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Michael Schumacher bei Skiunfall verletzt

"Bei Persönlichkeiten wie Schumacher geht es gemeinhin um Hunderte Millionen"

Klar, wenn nicht sogar um Milliarden...

"Es ist unmöglich, einen Helm zum Brechen zu bringen ohne schnell gefahren zu sein."

Ob ein Helm bricht oder nicht hängt nicht immer direkt mit der Geschwindigkeit zusammen.

Der Unfallort liegt zwischen zwei befestigten Pisten - und nicht in einer richtigen Tiefschnee-Zone abseits aller Pisten

Abseits ist abseits, egal ob 5m oder 500m.

Es hatte 20 Zentimeter geschneit, aber kein Schild hatte auf die Gefahr durch die nicht sichtbaren Steine und Felsen hingewiesen.

Man kann ja nicht alles absperren, dafür hat der Mensch Augen im Kopf.


Mich würde interessieren, ob die bei einem "normalen" Menschen auch die Bilder der Helmkamera auswerten würden? Wohl eher nicht...
 
Drahtseil schrieb:
Man kann ja nicht alles absperren, dafür hat der Mensch Augen im Kopf.

Naja bei Neuschnee kann ich mir schon vorstellen, dass man den Unterschied nicht sofort sieht und dann sollte 5 Meter neben einer flachen Piste nicht sofort Felsen sein. Oder der Pistenrand solle gut markiert sein. Ob das bei Schumi der Fall war weis ich nicht.
 
Also ich würde als Skigebietsbetreiber überall auf eigene Gefahr Schilder aufstellen, und auf dem Bild vom Focus sieht man deutlich den Unterschied zwischen Piste und Offpiste
 
Ich finds abnormal,ja ok der Mann ist bekannt und es ist alles sehr tragisch.Aber:Was soll der Rummel? Skifahren ist ein -und ja es ist wirklich so-ein gefährlicher Sport.

Und wenn sie jetzt auf die Idee kommen das Skigebiet zu verklagen,wär ja das letzte.
Das Skigebiet kann rein garnichts,aber null komma null für seinen Unfall.Das wäre ja wie wenn ich die Asfinag verklagen würde wenn ich auf der Autobahn einen Unfall bau.Bei einem Otto-Normalskifahrer würde das keinen Interessieren,aber weils mal wieder ein Promi ist wird ordentlich medialer Krawall gemacht.

Außerdem sollte doch auch in Frankreich der Grundsatz gelten "Außerhalb der geöffneten und markierten Pisten sind sie selbst für ihre Sicherheit verantwortlich".

Naja,ich glaub jetzt jedenfalls nichtsmehr was in der Presse steht.Ist doch eh alles aufgedonnert und hauptsache irgendwas geschrieben.

EDIT@margau
Dann leben wir in paar Jahren in einer Welt voller Idioten und weiterer Warnschilder.Bereits jetzt muss ja im Handbuch zu einem Sportartikel stehen "Skifahren mit diesem Sportgerät birgt große Gefahren und kann zu tödlichen Verletzungen führen".Und meiner Meinungnach reicht ein Heinweiß auf Haftungsauschluss etc. Bereits in den Beförderungsbediengungen oder AGB,die du wahrscheinlich schon automatisch beim Skipasskauf akzeptierst.


Aber bis in 3 Jahren dann,ist ja eh jede Piste mit 3 Meter hohen Gummischutzzäunen umzingelt,das auch ja kein Promi sich das Hirn hinschlägt...:wall:


Mfg.
 
^^ihr müsst noch viel lernen!
Willkommen in der Welt. Da kann der Verunfallte gar nichts dafür.
Aber einige haben sicher auch nicht mehr versichert wie ihre Zahnspange. :wink:
 
skier3000 schrieb:
Ich finds abnormal,ja ok der Mann ist bekannt und es ist alles sehr tragisch.Aber:Was soll der Rummel? Skifahren ist ein -und ja es ist wirklich so-ein gefährlicher Sport.

Und wenn sie jetzt auf die Idee kommen das Skigebiet zu verklagen,wär ja das letzte.
Das Skigebiet kann rein garnichts,aber null komma null für seinen Unfall.Das wäre ja wie wenn ich die Asfinag verklagen würde wenn ich auf der Autobahn einen Unfall bau.Bei einem Otto-Normalskifahrer würde das keinen Interessieren,aber weils mal wieder ein Promi ist wird ordentlich medialer Krawall gemacht.

Das ist die größte Sauerei!
skier3000 schrieb:
EDIT@margau
Dann leben wir in paar Jahren in einer Welt voller Idioten und weiterer Warnschilder.Bereits jetzt muss ja im Handbuch zu einem Sportartikel stehen "Skifahren mit diesem Sportgerät birgt große Gefahren und kann zu tödlichen Verletzungen führen".Und meiner Meinungnach reicht ein Heinweiß auf Haftungsauschluss etc. Bereits in den Beförderungsbediengungen oder AGB,die du wahrscheinlich schon automatisch beim Skipasskauf akzeptierst.
Das Problem ist es gibt zu viele Idioten, siehe Kettenbriefe auf Whatapp und co.
 
Mich würde interessieren, ob die bei einem "normalen" Menschen auch die Bilder der Helmkamera auswerten würden? Wohl eher nicht...
Da hast du recht, genauso wie man Skier und Helm nach Materialfehler überprüft und den Betreiber überprüft, ob das gebiet auch gut genug abgesichert war... Bei jedem normalen Menschen ist es ein reiner Fahrfehler und man sucht keinen Schuldigen.

Kurz und knapp: Ich bin ein Ortskundiger, war an dem Tag auch in Méribel und bin dort auch langgefahren...
Das Stück ist keineswegs gefährlich, eine hohe Geschwindigkeit kann man dort auch nicht erreichen (außer mit Schuss o.ä.), es war einfach viel Pech. Er war nicht der einzige der das Stück gequert ist, es hätte jedem passieren können. (Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass 2 Fahrer kollidieren, viel höher ist. -> Es war die ganze Woche unglaublich voll (>100.000 Gäste) und man kann von Glück reden, dass bei dem Betrieb und Fahrstil der Leute der Heli nur 1-2x täglich fliegen musste.. Trz gute Besserung an alle Verletzten!!!)

Allgemein sind in 3V aber viele Ecken und Kreuzungen nicht gut abgesichert und die Präparierung nur tlw gemacht... (Hat aber mit MSC nichts zu tun)

Gute Besserung M. Schumacher!
 
Soweit ich weiß ermittelt immer die Polizei bei Personenschäden. Ob nun Prominent oder Normalo.
Nur steht halt das beim Normalo nicht so griß in der Zeitung.
 
Ram-Brand schrieb:
Soweit ich weiß ermittelt immer die Polizei bei Personenschäden. Ob nun Prominent oder Normalo.
Nur steht halt das beim Normalo nicht so griß in der Zeitung.
Zustimmung

skier3000 schrieb:
Und wenn sie jetzt auf die Idee kommen das Skigebiet zu verklagen,wär ja das letzte.
Darüber entscheidet aber nicht er (oder seine Familie), sondern die Unfallversicherung (und er hat sicher eine über hohe Summen), die sich ihre Leistungen wieder holen will (und ein Recht auf Abtretung etwaiger Ansprüche hat). Das wird überhaupt bei vielen Schadensersatzprozessen übersehen, daß hinter den Prozessen meist die Versicherungen stehen.
 
Darüber entscheidet aber nicht er (oder seine Familie), sondern die Unfallversicherung (und er hat sicher eine über hohe Summen), die sich ihre Leistungen wiederholen will (und ein Recht auf Abtretung etwaiger Ansprüche hat). Das wird überhaupt bei vielen Schadensersatzprozessen übersehen, daß hinter den Prozessen meist die Versicherungen stehen.
Wobei das rechtlich Rahmenwerk für das Aufschaukeln von Schadensersatzforderungen <-> Sicherheitswahnindustrie seit etwa Anfang 1990er Jahre in Europa seinen fulminanten Aufstieg erlebt hat. Es wurde zu diesem Zweck geschaffen! Ich erinnere mich an eine Aussage "Mit Sicherheit soll man Geld verdienen können, Sicherheit soll nicht mehr als nur lästig gelten". So gehts halt dahin, Jahr für Jahr wird das absurder.
Denn:
Im Gunde genommen zählt hierbei das Opfer als Mensch mit seinen Leiden nicht. Der Mensch wird sozusagen beiseite gelegt und dient als "ökonomischer Anlassfall" für einen mittlerweile absurd gross gewachsenen Apparat innerhalb des Wirtschaftsystems...

Andere Frage: Weshalb ermittelt die Polizei überhaupt? Es liegt doch kein Fremdverschulden vor...
 
Kris schrieb:
Andere Frage: Weshalb ermittelt die Polizei überhaupt? Es liegt doch kein Fremdverschulden vor...
Mit dem zweiten Satz nimmst Du ein mögliches (wahrscheinliches) Ergebnis der Untersuchung vorweg.
 
gfm49 schrieb:
Kris schrieb:
Andere Frage: Weshalb ermittelt die Polizei überhaupt? Es liegt doch kein Fremdverschulden vor...
Mit dem zweiten Satz nimmst Du ein mögliches (wahrscheinliches) Ergebnis der Untersuchung vorweg.

Naja, die Erkenntnislage scheint doch sowei gesichert, dass keine andere Person dirkt am Unfallhergang beteiligt war....

Da müsstens ja bei jedem Unfall in der freien Natur ermitteln, glaube nicht dass das im Regelfall gemacht werden muss?
 
Zumindest soll bei dne Ermittlungen wohl die Frage eine Rolle spielen, ob die Bindung der Leihski falsch eingestellt war und so zum Unfall beitrug. Gerade in Haftungs- und Versicherungsfragen kann das schon eine Rolle spielen.
 
Ob die Schuldfrage so schnell klar ist muß ja erstmal ermittelt werden.
Also so oder so muß die Polizei erstmal aktiv sein und nach und nach alles sichten.

Heute z.B. ist ja erst bekannt geworden das wohl jemand mit seinem Handy zufällig den Unfall gefilmt hat.
 
Marvin schrieb:
Zumindest soll bei dne Ermittlungen wohl die Frage eine Rolle spielen, ob die Bindung der Leihski falsch eingestellt war und so zum Unfall beitrug.

Das kann natürlich immer passieren, aber um bei die bindung bei 20 kmh auszulösen, muss sie ja leicht eingestellt sein. Und da man ja sagt, Schumacher sei ein sehr guter Skifahrer, der auch normal viel schneller fährt, muss die Bindung ja fester eingestellt sein, um bei schlägen bei 50kmh nicht aufzugehen... Die Diskussion, was da am besten ist, ist auch heikel :/
 
Ram-Brand schrieb:
Heute z.B. ist ja erst bekannt geworden das wohl jemand mit seinem Handy zufällig den Unfall gefilmt hat.
Dann dürfte es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis es auf einem Videoportal auftaucht. Und wahrscheinlich ein Renner mit extrem vielen Klicks wird. Makaber und geschmacklos wenn ihr mich fragt, aber wohl nicht zu verhindern. Trotzdem würde ich gerne darum bitten, wenn es jemand entdeckt, nicht hierher zu verlinken.
 
aber um bei die bindung bei 20 kmh auszulösen, muss sie ja leicht eingestellt sein.
muss sie eben nicht. Halte einfach mal dein Bein aus dem Auto und fahr mit Tempo 20 an einer Hauswand vorbei, so das dein Fluss aufschlägt. Wenn du hinterher nicht zum Arzt musst, dann geb ich dir recht. Im Ernst, eine Bindung löst dankenswerter Weise auch aus wenn du beim Anstehen am Lift unglücklich hinfällst damit dein Knie nicht verdreht und dein Kreuzband noch in einem Stück da ist.
In SPON wurde in einem Kommentar auch unterstellt, das es die Pressesprecherin von MSC doch selbst nicht glauben würde das er so 'langsam' war. Mit kommt es so vor als ob die Menschheit in ihren gut gedämmten und gesicherten Autos, mit denen man bequem 250kmh fahren kann, das Gefühl für die Geschwindigkeit komplett verloren hat.
Und wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt, ist das bei einem Unfall mit schwerem Personenschaden normal, es darf natürlich auch als Ergebnis herauskommen, das es ein Unfall war.
 
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