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Neuer Papst

Kapitaen

Großer Müggelberg (115m)
Habe soeben von einer aeusserst zuverlaessigen und gut informierten Quelle erfahren, wer der neue Papst wird. Ist zwar hier "off topic", aber ich möchte dem Alpinforum diese wichtige Mitteilung nicht vorenthalten.
 

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Jemand der schon tot ist, kann kein Anwärter auf das höchste kirchliche Amt sein. Ausserdem heisst es Papst. :kluckscheiss:
 
wer glaubt ihr, wird neuer papst?

ein italiener,
DER deutsche,
ein anderer europäer,
ein schwarzer,
oder ein lateinamerikaner?
 
berg schrieb:
wer glaubt ihr, wird neuer papst?

ein italiener,
DER deutsche,
ein anderer europäer,
ein schwarzer,
oder ein lateinamerikaner?

Ich denk das kann man so nicht sagen. Wer am meisten zahlt der wird´s :wink:
 
DER Deutsche ist derjenige, der den nächsten Papst bestimmt, und ihn kontrolliert, aber derjenige, der es nicht sein wird ;)
 
hm.... Was soll das mit zahlen zu tun haben?

Ich tippe auf lateinamerikaner, auch wenn das nicht gerade den "Wettquoten" entspricht...
 
Solange es nicht Ratzinger wird, ist mir diese ganze Sache als Protestant eigentlich ziemlich egal...

Jakob
 
Interessanterweise hat man in Deutschland manchmal den Eindruck, in protestantischen Kreisen wird dem Geschehen im Vatikan mehr Aufmerksamkeit gewidmet als in katholischen.
 
trincerone schrieb:
Interessanterweise hat man in Deutschland manchmal den Eindruck, in protestantischen Kreisen wird dem Geschehen im Vatikan mehr Aufmerksamkeit gewidmet als in katholischen.

Ich weiss nicht, ob du das begrüßen oder kritisieren würdest. Meiner Meinung nach hat der Papst einfach eine Machtposition inne, die in der Welt durchaus von Bedeutung ist. Und da geht es nicht nur um Ansichten bezüglich homosexueller Partnerschaften oder Abtreibung/Verhütung sondern auch um rein politische Auswirkungen seines Handelns. Und da sollte es dann in diesem Fall auch egal sein, welcher Konfession man angehört.

Jakob
 
trincerone schrieb:
Ich weiss nicht, ob du das begrüßen oder kritisieren würdest.

Den Satz verstehe ich erhlich gesagt nicht. ??

Neuer Versuch, es ist schon spät :oops:
Du hattest oben geschrieben:

Interessanterweise hat man in Deutschland manchmal den Eindruck, in protestantischen Kreisen wird dem Geschehen im Vatikan mehr Aufmerksamkeit gewidmet als in katholischen.

Nun war meine Frage, ob du das, ungeachtet des Wahrheitsgehaltes der Aussage, als eher beschämend für die katholischen Kreise empfindest oder es als unnötige "Einmischung" der Protestanten ansiehst. Ich fand die Bemerkung etwas süffisant und wollte halt gerne wissen, wie ich das zu interpretieren habe...

Hoffe, jetzt klarer formuliert zu haben
Jakob
 
Es war wertfreier gemeint, sagen wir ich finde es bemerkenswert (mal unterstellt, dass es stimmt, was aber mein Eindruck ist). Desweiteren sollte es einen gewissen Kontrapunkt darstellen zu der Aussage, dass es Dir als Protestant relativ egal ist, wer der nächste Pabst wird, und zwar in dem Sinne, dass es anscheinend eben einer Menge Protestanten nicht egal ist, zumindest was im weiteren Sinn den Vatikan allgemein angeht.

Darüber hinaus wird das Urteil schwierig: zum einen finde ich es gut und richtig sich im weiteren Sinne mit dem Vatikan (mal allgemeiner formuliert) und seiner Haltung und "Politik" und deren Auswirkungen auseinanderzusetzen, weil diese Wirkung auf der weltpolitischen Weltbühne nicht unterschätzt werden sollte. Demgegenüber entsteht der Eindruck, dass im norddeutschen Raum in protestantischen Kreisen teilweise wiederum sehr verfahrene Diskussionen gibt, denen mitunter ein gewisses laissez-faire fehlt, das man tendenziell eher in katholischen Kreisen antrifft. Wo nun der korrekte Mittelweg zwischen diesen beiden konträren Positionen liegt sei dahingestellt.
 
trincerone schrieb:
Es war wertfreier gemeint, sagen wir ich finde es bemerkenswert (mal unterstellt, dass es stimmt, was aber mein Eindruck ist). Desweiteren sollte es einen gewissen Kontrapunkt darstellen zu der Aussage, dass es Dir als Protestant relativ egal ist, wer der nächste Pabst wird, und zwar in dem Sinne, dass es anscheinend eben einer Menge Protestanten nicht egal ist, zumindest was im weiteren Sinn den Vatikan allgemein angeht.

Nun, ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich habe über das rotierende Kandidatenkarussell einfach zu wenige Informationen als dass ich jetzt sagen könnte oder wollte, wer es aus meiner Sicht werden kann. Ich kenn mich da halt zu wenig aus und weiss nur um die Positionen eines Herrn Ratzinger, die der Welt sicherlich nicht förderlich sind (es sei denn man ist auf dem Standpunkt, dass die Überbevölkerung mit allen Mitteln bekämpft werden muss).

Jakob
 
@tipe: oh doch da gibt es einen großen Unterschied: Politiker stehen im Lichte der Öffentlichkeit, werden an Ihren Leistungen gemessen und bei Diskrepanz zwischen Leistung und angesetzter Erwartung abgewählt. Als das ist in der Kirche nicht der Fall, allenfalls hinter verschlossenen Türen werden gewisse Ämter per Wahl vergeben.

Darüber hinaus ist Politik heute bei weitem nicht mehr so Idealismus geprägt wie früher und pragmatischer geworden, was auf die Kirche nur begrenzt zutrifft.
 
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