Das "fairste" Modell wäre demnach das französisch-italienisch-spanische: Man bezahlt, was man braucht. Fahre ich 1x im Jahr von Genf nach Narbonne, so bezahle ich weniger, als wenn ich täglich von Bellegarde nach Lyon pendle...
Darum fände ich eine Auslagerung der Autobahnen in eine eigene Gesellschaft nicht schlecht: Es gibt für Neubau und Unterhalt ab sofort kein Bundesgeld mehr, das muss mit den Mauteinnahmen gemacht werden, dem Staat muss aber KEIN Mautgeld abgeliefert werden, Gewinn darf auch nicht gemacht werden. So müsste diese Gesellschaft einfach so viel verlangen, dass es für den Unterhalt reicht, was in meinen Augen fair wäre. Der Verursacher zahlt, wer viel fährt, zahlt viel, wer wenig fährt zahlt wenig. Zusätzlich könnte man den Lastwagentarif relativ hoch ansetzen und auf den bekannten "Überlandschleichwegen" ein Lastwagenverbot einführen, so wie es zT in Frankreich auch gemacht wird.
Das dürfte so nicht kommen, dann halt eine Vignette oÄ.