe und wen nicht liegt immer noch in meinem persönlichen Ermessen nachdem ich kein Polizist bin :!: Auch ich hab keine Freude daran minutenlang hinter nem "Elefantenrennen" herzuzuckeln aber wenn Du selbst nur einmal Betroffener wärst der vom Disponenten mal so richtig zur Sau gemacht und bei der Rückkehr in die Firma dann noch zum Chef zum Rapport zitiert wird würdest Du sicher anders denken; vor allem dann wenn Du wie die meisten auch noch auf den Job angewiesen wärst und solche Situatione einfach schlucken müsstest.
Ganz abgesehen davon hab ich bis dato noch keine Situation beobachtet wo die Exekutive einen PKW - Lenker wegen Unterschreitung des Mindesttempounterschiedes beim Überholen rausgezogen und bestraft hätte sprich das wird offenbar geduldet und auch von der Polizei selbst beim Fahren mißachtet denn die Fälle zu geringer Überholgeschwindigkeitsdifferenz erleb ich beim IGL - Hunderter natürlich täglich.

Warum die Klasse von 3,5 - 7,5 To von der Maut in der BRD ausgenommen bleibt ist mir ein Rätsel - da wär ich auch auf eine Begründung gespannt; in AT brauchen jedenfalls alle Fahrzeuge über 3,5 To. (und darunter fallen auch einige große Wohnmobile) die GoBox.
 
Petz schrieb:
denn die Fälle zu geringer Überholgeschwindigkeitsdifferenz erleb ich beim IGL - Hunderter natürlich täglich.
Wie soll man sich da denn nach Deiner Meinung verhalten, wenn einer mit 92 km/h dahintrottelt? Mit den erlaubten 100 km/h gemächlich vorbeiziehen oder mangels ausreichender möglicher Geschwindigkeitsdifferenz auch mit 92 km/h hinterherschleichen? Überholen mit 112 km/h scheint mir angesichts der drastischen Strafandrohungen nur begrenzt empfehlenswert.

Strikte Geschwindigkeitsbegrenzungen vertragen sich zumindest auf mehrspurigen Straßen eben nicht mit Mindestdifferenzen beim Überholen (und imho ebensowenig mit dem Verbot, rechts vorbeizufahren - in den USA und Canada funktioniert das ja auch).
 
Gesetze hin oder her: Auf der Straße sollte man einfach das Hirn einschalten und aufeinander Rücksicht nehmen.

Zum Thema Maut bin ich mal gespannt, wie es sich entwickelt. Einerseits gibt die EU grünes Licht, andererseits wollen einige Länder auf Basis von EU-Recht klagen. Das ergibt für mich irgendwie einen leichten Widerspruch.
 
gfm49 schrieb:
Wie soll man sich da denn nach Deiner Meinung verhalten, wenn einer mit 92 km/h dahintrottelt?
Das müsstest Du j-d-s fragen denn er brachte das Thema ja auf; die Geschwindigkeitsunterschiedsvorgaben halt ich für solche Fälle obsolet und offenbar sieht das die Exekutive genauso denn die überholen zumindest im geschwindigkeitsbeschränkten Bereich meiner Beobachtung nach ebenfalls ohne die Differenz einzuhalten weil es einfach der Verkehr praktisch nicht zulässt.
 
Solange du niemanden aufhältst ist es kein Problem. Falls hinter dir jemand mit Lichthupe ist dann halt so bald wie möglich den vorbei lassen.

Den wird die Exekutive schon selber blitzen und nur weil er zu schnell fährt darfst du ihn nicht daran hindern.
 
j-d-s schrieb:
Den wird die Exekutive schon selber blitzen und nur weil er zu schnell fährt darfst du ihn nicht daran hindern.
Korrekt denn selbst mit dem Kfz "Polizei spielen" geht mal gar nicht; allerdings ist in Österreich die Lichthupenverwendung nur einmalig "zur Erinnerung" erlaubt - wiederholtes Anblinken erfüllt ebenso wie zu dichtes Auffahren lt. höchstgerichtlicher Entscheidung den Straftatbestand der Nötigung.
 
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