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    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

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    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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Mega-Erdbeben in Japan mit Stärke 8,9

Kann mir mal bitte jemand erklären warum (im grossen und ganzen) das jetzige verbundnetz nicht für einen weiteren Ausbau der alternativen erngien geeignet sein soll? Jetzt wird doch auch schon Strom vom Norden nach Süden und Ost nach west transportiert? (Sonst könnte man ja nicht den billigen Atomstrom aus Frankreich und tschechien transportieren.

Einzelne Anpassungsarbeiten einmal ausgenommen - aber die braucht es bei jeden neuen KW oder grossverbraucher.

Dass die netzt vernchlässigt wurden, wurde ja im Winter vo ein paar jahren festgestellt, wie die Masten reihenweise umfielen.

Laufzeiten AKW's: was mir ja sauer aufgestossen ist, war der bisherige Kompromiss die Restlaufzeiten auf die alten/abgeschriebenen AKW's zu transferieren - diese sind schon abgeschrieben und machen damit Gewinn, wärend die Energieerzeuger auf die jetzige Verlängerung schauten, um die "neuen" KW weiterbetreiben zukönnen.

Subventionen: natürlich haben wir die Einspeisevergütung über den Strompreis subventioniert, andere Subventionen (Steinkohle, Endlager) werden halt aus dem Steuertopf gesponsert (ist halt etwas unauffälliger). Unsd was uns das "Vergnügen" Sanierung "Endlager" kostet steht noch in den Sternen.

grüsse

Uli
 
Naja, es wird zwar auch schon Strom von Nord nach Süd transportiert, aber eben nicht in den Mengen wie das der Fall sein wird wenn die großen Nord- und Ostsee Windparks ans Netz gehen.
Und, dass Deutschland Strom importiert ist ein Märchen. Im Gegenteil, wir exportieren noch. Was gemacht wird ist Stromwäsche. Wir verkaufen deutschen Atomstrom an die Schweiz und kaufen von denen Wasserstrom. Der wird dann als Ökostrom vertickt. Das wiederspricht aber dem Sinn eines Ökostromvertrags weil man damit ja den Ausbau der regenerativen Energien unterstützen will und die Schweizer die Wasserkraft bauen weil sie es können und nicht weil sie so umweltbewust sind.
Auf das Netzt hat das natürlich keine Auswirkung, denn du bekommst daheim selbstverständlich keinen schweizer Wasserstrom, sondern den heimischen AKW, Kohle und was sonst noch Strom.
Unterm Strich exportiert Deutschland Strom, und nicht gerade wenig. Wir exportieren nach den Franzosen am meisten in Europa. Große Importeure sind die Italiener, Portugiesen und Belgier zum Beispiel. Lustigerweise ist auch Großbritannien ganz vorne dabei, ich schätze denen ist die Kohleförderung weggebrochen.
Die Schweiz exportiert übrigens ca. genausoviel wie sie importiert in der Bilanz, was durch die Stromwäsche bedingt sein dürfte.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Die Schweiz exportiert übrigens ca. genausoviel wie sie importiert in der Bilanz, was durch die Stromwäsche bedingt sein dürfte.
Die "Stromwäsche" ist keine solche um was zu verschleiern sondern ein simpler Tauschhandel und außerdem ein gutes Geschäft denn der aus Speicherwasserkraftanlagen oder auch Pumpspeicherwerken gewinnbare und auch sehr kurzfristig bedarfsspitzenorientiert abrufbare Spitzenstrom ist wesentlich teurer als Grundlaststrom beispielsweise aus AKW´s, Kohle - oder Wasserlaufkraftwerken. Und jeder hat dadurch in Lastspitzenzeiten automatisch auch nen Anteil Wasserkraftstrom in seiner Strommischung.
 
Nochmal zur Sinnhaftigkeit der Einspeisevergütungen bei Solaranlagen: Mir ist gerade noch einmal der Spiegel von letzter Woche in die Hände gefallen. Nachdem was dort geschrieben wird, bekommen die Betreiber von Solarstrom pro Kilowattstunde 31 Cent. Der durchschnittliche Erzeugerpreis von Strom generell liege momentan bei 6,5 Cent.
Außerdem soll die Förderung in den vergangenen Jahren bereits 60 bis 80 Milliarden Euro gekostet haben - für einen 1,1% Anteil am deutschen Strombedarf. Da ist für mich das Kosten-Nutzen Verhältnis schon längst überreizt.
 
Petz schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Die Schweiz exportiert übrigens ca. genausoviel wie sie importiert in der Bilanz, was durch die Stromwäsche bedingt sein dürfte.
Die "Stromwäsche" ist keine solche um was zu verschleiern sondern ein simpler Tauschhandel und außerdem ein gutes Geschäft denn der aus Speicherwasserkraftanlagen oder auch Pumpspeicherwerken gewinnbare und auch sehr kurzfristig bedarfsspitzenorientiert abrufbare Spitzenstrom ist wesentlich teurer als Grundlaststrom beispielsweise aus AKW´s, Kohle - oder Wasserlaufkraftwerken. Und jeder hat dadurch in Lastspitzenzeiten automatisch auch nen Anteil Wasserkraftstrom in seiner Strommischung.

Ich rede nicht vom Lastausgleich durch Speicherkraftwerke. Ich rede davon, dass wir zu wenig Ökostrom produzieren und deswegen AKW Strom exportiert wird um Wasserstrom zu importieren. Das ist aber nicht das, was der Kunde mit einem Ökostromvertrag eigentlich bezweckt, nämlich den Ausbau der regenerativen Energie hier fördern.
 
3303 schrieb:
Die PV-Industrie wurde mE bisher viel zu pauschal übersubventiniert. Ergebnis ist weitgehend Null Innovation, Null Fortschritt und Null Ästhetik.
Na dann kennst sicher die Solarziegel nicht. Es gibt mittlerweile welche die sowohl Strom als auch Wärme können.
http://images.google.de/images?sourceid=navclient&ie=UTF-8&hl=de&rlz=1T4GGLJ_de&q=solarziegel

http://solarmedia.blogspot.com/2010/05/innovation-am-stadion.html

Aber Du hast schon Recht so ein AKV in der Landschaft schaut schon viel schöner aus. :lach:

@McMaf: Ist schon klar andere Subvensionen für Hotels z.B. sind viel wichtiger. :wink:
Und von mir auch kann sich Herr Solarworld noch ein zweites Schloß kaufen.
Du kannst es ihm ja nachmachen und einsteigen in die Branche.
Man muß sich aber beeilen sonst lohnt es sich nicht mehr. Zwei weitere Absenkungen stehen ja schon an.

Geld wird ja auch weiter verteilt. Nur eben mal wieder an die Industrie.
http://www.bmbf.de/foerderungen/15121.php
 
mic schrieb:
3303 schrieb:
Die PV-Industrie wurde mE bisher viel zu pauschal übersubventiniert. Ergebnis ist weitgehend Null Innovation, Null Fortschritt und Null Ästhetik.
Na dann kennst sicher die Solarziegel nicht. Es gibt mittlerweile welche die sowohl Strom als auch Wärme können.
http://images.google.de/images?sourceid=navclient&ie=UTF-8&hl=de&rlz=1T4GGLJ_de&q=solarziegel

http://solarmedia.blogspot.com/2010/05/innovation-am-stadion.html
Doch, kenne ich. Es gibt ja auch bereits innovative Energiedachlösungen, die das Hitzeproblem dahingehend lösen, dass gleich ein Wärmetauscher integriert ist.
Diese Lösungen sind aber die absolute Ausnahme, müssten aber mE längst Standard sein.
Stattdessen muss man zusehen, wie nach wie vor die rückständigen Kisten mehr und mehr die Ortsbilder "prägen".

Aber Du hast schon Recht so ein AKV in der Landschaft schaut schon viel schöner aus. :lach:
Jep, ich gehöre eben zu der Generation, die noch sowas ordentliches zu Weihnachten geschenkt bekam. :P

 
3303 schrieb:
Doch, kenne ich. Es gibt ja auch bereits innovative Energiedachlösungen, die das Hitzeproblem dahingehend lösen, dass gleich ein Wärmetauscher integriert ist.
Diese Lösungen sind aber die absolute Ausnahme, müssten aber mE längst Standard sein.
Stattdessen muss man zusehen, wie nach wie vor die rückständigen Kisten mehr und mehr die Ortsbilder "prägen".
Ja genau das meinte ich mit Strom und Wärme.
http://www.panotron.com/de/index.php?page=2724
So verschieden sind die Menschen. Ich finde den Anblick ein PV Anlage richtig cool.
Noch besser sind PV Fassaden.
 
Ich auch. Man kann aber trotzdem auch an der Optik sicher noch was verbessern. Besser wie ein AKW sieht's aber auf jeden Fall aus.
 
mic schrieb:
..... Außerdem kann man auch Hoch- und Höchstspannungsanlagen unterirdisch verlegen. Das geht sogar im Meer. Klar ist der treurer. Aber mein Mitleid mit Eon. EnBW Vf und RWE hält sich da echt in Grenzen. Die haben doch von der Krise aber auch mal gar nichts mitbekommen. Als der Stromverbrauch rückläuftig war haben die E wie einfach die Preise erhöht!!
Die brauchen die doch nur zu jammern, dann kommt Mama Sparnmerkel und macht die Taschen auf für die "Bedürftigen".
http://www.welt.de/wirtschaft/article10414592/Deutsche-Stromkonzerne-verdienen-100-Milliarden.html

Aber der Strom wird trotz AKW Laufzeitverlängerung im nächsten Jahr merkellich teurer!! :tot:
 
tigerfishli schrieb:
Kann mir mal bitte jemand erklären warum (im grossen und ganzen) das jetzige verbundnetz nicht für einen weiteren Ausbau der alternativen erngien geeignet sein soll? Jetzt wird doch auch schon Strom vom Norden nach Süden und Ost nach west transportiert? (Sonst könnte man ja nicht den billigen Atomstrom aus Frankreich und tschechien transportieren.
Nur kurz, weil ich gerade zufällig durch einen falschen Klick hier drüber gestolpert bin: Es geht meines Wissens nicht so sehr um die "Strommengen", die transportiert werden müssen. Die Netze müssen vor allem robuster und dynamischer gemacht werden, um auf Schwankungen möglichst gut reagieren zu können. Strom hat nun mal die Eigenschaft, dass in jedem Moment genau so viel produziert werden muss, wie gerade verbraucht wird. Mehrproduktion führt zu Überspannung, wenn nicht schnell reagiert wird bricht das Netz zusammen. Selbiges passiert wenn zu wenig produziert wird.
Wenn nun plötzlich nach einer Flaute über der Nordsee plötzlich wieder Wind weht, und vielleicht gleichzeitig über Süddeutschland die Sonne rauskommt, hat man bei den heutigen Netzen, die für solche extremen Schwankungen kaum ausgelegt sind, ein Problem.
Schlussendlich dürfte sich die Modernisierung so auswirken, dass eine Menge komplexer und teurer Elektronik her muss, die das regelt, und das Netz vermutlich auch engmaschiger werden muss, sprich neue Leitungen gezogen werden müssen zum Lastausgleich.
 
^^ So ganz kann das nicht richtig sein.

Jedenfalls "exakt" soviel erzeugen wie auch verbraucht wird geht nicht. Es wird immer mehr Strom erzeugt wie auch verbraucht wird, weil sonst würde da Netz ja bei einer plötzlichen Spitzenlast zusammenbrechen.

Die Netze können halt nur eine bestimmte Energiemenge transportieren und deshalb müssen Sie entsprechend ausgebaut werden.

Aber erst letztens gab es wieder einen Bericht im Fernsehen mit Protestlern, die halt keine Freileitungen vor der "Haustür" haben wollen.
 
Leitungsnetze wurden logischerweise nach dem Anforderungen sprich dem Bedarf ausgelegt.
Durch die erneuerbaren Energien hat man nun aber in dünn besiedelten Gegenden immer mehr Stromerzeugungsanlagen. Diese Verbindungen sind nun zu "schwach" ausgelegt.
Zum Beispiel durch das Entstehen von Offshore-Windanlagen in der See muß man eben den Strom in die Ballungszentren schaffen wo er gebraucht wird.
 
Heute war in der Zeitung eine schöne Grafik

Frankreich hat z.B. 59 AKW + 1 im Bau
Deutschland 17 AKWs
Schweiz 5 AKWs
Österreich 0 AKWs


Insgesamt gibt es 196 AKWs in Europa.
 
Ist ein alter Fisch. Zeigt aber dann v.A. die Art des Baus bestimmt wie sicher ein Atomkraftwerk ist.
 
War eigentlich klar, dass der strom nicht billiger wird, denn jetzt muss ja die Brennelementesteuer bezahlt werden. Oder war das garkeine Steuer? Wie war das jetzt nochmal?
Es geht bei dem Thema halt einzig und allein um Profit und nicht um die Energiezukunft Deutschlands. Allenfalls noch darum, wie die Energiekonzerne die einsetzende Denzentralisierung der Stromerzeugung verhindern können.
 
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