Ich denke beim Glungezer schlägt die ökonomische modernitätsfalle zu, zumindestens für einen sommerbetrieb: Denn die betriebskosten einer durchaus langen EUB mit Mittelstation, die für den Zirbenrundweg (Igls-Kofel-Zirbenweg-Tulfeinalm-Tulfes) nötig wäre, wird sich gegenüber den jetzigen anlagen nicht rechnen können, erst recht wenn man investitionskosten mit berücksichtigen würde.
Das dilemma eines inverstors ist es also, einerseits das gebiet zu kaufen, anderseits gleichzeitig die öffentliche hand zu erpressen (mit stillegung der bahnen drohend), damit sie ihm einen grossteil der neuanlagen bezahlt. Verluste verstaatlichen...as usual here... denn würde ein privater auch die investitionskosten vollends tragen müssen, würde sich am glungezer wohl garnichts rechnen.
Es werden in Tirol zig möglichkeiten ausgenutzt, um staatsgelder zweckentfremdet für eigene ziele im tourismus zu lukrieren (Kofel, Mutterer alm...). Nur eben: Ein käufer müsste das gebiet erst ein paar jahre führen um sich sukzessive in die politik einschleimen zu können. Sonst endet er so, wie die sattelalm...dort müssens etwas grundlegendes falsch gemacht haben.......
Die verbindung mit dem patscherkofel war ja vor x jahren mal geplant, über das viggartal, habe pläne dazu. Unabhängig davon, der schröcksnadel möchte bereits aus der ehemaligen abfahrt nach sistrans eine zeitgerechte piste bauen, jedoch da werde ich ganz genau schauen wie das vor sich geht- denn eine tussi aus der stadtpolitik posaunte bereits, dass es aus einem jugendfonds 700.000€ zu lukrieren gäbe, schliesslich sei die piste für die unsere Jugend.
NB: Diese illegalen tricks mit anfürsich zweckfremden budgetposten wird deshalb so praktiziert, weil eine direkte zahlung an ein einzelnes unternemen staatsrechtlich illegal wäre, und zudem staatlich geförderten wettbewerbsverzerrungen herbeiführt. So konstruiert man viele ecken und winkel, um sich dann doch das staatliche geld krallen zu können. Tourismus ist eben alles in tirol. Und mich stösst das mehr und mehr extremst sauer auf.
Leute, ihr fahrts hier ski, das ist alles schön und gut, aber was allgemein hinter den vorhängen abläuft, ist jenseits von gut und böse....und das schlimm ist, dass die medienlandschaft in tirol derart von der landespolitik abhängig ist, daß die medien ihren demokratiepolitischen auftrag in keinster weise nachkommen können...
Bin ja neugierig wie das am Glungezer abgehen wird...