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Maut

.... war ja klar, einen Klebestreifen abzuziehen und einen Fetzen an die Scheibe zu hängen wäre ja auch sooo einfach gewesen :)
 
Und vor allem wär ne Vignette in Bezug auf die Kosten für Einhebung und Kontrolle um Lichtjahre billiger sprich man versemmelt - vernichtet meiner Meinung nach einen großen Teil der Gewinne durch völlig sinnlose Überkandideltheit.
 
Petz schrieb:
Und vor allem wär ne Vignette in Bezug auf die Kosten für Einhebung und Kontrolle um Lichtjahre billiger sprich man versemmelt - vernichtet meiner Meinung nach einen großen Teil der Gewinne durch völlig sinnlose Überkandideltheit.

Das Verkehrsministerium hat sich aber aus Kostengründen gegen eine herkömmliche Vignette und für eine sogenannte E-Vignette entschieden, da diese Verwaltungs- und Betriebskosten sparen soll.
Das muss ich zunächst einmal glauben, wenn ich mich selbst nicht konkreter mit der Materie befasse. Ich traue mir jedenfalls ad hoc keine Ferneinschätzung bzgl. der Kosten zu. Du musst aber auf jeden Fall bedenken, dass die in Deutschland gemeldeten PKW je nach Kraftstoffart und Hubraumgröße unterschiedlich hoch bemautet werden sollen. Festpreise sollen nur für die 10-Tages und 2-Monatsvignette gelten. Daher könnte es sich möglicherweise wirklich günstiger kommen, wenn man diese Art der Maut elektronisch erhebt (Wie gesagt, ohne dass ich dazu etwas näheres sagen könnte). Ne 8KSB kann ja auch günstiger sein als ne 6KSB, obwohl einem das auf den ersten Blick vielleicht seltsam vorkommen mag. ;)
 
Ich finde das gut mit der Kennzeichenmaut.
 
br403 schrieb:
Ich finde das gut mit der Kennzeichenmaut.
Wenn's schon sein muß, dann nur so; die Infrastruktur ist an den Autobahnen eh' schon vorhanden (hat ja lange genug gedauert, bis sie funktionierte) und das Scheiben-Zugekleistere mit den vielen unterschiedlichen Wapperln geht mir tierisch auf den Geist. Ich will ja nicht in einem Panzer mit Sehschlitz fahren.
 
Wahrscheinlich kann man dann die Terminals an den Raststationen nutzen die für die LKW Maut schon da sind. Aber erst mal muss geklärt werden, ob das überhaupt EU konform ist.
 
Was mich noch interessiert:
Sollen nun tatsächlich Fahrzeuge von 3,5-7,5t mautfrei bleiben?
 
3303 schrieb:
Was mich noch interessiert:
Sollen nun tatsächlich Fahrzeuge von 3,5-7,5t mautfrei bleiben?
Ich sage jetzt einfach mal Nein.Sinn machen tut das keinen solche Fahrzeuge mautfrei zu belassen.

Was mich vielmehr interessieren würde wäre: Wie verhält es sich mit Gespannen? Mit Gespannen mit zulässigem Gesamtgewicht über 3,5t? Mit Wohnmobilen zw. 3,5 und 7,5 t? Mit steuerlich begünstigten Fahrzeugen mit E-Antrieb oder Erdgasfahrzeugen?

Das alles sind noch offene Fragen.
Ich bin klar für eine Maut aber nicht dafür diese zu bürokratisieren bis zur Unwirtschaftlichkeit.Ein Modell wie in Österreich würde ich zu 100% sofort annehmen.Auch dort bin ich weiterhin gerne bereit meine Maut zu entrichten.Statt groß rumzurechnen gibt es eben 10 Tage,2 Monate und ein Jahr für um die 70-90€.Wenn das Geld tatsächlich in den Straßenbau fließt wäre ich auch bereit eventuelle Mehrkosten von ein paar Euro um den Verwaltungsaufwand zu decken in Kauf zu nehmen.

Gerade uns betrifft das mit Gespanne ü.3,5t Gesamtgewicht.Unser Auto und der Wohnwagen kommen zusammen auf ein zulässiges Gesamtgewicht von über 3,5 t und da ist es schon interesannt wie das geregelt wird.Ein System wie in der Schweiz (Vignette für Kfz+Anhänger) würde ich ablehnen.
 
Besondere Fahrzeuge: Mautpflichtig sind auch Wohnmobile. Berechnet werden 16 Euro für je 200 angefangene Kilo Gesamtgewicht, maximal ebenfalls 130 Euro. Motorräder, Elektroautos, Wagen von Behinderten und Krankenwagen sind mautfrei. Nur für einige Monate zugelassene Autos wie Cabrios sollen entsprechend anteilig Maut zahlen.
Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/pkwmaut-103.html
Muss man für Wohnmobile eigentlich KFZ Steuer bezahlen. Falls nein, würden hier extra Kosten enstehen.
 
Warum den Motorräder mautfrei? Hier zeigt sich wieder eine Schwachstelle des Systems.

Es gibt Motorradfahrer die Autobahnen nutzen und welche die sie nicht nutzen.Jetzt sollen also die wo sie nutzen trotzdem nix zahlen.Hier wäre wieder eine Vignette vorteilhaft.

Aber ich versteh die Politiker auch, sie könnens eben nicht jedem recht machen.
 
Klar muss man für Wohnmobile KFZ Steuer bezahlen.
 
Wenn sie die unterschiedliche Mauthöhe für Inländer (nach Hubraum) und Ausländer (pauschal) wirklich gegenüber der EU durchsetzen können, wären die Einheimischen-Tarife in Skigebieten jedenfalls auch wieder ohne weitere Diskussion erlaubt :)
 
br403 schrieb:
Klar muss man für Wohnmobile KFZ Steuer bezahlen.
Meinte eigentlich Wohnmobil Anhänger.... aber die sind vermutlich auch nicht von der Maut betroffen.
 
Mt. Cervino schrieb:
Meinte eigentlich Wohnmobil Anhänger.... aber die sind vermutlich auch nicht von der Maut betroffen.

27 Euro im Jahr oder was wir da zahlen müssen an Steuer.In der Schweiz ist es aber so das eine Vignette für Zugfahrzeug und Anhänger nötig ist.Deshalb frage ich, ich habe bislang hierzu nichts gefunden.
 
Wie lange dauerts wohl bis die Polizeigewerkschaft den Einsatz der Dinger zu flächendeckender Section Control fordert? Und den Abgleich mit Bewegungsprofilen zuerst zur Terrorismusbekämpfung und dann allgemein zur Verbrechensbekämpfung... Big Brother ick hör dir trapsen...
 
Also das Thema Kennzeichenabgleich ham se schon Vorgeschlagen... :twisted:
 
Es kann ja ohnehin nur um die Legitimierung der flächendeckenden Kennzeichenerfassung gehen.
Um die Maut zu kontrollieren, benötigte man ja lediglich die Information, ob es ein Deutsches ist. Alles Andere spielte keine Rolle, da die Mautabführung ja über die KFZ-Steuererhebung erzwungen werden soll.
Folgte man dem Argument, man müsse die Kennzeichen wegen der Maut kontrollieren, müsste man heutzutage auch schon flächendeckend scannen, um die KFZ-Steuerabführung zu kontrollieren, was natürlich "nicht stattfindet".
Ergo müssten zur Mautkontrolle nur ausländische Kennzeichen auch tatsächlich erfasst und abgeglichen werden.
Ganz sicher würden jedenfalls die Daten aller Kennzeichen ggf. mit Bewegungsprofil sicher auch irgendwie anderweitig verwendet werden, wenn sie erstmal verfügbar sind.
Da versucht man (mal wieder) die Bevölkerung für dumm zu verkaufen.

Die Grundsatzidee, zumindest einen Teil der KFZ-Steuer in eine Infrastrukturabgabe umzuwandeln, finde ich dagegen eigentlich gut. So könnte eine zweckgebundene Mittelverwendung stattfinden.
Am besten wäre natürlich nach wie vor, die KFZ-Steuer abzuschaffen und die Mindereinnahmen in Form einer Infrastrukturabgabe auf die Treibstoffpreise aufzuschlagen.
Man hätte dann einen Nutzungsbezug ohne viel Bürokratie, ohne EU-Rechtsprobleme und eine gewisse Einbeziehung ausländischer Nutzer.
Aber das wäre ja zu einfach und das Abkassieren von Ausländern wäre nicht so gut erlebbar :roll:
 
Wer mit eingeschaltetem Handy spazierenfährt, braucht sich eigentlich keine Sorgen zu machen, ob sein Bewegungsprofil auch noch auf andere Weise erfaßt wird
 
3303 schrieb:
Es kann ja ohnehin nur um die Legitimierung der flächendeckenden Kennzeichenerfassung gehen.
Um die Maut zu kontrollieren, benötigte man ja lediglich die Information, ob es ein Deutsches ist. Alles Andere spielte keine Rolle, da die Mautabführung ja über die KFZ-Steuererhebung erzwungen werden soll.
Folgte man dem Argument, man müsse die Kennzeichen wegen der Maut kontrollieren, müsste man heutzutage auch schon flächendeckend scannen, um die KFZ-Steuerabführung zu kontrollieren, was natürlich "nicht stattfindet".
Ergo müssten zur Mautkontrolle nur ausländische Kennzeichen auch tatsächlich erfasst und abgeglichen werden.
Ganz sicher würden jedenfalls die Daten aller Kennzeichen ggf. mit Bewegungsprofil sicher auch irgendwie anderweitig verwendet werden, wenn sie erstmal verfügbar sind.
Da versucht man (mal wieder) die Bevölkerung für dumm zu verkaufen.

Die Grundsatzidee, zumindest einen Teil der KFZ-Steuer in eine Infrastrukturabgabe umzuwandeln, finde ich dagegen eigentlich gut. So könnte eine zweckgebundene Mittelverwendung stattfinden.
Am besten wäre natürlich nach wie vor, die KFZ-Steuer abzuschaffen und die Mindereinnahmen in Form einer Infrastrukturabgabe auf die Treibstoffpreise aufzuschlagen.
Man hätte dann einen Nutzungsbezug ohne viel Bürokratie, ohne EU-Rechtsprobleme und eine gewisse Einbeziehung ausländischer Nutzer.
Aber das wäre ja zu einfach und das Abkassieren von Ausländern wäre nicht so gut erlebbar :roll:


Falls du mal als Verkehrsminister kandidieren möchtest, meine Stimme hast du! ;D
 
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