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Neues am Feuerkogel – Ebensee

Wenn ich "Ja" ohne irgendeiner Zusatzbemerkung schreibe, dann könnt ihr davon ausgehen, dass diese Informationen aus fundierter Quelle stammen. :)
 
Der neue Weg scheint also nun für Lkw befahrbar zu sein, denn wie kommt sonst der 4 Achser vom Bachinger da rauf!
Auf dem letzten Bild sieht man im Hintergrund einen Forwarder, also rückt man den Bäumen auf der Trasse auch mit schwerem Gerät auf den Leib.
 
Der Feuerkogel - wohl eine der bestdokumentierten Baustellen im Moment! Weitere aktuelle Fotos natürlich ständig im Bautagebuch auf www.feuerkogel.net, viel interessanter für uns aber sind die Bauvideos - mittlerweile ist Teil 3 online!

http://www.youtube.com/watch?v=8nquZb8PryQ

An der Grubersunkbahn haben die Betonierarbeiten für die Bergstation begonnen, zudem wird dort mittlerweile mittels Materialseilbahn der Abtransport der gerodeten Bäume bewerkstelligt. Die Arbeiten an der Straße streiten weiter voran.
 
Die Straße ist nun bis zur Bergstation Grubersunk befahrbar. Am Sonntag + Montag bin ich zu Hause, vielleicht geht sich da für mich ein Lokalaugenschein aus. :wink:
 
Am Feuerkogel wird massivst und intensivst gearbeitet. Ich war am Montag oben, hab mir die Baustelle der komplette 8EUB Gsoll, sowie der künftigen Bergstation der 6KSB Grubersunk angesehen. Hier sind die Arbeiten im vollen Gang, außerdem ist die Rohtrasse der neuen Abfahrt zur Talstation der neuen 8EUB fertig geschlagen.

Aus Zeitgründen komme ich im Moment leider nicht dazu, einen Baubericht mit Bildern zu schreiben. Ich hoffe aber, dass ich euch bis kommenden Montag einen ausführlichen Einblick in den aktuellen Stand der Bauarbeiten geben kann. Bis dahin bitte ich um Nachsicht. :wink:
 
BAUBERICHT 8EUB GSOLL / 6KSB GRUBERSUNK - 5.10.2009

Mit reichlich Verspätung (ist man von mir nicht gewohnt - ich weiß :wink: ) liefere ich euch jetzt die Fotostrecke zu meiner Begehung am 5.10.2009 nach. Ich bin diese Woche schlicht und einfach nicht dazu gekommen - aber wenn, dann mach ich´s gleich gscheit. :wink:

Am 5.10.2008 war ich am Kitzsteinhorn powdern - heuer hingegen bei angenehmen Temperaturen auf Baustellenreportage... wie groß die Unterschiede - gerade im Herbst - nur sein können... Den Bauarbeitern und - vor allem - den Projektverantwortlichen am Feuerkogel wird´s hingegen nur Recht sein. Denn eines steht für mich nach der Begehung fest: Da ist in den kommenden Wochen noch viiiiiiiiiiel zu tun!!!

Aber starten wir mal nach der Reihenfolge. Sollte sich mehrere Leute trotz meiner Beschreibungen nicht zurechtfinden, dann werde ich eine Übersichtskarte nachreichen. Ansonsten vertraue ich jetzt mal auf eure Gebietskenntnis. :)

Zunächst einmal die Zoom-Fotos von zu Hause - ganz recht die Bergstation der Pendelbahn, ganz links die Bergstation der alten DSB Gsoll - relativ weit rechts die Stützen der Materialseilbahn, welche die Bergstation der Grubersunkbahn markieren. Während der alte Grubersunklift auf diesem Bild quasi vertikal nach unten verläuft, macht die neue Trasse dort einen gehörigen Knick (schemenhaft zu erkennen - sie führt nach unten in den Sunk, zum untersten erkennbaren Strommast).




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Deutlich sichtbar aus der Ortschaft Rindbach: Die Trasse der neuen EUB - in einem gänzlich anderen Bereich als dort, wo die DSB verläuft (die Trasse der DSB wird kein einziges Mal auch nur ansatzweise berührt!!!). Deutlich auch zu erkennen der Pistenbau.

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Zu Fuß marschiere ich dieses Mal zur Baustelle - mit dem Rad wage ich mich an einem Montag nicht auf die Versorgungsstraße! Die erste Stunde ist verhältnismäßig langweilig - doch der Lärm wird von Minute zu Minute größer, und schon bald erreiche ich die Talstation der 8EUB Gsoll. Die Piste kommt von rechts...

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...und was für eine Piste! 80-100 m breit.

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Recht weit ist man noch nicht...

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Gearbeitet wird jedoch auf Hochtouren.

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Fundament für die künftige Stütze 2:

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Ich stehe MITTEN auf der künftigen Piste - das wird ja interessant, wie die das dort mit der Straße lösen werden (man beachte die ca. 2-3 Meter hohe Stufe!!!).

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Von nun marschiere ich auf der Versorgungsstraße aufwärts - einerseits sehr bequem, andererseits bin ich ohnehin neugierig und will wissen, wo diese verläuft.

Blick in die EUB-Trasse - im unteren Abschnitt äußerst steil (der Scheitelpunkt ist jedoch relativ einfach zugänglich - ich freu mich schon aufs Powdern dort! :wink: ).

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Weiter geht´s durch die (ehemaligen) "Gsollriedln - jener Abschnitt der Trass, der von der Talstation der DSB Gsoll relativ flach, durch die vielen riesigen Felsbrocken dort jedoch äußerst fordernd zum ersten, kurzen Hang der Abfahrt führte. All das ist jetzt Geschichte.

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Die neue Piste von knapp unterhalb der Talstation der DSB aus gesehen.

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Dort treffe ich auf einen Arbeiter, mit dem ich mich längere Zeit unterhalte. "Wann habt´s denn angefangen?" "Letzte Dienstag erste Baum weg, heute machen ma da fertig!" Ganz schönes Tempo, das die da an den Tag gelegt haben. Für eine ohne künstlicher Beschneiung befahrbare Piste ist hier jedoch noch viel zu tun.

Die Bäume, die hier zu sehen sind, sollten mittlerweile auch Geschichte sein. Die Talstation der DSB steht künftig mitten in der Piste.

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Daraufhin angesprochen: "Alte Seilbahn erst wegmachen, wenn sicher dass neue Seilbahn heuer fertig werden!" Tja... :wink:

Betriebsbereit wäre sie jedenfalls noch.

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Blick vom angesprochenen Scheitelpunkt in die EUB-Trasse und zur Talstation. Hier kommt sicher auch eine Stütze hin - es dürfte etwa Nr. 5 werden (in diesem Abschnitt gibt´s noch keine Fundamente).

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Bereits fertiges Fundament im Bereich am Ende des Flachstücks ("Buchegger-Kurve").

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Ab diesem Punkt sind alle Fundamente (zumindest ab dieser Woche) quasi fertig - die, die noch nicht betoniert waren, waren allesamt schon geschalt bzw. in Arbeit - das sollte sich vor dem angekündigten Wintereinbruch noch ausgegangen sein.

Selbiges Fundament von oben - die nächste Stütze liegt wahrscheinlich erst am Scheitelpunkt oben - demnach dürfte dieser Streckenabschnitt durchaus schön anzusehen sein! 8)

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Weiteres Fundament:

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Baustraße:

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Also mit dem Fahrrad ist die Straße nur bis zur Talstation der DSB Gsoll zu empfehlen - weiter hinauf erreicht die Straße Steigungen von 15 und mehr % - das ist für mich nichts mehr. :wink:

Die gesamte Baustraße wird jedenfalls als blaue Piste (abschnittsweise auch nur ein Skiweg) präpariert - somit ist von der Berg- bis zur Talstation eine familienfreundliche Abfahrt gegeben (die man in den nächsten Jahren sicherlich noch verbreitern kann :) ).

Höchste Konzentration ist erforderlich - relativ eng geht´s hier ab:

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Nein, das wird leider (vorerst) keine Piste - das wurde alles vom Föhnsturm niedergerissen.

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Künftige Überfahrt im Bereich "Eselrast" vom Naturfreundehaus her kommend (komplett neue Piste).

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Arbeiten Stützenfundamente

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Künftige Abfahrt von unterhalb Naturfreundehaus Richtung Grubersunk

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Bereits fertig sind die Arbeiten an der neuen Abfahrt vom Paulnriedl über das Naturfreundehaus zur Langwandkurve. Interessanter Pistenabschnitt!!!

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Weiter in Richtung Bergstation - der erste Abschnitt eher flach, jedoch nicht zu flach. Und vor allem: Stets tolle Aussicht!!!

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Stützenfundament kurz vor der Bergstation mit Blick genau in Bahnachse.

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Bergstation gegen Heumahdgupf und Steinkogel.

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Künftige Abfahrtsmöglichkeit zum Steinkogellift - ob offiziell oder nicht wird sich wohl erst im Winter herausstellen. Ausreichend Gefälle gibt´s jedenfalls!

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Kabelgraben zur ehem. Bergstation Gsoll - dort befindet sich ja auch ein E-Verteiler (wird daher vermutlich bestehen bleiben).

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Blick von der Bergstation der DSB Gsoll zur Bergstation der Pendelbahn - genau in der Bildmitte die Bergstation der künftigen 6KSB Grubersunk.

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Hier liegen die Baugruppen für die Stutzenfundamente noch lose herum.

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Mit dem Mischwagen auf knapp 1600 m Höhe - hat man im Salzkammergut auch nicht so oft! :wink:

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Zoom zur Talstation der 6KSB Grubersunk - dort ist man noch nicht weit und die Baustelle ist auch nur äußerst schwer zugänglich. Die besten Baubilder dazu würde man vermutlich aus der Seilbahn machen.

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Stützenfundament 6KSB:

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Bergstation 8EUB Gsoll gegen Dachstein - das wird ein tolles Wintermotiv! 8)

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Neue Abfahrt Grubersunk - führt genau an der Sunk-Stelle der DSB durch.

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Fazit der ersten Begehung: Die Gsollbahn dürfte eine der tollsten Abfahrten Oberösterreichs erschließen. Mit weit über 500 Höhenmetern, einer äußerst interessanten Trassierung, etlichen Richtungsänderungen und Kuppen kommt hier sicherlich absoluter Fahrspaß auf. Voraussetzung ist halt nur, dass es heuer genug Schnee her haut. :wink:

Die Baumaßnahmen im Grubersunk kann man aus dieser Perspektive seriöserweise nur sehr bedingt beurteilen - der Bergstationsstandort ist jedenfalls ideal und ermöglicht eine problemlose Zufahrt zu sämtlichen Aufstiegshilfen mit Ausnahme des Heumahdgupflifts (eh klar :wink: ). Auch zur Bergstation der PB dürfte man problemlos kommen.

An der EUB Gsoll kann man wohl schon recht bald mit der Montage der Seilbahntechnik und Stützen beginnen - dort fehlen nur mehr wenige Stützenfundamente. Auch die Stationen selbst sind von den Betonarbeiten her schon relativ weit fortgeschritten. Trotzdem darf man auch jetzt noch berechtigte Zweifel anmelden, ob in 2 Monaten und 8 Tagen der erste Skifahrer mit der neuen 8EUB fahren wird.

Ich drücke dem gesamten Team - angeführt von Vorstandsdirektor Alfred Bruckschlögl und Betriebsleiter Wolfgang Neuhuber - die Daumen, dass der nach wie vor äußerst ehrgeizige Zeitplan durch die angekündigten Schneefälle nicht ins Wanken kommt!

Lanschi freut sich natürlich über entsprechende Resonanz! :wink:
 
erstmal danke für den bericht! freut mich das du jetzt auch mal im baudokueinsatz bist.... :wink:

habe mir gerade mal auf der homepage den pistenplan angesehen, da dieses gebiet für mich absolut unbekannt ist.... ist meine erste frage: haben die dort als zubringerbahn wirklich nur die 37pers. PB ??? jetzt bauens da oben in dem gebiet zwei schöne hochleistungsbahnen, besteht da nicht die befürchtung das der zubringer hoffnungslos überlastet ist und somit die neuen bahnen gar nicht auf ihre frequenzen kommen???

generell wird da ja auch fleissig gegraben und abgeholzt, aber im vergleich mit mellau/damüls sieht das für mich trotz des umfangs immer noch harmlos aus! :wink:

ich frage mich zwar sowieso, weshalb teilweise diese liftbaustellen unter immer mehr zeitdruck stattfinden! es wurden zwar schon mehrere bahnen in 10 wochen gebaut aber warum tun die sich diesen ultimativen stress an :?: dazu die neuen pisten ohne beschneiung... folgt diese dann wenigstens noch im nächsten sommer ????

wenn da mal wirklich ein richtiger wintereinbruch kommt und der schnee liegen bleibt dann treibt das doch die kosten unnötig in die höhe! kann die interessen des betreibers verstehen, aber manchmal sollte doch die vernunft vor aller euphorie siegen!

warum wird "gsoll" eigentlich als EUB ausgeführt? das ist doch eine reine beschäftigungsanlage, oder :?:

drücke denen auf jedenfall beide daumen das es sich noch bis weihnachten ausgeht! genügend bauarbeiter scheinen jedenfalls am start zu sein!

ach ja, wenns geht das nächste mal die beschreibung bitte unters bild setzten! find das liest sich angenehmer... :wink: :P
 
Gekleckert wird dort oben wohl definitv nicht. Als Nicht-Einheimischer ist es allerdings ziemlich schwer die Fotos richtig einzuordnen. Deswegen auch von mir ein paar Fragen:

- ist die Gsollpiste nur unterhalb der Talstation der DSB neu oder auch weiter oben?
- verläuft der 6er in etwa in der Trasse des Grubersunkschleppers? Steht der Lift im Moment überhaupt noch?
- Die neue Grubersunkpiste, die von dir auf dem letzten Foto angesprochen wird, ist das auf dem Pistenplan die rote oder die schwarze Piste?
 
Es ist mir bewusst, dass das Ganze relativ schwer nachzuvollziehen ist, wenn man den Berg nicht kennt. Auf den vorigen Seiten finden sich jeweils detaillierte Projektpläne und Erläuterungen - damit sollte es einfacher werden.

Zur Frage von Xtream: Ja, du siehst richtig - es gibt nur die (max. 400 P/h) Pendelbahn als Zubringer. Die von dir angesprochene Problematik befürchte ich auch.

Zu den Fragen von flo:

Es gibt an der EUB Gsoll zwei neue Pistenabschnitte: Unten ein 80-100 m breites Stück, das von ca. 1280 m auf 1050 m runterführt. Weiters ein weitgehend neuer Pistenabschnitt von der Bergstation auf ca. 1570 bis auf Höhe Langwandkurve auf ca. 1400 m. Die restliche Abfahrt folgt dem Bestand. Zusätzlich gibt es von etwa auf Höhe Langwandkurve bis zur Talstation durchgehend eine blaue Umfahrung (oben ist es nicht so steil).

Eine weiterer, kurzer neuer Pistenabschnitt führt von der Bergstation der EUB bis zur Abzweigung der alten (schwarzen) Grubersunkabfahrt.

Die rote Grubersunkabfahrt ist komplett neu (bzw. gab´s bis vor 20 Jahren schon einmal, ist aber zugewachsen). Diese wird u.a. am letzten Bild des Bauberichts sichtbar.

Nochmals kurz zusammengefasst auch der Stand zur Beschneiungsanlage: Diese wird weiterhin geplant, dürfte aber nächstes Jahr wohl noch nicht kommen (bzw. wohl nur dann, wenn die Bahnen heuer wegen Schneemangel stehen sollten, was wir alle nicht hoffen). Erwähnt werden sollte vielleicht auch noch, dass das Gebiet komplett verkarstet ist und somit kein Oberflächenwasser verfügbar ist. Dies macht vor allem die Wasserfassung äußerst schwierig.
 
Xtream schrieb:
habe mir gerade mal auf der homepage den pistenplan angesehen, da dieses gebiet für mich absolut unbekannt ist.... ist meine erste frage: haben die dort als zubringerbahn wirklich nur die 37pers. PB ??? jetzt bauens da oben in dem gebiet zwei schöne hochleistungsbahnen, besteht da nicht die befürchtung das der zubringer hoffnungslos überlastet ist und somit die neuen bahnen gar nicht auf ihre frequenzen kommen???

Ich gehe mal davon aus, dass die Gsoll EUB eine Fortsetzung nach unten bekommen wird. Im Moment reine Beschäftigungsanlage in Zukunft dann Zubringeranlage und Beschäftigungsanlage. ;) Wäre zumindest möglich und wenn ich mich recht entsinne, gibt es im Salzburgerland eine EUB, bei welcher sowas gemacht wurde.

@lanschi: eine Wasserfassung in einem Karstgebiet wie dem Feuerkogel kannst du vergessen. Es gibt in Tirol da auch genug Beispiele, wo nichts zu Fassen ist. Es gibt da oben einfach nichts, was du fassen könntest. Daher wird ja bekanntlich alles Wasser, was benötigt wird, mit der Pendelbahn hochgefahren und in einer Zisterne am Berg gelagert.


MFG Dachstein
 
Vielen Dank Lanschi!
Das Gebiet reizt mich immer mehr!
Gibt es eigentlich auch Chancen, dass die beiden LSAP-Lifte im hinteren Teil des Gebietes mittelfristig wieder erschlossen werden?
Wie lang wird den die 6 CLD-Grubersunkbahn werden?
 
Die Verlängerung der EUB Gsoll nach unten ist möglich, hängt jedoch vom wirtschaftlichen Erfolg dieser ersten Ausbaustufe ab und wird dann auch noch dem Variantenvergleich (Errichtung einer neuen PB) Stand halten müssen.

Grundsätzlich ist als Ausbaustufe 2 zunächst der Bau einer Beschneiungsanlage und eines Parkhauses vorgesehen.

@Dachstein: Genau diese Problematik versucht ich ja in meinem Beitrag anzusprechen! :wink:

@Schwaob: Diese Chancen stufe ich auf absehbare Zeit (Zeitraum nächste 5-10 Jahre) vorerst einmal als nicht realistisch ein.
 
lanschi schrieb:
@Schwaob: Diese Chancen stufe ich auf absehbare Zeit (Zeitraum nächste 5-10 Jahre) vorerst einmal als nicht realistisch ein.

...heißt dann aber wohl....das man drüber nachdenkt? Wird darüber gesprochen?
 
Inwiefern es von offizieller Seite her langfristige Überlegungen für eine Wiedererschließung dieses Bereichs gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Fakt ist (und das sind bestätigte Informationen):

-Ausbaustufe 1 (EUB+6KSB) sind quasi als eine Art Starthilfe/zündender Impuls zu sehen. Bei Eintreffen der Planzahlen (und somit wirtschaftlichem Erfolg) kommt es zu einer Realisierung der

-Ausbaustufe 2 (Parkgelegenheiten + Beschneiungsanlage). Die Beschneiungsanlage wird aber wohl auch bei einem schneearmen Winter 09/10 kommen (obwohl dann kein wirtschaftlicher Erfolg gegeben wäre).

-Ausbaustufe 3 bedeutet den Neubau einer Zubringerbahn (in Form einer EUB-Sektion 1 oder einer neuen Pendelbahn).

Zeithorizont für Ausbaustufen 2+3 ist offiziell keiner bekannt!

Wenn man das Skigebiet dann irgendwann voll ausgebaut hätte, wird man möglicherweise an die Wiedererschließung der höchsten Regionen des Plateaus denken können. Aber bis dahin werden wir noch einige Male einen Jahreswechsel feiern dürfen. :wink:
 
Vielen Dank für die Bilder Lanschi....also die Bahnen könnens schon schaffen, sofern die Stationsbauten nicht zu aufwändig werden.

Was mir etwas mehr sorgen macht, sind die Pisten....was machen die mit den Wurzelstöcken? Alle Rausreissen dauert ja ewig. Und abfräsen gibt eine extrem unruhige Oberfläche...dazu muss die Piste dann noch geshapet werden, damit man keine 3 Meter Schnee braucht...
 
Xtream schrieb:
generell wird da ja auch fleissig gegraben und abgeholzt, aber im vergleich mit mellau/damüls sieht das für mich trotz des umfangs immer noch harmlos aus! :wink:
Naja, ob vom Tal zum Berg eine Straße in den Berg geschlagen und massig Wald gerodet wird oder jenseits der Baumgrenze eine Skipiste sowie ein Skitunnel gebaut werden, nehmen sich im Vergleich ja nun nichts. Einen Schönheitspreis gewinnt man hier auch nicht! Und hier werden die Arbeiten nicht in Abrede gestellt? Was auch die Rodung solcher Waldflächen zur Folge haben kann, ist bekannt (u.a. drohende Erosion). Aber in Anbetracht der Pläne und den wirtschaftlichen Potential, das man sich verspricht, wird man auch hier abgewogen haben, was letztendlich zum Entschluss geführt hat. Mir käme daher auch hier nicht in den Sinn, zu sagen, dass so was nicht sein muss!
 
weiss man eigentlich schon die förderleistung bzw. technischen daten der neuen bahnen??? wird bestimmt einen ziemlich grossen abstand der kabinen geben! tippe auch mal stark bei beiden bahnen auf stationsgaragierung... :idea:

@snowflat: der kleine aber feine unterschied ist das in mellau eine piste gebaut wurde, wo eigentlich keine hingehört!

die pisten am feuerkogl im abgeholzten bereich werdens schön begrünen! aber der viele spritzbeton um die tunnelportale wird auch in 100 jahren noch zu sehen sein, das ist der gleiche schei** wie in schruns am hochjoch!
 
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