flamesoldier schrieb:
Kein Problem, es geht auch noch komplizierter

Manche Fahrzeuge können nämlich auch zweiphasig laden, das sind dann diejenigen mit 7,4 kW AC-Leistung.
Ich wusste es, irgendwas war da -.-
Generell ist eine Wallbox oder eine blaue/rote CEE-Dose immer gegenüber SchuKo zu bevorzugen, einfach weil SchuKo nicht für hohe Dauerstrombelastung entwickelt wurde. Dazu kann da die Qualität je nach Alter der Hausverkabelung massiv schwanken. Manche moderne SchuKo hält relativ anstandslos 16 A Dauerstrom aus, manch ältere SchuKo oder Außendose hat schon bei < 8 A Dauerstrom Brände verursacht. Wichtig ist in diesem Fall eine Temperaturüberwachung im Stecker und das Wissen über eine solide Hausverkabelung.
Und wer hat das schon bzw. wer kann sowas schon beurteilen... ich bin der Meinung, dass bei meinen Eltern in der Garage die Verkabelung eigentlich auch solide ist und die Steckdosen da waren halt robuste Außensteckdosen (aber keine Ahnung, ob Marke oder Baumarkt; wenn ich genauer drüber nachdenke, vermutlich eher letzteres

jetzt sind's auf jeden Fall Markensteckdosen). Angeschlossen war daran die Gartenpumpe. Ab und an mal länger betrieben, aber so viel dann eigentlich auch nicht. Irgendwann mal festgestellt, dass die Löcher in der Steckdose leicht angeschmolzen waren

der Elektriker meinte aber, dass sowas öfter mal vorkommt. Beruhigend - nicht. Finde ich erschreckend, dass sowas überhaupt in Deutschland verkauft werden kann. Naja, wie auch immer: Seitdem weiß ich auch, dass Schuko-Steckdosen und Dauerbelastung eher kritisch anzusehen sind...
Aber <8A schon?! Ich meine ich hatte ja extra schon nur mit 10A statt 16A gerechnet und das geschrieben, aber das finde ich schon krass oO
CEE-Dosen sind auch für hohe Dauerströme ausgelegt und es ist immer besser "nur" 3,7/7,4/11 kW über eine 22er Dose laufen zu lassen als andersrum
In Deutschland müssen sämtliche Wallboxen ab 11 kW Ladeleistung dem Netzbetreiber gemeldet werden (keine Genehmigungspflicht), während alles darüber hinaus vom Netzbetreiber genehmigt werden muss. Das aktuelle Wallbox-Förderprogramm fördert auch explizit nur Wallboxen mit 11 kW Leistung (nicht mehr, nicht weniger) die dazu noch extern regelbar sein müssen oder zumindest die Möglichkeit zur Nachrüstung bieten.
Jupp, ist klar

braucht man eigentlich ein E-Auto, damit man sich so ne Wallbox fördern lassen kann?

Sonst könnte man ja schon mal vorsorgen

achsoo nee, scheitert daran, dass ich nur nen Straßenstellplatz habe. Und meine Eltern... naja E-Autos sind Teufelswerk und werden sich nie durchsetzen und überhaupt.
Zum Teil der externen Regelung: Gibt da ja aktuell einen neuen Gesetzesentwurf dazu ->
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/Gesetz/gesetz-zur-zuegigen-und-sicheren-integration-steuerbarer-verbrauchseinrichtungen-in-die-verteilernetze.pdf?__blob=publicationFile&v=6
Interessant ist vor allem folgender Absatz:
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen, die vor der Bekanntgabe des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik nach Absatz 6 angeschlossen werden, müssen spätestens fünf Jahre nach der Bekanntgabe nach Absatz 6 mit technischen Einrichtungen ausgestattet werden, mit denen der Netzbetreiber jederzeit über das intelligente Messsystem den [...] Ist-Verbrauch abrufen kann und [...] den Verbrauch stufenweise oder, sobald die technische Möglichkeit besteht, stufenlos ferngesteuert auf die vereinbarte unbedingte Anschlussleistung reduzieren kann.
Es ist defintiv klar, dass der Trend Richtung steuerbare Wallboxen geht. Aber wenn ich das richtig sehe, ist zumindest (noch) keine Nachrüstpflicht für "alte dumme" Wallboxen vorgesehen (die sich faktisch eher gar nicht nachrüsten lassen). Wäre mir trotzdem zu heikel heute noch irgendwas "nicht regelbares" zu kaufen, falls es dann in ein paar Jahren heißen sollte, dass man doch nachrüsten oder neukaufen müsste.
Du musst bei ABRP zuerst auf Einstellungen gehen und dann oben den Schieber bei "Detailliert" einschalten, dann lassen sich auch die ganzen anderen Dinge einstellen.
Uff, den Schieber hab ich echt übersehen. Jetzt weiß ich endlich, wo das geht, hatte das schon mehr als einmal gesucht!
Niederschläge. Auch die 0 °C erreicht man selten schon hier in Süddeutschland, sondern oft erst ab dem Fernpass, München oder hinter Bregenz.
Zumal zu dem Zeitpunkt der Akku ja schon warm ist. Wer über Nacht angesteckt lässt, hat sowieso schon gleich dreimal nen vorgewärmten Akku (ok, variiert je nach Modell und Hersteller).
Ich hab gerade auch mal ausprobiert, wie sich das auswirkt, wenn ich von Bremen nach Oberstdorf fahre. 20°C und -10°C. Laut ABRP waren's glaub 10 Minuten Unterschied. Keine Ahnung, ob ich da gerade auf die Schnelle was falsch eingestellt habe, oder ob sich das sobald der Akku warm ist wirklich nicht mehr so stark auswirkt. Ist auf jeden Fall das Extrembeispiel, das nie eintreten wird und absolut verkraftbar
Durch meine schwache Motorisierung mit 51 kW ist eher davon auszugehen, dass ich an den Steigungsstrecken noch Zeit verliere.
[...]
Jetzt müsste der entsprechende Gasthof nur noch einen SuC bekommen...
...und mir fehlt noch eine entsprechende Wohnung inkl. Stellplatz sowie das nötige Kleingeld für einen Tesla

solange muss es mein Polo tun. Und da sind bergauf sowie Autobahnauffahrten auch so ne Sache. Beides in Kombination dann schon schon fast gefährlich (wer zur Hölle baut sowas und dann noch in einer Leitplanke endend, ohne Pannenstreifen!? Mit 50-60km/h auf die Autobahn auffahren müssen ist echt uncool; vorher Klimaanlage abschalten bringt noch minimal mehr Boost, aber was anderes als im 2. Gang da hochgurken kann man dann auch nicht mehr machen)...
Hoffentlich hält der Polo noch so lange, bis der Tesla tatsächlich keine finanziell dumme Entscheidung mehr wäre :lol: