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Heiligenblut
Millioneninvestition in bekanntes Hotel geplant
Investor Thomas Seitlinger lässt Chalet-Hotel Senger in Heiligenblut ab 2024 ausbauen. 280 Gästebetten sind künftig geplant. Ein Betreiber wird noch gesucht.
Das heißt, die Tunnelbahn Fleißalm und der Sessellift in der Fleiß sind ab kommender Woche nur mehr von Freitag bis Sonntag offen. Dafür gelten unter der Woche die Nebensaisonpreise. Die Lifte Viehbühl und Hochfleiß stehen komplett still.
talent schrieb:Die Gemeinde hat darüber hinaus Interesse an einer Übernahme der Lifte bekundet, will aber keine Verluste tragen.
Eine Gemeinde ist eine Gemeinschaft vieler Einwohner. Daher eine sozialistische Vereinigung. Diese kann keinen Schönwetterkapitalismus oder Kapitalismus machen. Und wenn dies ein Bürgermeister samt Gemeinderat versucht ( Mehr Privat weniger Staat ) geht es auch meistens schief.GMD schrieb:Anderseits auch verständlich, dass die Gemeinde diese Suppe, die sie sich nicht selber eingebrockt hat, nicht alleine auslöffeln will. Das wäre dann wieder so ein Fall von Schönwetterkapitalismus. Solange es gut geht, schön die Gewinne in private Taschen fliessen lassen. Wenn es jedoch schlecht läuft, dann nach der öffentlichen Unterstützung schreien. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren...
Das ist richtig.GMD schrieb:@Tiroler Oldie: Du hast im Prinzip schon recht. Was mich auf die Palme bringt sind diese sich häufig neoliberal bezeichnenden Unternehmer bzw. Investoren, die vom der öffentlichen Hand erwarten, dass sie ihnen beim Geschäfte machen möglichst wenig oder gar nicht reinredet (Stichwort Nachtwächterstaat), und natürlich wenig bis gar nichts von den dadurch erzielten Gewinnen mittels Steuern abschöpft. Die dann aber völlig unverfroren und dreist erwarten, dass sie von ihr gerettet werden, wenn sie sich verzockt haben. Bzw. die Folgen für die Gemeinschaft abfedert. Ein ganz übles, dreckiges Spiel in meinen Augen.
Gerade in Heiligenblut habe ich das Gefühl, dass hier etwas ähnliches abläuft. Dass Investoren bereit sind, einen ganzen Tourismusort gegen die Wand zu fahren um ihre eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Bzw. das Gefühl haben, die Gemeinde soll ihnen gefälligst gratis einen Stall bauen.
Das Skigebiet Heiligenblut soll um einen Euro an neue Betreiber verkauft werden. Dieses Angebot will die Gemeinde gemeinsam mit dem Land den jetzigen Eigentümern, den Familien Schröcksnadel und Schmidl, am kommenden Montag vorlegen. Die Eigentümer zeigen sich vom Termin überrascht
F. Feser schrieb:Starli übernimmt den Laden fürn Euro bestimmt![]()

Zukunft der Heiligenbluter Skilifte ungewissEs werden auf jeden Fall namhafte Beträge notwendig sein, um das Skigebiet zukunftsfit zu halten und zu entwickeln.
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