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br403 schrieb:1549 Autobahnkilometer Schweiz, 13200 Kilometer Deutschland. Wenn ich richtig gerechnet habe ungefähr 358€ im Vergleich.

Und obwohl die Schweiz offenbar zu wenig Geld vom Autofahrer nimmt hat sie ein sagenhaftes Eisenbahnnetz und auch generell ein recht gutes Straßennetz. Man muss nicht überall immer mehr Geld vom Bürger holen, man sollte nur mal nicht so viel Geld in irgendwelchen Löchern versenken. Ich würde wetten, die Instandhaltungkosten für die Straßen könnte man auf ein Viertel der aktuellen Kosten senken, wenn man massiv Bürokratie abschaffen würde und Straßenbaufirmen effizient arbeiten würden. Und zwar effizient im Sinne von schnellstmöglich fertig werden, nicht im Sinne von möglichst viele Aufträge zeitlgleich annehmen um möglichst viel Geld rauszuschlagen.Wurzelsepp schrieb:Weil sie in der Schweiz eigentlich viel zu billig ist, der Preis ist seit ca 30 Jahren unverändert. Eine Erhöhung auf 100.- wurde 2013 in einer Abstimmung abgelehnt.
Relativiert sich m.E. dadurch, dass Deutschland mehr Einwohner als die Schweiz hat. Ich habe es mal ungefähr ausgerechnet: Deutschland hat ungefähr 83.200.000÷13.200≈6.300 Einwohner pro Autobahnkilometer, die Schweiz hat ungefähr 8.700.000÷1549≈5600 Einwohner pro Autobahnkilometer. 5.600÷6.300≈0,888 -> 42×0,888≈38€. Meines Erachtens müsste also bei äquivalenten Kosten pro Kilometer Autobahn die deutsche Vignette ungefähr 38€ kosten.br403 schrieb:1549 Autobahnkilometer Schweiz, 13200 Kilometer Deutschland. Wenn ich richtig gerechnet habe ungefähr 358€ im Vergleich.
Wobei das mit der Rentenproblematik in Deutschland genauso ist. Auch da will niemand dieses heiße Eisen anfassen.Wurzelsepp schrieb:Warum es in der CH so viel billiger ist als in A? Meiner Meinung nach wegen dem politischen System: Die direkte Demokratie ist zwar (in meinen Augen!!) genial, aber es gibt Entwicklungen die damit nur sehr schwer umzusetzen sind, auch wenn Reformen eigentlich dringend nötig wären. Der Vignettenpreis ist da nur ein Fliegenschiss, schwieriger ist die ganze Sache mit den explodierenden Gesundheitskosten, der Rentenproblematik, der Europapolitik uA. Es finden sich kaum Mehrheiten irgendwelcher Art, da es doch einen Teil der Bevölkerung gibt, der grundsätzlich immer "nein" stimmt, und so geht in wichtigen Bereichen nichts vorwärts.
Ich denke, sinnvoller, als so eine drastische Erhöhung wäre, wenn man den Preis an die allgemeine Inflationsrate koppelt.Wurzelsepp schrieb:Von daher: Es gibt immer wieder Anregungen, den Vignettenpreis zu erhöhen, mal ist von 60.- die Rede, dann wieder von 100.- (wobei das abgelehnt wurde)... er ist aber der Politik und den Parteien nicht so wichtig, dass man sich damit eventuell die Finger verbrennen will. Darum bleibt er bei den 40.-
Wurzelsepp schrieb:Letztes Jahr wurden in der CH rund 9 Millionen Vignetten verkauft, davon etwa 3.2 Millionen an Automobilisten aus dem Ausland.
Wurzelsepp schrieb:Wobei ja nicht nur die Einwohner des eigenen Landes die Vignette kaufen, sondern auch Ausländer auf der Durchfahrt... und davon gibt es in Deutschland sicher viel mehr als in der CH, aber wohl doch nicht ganz die 10x mehr, die es brauchen würde. Darum etwa gleicher Preis und es geht auf
Warum es in der CH so viel billiger ist als in A? Meiner Meinung nach wegen dem politischen System: Die direkte Demokratie ist zwar (in meinen Augen!!) genial, aber es gibt Entwicklungen die damit nur sehr schwer umzusetzen sind, auch wenn Reformen eigentlich dringend nötig wären. Der Vignettenpreis ist da nur ein Fliegenschiss, schwieriger ist die ganze Sache mit den explodierenden Gesundheitskosten, der Rentenproblematik, der Europapolitik uA. Es finden sich kaum Mehrheiten irgendwelcher Art, da es doch einen Teil der Bevölkerung gibt, der grundsätzlich immer "nein" stimmt, und so geht in wichtigen Bereichen nichts vorwärts.
Wurzelsepp schrieb:Warum es in der CH so viel billiger ist als in A?
Wer künftig nur durch die Schweiz fährt – etwa von Vorarlberg nach Italien – soll dafür eine eigene Transitgebühr zahlen. Das Parlament hat dem Vorschlag bereits deutlich zugestimmt. Ziel sei es, Staus zu reduzieren und Umwelt sowie Bevölkerung zu entlasten.
Laut dem Schweizer Bundesamt für Statistik entfällt nämlich rund ein Drittel des gesamten Personenverkehrs über die Alpen auf Transitfahrten. Auffällig ist dabei: Der Großteil des Verkehrs ist Freizeitverkehr – auf der Straße liegt sein Anteil bei rund 87 Prozent.
Quelle: Autoreisen durch die Schweiz könnten teurer werdenAls einfachere Alternative wird eine Anpassung der Autobahnvignette ins Spiel gebracht. Damit könnte laut Experten ein ähnlicher Effekt erzielt werden – mit deutlich geringerem Aufwand.
snowflat schrieb:Nur wir Deutschen sind zu blöd ...
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