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Petz schrieb:Und vor allem wär ne Vignette in Bezug auf die Kosten für Einhebung und Kontrolle um Lichtjahre billiger sprich man versemmelt - vernichtet meiner Meinung nach einen großen Teil der Gewinne durch völlig sinnlose Überkandideltheit.
Wenn's schon sein muß, dann nur so; die Infrastruktur ist an den Autobahnen eh' schon vorhanden (hat ja lange genug gedauert, bis sie funktionierte) und das Scheiben-Zugekleistere mit den vielen unterschiedlichen Wapperln geht mir tierisch auf den Geist. Ich will ja nicht in einem Panzer mit Sehschlitz fahren.br403 schrieb:Ich finde das gut mit der Kennzeichenmaut.
Ich sage jetzt einfach mal Nein.Sinn machen tut das keinen solche Fahrzeuge mautfrei zu belassen.3303 schrieb:Was mich noch interessiert:
Sollen nun tatsächlich Fahrzeuge von 3,5-7,5t mautfrei bleiben?
Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/pkwmaut-103.htmlBesondere Fahrzeuge: Mautpflichtig sind auch Wohnmobile. Berechnet werden 16 Euro für je 200 angefangene Kilo Gesamtgewicht, maximal ebenfalls 130 Euro. Motorräder, Elektroautos, Wagen von Behinderten und Krankenwagen sind mautfrei. Nur für einige Monate zugelassene Autos wie Cabrios sollen entsprechend anteilig Maut zahlen.
Meinte eigentlich Wohnmobil Anhänger.... aber die sind vermutlich auch nicht von der Maut betroffen.br403 schrieb:Klar muss man für Wohnmobile KFZ Steuer bezahlen.
Mt. Cervino schrieb:Meinte eigentlich Wohnmobil Anhänger.... aber die sind vermutlich auch nicht von der Maut betroffen.
3303 schrieb:Es kann ja ohnehin nur um die Legitimierung der flächendeckenden Kennzeichenerfassung gehen.
Um die Maut zu kontrollieren, benötigte man ja lediglich die Information, ob es ein Deutsches ist. Alles Andere spielte keine Rolle, da die Mautabführung ja über die KFZ-Steuererhebung erzwungen werden soll.
Folgte man dem Argument, man müsse die Kennzeichen wegen der Maut kontrollieren, müsste man heutzutage auch schon flächendeckend scannen, um die KFZ-Steuerabführung zu kontrollieren, was natürlich "nicht stattfindet".
Ergo müssten zur Mautkontrolle nur ausländische Kennzeichen auch tatsächlich erfasst und abgeglichen werden.
Ganz sicher würden jedenfalls die Daten aller Kennzeichen ggf. mit Bewegungsprofil sicher auch irgendwie anderweitig verwendet werden, wenn sie erstmal verfügbar sind.
Da versucht man (mal wieder) die Bevölkerung für dumm zu verkaufen.
Die Grundsatzidee, zumindest einen Teil der KFZ-Steuer in eine Infrastrukturabgabe umzuwandeln, finde ich dagegen eigentlich gut. So könnte eine zweckgebundene Mittelverwendung stattfinden.
Am besten wäre natürlich nach wie vor, die KFZ-Steuer abzuschaffen und die Mindereinnahmen in Form einer Infrastrukturabgabe auf die Treibstoffpreise aufzuschlagen.
Man hätte dann einen Nutzungsbezug ohne viel Bürokratie, ohne EU-Rechtsprobleme und eine gewisse Einbeziehung ausländischer Nutzer.
Aber das wäre ja zu einfach und das Abkassieren von Ausländern wäre nicht so gut erlebbar![]()

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